... waren wir bei Freunden.
Diese haben sich ein Häuschen gekauft und dort gibt es nun jede Menge zu tun.
Deswegen kam schon im November die Anfrage, ob wir nicht zu einem Arbeitseinsatz kommen wollen. Also eigentlich nur die große Tochter samt Freund, aber mein Mann hat sich gleich mit ran gehängt.
Der große Arbeitseinsatz ist es dann doch nicht geworden, weil der Hausherr kurzfristig arbeiten musste, aber wir konnten an den zwei Tagen trotzdem fleißig mit helfen. In fast allen Zimmern ist die Tapete runter, das eine Bad wurde entkernt, die alte Küche ausgeräumt ...
Das war schön zu sehen, und ich freue mich für unsere Freunde, wenn es dann endlich wirklich an den Umbau geht.
Silvester wurde natürlich auch wieder gut gegessen und es gab es traditionell Raclette. Ein Essen, was ich normalerweise nicht gut vertrage, aber ich habe einfach sehr viel Kartoffeln und nur wenig Käse gegessen, das ging dann doch ganz gut.
Am Neujahrstag werden die ganzen Reste dann beim Brunch und Abendessen verarbeitet. Das funktionierte auch dieses Jahr ganz gut.
Ich boykottiere ja schon seit Jahren die ganze Knallerei, seitdem die Hunde-Madame bei uns lebt sowieso (sie ist regelrecht panisch bei jeglichem Knallgeräusch, auch wenn es nur ganz weit entfernt zu hören ist), blöderweise bin ich irgendwie immer von Menschen umgeben, die es lieben, viele Euro in die Luft zu jagen. Aber es zwingt mich ja keiner, mit raus zu gehen und so saßen wir Frauen mit den Hunden drinnen und haben so getan, als wäre alles normal. Und obwohl die Fellnasen bei weitem nicht entspannt waren, so waren sie erstaunlich friedlich.
Rückblickend war es kein entspanntes Silvester für mich. Die Hunde sind in fremder Umgebung einfach nicht entspannt und das überträgt sich auf mich bzw. strengt mich an. Aber es war einfach schön, bei Freunden zu sein, vor allem diese besonderen Freunde. Wir haben uns schon eine Weile nicht mehr gesehen, Hausumbau, Entfernung und volle Terminkalender werden es auch nicht zulassen, dass wir uns in der nächsten Zeit wieder öfter sehen werden, aber wir sind in Gedanken und vom Herzen her verbunden. Das kann uns keiner nehmen.
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Dienstag, 3. Januar 2017
Dienstag, 27. Dezember 2016
Von Weihnachten
... wollte ich noch berichten.
Also vom Weihnachtsfest mit unsren syrischen Freunden.
Ja, es war in jeder Hinsicht spannend.
Erstmal sind die Leute Muslime und ich fand es spannend, ob sie unserer Einladung auch wirklich folgen werden. Es ist ja trotz allem ein christliches Fest.
Sie taten es, und ich habe mich wirklich darüber gefreut. Es war der hauptsächliche Wunsch meiner Kinder, dem ich gern nachgekommen bin.
Weihnachten ist ja das Fest der Familie, aber da wir irgendwann einführten, den 25. als Familientag zu begehen, haben wir am 24. immer die Möglichkeit, irgendwas anderes zu machen.
Einmal hatten wir einen Single-Mann zu Gast, der allein gewesen wäre.
Ich wollte auch mal Jemanden von der Straße einladen, habe mich dann aber doch nicht getraut. Wäre sicher auch spannend geworden.
Und dieses Jahr also mit Freunden, die Weihnachten weder kennen, noch feiern.
Eine Herausforderung war das Essen, denn das Fleisch sollte halal sein.
Ich hätte den einfachen Weg wählen und vegetarisch kochen können, habe mich dann aber entschieden, ihnen ein deutsches Essen zu kochen. Wenn schon deutsche Weihnachten, dann auch ein deutsches Essen.
Meine Wahl fiel auf Rotkraut (ich denke, das ist wirklich deutsch, oder?), Klöße (in der Art auch sehr deutsch) und Gulasch (nicht wirklich deutsch, aber da war ich mir sicher, dass sie es essen werden).
Sicherheitshalber hatte ich noch Tabouleh und Hähnchenschenkel gemacht und Fladenbrot besorgt, was sehr gut war. Vor allem Hähnchen und das Fladenbrot. :)
Das Rotkraut war ohne Speck und ohne Alkohol (meine Schwester empfiehlt ein Rezept mit Glühwein, ich hab Kinderpunsch genommen).
Die letzten Handschläge habe ich dann quasi live durchgeführt und hatte interessierte Beobachter. :)
Dann mussten natürlich Geschenke sein.
Die waren dann am Ende zu viel, was ich an den Kindern merkte. Für jeden eine Kleinigkeit hätte gereicht. Aber nun ja, es sind Freunde, und da hat man eine Menge Ideen. Außerdem hätte es an der Eifersucht der Kinder nichts geändert. Jeder wollte das Geschenk des anderen auch haben, benutzen, ausprobieren. Egal ob das ein Babygeschenk und für eine 6jährige nicht wirklich "geeignet" war. ;)
Logischerweise hatten sie für uns keine Geschenke, aber das wussten wir ja vorher.
Das Resume?
Es war ein sehr trubeliger Abend, was aber hauptsächlich an den Kindern lag. Vier Kinder im Alter von 1, 2, 5 und 6 ... da ist an Ruhe nicht zu denken. Vor allem die beiden Kleinen kommen auf jede Menge blöde Ideen und die Kleine ist gerade chronisch schlecht gelaunt. Sie wollte bitte beständig bespaßt werden, um nicht beständig zu Brüllen.
Und wenn man weiß, dass Araber sehr nachsichtig mit ihren Kindern sind, dann ahnt man, dass so ein Abend ganz schön laut und unruhig werden kann mit so vielen fremden und neuen Eindrücken. Und auch die Erwachsenen sind nicht leise. Araber reden quasi ständig und immer laut. ;)
Es war schön, definitiv, aber auch anstrengend. Das Kochen hat einige Zeit in Anspruch genommen, was für Weihnachten ja normal ist, aber ich habe quasi bis zur letzten Minute auch noch gearbeitet.
Egal, es war schön! Und dieser Eindruck wird hoffentlich auch bei unseren Freunden haften bleiben.
Ob wir es wiederholen? Mal schauen, was das nächste Jahr bringt. Wie sagte meine große Tochter am Ende des Tages? "Das nächste Mal schenken wir den Kindern 4 mal das Gleiche." ;) Das wäre auf alle Fälle eine gute Idee!
Also vom Weihnachtsfest mit unsren syrischen Freunden.
Ja, es war in jeder Hinsicht spannend.
Erstmal sind die Leute Muslime und ich fand es spannend, ob sie unserer Einladung auch wirklich folgen werden. Es ist ja trotz allem ein christliches Fest.
Sie taten es, und ich habe mich wirklich darüber gefreut. Es war der hauptsächliche Wunsch meiner Kinder, dem ich gern nachgekommen bin.
Weihnachten ist ja das Fest der Familie, aber da wir irgendwann einführten, den 25. als Familientag zu begehen, haben wir am 24. immer die Möglichkeit, irgendwas anderes zu machen.
Einmal hatten wir einen Single-Mann zu Gast, der allein gewesen wäre.
Ich wollte auch mal Jemanden von der Straße einladen, habe mich dann aber doch nicht getraut. Wäre sicher auch spannend geworden.
Und dieses Jahr also mit Freunden, die Weihnachten weder kennen, noch feiern.
Eine Herausforderung war das Essen, denn das Fleisch sollte halal sein.
Ich hätte den einfachen Weg wählen und vegetarisch kochen können, habe mich dann aber entschieden, ihnen ein deutsches Essen zu kochen. Wenn schon deutsche Weihnachten, dann auch ein deutsches Essen.
Meine Wahl fiel auf Rotkraut (ich denke, das ist wirklich deutsch, oder?), Klöße (in der Art auch sehr deutsch) und Gulasch (nicht wirklich deutsch, aber da war ich mir sicher, dass sie es essen werden).
Sicherheitshalber hatte ich noch Tabouleh und Hähnchenschenkel gemacht und Fladenbrot besorgt, was sehr gut war. Vor allem Hähnchen und das Fladenbrot. :)
Das Rotkraut war ohne Speck und ohne Alkohol (meine Schwester empfiehlt ein Rezept mit Glühwein, ich hab Kinderpunsch genommen).
Die letzten Handschläge habe ich dann quasi live durchgeführt und hatte interessierte Beobachter. :)
Dann mussten natürlich Geschenke sein.
Die waren dann am Ende zu viel, was ich an den Kindern merkte. Für jeden eine Kleinigkeit hätte gereicht. Aber nun ja, es sind Freunde, und da hat man eine Menge Ideen. Außerdem hätte es an der Eifersucht der Kinder nichts geändert. Jeder wollte das Geschenk des anderen auch haben, benutzen, ausprobieren. Egal ob das ein Babygeschenk und für eine 6jährige nicht wirklich "geeignet" war. ;)
Logischerweise hatten sie für uns keine Geschenke, aber das wussten wir ja vorher.
Das Resume?
Es war ein sehr trubeliger Abend, was aber hauptsächlich an den Kindern lag. Vier Kinder im Alter von 1, 2, 5 und 6 ... da ist an Ruhe nicht zu denken. Vor allem die beiden Kleinen kommen auf jede Menge blöde Ideen und die Kleine ist gerade chronisch schlecht gelaunt. Sie wollte bitte beständig bespaßt werden, um nicht beständig zu Brüllen.
Und wenn man weiß, dass Araber sehr nachsichtig mit ihren Kindern sind, dann ahnt man, dass so ein Abend ganz schön laut und unruhig werden kann mit so vielen fremden und neuen Eindrücken. Und auch die Erwachsenen sind nicht leise. Araber reden quasi ständig und immer laut. ;)
Es war schön, definitiv, aber auch anstrengend. Das Kochen hat einige Zeit in Anspruch genommen, was für Weihnachten ja normal ist, aber ich habe quasi bis zur letzten Minute auch noch gearbeitet.
Egal, es war schön! Und dieser Eindruck wird hoffentlich auch bei unseren Freunden haften bleiben.
Ob wir es wiederholen? Mal schauen, was das nächste Jahr bringt. Wie sagte meine große Tochter am Ende des Tages? "Das nächste Mal schenken wir den Kindern 4 mal das Gleiche." ;) Das wäre auf alle Fälle eine gute Idee!
Freitag, 5. Februar 2016
Liebe Elisabeth!
Diese Tasse hast du mir vor längerer Zeit mal geschenkt und sie ist seit dem meine Lieblingstasse.
Nun hat sie leider eine Macke!
Donnerstag, 28. November 2013
Eine Freundin zu haben
... die einem treu ist, auch wenn man selbst die treuloseste Tomate ever ist ...
Das tut der Seele gut.
Ich danke dir ... von Herzen!
Das tut der Seele gut.
Ich danke dir ... von Herzen!
Montag, 25. März 2013
Komplett ausgebrannt
.. ist das Haus einer bekannten Familie.
Betroffen sind mindestens 9 Personen. Eine alleinerziehende Mutter mit ihren 7 Kindern, eine davon mit eigenem Kind, insgesamt 4 Kinder unter 14 Jahren.
Die Frau rief mich vorhin an (ich stehe seit der Geburt des jüngsten Kindes in regelmäßigem Kontakt mit ihr) und erzählte mir davon. ich musste mich erstmal setzen, als die Informationen so langsam zu mir durchsickerten.
...
Alles weg! Alles verbrannt! Die Kinder haben wir gerettet, über eine Leiter. Wir haben nur noch das, was wir auf dem Leibe hatten!
...
Ich mag mir das gar nicht vorstellen!
Betroffen ist auch ein autistisches Kind, der völlig durch den Wind ist und den ganzen Tag nach seinem (verbrannten) Kuscheltier fragt.
Und jetzt sitz ich hier und frage mich, wie man da am besten helfen kann.
Ich habe gleich nach einer Versicherung gefragt, aber das hat sie verneint. Und selbst wenn sie eine hätte, hier ist schnelle Hilfe vonnöten!
Als Erstes konnte sie bei ihrer Mutter unterschlüpfen, zu der sie aber kein wirklich gutes Verhältnis hat.
Jetzt muss man schauen, wie es weiter geht.
Ich bin immer noch sprachlos!
Betroffen sind mindestens 9 Personen. Eine alleinerziehende Mutter mit ihren 7 Kindern, eine davon mit eigenem Kind, insgesamt 4 Kinder unter 14 Jahren.
Die Frau rief mich vorhin an (ich stehe seit der Geburt des jüngsten Kindes in regelmäßigem Kontakt mit ihr) und erzählte mir davon. ich musste mich erstmal setzen, als die Informationen so langsam zu mir durchsickerten.
...
Alles weg! Alles verbrannt! Die Kinder haben wir gerettet, über eine Leiter. Wir haben nur noch das, was wir auf dem Leibe hatten!
...
Ich mag mir das gar nicht vorstellen!
Betroffen ist auch ein autistisches Kind, der völlig durch den Wind ist und den ganzen Tag nach seinem (verbrannten) Kuscheltier fragt.
Und jetzt sitz ich hier und frage mich, wie man da am besten helfen kann.
Ich habe gleich nach einer Versicherung gefragt, aber das hat sie verneint. Und selbst wenn sie eine hätte, hier ist schnelle Hilfe vonnöten!
Als Erstes konnte sie bei ihrer Mutter unterschlüpfen, zu der sie aber kein wirklich gutes Verhältnis hat.
Jetzt muss man schauen, wie es weiter geht.
Ich bin immer noch sprachlos!
Dienstag, 26. Juni 2012
Natürlich
... bin ich noch einen Nachtrag vom Wochenende schuldig!
Das Wetter war einem Geburtstag entsprechend traumhaft, so dass alles Geplante genau so laufen konnte.
Am Vormittag Brunch mit der Familie und ein paar Freunden, am Abend dann Grillen und fröhliches Beisammensein mit Freunden. Gerade den Abend fand ich spannend, weil ich nicht wusste, wie sich die Leute, die sich nicht kannten, so verstehen. Witzigerweise trafen sich dann doch Bekannte, und wer sich nicht kannte lernte sich kennen, so dass wirklich gute Gespräche liefen, das Essen schmeckte und am Ende alle zufrieden waren. Inclusive mir. So darf ein Geburtstag laufen.
Und das ich jetzt ein neues Jahrzehnt begonnen habe, nun das merkte ich vor allem daran, dass ich nach dem Wochenende fix und fertig war. Zu wenig Schlaf bei viel Laufen und Stehen, das merkt frau nach 4 Tagen dann doch.
Dank allen die da waren und zu einem schönen Fest beigetragen haben!
Das Wetter war einem Geburtstag entsprechend traumhaft, so dass alles Geplante genau so laufen konnte.
Am Vormittag Brunch mit der Familie und ein paar Freunden, am Abend dann Grillen und fröhliches Beisammensein mit Freunden. Gerade den Abend fand ich spannend, weil ich nicht wusste, wie sich die Leute, die sich nicht kannten, so verstehen. Witzigerweise trafen sich dann doch Bekannte, und wer sich nicht kannte lernte sich kennen, so dass wirklich gute Gespräche liefen, das Essen schmeckte und am Ende alle zufrieden waren. Inclusive mir. So darf ein Geburtstag laufen.
Und das ich jetzt ein neues Jahrzehnt begonnen habe, nun das merkte ich vor allem daran, dass ich nach dem Wochenende fix und fertig war. Zu wenig Schlaf bei viel Laufen und Stehen, das merkt frau nach 4 Tagen dann doch.
Dank allen die da waren und zu einem schönen Fest beigetragen haben!
Dienstag, 6. März 2012
Die liebste Freundin war
... gestern zu Besuch und es war sooo schön!
Wir haben vor 20 Jahren zusammen gelernt, waren zusammen in einem 4-Bett-Zimmer, später haben wir uns ein Zimmer geteilt. Und eigentlich haben wir uns auf Anhieb gern gehabt, konnten stundenlang klönen und quatschen, obwohl wir so verschieden sind wie Tag und Nacht. Und selbst wenn wir uns wochen- und monatelang nicht sehen, ist die alte Vertrautheit sofort wieder da. Und das ist einfach nur entspannend. Die 4 Stunden gestern vergingen wie im Flug. Und weil es so schön war, machen wir das wieder. Da die Freundin inzwischen einer regelmäßigen Arbeit nachgeht (ganz ohne Schichten), haben wir auch gleich einen Termin ausgemacht. Nicht, dass es wieder so ewig dauert!
Wir haben vor 20 Jahren zusammen gelernt, waren zusammen in einem 4-Bett-Zimmer, später haben wir uns ein Zimmer geteilt. Und eigentlich haben wir uns auf Anhieb gern gehabt, konnten stundenlang klönen und quatschen, obwohl wir so verschieden sind wie Tag und Nacht. Und selbst wenn wir uns wochen- und monatelang nicht sehen, ist die alte Vertrautheit sofort wieder da. Und das ist einfach nur entspannend. Die 4 Stunden gestern vergingen wie im Flug. Und weil es so schön war, machen wir das wieder. Da die Freundin inzwischen einer regelmäßigen Arbeit nachgeht (ganz ohne Schichten), haben wir auch gleich einen Termin ausgemacht. Nicht, dass es wieder so ewig dauert!
Sonntag, 11. Dezember 2011
Vor kurzem gelesen
... und davon berührt worden:
Ist das nicht schön?
Habt ihr (auch) solche Freunde?
Echte Freunde
Freunden kann auch mal der Kragen platzen, wenn sie mit dir reden,
aber nur, weil ihr Herz für dich bis zum Herze schlägt.
Freunde stört es nicht, bei dir fernzusehen, auch wenn du schon längst ins Bett gegangen bist.
Freunde kämpfen für dich nächtelang im Gebet und sagen dir: "Ich hab neulich an dich gedacht!"
Freunde möchten deine Welt kennen lernen und entdecken immer neue Erdteile.
Freunde erleben dich mit verklebten Augen, ungewaschenen Haaren und sehen dahinter deine Einzigartigkeit und Schönheit.
Freunde können es sich leisten, bei einem Witz, den du erzählst, nach der Pointe zu fragen.
Bei Freunden kannst du nachts um halb drei klingeln und sie fragen dich: "Kaffee oder Tee?"
Freunde reden manchmal blödes zeug, weil sie wissen, dass du keine Goldwaage im Keller hast.
Freunde kennen sich nicht in deiner Brieftasche aus, dafür aber in deinem Kühlschrank.
Freunde geben dir im Winter ihr letztes Hemd und behaupten, sie wollten sich sowieso gerade sonnen.
Freunde machen es so ähnlich wie Gott: Sie mögen dich so wie du bist, trauen dir aber zu, dass du dich verändern kannst.
(Albrecht Gralle)
Ist das nicht schön?
Habt ihr (auch) solche Freunde?
Freitag, 4. November 2011
Ich habe viele Schwächen
... das ist mir klar, aber die Schwäche, Geburtstage zu vergessen, das ist die, die mir am peinlichsten ist.
Nicht jeder ist so coolant wie meine Freundin, die über diese Schwäche großzügig hinweg sieht und sich freut, wenn ich, selbst Tage später, überhaupt noch gratuliere. Meine Oma war geradezu beleidigt, wenn ich nicht dran gedacht habe. Meine Familie überhaupt findet das nur bedingt witzig.
Viele Geburtstage kenne ich zumindest dem Datum nach, denke vielleicht auch die Tage vorher dran, aber am Geburtstag selber vergesse ich es dann doch. Und wirklich, selbst in der Familie passiert mir das. Meine Schwester, mein Vater ... alle haben das schon zu spüren bekommen.
Und seit Jahren denke ich darüber nach, was mir helfen könnte, eben diese zu vergessen. Als ich noch mit der Herzensfreundin zusammen wohnte erinnerte sie mich dran. Das war wirklich hilfreich.
Einen Geburtstagskalender hätte ich alle Zeit vor Augen, aber das ist auch die Gefahr dabei. Denn wer sagt mir denn, welches Datum gerade ist. Wer erinnert mich daran, die Erinnerungsstütze nicht zu vergessen? Das I.phone des Gatten meldet Geburtstage einen Tag zu früh (am nächsten Tag habe ich es meist schon wieder vergessen), außerdem ist der Gatte meist nicht in der Nähe. Das hilft also auch nicht so gut. Wenn es im Timer steht würde ich dran denken, aber eben nur dieses Jahr, denn übertragen ins nächste Jahr funktioniert nie. Einen Geburtstagskalender im Timer hat auch nicht die Wirkung. Das hab ich schon probiert.
Irgendwie scheine ich ein hoffnungsloser Fall zu sein.
Eine Möglichkeit wäre, und die ziehe ich gerade in Erwägung, mir doch einen Geburtstagskalender zuzulegen und konsequent jeden Monat die Geburtstage in meinen Timer zu übertragen. (Aber wie peinlich, im Vorfeld alle Leute anzurufen und sie nach ihren Geburtstagen zu fragen. Wobei ... eigentlich habe ich bei allen diesen Leuten ganz sicher den Geburtstag schon mal vergessen. Die sollten doch Verständnis haben. ;) )
Aber irgendeine Lösung muss ich finden. Ich vergehe jedes mal vor Verlegenheit, wenn ich dann nachträglich gratuliere. Einmal mag das ja angehen, aber immer?
Wie machen das andere Leute? Wie lasst ihr euch erinnern? Oder ist das wirklich nur bei mir so?
seufz ...
Nicht jeder ist so coolant wie meine Freundin, die über diese Schwäche großzügig hinweg sieht und sich freut, wenn ich, selbst Tage später, überhaupt noch gratuliere. Meine Oma war geradezu beleidigt, wenn ich nicht dran gedacht habe. Meine Familie überhaupt findet das nur bedingt witzig.
Viele Geburtstage kenne ich zumindest dem Datum nach, denke vielleicht auch die Tage vorher dran, aber am Geburtstag selber vergesse ich es dann doch. Und wirklich, selbst in der Familie passiert mir das. Meine Schwester, mein Vater ... alle haben das schon zu spüren bekommen.
Und seit Jahren denke ich darüber nach, was mir helfen könnte, eben diese zu vergessen. Als ich noch mit der Herzensfreundin zusammen wohnte erinnerte sie mich dran. Das war wirklich hilfreich.
Einen Geburtstagskalender hätte ich alle Zeit vor Augen, aber das ist auch die Gefahr dabei. Denn wer sagt mir denn, welches Datum gerade ist. Wer erinnert mich daran, die Erinnerungsstütze nicht zu vergessen? Das I.phone des Gatten meldet Geburtstage einen Tag zu früh (am nächsten Tag habe ich es meist schon wieder vergessen), außerdem ist der Gatte meist nicht in der Nähe. Das hilft also auch nicht so gut. Wenn es im Timer steht würde ich dran denken, aber eben nur dieses Jahr, denn übertragen ins nächste Jahr funktioniert nie. Einen Geburtstagskalender im Timer hat auch nicht die Wirkung. Das hab ich schon probiert.
Irgendwie scheine ich ein hoffnungsloser Fall zu sein.
Eine Möglichkeit wäre, und die ziehe ich gerade in Erwägung, mir doch einen Geburtstagskalender zuzulegen und konsequent jeden Monat die Geburtstage in meinen Timer zu übertragen. (Aber wie peinlich, im Vorfeld alle Leute anzurufen und sie nach ihren Geburtstagen zu fragen. Wobei ... eigentlich habe ich bei allen diesen Leuten ganz sicher den Geburtstag schon mal vergessen. Die sollten doch Verständnis haben. ;) )
Aber irgendeine Lösung muss ich finden. Ich vergehe jedes mal vor Verlegenheit, wenn ich dann nachträglich gratuliere. Einmal mag das ja angehen, aber immer?
Wie machen das andere Leute? Wie lasst ihr euch erinnern? Oder ist das wirklich nur bei mir so?
seufz ...
Mittwoch, 26. Oktober 2011
5 Tage Süden
... gehen heute zu Ende.
Schön war`s!
Wir waren bei Freunden zu Gast, haben bekannte Plätze genossen, in Erinnerungen geschwelgt und empfunden, dass die Zeit zu kurz war und der Abstand zueinander einfach zu weit ist.
Obwohl wir immer gesagt haben, dass wir irgendwann wieder nach Sachsen gehen werden, war es nach 17 Jahren Baden-Württemberg trotzdem ein großer Schritt. Wir versuchen den Kontakt zu halten, soweit es irgendwie geht. Auf die Distanz ist das nicht ganz einfach. Wenn es nach den Kindern (vor allem den kleinen Tochterkind) gehen würde, dann könnten wir viel näher wohnen und uns viel viel öfter sehen. Und so wird es heute Abend bei der Abreise wieder viele heiße Tränen geben. (Seufz - das ist immer das schlimmste an dem Besuch, der tränenreiche Abschied.)
Wenn wir dann wieder zu Hause sind haben die Kinder noch ein paar Tage Ferien. Mal sehen, wie wir uns die Zeit um die Ohren schlagen. Denn irgendwie hatte ich die Tage nur bis zum Besuch geplant. Aber vielleicht ist das Wetter schön, dann sollte uns doch das ein oder andere noch einfallen.
Schön war`s!
Wir waren bei Freunden zu Gast, haben bekannte Plätze genossen, in Erinnerungen geschwelgt und empfunden, dass die Zeit zu kurz war und der Abstand zueinander einfach zu weit ist.
Obwohl wir immer gesagt haben, dass wir irgendwann wieder nach Sachsen gehen werden, war es nach 17 Jahren Baden-Württemberg trotzdem ein großer Schritt. Wir versuchen den Kontakt zu halten, soweit es irgendwie geht. Auf die Distanz ist das nicht ganz einfach. Wenn es nach den Kindern (vor allem den kleinen Tochterkind) gehen würde, dann könnten wir viel näher wohnen und uns viel viel öfter sehen. Und so wird es heute Abend bei der Abreise wieder viele heiße Tränen geben. (Seufz - das ist immer das schlimmste an dem Besuch, der tränenreiche Abschied.)
Wenn wir dann wieder zu Hause sind haben die Kinder noch ein paar Tage Ferien. Mal sehen, wie wir uns die Zeit um die Ohren schlagen. Denn irgendwie hatte ich die Tage nur bis zum Besuch geplant. Aber vielleicht ist das Wetter schön, dann sollte uns doch das ein oder andere noch einfallen.
Montag, 20. Juni 2011
Eine Einladung
... zum Onlinefrühstück habe ich für Donnerstag bekommen. Hab ich mich sehr drüber gefreut. Echt jetzt.
Aber mir ist eine schon-fast-Herzfreundin eingefallen, die noch nichts vor hat und mir die Ehre erweist, den Donnerstag-Vormittag mit mir zu verbringen.
Nachdem ich heute Morgen einen ziemlichen Durchhänger hatte, geht es mir schon wieder viel besser.
Aber mir ist eine schon-fast-Herzfreundin eingefallen, die noch nichts vor hat und mir die Ehre erweist, den Donnerstag-Vormittag mit mir zu verbringen.
Nachdem ich heute Morgen einen ziemlichen Durchhänger hatte, geht es mir schon wieder viel besser.
Donnerstag, 26. Mai 2011
Das Gute zu sehen
... ist eine wunderbare Eigenschaft.
Die Freunde, welche uns letzte Woche besucht hatten, haben diese Eigenschaft.
Wir wohnen in keiner schönen Stadt. Wahrlich nicht.
Trotzdem loben die Freunde alles Schöne um uns rum: die Nähe zum Wald, dass man in diesem so herrlich joggen kann, die Freizeitangebote in der Umgebung, die Ruhe in der Nacht ... und sehen dabei so wunderbar großzügig über alles Hässliche hinweg: die vielen Löcher in den Straßen, die z.T. haarsträubende Architektur, die Bahnlinie in unmittelbarer Nachbarschaft ...
Und sie wollen gern wieder kommen. Das taten sie schon drei Mal und wollen es wieder tun. Klar, nicht heute und morgen, denn leider wohnen sie 4 Autostunden entfernt, aber ich bin sicher, sie kommen wieder her. Vielleicht um Weihnachten rum, wenn die Nähe zum Erzgebirge auch wieder ein Pluspunkt ist?
Schön, oder?
Die Freunde, welche uns letzte Woche besucht hatten, haben diese Eigenschaft.
Wir wohnen in keiner schönen Stadt. Wahrlich nicht.
Trotzdem loben die Freunde alles Schöne um uns rum: die Nähe zum Wald, dass man in diesem so herrlich joggen kann, die Freizeitangebote in der Umgebung, die Ruhe in der Nacht ... und sehen dabei so wunderbar großzügig über alles Hässliche hinweg: die vielen Löcher in den Straßen, die z.T. haarsträubende Architektur, die Bahnlinie in unmittelbarer Nachbarschaft ...
Und sie wollen gern wieder kommen. Das taten sie schon drei Mal und wollen es wieder tun. Klar, nicht heute und morgen, denn leider wohnen sie 4 Autostunden entfernt, aber ich bin sicher, sie kommen wieder her. Vielleicht um Weihnachten rum, wenn die Nähe zum Erzgebirge auch wieder ein Pluspunkt ist?
Schön, oder?
Samstag, 15. Januar 2011
Heute zünde ich
... eine Kerze an!
Für das (ungeborene) Kind meiner Freundin, welches genauso unerwartet, wie es die Welt betreten, diese auch wieder verlassen hat.
Kleines Menschenkind, du hinterlässt schon jetzt eine Lücke. Und obwohl ich weiß, dass es dir gut geht, da wo du jetzt bist, trauere ich um die verpasste Möglichkeit dich persönlich kennenzulernen.
In Gedanken bin ich auch bei deinen Eltern und Geschwistern, die nun versuchen zu verarbeiten, was nicht mehr für möglich gehalten wurde!
Für das (ungeborene) Kind meiner Freundin, welches genauso unerwartet, wie es die Welt betreten, diese auch wieder verlassen hat.
Kleines Menschenkind, du hinterlässt schon jetzt eine Lücke. Und obwohl ich weiß, dass es dir gut geht, da wo du jetzt bist, trauere ich um die verpasste Möglichkeit dich persönlich kennenzulernen.
In Gedanken bin ich auch bei deinen Eltern und Geschwistern, die nun versuchen zu verarbeiten, was nicht mehr für möglich gehalten wurde!
Sonntag, 31. Oktober 2010
Wenn man einen Freund ...
... nach 8 Jahren wiedersieht und es so ist, als ob kein Tag vergangen wäre (außer natürlich den Falten im Gesicht), wenn man sofort ins Gespräch findet und stundenlang miteinander quatschen und lachen kann, wenn sich die Kinder auch noch gut verstehen und man diesen Moment gern noch ein bisschen länger festhalten möchte,dann ist es wie ein Stück Himmel auf Erden!
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