Obwohl ich mich heute früh erinnerte, dass es der 5.9. ist und damit die Frage: Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag? von Frau Brüllen zu beantworten war, habe ich es doch nicht geschafft, Bilder zu machen.
Also wieder ganz nüchtern die Aufzählung meines Alltages:
Dienstags hat das Tochterkind erst später Schule, viel später!
Und das heißt, auch ich kann länger schlafen, was ich wirklich wirklich genieße, ich gebe es ehrlich zu, auch wenn es für die Tochter heißt, dass sie erst spät nach Hause kommt.
Aber ich glaube ganz ehrlich, auch sie genießt es, länger schlafen zu können. Sie ist mir da einfach zu ähnlich. ;)
Nachdem das Kind aus dem Haus war, habe ich in windeseile die Praxis vorbereitet, denn halb 10 sollte die Babymassage starten. Dafür musste ich den Raum einheizen (Heizlüftern sei Dank!) und vor allem noch die Badeeimer auswaschen, denn die haben monatelang geruht, denn so lange hatte ich schon keine Babymassage mehr in der Praxis.
Schnell noch die Hunde füttern und eine kleine Runde mit ihnen laufen, denn ab 9.15 Uhr trudeln die Frauen ein. Kurz nach halb 10 konnte ich fast pünktlich starten und obwohl es 8 Kinder zwischen 8 Wochen und 7 Monaten waren, waren alle lieb und es gab kein Geschrei. Da habe ich bei einer so großen Runde immer Bauchweh.
Im Anschluss an die Massage gibt es immer noch eine Baderunde im Tummy Tub (Badeeimer), was heute allen Kindern gefallen hat, bis auf einen notorischen Nörgler. ;) Aber selbst er hat nur gemotzt, es kam kein einziges Tränchen.
Anschließend wieder alle Eimer ausgewaschen und den Kursraum nach kräftigem Lüften für den Rückbildungsgymnastikkurs morgen vorbereitet.
Bevor ich zu meiner Hausbesuchsrunde aufgebrochen bin, gab es einen Happen zu essen und wieder eine Hunderunde, diesmal die längere Variante.
Zurück von den Hausbesuchen (mit netten Babys und noch netteren Müttern) hab ich einen schnellen Bulgursalat und Falafel vorbereitet, denn am Nachmittag haben sich die Eltern des nicht mehr ganz so kleinen Tochterkindes (das Mädel überragt mich um einen Kopf) zu einer kleinen Kennenlernrunde getroffen.
Zwischendurch hab ich mit dem Gatten "konferiert", der weilt gerade im USA-Land.
Das Elterntreffen war wirklich eine gelungene und entspannte Angelegenheit.
Im Anschluss dann noch einen Elternabend, der länger als gewöhnlich dauerte, denn es gab doch diversen Diskussionsbedarf, dem Lehrermangel "sei Dank".
Nun habe ich noch das Protokoll eingetippt und drei email-Adressen in den Verteiler eingepflegt (ich bin Elternsprecherin) und eine Runde durchs WWW gedreht.
Und ich habe Fotos gekuckt ... hach, wie schade, dass ich die nicht zeigen kann. Aber ich habe ja bewusst dieses Blog anonym gewählt und so will ich es auch weiter halten. Die letzten Tage hatte ich eine Fotografin dabei, die für einen Auftrag Hebammenarbeit fotografierte und sie hat so so schöne Fotos gemacht, und gerade heute bei der Babymassage waren wirklich zuckersüße dabei. Irgendwie kann die gute Frau zaubern. Durch ihre Linse sehen die Kinder zum Knutschen süß aus und sogar ich kann mich aushalten (und ehrlich, ich mag mich auf Fotos so überhaupt gar nicht leiden).
Eines kann ich euch zeigen ... und dann gehe ich schlafen. Und wer schauen will, was andere so erlebt haben, der kuckt einfach hier.
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Dienstag, 5. September 2017
Sonntag, 6. August 2017
WMDEDGT (8/2017)
... diese Frage stellt Frau Brüllen jeden 5. des Monats in die Bloggerrunde und diesen Monat beteilige ich mich mal wieder dran. Natürlich wieder einen Tag z spät, wie sollte es anders sein.
Der 5. August war ein Samstag und so gab es früh ein gemeinsames Frühstück mit frischen Bäckerbrötchen, wie eigentlich jeden Samstag. Gemeinsam ist mittlerweile relativ, denn das große Tochterkind ist im Urlaub, das kleine Tochterkind schläft Ferienbedingt bis fast Mittag und so saßen der Gatte und ich allein beim Frühstück. Aber eben doch gemeinsam, da der Gatte ja unter der Woche in Deutschland unterwegs ist und ich in der Regel fastenbedingt nichts frühstücke.
Zu den Brötchen gab es frische Eier, auch das ist Tradition, und da die Eier von einem deutschen Biohof kommen, gehe ich mal davon aus, dass keine Giftstoffe enthalten waren.
Nach dem Frühstück dann Duschen, Anziehen und ab ging es zu einem Hausbesuch. Einer, der meiner Seele gut tut, denn die Frau wird nicht müde zu erwähnen, wie gut ihr meine "Hilfe" tut. Dabei mache ich gar nichts weiter, als sie bestärken und mit dem Kind shakern. Aber ich glaube, mein Besuch tut einfach ihrer Seele gut und dann passt es ja auch.
Danach war ich einkaufen und irgendwie ist es dann doch ein Großeinkauf geworden, aber der Geburtstag des Mannes und ein Besuch bei Freunden musste mit bedacht werden. Außerdem galt es noch, zwei Kleinigkeiten für zwei Schulanfänger zu besorgen.
Zu Hause dann schnell auspacken, den Einkauf verstauen, nochmal abduschen, einen Hund einpacken und auf ging es nach Leipzig zu lieben Freunden.
Seit Ewigkeiten haben wir uns nicht mehr gesehen, aber die beiden Männer stehen im regelmäßigen Kontakt, der Gatte war Trauzeuge, die beiden sind seit Jahren befreundet. Wir waren zur Schulanfangsfeier geladen, ein Event, was im Osten doch etwas größer gefeiert wird ... hier war es aber hauptsächlich die Familie, die mitfeierte. Alles sehr nette Leute und so war es dann auch ein sehr schöner, entspannter Nachmittag und Abend.
Ich musste mehrmals schmunzeln, denn der Gatte scheint als Trauzeuge Eindruck hinterlassen zu haben. die Hochzeit ist schon Jahre her, wir haben die Familien der Brautleute auch genau so lang nicht gesehen ... und doch wurde der Gatte von dem meisten als DER Trauzeuge identifiziert. ;)
Abends waren wir trotz allem müde und sind recht bald zu Bett gegangen (was man halt so bald nennt), leider hatte ich noch eine ganze Weile mit Bauchweh zu kämpfen, ein Übel, was ich oft nach Festen und gutem Essen habe.
Jedenfalls haben wir uns vorgenommen, dass wir nicht wieder Jahre ins Land gehen lassen bis zum nächsten Wiedersehen ... mal sehen, ob es uns gelingt.
Der 5. August war ein Samstag und so gab es früh ein gemeinsames Frühstück mit frischen Bäckerbrötchen, wie eigentlich jeden Samstag. Gemeinsam ist mittlerweile relativ, denn das große Tochterkind ist im Urlaub, das kleine Tochterkind schläft Ferienbedingt bis fast Mittag und so saßen der Gatte und ich allein beim Frühstück. Aber eben doch gemeinsam, da der Gatte ja unter der Woche in Deutschland unterwegs ist und ich in der Regel fastenbedingt nichts frühstücke.
Zu den Brötchen gab es frische Eier, auch das ist Tradition, und da die Eier von einem deutschen Biohof kommen, gehe ich mal davon aus, dass keine Giftstoffe enthalten waren.
Nach dem Frühstück dann Duschen, Anziehen und ab ging es zu einem Hausbesuch. Einer, der meiner Seele gut tut, denn die Frau wird nicht müde zu erwähnen, wie gut ihr meine "Hilfe" tut. Dabei mache ich gar nichts weiter, als sie bestärken und mit dem Kind shakern. Aber ich glaube, mein Besuch tut einfach ihrer Seele gut und dann passt es ja auch.
Danach war ich einkaufen und irgendwie ist es dann doch ein Großeinkauf geworden, aber der Geburtstag des Mannes und ein Besuch bei Freunden musste mit bedacht werden. Außerdem galt es noch, zwei Kleinigkeiten für zwei Schulanfänger zu besorgen.
Zu Hause dann schnell auspacken, den Einkauf verstauen, nochmal abduschen, einen Hund einpacken und auf ging es nach Leipzig zu lieben Freunden.
Seit Ewigkeiten haben wir uns nicht mehr gesehen, aber die beiden Männer stehen im regelmäßigen Kontakt, der Gatte war Trauzeuge, die beiden sind seit Jahren befreundet. Wir waren zur Schulanfangsfeier geladen, ein Event, was im Osten doch etwas größer gefeiert wird ... hier war es aber hauptsächlich die Familie, die mitfeierte. Alles sehr nette Leute und so war es dann auch ein sehr schöner, entspannter Nachmittag und Abend.
Ich musste mehrmals schmunzeln, denn der Gatte scheint als Trauzeuge Eindruck hinterlassen zu haben. die Hochzeit ist schon Jahre her, wir haben die Familien der Brautleute auch genau so lang nicht gesehen ... und doch wurde der Gatte von dem meisten als DER Trauzeuge identifiziert. ;)
Abends waren wir trotz allem müde und sind recht bald zu Bett gegangen (was man halt so bald nennt), leider hatte ich noch eine ganze Weile mit Bauchweh zu kämpfen, ein Übel, was ich oft nach Festen und gutem Essen habe.
Jedenfalls haben wir uns vorgenommen, dass wir nicht wieder Jahre ins Land gehen lassen bis zum nächsten Wiedersehen ... mal sehen, ob es uns gelingt.
Dienstag, 7. Februar 2017
Nachtrag WMDEDGT 2/2017
Was hab ich am 5.2. so alles getrieben?
Ich bin vor allem früh aufgestanden. Zum Sonntag. ;)
Aber gut, ich hatte Dienst in der Kinderkirche. Da muss man früher hin, Heizungen aufdrehen, alles vorbereiten, das geht nicht auf den letzten Drücker.
Danach auch wieder alles hübsch aufräumen, Heizungen zu, alles abschließen. Ordnung muss sein! ;)
Anschließend bin ich direkt zu einem Hausbesuch gefahren. Nette Eltern, nettes Kind, hübsch zugenommen hat es auch ... alles schick soweit.
Im Hinausgehen rief mich meine Kollegin an, die anstehende Hausgeburtsfrau habe sich gemeldet mit Blasensprung und beginnenden, aber noch leichten Wehen.
Ich habe mit ihr die Details besprochen (wann sie mich informiert und ruft) und bin schnell nach Hause. Mittlerweile war die Mittagszeit rum und ich wusste, zu Hause warten hungrige Menschen.
Kurze Diskussion, dann habe ich statt den geplanten Chili sin carne Spaghetti gekocht, die Bohnen laufen ja nicht weg.
Ich war noch am Kochen, da rief die Kollegin schon wieder an, sie fährt jetzt zu der Frau. Aber ich muss noch nicht gleich kommen, sie schaut erstmal.
Ich hatte gerade den Löffel ins Essen getaucht, da rief die Kollegin wieder an, ich solle mich nun doch schon auf den Weg machen, die Wehen werden kräftiger. Im Hintergrund hörte ich die Frau eine Wege veratmen und wusste, dass ich das mit Sicherheit nicht mehr schaffen werde.
So war es dann auch, das Baby kam 3 Minuten schneller als ich.
Ich war trotzdem noch eine Weile mit da, ein paar kleine Handreichungen tätigen, dann bin ich auch wieder nach Hause gefahren und habe den Rest des Nachmittags auf dem Sofa verbracht.
Am Abend dann noch eine Menge Eier-Pfannkuchen für die Familie ausgebraten, selber die Spaghetti vom Mittag gegessen, das kleine Tochterkind verabschiedet (die schlief die Nacht vor der großen Fahrt ins Skilager schon bei einer Freundin), dem großen Tochterkind und ihrem Freund Schulbrote und Frühstück gerichtet und dann letztlich noch vor dem Fernseher versumpft. Tim Mälzer konnte ich nicht widerstehen.
Und wie lief der Tag bei euch so ab?
Ich bin vor allem früh aufgestanden. Zum Sonntag. ;)
Aber gut, ich hatte Dienst in der Kinderkirche. Da muss man früher hin, Heizungen aufdrehen, alles vorbereiten, das geht nicht auf den letzten Drücker.
Danach auch wieder alles hübsch aufräumen, Heizungen zu, alles abschließen. Ordnung muss sein! ;)
Anschließend bin ich direkt zu einem Hausbesuch gefahren. Nette Eltern, nettes Kind, hübsch zugenommen hat es auch ... alles schick soweit.
Im Hinausgehen rief mich meine Kollegin an, die anstehende Hausgeburtsfrau habe sich gemeldet mit Blasensprung und beginnenden, aber noch leichten Wehen.
Ich habe mit ihr die Details besprochen (wann sie mich informiert und ruft) und bin schnell nach Hause. Mittlerweile war die Mittagszeit rum und ich wusste, zu Hause warten hungrige Menschen.
Kurze Diskussion, dann habe ich statt den geplanten Chili sin carne Spaghetti gekocht, die Bohnen laufen ja nicht weg.
Ich war noch am Kochen, da rief die Kollegin schon wieder an, sie fährt jetzt zu der Frau. Aber ich muss noch nicht gleich kommen, sie schaut erstmal.
Ich hatte gerade den Löffel ins Essen getaucht, da rief die Kollegin wieder an, ich solle mich nun doch schon auf den Weg machen, die Wehen werden kräftiger. Im Hintergrund hörte ich die Frau eine Wege veratmen und wusste, dass ich das mit Sicherheit nicht mehr schaffen werde.
So war es dann auch, das Baby kam 3 Minuten schneller als ich.
Ich war trotzdem noch eine Weile mit da, ein paar kleine Handreichungen tätigen, dann bin ich auch wieder nach Hause gefahren und habe den Rest des Nachmittags auf dem Sofa verbracht.
Am Abend dann noch eine Menge Eier-Pfannkuchen für die Familie ausgebraten, selber die Spaghetti vom Mittag gegessen, das kleine Tochterkind verabschiedet (die schlief die Nacht vor der großen Fahrt ins Skilager schon bei einer Freundin), dem großen Tochterkind und ihrem Freund Schulbrote und Frühstück gerichtet und dann letztlich noch vor dem Fernseher versumpft. Tim Mälzer konnte ich nicht widerstehen.
Und wie lief der Tag bei euch so ab?
Donnerstag, 5. Januar 2017
WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag (1/2017)
... fragt Frau Brüllen jeden 5. des Monats in die Bloggerunde.
Heute begann der Tag früh (5.43 Uhr ist für mich sehr früh, seufz) mit Tochterkind wecken, Frühstück richten, mit den Hunden rausgehen (wir kamen nicht weit, es hatte wieder so viel geschneit, dass die Hunde, zugegeben nicht sehr große Hunde, im Schnee versinken) ... und letztlich den Gatten wecken, damit er das Tochterkind zum Bus bringt.
Ja, ich bin ein Weichei, ich mag das Wetter nicht und wenn ich weiß, dass es glatt ist, muss ich auch nicht aus dem Haus. Der Mann hatte Erbarmen, stand auf, brachte das Kind zum Bus und sogar noch weiter, da der Bus gar nicht los kam. Er sammelte gleich noch die Schulkameradinnen ein, die auch nicht weiter gekommen wären.
Da ich heute früh einen Kurs mit 8 angemeldeten Frauen hatte, wir aber so gar keinen Parkplatz vorm Haus hatten, haben der Gatte und ich Kriegsrat gehalten (Kurs ausfallen lassen? Straße räumen?) und uns entschieden, so viel wie möglich frei zu schaufeln und die Frauen zu bitten, sich irgendwie zu organisieren. Am Ende kamen 6 Frauen, eine davon lies sich bringen, 2 kamen zusammen ... es hatte gut gereicht.
Den Kurs, einen Breikochkurs, mache ich sehr gerne, er ist aber sehr aufwendig. Am Vortag Gemüse kaufen, die Praxis umräumen, den Kurs halten und danach alles wieder aufräumen und putzen, da war ich gut bis halb 2 beschäftigt. Die nächste Frau hatte mir freigestellt, ob ich komme, und da sie keine Probleme hat, haben wir den Termin verschoben. Ich bin gegen 2 los um mein kleines Tochterkind an der Schule einzusammeln und zum Gitarrenunterricht zu bringen. Die Große gesellte sich während der Wartezeit dazu und wollte dann bitte gern selber fahren. Ich hab ihr den Gefallen getan und konnte dann gleich etwas coachen, denn die Straßen waren inzwischen gut glatt geworden und es schneite auch wieder. Zu Hause angekommen habe ich noch den Wohnbereich frei geräumt für meine Putzfee, die mittlerweile schon da war und in der Praxis mit Putzen angefangen hatte.
Das große Tochterkind lag mir seit gestern mit dem Wunsch nach Sushi in den Ohren, so dass ich ihr diesen Wunsch auch noch erfüllte und wir haben bei einem Thai-Imbiss Sushi bestellt. Das kam zwar erst 1,5 Stunden später, aber das Kind war glücklich und satt gefuttert. Wir anderen natürlich auch.
Den Abend habe ich dann vor einem Livestream zu einer christlichen Konferenz in Augsburg verbracht, zu der ich selber gerne gefahren wäre, mich aber letztlich nicht durchringen konnte.
Jetzt ist es fast Mitternacht, ich werde noch die Frühstücksbrote für meine Kinder richten und dann selber ins Bett verschwinden, denn leider beginnt mein Tag morgen wieder viel zu früh.
Heute begann der Tag früh (5.43 Uhr ist für mich sehr früh, seufz) mit Tochterkind wecken, Frühstück richten, mit den Hunden rausgehen (wir kamen nicht weit, es hatte wieder so viel geschneit, dass die Hunde, zugegeben nicht sehr große Hunde, im Schnee versinken) ... und letztlich den Gatten wecken, damit er das Tochterkind zum Bus bringt.
Ja, ich bin ein Weichei, ich mag das Wetter nicht und wenn ich weiß, dass es glatt ist, muss ich auch nicht aus dem Haus. Der Mann hatte Erbarmen, stand auf, brachte das Kind zum Bus und sogar noch weiter, da der Bus gar nicht los kam. Er sammelte gleich noch die Schulkameradinnen ein, die auch nicht weiter gekommen wären.
Da ich heute früh einen Kurs mit 8 angemeldeten Frauen hatte, wir aber so gar keinen Parkplatz vorm Haus hatten, haben der Gatte und ich Kriegsrat gehalten (Kurs ausfallen lassen? Straße räumen?) und uns entschieden, so viel wie möglich frei zu schaufeln und die Frauen zu bitten, sich irgendwie zu organisieren. Am Ende kamen 6 Frauen, eine davon lies sich bringen, 2 kamen zusammen ... es hatte gut gereicht.
Den Kurs, einen Breikochkurs, mache ich sehr gerne, er ist aber sehr aufwendig. Am Vortag Gemüse kaufen, die Praxis umräumen, den Kurs halten und danach alles wieder aufräumen und putzen, da war ich gut bis halb 2 beschäftigt. Die nächste Frau hatte mir freigestellt, ob ich komme, und da sie keine Probleme hat, haben wir den Termin verschoben. Ich bin gegen 2 los um mein kleines Tochterkind an der Schule einzusammeln und zum Gitarrenunterricht zu bringen. Die Große gesellte sich während der Wartezeit dazu und wollte dann bitte gern selber fahren. Ich hab ihr den Gefallen getan und konnte dann gleich etwas coachen, denn die Straßen waren inzwischen gut glatt geworden und es schneite auch wieder. Zu Hause angekommen habe ich noch den Wohnbereich frei geräumt für meine Putzfee, die mittlerweile schon da war und in der Praxis mit Putzen angefangen hatte.
Das große Tochterkind lag mir seit gestern mit dem Wunsch nach Sushi in den Ohren, so dass ich ihr diesen Wunsch auch noch erfüllte und wir haben bei einem Thai-Imbiss Sushi bestellt. Das kam zwar erst 1,5 Stunden später, aber das Kind war glücklich und satt gefuttert. Wir anderen natürlich auch.
Den Abend habe ich dann vor einem Livestream zu einer christlichen Konferenz in Augsburg verbracht, zu der ich selber gerne gefahren wäre, mich aber letztlich nicht durchringen konnte.
Jetzt ist es fast Mitternacht, ich werde noch die Frühstücksbrote für meine Kinder richten und dann selber ins Bett verschwinden, denn leider beginnt mein Tag morgen wieder viel zu früh.
Montag, 5. September 2016
WMDEDGT 9/2016
... das ist doch ein guter Grund mal wieder hier was zu schreiben. (Die liebste Freundin wird schon auf der Stelle treten und sich fragen, wann sie mal wieder was von mir liest.)
Eigentlich dachte ich, ich hätte ihn schon wieder verpasst, den 5. des Monats. Aber Hallo ... noch ist der 5. September. Perfekt.
Frau Brüllen fragt jeden 5. des Monats: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Was habe ich also den ganzen Tag getrieben?
5.45 Ihr klingelt der Wecker. Ich erwähnte schon mehrfach und kann es nur immer wieder unterstreichen, es ist so gar nicht meine Zeit.
Heute muss die nicht mehr ganz so kleine Tochter etwas später aufstehen, also richte ich für die große Tochter das Frühstück, für beide Kinder die Pausenbrote, gehe mit den Hunden und wecke dann das kleine Tochterkind (bzw. lasse sie vom Lockenhund wecken, das lieben beide und ist ein bisschen ein Garant für gute Laune am Morgen). Normalerweise muss die kleine Tochter als Erste raus, aber heute hatte ich mir vorgenommen, sie in die Schule zu bringen.
Während die Tochter frühstückt und sich fertig macht, ordere ich eine neue Waschmaschine (die alte tut zwar noch, macht aber so jämmerliche Geräusche, dass ich nicht warten will, bis sie keine Lust mehr hat), richte mich um dann mit meinem Kind und sehr zum Leidwesen der noch ungefütterten Hunde 7.15 Uhr das Haus zu verlassen.
7.45 Uhr ... Tochter in der Schule abliefern, anschließend einmal durch die ganze Stadt (eine knappe halbe Stunde Weg) fahren, ein schneller Einkauf und kurz vor 9 der erste Hausbesuch. Die Frau, eine Zweit-Mama, wünscht sich diese frühen Besuche, da sie auch schon ab 6 wach ist.
Gegen 10 bin ich bei Mrs. Sporty ... nach langer Abstinenz mein erstes Training, das Knie macht so leidlich mit.
11 Uhr zu Hause, Hunderunde im Nieselregen, Hunde füttern, Smoothie mixen und trinken, anschließend hau ich mich aufs Sofa. Mein Schädel hämmert, der hatte wohl keine Lust auf Sport.
Nach einem kurzen Nickerchen etwas rumräumen, um Waschmaschine und Wäsche kümmern, Termine ordern, nochmal eine kleine Hunderunde (für die große sieht es einfach zu sehr nach Regen aus und mein Kopf ist auch nur mäßig begeistert von der Idee), kurz vor 4 das Kind vom Bus abholen und noch einen Hausbesuch machen. Dabei wundere ich mich mal wieder über unsensible und aufgeregte Ärzte denn irgendwie ist alles schick. Nun ja.
Die Schwester wünscht sich, dass ich im Ikea vorbei fahre um nach einem bestimmten Tisch Ausschau zu halten, was ich anschließend auch tue. Tisch ist noch da, Schwester glücklich, Fahrt nach Hause ...
Abendessen kochen (Reis mit Gemüse und Kichererbsen, asiatisch abgeschmeckt in Kokosmilch), Hunde füttern, kurz vor 8 eine kleine Hunderunde und anschließend endlich eine Kopfschmerztablette. Es will einfach nicht besser werden von allein.
Schnell noch den Trockner leeren, diesen auch wieder füllen, eine Waschmaschine bestücken ...
Auf dem Sofa warten, dass die Schmerztablette hilft (was sie auch zügig tut), und dann noch Dawanda leer kaufen. Dort ist gerade wieder eine Rabatt-Aktion. Zwar nur 15%, aber immerhin und da ich schon eine Weile einen Bargello-Quilt plane, für den ich eine bestimmte Jelly-Roll brauche (Entschuldigung für alle, die damit jetzt nichts anfangen können ;) ), schlage ich heute endlich zu.
Jetzt werde ich wohl noch mal kurz mit den Hunden raus und anschließend ins Bett gehen. :)
Wer gern bei anderen mal durchs Schlüsselloch am 5. eines Monats schauen möchte, der tue dies hier.
Eigentlich dachte ich, ich hätte ihn schon wieder verpasst, den 5. des Monats. Aber Hallo ... noch ist der 5. September. Perfekt.
Frau Brüllen fragt jeden 5. des Monats: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Was habe ich also den ganzen Tag getrieben?
5.45 Ihr klingelt der Wecker. Ich erwähnte schon mehrfach und kann es nur immer wieder unterstreichen, es ist so gar nicht meine Zeit.
Heute muss die nicht mehr ganz so kleine Tochter etwas später aufstehen, also richte ich für die große Tochter das Frühstück, für beide Kinder die Pausenbrote, gehe mit den Hunden und wecke dann das kleine Tochterkind (bzw. lasse sie vom Lockenhund wecken, das lieben beide und ist ein bisschen ein Garant für gute Laune am Morgen). Normalerweise muss die kleine Tochter als Erste raus, aber heute hatte ich mir vorgenommen, sie in die Schule zu bringen.
Während die Tochter frühstückt und sich fertig macht, ordere ich eine neue Waschmaschine (die alte tut zwar noch, macht aber so jämmerliche Geräusche, dass ich nicht warten will, bis sie keine Lust mehr hat), richte mich um dann mit meinem Kind und sehr zum Leidwesen der noch ungefütterten Hunde 7.15 Uhr das Haus zu verlassen.
7.45 Uhr ... Tochter in der Schule abliefern, anschließend einmal durch die ganze Stadt (eine knappe halbe Stunde Weg) fahren, ein schneller Einkauf und kurz vor 9 der erste Hausbesuch. Die Frau, eine Zweit-Mama, wünscht sich diese frühen Besuche, da sie auch schon ab 6 wach ist.
Gegen 10 bin ich bei Mrs. Sporty ... nach langer Abstinenz mein erstes Training, das Knie macht so leidlich mit.
11 Uhr zu Hause, Hunderunde im Nieselregen, Hunde füttern, Smoothie mixen und trinken, anschließend hau ich mich aufs Sofa. Mein Schädel hämmert, der hatte wohl keine Lust auf Sport.
Nach einem kurzen Nickerchen etwas rumräumen, um Waschmaschine und Wäsche kümmern, Termine ordern, nochmal eine kleine Hunderunde (für die große sieht es einfach zu sehr nach Regen aus und mein Kopf ist auch nur mäßig begeistert von der Idee), kurz vor 4 das Kind vom Bus abholen und noch einen Hausbesuch machen. Dabei wundere ich mich mal wieder über unsensible und aufgeregte Ärzte denn irgendwie ist alles schick. Nun ja.
Die Schwester wünscht sich, dass ich im Ikea vorbei fahre um nach einem bestimmten Tisch Ausschau zu halten, was ich anschließend auch tue. Tisch ist noch da, Schwester glücklich, Fahrt nach Hause ...
Abendessen kochen (Reis mit Gemüse und Kichererbsen, asiatisch abgeschmeckt in Kokosmilch), Hunde füttern, kurz vor 8 eine kleine Hunderunde und anschließend endlich eine Kopfschmerztablette. Es will einfach nicht besser werden von allein.
Schnell noch den Trockner leeren, diesen auch wieder füllen, eine Waschmaschine bestücken ...
Auf dem Sofa warten, dass die Schmerztablette hilft (was sie auch zügig tut), und dann noch Dawanda leer kaufen. Dort ist gerade wieder eine Rabatt-Aktion. Zwar nur 15%, aber immerhin und da ich schon eine Weile einen Bargello-Quilt plane, für den ich eine bestimmte Jelly-Roll brauche (Entschuldigung für alle, die damit jetzt nichts anfangen können ;) ), schlage ich heute endlich zu.
Jetzt werde ich wohl noch mal kurz mit den Hunden raus und anschließend ins Bett gehen. :)
Wer gern bei anderen mal durchs Schlüsselloch am 5. eines Monats schauen möchte, der tue dies hier.
Mittwoch, 6. April 2016
WMDEDGT (4/16)
... (Was machst du eigentlich den ganzen Tag?) heißt es jeden 5. den Monats bei Frau Brüllen und diesmal möchte ich euch (erstmalig) auch erzählen, was ich gestern so tat. Für mich eine kleine Gedächtnisübung, für die Mitleser ein kleiner Einblick in mein Leben.
5.45 Uhr klingelt mein Wecker. Zu früh, viel zu früh ... schreit mein Körper, ich bin so gar kein Morgenmensch. Außerdem war die Nacht zu kurz, da das große Tochterkind Mitternacht abgeholt werden musste, die Schüler vom Deutsch-Leistungskurs waren in der großen Stadt im Theater bei Hamlet. So bin ich erst gegen 1 ins Bett gekommen.
Ich gehe kurz ins Bad, ziehe mir irgendwas über den Schlafanzug, wecke anschließend das kleine Tochterkind, die mir wie jeden Morgen erzählt, dass es viel zu früh zum Aufstehen wäre (geteiltes Leid ist halbes Leid, denke ich mir), gehe in die Küche und richte das Frühstück für die Kinder. Das, welches gleich gegessen wird, und das, was die beiden Töchter mitnehmen werden. Da ich gestern Abend noch Brot gebacken habe, muss ich auch nicht überlegen, was ich den beiden mitgebe (manchmal ist da Improvisationstalent angesagt).
Der Morgen ist ziemlich durchgetaktet und wenn ich nicht trödel, dann bin ich spätestens 6.15 Uhr fertig und gehe mit den Hunden das erste Mal raus. Eine kleine Runde, wobei Madame meistens nur kurz in den Garten flitzt, ihr ist es noch zu dunkel (sie fürchtet sich sehr im Dunkeln). Die kleine Runde, die ich mit dem Lockenhund allein beschreite, dauert nur 10 Minuten, ich bin also rechtzeitig zurück, um das kleine Tochterkind zum Bus zu bringen. Da sie schon fertig ist und ihre Klassenkameradinnen neuerdings einen Bus früher fahren, versuchen wir den noch einzuholen und es gelingt uns auch an der 5. Haltestelle.
Zurück zu Hause verabschiede ich normalerweise das große Tochterkind, heute liegt die aber noch im Nest, da sie aufgrund des gestrigen Theaterbesuchs später in die Schule muss.
Heute entscheide ich mich, mich nochmal hinzulegen. Das mache ich eigentlich nicht so gern, auch wenn mein Körper das gern hätte, aber gerade früh mache ich oft Bürokram. Heute ist mein erster Termin aber erst 13 Uhr, genügend Zeit für einen zweiten Schlaf. ;)
Ich lege mich nochmal aufs Sofa, mache die Augen zu und schlafe wirklich schnell wieder ein. Leider nur eine Stunde später wecken mich hungrige Hunde und das große Tochterkind, welches nun auch aufgestanden ist und frühstückt. (Klar hätte ich mich auch ins Bett legen können, aber dann wäre das Aufstehen wirklich schwer gefallen, ich kenne mich.)
Also Hunde füttern und irgendwie wach werden. Da heute kein Fastentag ist, esse ich eine Kleinigkeit, bis mir einfällt, dass ich sporteln wollte. Ich trainiere am liebsten nüchtern, da hab ich mehr Power.
Also schnell umgezogen, Tablet an und rauf aufs Trampolin. (Ich hab mir vor einiger Zeit ein Minitrampolin gekauft und nutze es endlich regelmäßig und gern. Meine Töchter übrigens auch.) Mein Sportprogramm ist nicht sehr umfangreich, eine halbe Stunde muss genügen, 10-15 Minuten warm werden, 10-15 Minuten intensiv HITT, das muss reichen. Nebenbei schaue ich auf Watchever "Fasten macht glücklich". Wie passend. :) Aber eine informative BBC Sendung, die gut die Informationen aus diesem Buch weitergibt.
Danach frühstücke ich endlich, dusche mich, mache Wäsche, packe Geschenke für die Flüchtlingsfrau ein (dazu muss ich mal gesondert was schreiben), koche Hundefutter-Gemüse und gehe endlich eine große Runde mit den Hunden.
12.40 Uhr etwa verlasse ich das Haus und treffe kurz nach 1 die erste Frau nicht zu Hause an. Sowas ärgert mich immer, wir hatten uns auf 13 Uhr verabredet, und noch während ich die sms tippe, wo sie denn sei, sehe ich sie kommen. Nun gut, fast pünktlich. ;)
Baby kuscheln, zum Grinsen und erzählen bringen (es ist schon 11 Wochen alt), wiegen, Stillmotivation, Beratung über Hebammenhilfe bis zum Ende der Stillzeit, erste Beikosttipps geben ... kurz vor 2 verlasse ich die Wohnung, telefoniere kurz und fahre zur nächsten Frau, die praktischerweise gleich um die Ecke wohnt. Das ist eine Flüchtlingsfrau aus Syrien, bei der ich als Familienhebamme bin. Heute ist der Asylberater auch da, praktischerweise ein arabisch sprechender junger Mann, der mir gleich noch das Wichtigste übersetzt. Die Frau spricht recht gut englisch und wir kommen so auch klar, aber Detailfragen sind schneller in der Landessprache geklärt.
Zum Glück geht der Helfer dann recht schnell, so dass wir uns Frauenthemen widmen können. ;)
Heute habe ich nämlich meinen Laptop dabei. Die Frau braucht einen neuen BH und wir stöbern nach Vermessung und Ermittlung der BH-Größe im Internet und ich schaue, was der Frau gefällt. Nebenbei bekomme ich noch arabische Gastfreundschaft zu spüren und werde mit Tee und Gebäck versorgt. Wohlweislich hatte ich auch vorher noch nichts gegessen, denn das ist immer so.
Ich verteile meine Geschenke, übe mit der Frau noch etwas Deutsch, bespaße ein bissel die Kinder (ich könnte die alle 4 ständig abknutschen, so süß sind die) und verlasse viertel nach 3 die Flüchtlingsfamilie. Ich hätte auch noch länger sitzen können, aber leider muss ich weiter.
Normalerweise hole ich Dienstags mein kleines Tochterkind ab um sie direkt zum Trampolintraining zu bringen, heute hatte sie aber eine Stunde Ausfall und ist schon mit dem Bus gefahren. Sie an der Haltestelle abzuholen schaffe ich nicht mehr, aber ich erwische sie auf halbem Weg und wir haben noch 15 Minuten, bevor sie weiter muss. Das reicht, um die Hunde eine Runde durch den Garten zu jagen und mit den beiden noch eine kleine Gassirunde zu drehen.
Zehn vor 4 bringe ich das Tochterkind zum Training und gehe anschließend noch einkaufen. Beim Lidl ergattere ich Bärlauch, der wirklich gut aussieht. Und da ich seit Tagen Appetit auf Bärlauch habe, nehme ich dann auch die letzten Päckchen mit.
Zu Hause versuche ich viele Dinge auf einmal zu machen. Bärlauchpesto (im Thermomix geht das zum Glück ganz unkompliziert), Eierpfannkuchen für die Mädels, Pesto abfüllen und im Mixtopf gleich ein Risotto kochen, Tisch decken, Hunde füttern ... Beim Probieren, ob der Reis durch ist, merke ich, dass ich kein Salz (bzw. Brühpulver) dran habe, der Versuch nachzuwürzen gelingt nur mäßig. Also kompensiere ich das Ganze mit Unmengen an Bärlauchpesto.
Das große Tochterkind war inzwischen eingetrudelt und das kleine Tochterkind wird von einer Freundin vom Trampolin pünktlich zum Essen nach Hause gebracht.
Nach dem Essen und Unmengen an Risotto mit Bärlauch (das große Tochterkind schimpft, denn es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Bärlauch nunmal heftig nach Knoblauch riecht. ;) ) raffe ich mich auf und gehe zum Chor. Ich singe gern und habe mich für einen Projektchor in unserer Kirchgemeinde angemeldet, der sich immer Dienstags trifft. Dort treffe ich 8 Minuten zu spät ein, wie irgendwie jeden Dienstag, komme aber pünktlich zum Einsingen. Sicher habe ich eine heftige Knoblauchfahne, der Raum ist proppevoll ... ähm ... ich kann es leider nicht ändern.
Während des Singens mache ich meistens ein bisschen Handarbeiten (ich bereite Hexagon-Patchworkstücke vor), so sitze ich nicht nur sinnlos rum, wenn die anderen Stimmen proben. Denn so gern wie ich singe, um die Zeit bin ich meistens sehr müde und empfinde mein "Rumsitzen" dann oft als Zeitverschwendung. Mit der Näherei bleibe ich wach und es hindert mich ja nicht am Singen.
Halb 10 bin ich wieder zu Hause, drehe noch eine Runde mit dem Lockenhund (Madame ist es ganz klar zu dunkel) und setze mich nochmal an den PC.
Blöderweise entfaltet der viele Bärlauch jetzt seine volle Wirkung und ich habe heftig Bauchweh. Ich versuche also meinen Bauch mit Tee und Wärme zu beruhigen, was mich letztlich auf dem Sofa einschlafen lässt. Irgendwann in der Nacht wache ich auf, mein Bauch hat sich soweit beruhigt, dass ich ins Bett umsiedle.
So, mal sehen, ob ich so einen Bericht monatlich schaffe.
Jetzt warte ich auf den angekündigten Klavierbauer und werde mich dann an die Abrechnung machen. Oh Heinrich, mir graut vor dir! ...
5.45 Uhr klingelt mein Wecker. Zu früh, viel zu früh ... schreit mein Körper, ich bin so gar kein Morgenmensch. Außerdem war die Nacht zu kurz, da das große Tochterkind Mitternacht abgeholt werden musste, die Schüler vom Deutsch-Leistungskurs waren in der großen Stadt im Theater bei Hamlet. So bin ich erst gegen 1 ins Bett gekommen.
Ich gehe kurz ins Bad, ziehe mir irgendwas über den Schlafanzug, wecke anschließend das kleine Tochterkind, die mir wie jeden Morgen erzählt, dass es viel zu früh zum Aufstehen wäre (geteiltes Leid ist halbes Leid, denke ich mir), gehe in die Küche und richte das Frühstück für die Kinder. Das, welches gleich gegessen wird, und das, was die beiden Töchter mitnehmen werden. Da ich gestern Abend noch Brot gebacken habe, muss ich auch nicht überlegen, was ich den beiden mitgebe (manchmal ist da Improvisationstalent angesagt).
Der Morgen ist ziemlich durchgetaktet und wenn ich nicht trödel, dann bin ich spätestens 6.15 Uhr fertig und gehe mit den Hunden das erste Mal raus. Eine kleine Runde, wobei Madame meistens nur kurz in den Garten flitzt, ihr ist es noch zu dunkel (sie fürchtet sich sehr im Dunkeln). Die kleine Runde, die ich mit dem Lockenhund allein beschreite, dauert nur 10 Minuten, ich bin also rechtzeitig zurück, um das kleine Tochterkind zum Bus zu bringen. Da sie schon fertig ist und ihre Klassenkameradinnen neuerdings einen Bus früher fahren, versuchen wir den noch einzuholen und es gelingt uns auch an der 5. Haltestelle.
Zurück zu Hause verabschiede ich normalerweise das große Tochterkind, heute liegt die aber noch im Nest, da sie aufgrund des gestrigen Theaterbesuchs später in die Schule muss.
Heute entscheide ich mich, mich nochmal hinzulegen. Das mache ich eigentlich nicht so gern, auch wenn mein Körper das gern hätte, aber gerade früh mache ich oft Bürokram. Heute ist mein erster Termin aber erst 13 Uhr, genügend Zeit für einen zweiten Schlaf. ;)
Ich lege mich nochmal aufs Sofa, mache die Augen zu und schlafe wirklich schnell wieder ein. Leider nur eine Stunde später wecken mich hungrige Hunde und das große Tochterkind, welches nun auch aufgestanden ist und frühstückt. (Klar hätte ich mich auch ins Bett legen können, aber dann wäre das Aufstehen wirklich schwer gefallen, ich kenne mich.)
Also Hunde füttern und irgendwie wach werden. Da heute kein Fastentag ist, esse ich eine Kleinigkeit, bis mir einfällt, dass ich sporteln wollte. Ich trainiere am liebsten nüchtern, da hab ich mehr Power.
Also schnell umgezogen, Tablet an und rauf aufs Trampolin. (Ich hab mir vor einiger Zeit ein Minitrampolin gekauft und nutze es endlich regelmäßig und gern. Meine Töchter übrigens auch.) Mein Sportprogramm ist nicht sehr umfangreich, eine halbe Stunde muss genügen, 10-15 Minuten warm werden, 10-15 Minuten intensiv HITT, das muss reichen. Nebenbei schaue ich auf Watchever "Fasten macht glücklich". Wie passend. :) Aber eine informative BBC Sendung, die gut die Informationen aus diesem Buch weitergibt.
Danach frühstücke ich endlich, dusche mich, mache Wäsche, packe Geschenke für die Flüchtlingsfrau ein (dazu muss ich mal gesondert was schreiben), koche Hundefutter-Gemüse und gehe endlich eine große Runde mit den Hunden.
12.40 Uhr etwa verlasse ich das Haus und treffe kurz nach 1 die erste Frau nicht zu Hause an. Sowas ärgert mich immer, wir hatten uns auf 13 Uhr verabredet, und noch während ich die sms tippe, wo sie denn sei, sehe ich sie kommen. Nun gut, fast pünktlich. ;)
Baby kuscheln, zum Grinsen und erzählen bringen (es ist schon 11 Wochen alt), wiegen, Stillmotivation, Beratung über Hebammenhilfe bis zum Ende der Stillzeit, erste Beikosttipps geben ... kurz vor 2 verlasse ich die Wohnung, telefoniere kurz und fahre zur nächsten Frau, die praktischerweise gleich um die Ecke wohnt. Das ist eine Flüchtlingsfrau aus Syrien, bei der ich als Familienhebamme bin. Heute ist der Asylberater auch da, praktischerweise ein arabisch sprechender junger Mann, der mir gleich noch das Wichtigste übersetzt. Die Frau spricht recht gut englisch und wir kommen so auch klar, aber Detailfragen sind schneller in der Landessprache geklärt.
Zum Glück geht der Helfer dann recht schnell, so dass wir uns Frauenthemen widmen können. ;)
Heute habe ich nämlich meinen Laptop dabei. Die Frau braucht einen neuen BH und wir stöbern nach Vermessung und Ermittlung der BH-Größe im Internet und ich schaue, was der Frau gefällt. Nebenbei bekomme ich noch arabische Gastfreundschaft zu spüren und werde mit Tee und Gebäck versorgt. Wohlweislich hatte ich auch vorher noch nichts gegessen, denn das ist immer so.
Ich verteile meine Geschenke, übe mit der Frau noch etwas Deutsch, bespaße ein bissel die Kinder (ich könnte die alle 4 ständig abknutschen, so süß sind die) und verlasse viertel nach 3 die Flüchtlingsfamilie. Ich hätte auch noch länger sitzen können, aber leider muss ich weiter.
Normalerweise hole ich Dienstags mein kleines Tochterkind ab um sie direkt zum Trampolintraining zu bringen, heute hatte sie aber eine Stunde Ausfall und ist schon mit dem Bus gefahren. Sie an der Haltestelle abzuholen schaffe ich nicht mehr, aber ich erwische sie auf halbem Weg und wir haben noch 15 Minuten, bevor sie weiter muss. Das reicht, um die Hunde eine Runde durch den Garten zu jagen und mit den beiden noch eine kleine Gassirunde zu drehen.
Zehn vor 4 bringe ich das Tochterkind zum Training und gehe anschließend noch einkaufen. Beim Lidl ergattere ich Bärlauch, der wirklich gut aussieht. Und da ich seit Tagen Appetit auf Bärlauch habe, nehme ich dann auch die letzten Päckchen mit.
Zu Hause versuche ich viele Dinge auf einmal zu machen. Bärlauchpesto (im Thermomix geht das zum Glück ganz unkompliziert), Eierpfannkuchen für die Mädels, Pesto abfüllen und im Mixtopf gleich ein Risotto kochen, Tisch decken, Hunde füttern ... Beim Probieren, ob der Reis durch ist, merke ich, dass ich kein Salz (bzw. Brühpulver) dran habe, der Versuch nachzuwürzen gelingt nur mäßig. Also kompensiere ich das Ganze mit Unmengen an Bärlauchpesto.
Das große Tochterkind war inzwischen eingetrudelt und das kleine Tochterkind wird von einer Freundin vom Trampolin pünktlich zum Essen nach Hause gebracht.
Nach dem Essen und Unmengen an Risotto mit Bärlauch (das große Tochterkind schimpft, denn es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Bärlauch nunmal heftig nach Knoblauch riecht. ;) ) raffe ich mich auf und gehe zum Chor. Ich singe gern und habe mich für einen Projektchor in unserer Kirchgemeinde angemeldet, der sich immer Dienstags trifft. Dort treffe ich 8 Minuten zu spät ein, wie irgendwie jeden Dienstag, komme aber pünktlich zum Einsingen. Sicher habe ich eine heftige Knoblauchfahne, der Raum ist proppevoll ... ähm ... ich kann es leider nicht ändern.
Während des Singens mache ich meistens ein bisschen Handarbeiten (ich bereite Hexagon-Patchworkstücke vor), so sitze ich nicht nur sinnlos rum, wenn die anderen Stimmen proben. Denn so gern wie ich singe, um die Zeit bin ich meistens sehr müde und empfinde mein "Rumsitzen" dann oft als Zeitverschwendung. Mit der Näherei bleibe ich wach und es hindert mich ja nicht am Singen.
Halb 10 bin ich wieder zu Hause, drehe noch eine Runde mit dem Lockenhund (Madame ist es ganz klar zu dunkel) und setze mich nochmal an den PC.
Blöderweise entfaltet der viele Bärlauch jetzt seine volle Wirkung und ich habe heftig Bauchweh. Ich versuche also meinen Bauch mit Tee und Wärme zu beruhigen, was mich letztlich auf dem Sofa einschlafen lässt. Irgendwann in der Nacht wache ich auf, mein Bauch hat sich soweit beruhigt, dass ich ins Bett umsiedle.
So, mal sehen, ob ich so einen Bericht monatlich schaffe.
Jetzt warte ich auf den angekündigten Klavierbauer und werde mich dann an die Abrechnung machen. Oh Heinrich, mir graut vor dir! ...
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