Donnerstag, 4. Februar 2016

Wenn man wissen will

... was ich den ganzen Tag tue, dann müsste man den Hunden eine Kamera aufsetzen.
Das war der Vorschlag meiner Tochter heute Morgen!

Leider hat sie Recht.

Während ich hier sitze und frühstücke sitzt einer der Hunde neben mir und zählt mir die Bissen in den Mund.
Wenn ich die Küche aufräume, sitzen oder liegen sie in der Tür und beobachten mich.
Wenn ich den Müll runter bringe, begleiten sie mich.
Lege ich mich aufs Sofa, legen Sie sich dazu.
Gehe ich duschen, liegt mindestens ein Hund vor der Badtür, der andere bewacht die Treppe.
Und verlasse ich das Haus, stehen sie am Fenster, bis sie mich nicht mehr sehen.

Hilfe, ich werde gestalkt!!


Mittwoch, 3. Februar 2016

Ich bin so ein Chaot

... und leide auch noch extrem darunter. 
Halbfertiges bleibt liegen, mehrer unvollendete Projekte begleiten mich, ich plane, fange an, aber ziehe es nicht durch, .... oder ich verliere schlicht und ergreifend den Überblick. Da könnte ich Sachen erzählen ... vielleicht mache ich das ja mal. :)

Meine Küchenschränke sind ein Paradebeispiel für mein chaotisches Dasein. 
Es ist schon fast Standart bei mir, dass ich Dinge mehrmals kaufe. Einfach weil ich vergessen habe, dass ich sowas schon zu Hause habe. (Und weil ich von Hause aus so ein "es-muss-genügend-im-Haus-sein-Gen" mitbringe, quasi vom Vater geerbt, der die Vorratshaltung mit 2 Kühltruhen, einem Keller und einer Vorratskammer schon fast perfektioniert hat.) ... Da hab ich dreierlei Reiben im Schrank, zweierlei Spiralschneider, drei Knoblauchpressen, vier Mixer ...
Ich hab heute mal wieder zumindest bei den Lebensmitteln aufgeräumt, was wirklich wichtig ist. Denn bevor ich den dritten Dinkelgries kaufe (ich bin nebenbei bemerkt die Einzige, die Grießbrei isst), oder das fünfte Päckchen Haferflocken, ist es gut immer mal zu sichten, was ich habe. Vor allem im Hinblick auf die Ernährungsumstellung.

Ich fand jetzt unter anderem auch 1 Kilo Kokosmehl. Mit Sicherheit angeschafft, als ich über Low Carb nachdachte (was mir ja so gar nicht bekommen ist). Was um alles in der Welt soll ich mit einem Kilo Kokosmehl? Ich habe mal bei Chefkoch nach Rezepten geschaut und gerade mal 6 gefunden. 

Es wäre ja glatt zum Heulen, wenn es nicht so lustig wäre. Denn allein das Geld, was ich da sinnlos ausgebe ... 

Und Ja, ich schreibe Einkaufslisten. Aber eben nicht konsequent. .

(Oh, Konsequenz, auch so ein Thema. ... )

Jetzt habe ich mal die Behältnisse beschriftet. Ich habe quasi gesehen, gelesen, geschrieben ... was ich alles habe. Mal sehen, ob das meinem Hirn zum Merken reicht. Zumindest weiß ich jetzt auch, so schnell werde ich nicht verhungern. Auch nicht vegan. ;)

Samstag, 30. Januar 2016

Einkaufen

... war ich heute. Im Sportladen.
Und was soll ich sagen?
So schlimm war es gar nicht. *lach*

Hier könnt ihr es lesen!

Freitag, 29. Januar 2016

Fleisch-ess-Lust

... hatte ich gestern keine, aber als ich dann den undefinierbare Gemüsemix auftaute stellte ich fest, dass Hühnchenfleisch drin war. Vom glücklichen Huhn, wie ich mich vage erinnerte.
Da ich keine Lust auf puren Reis und keine Zeit, um mir was anderes zu kochen hatte, gab es eben ein völlig un-veganes Abendessen.
Ich merke, dass ich da irgendwie noch recht planlos bin.

mhm ...

Mir geht es wie ihr.



Und nein, ich mach mich nicht lustig. Für mich ist das wirklich ein echtes Dilemma. ...

Donnerstag, 28. Januar 2016

Gestern Abend

... hab ich mich mit drei netten Kolleginnen getroffen.
Im Kalender steht dann "Kleiner Stammtisch", denn es ist eine extra-Runde zusätzlich zum eigentlichen Stammtisch.

Wir haben gelacht, gut gegessen, aber auch die Hebammensituation beleuchtet.

In der Öffentlichkeit sieht es gerade so aus, als würde es den Hebammen wieder gut gehen. Die Kassen würden viel Geld zahlen, um das Überleben der Hebammen zu sichern.
Aber leider ist das nur die halbe Wahrheit.
Wir, die wir ohne Geburtshilfe arbeiten, haben es am besten getroffen. Unsere Arbeit wird zwar immer noch nicht ordentlich entlohnt, wenn wir einfach mal von unserem Stundenlohn ausgehen, aber es kommt schon was bei rum. Nun sage ich das, mit einem verdienenden Mann, die Kolleginnen, die davon eine Familie ernähren müssen, die sehen das ein bisschen anders.
Denn Freiberuflichkeit heißt eben auch Selbstständigkeit.
Heißt Selbst und Ständig.
Ist frau krank, kann sie nichts verdienen. Ist Kind krank und frau muss zu Hause bleiben, kann sie nichts verdienen.
Außerdem muss man wirklich sehen, dass ein Großteil des verdienten Geldes auch wieder raus geht. Die Rentenversicherung müssen wir zahlen, und was zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein großer Fortschritt war, ist jetzt ein Klotz am Bein, denn 19 Prozent sind ja nicht wenig, vor allem wenn man weiß, wie das gerade mit den renten aussieht. Die Krankenversicherung muss zu 100% selbst getragen werden. Wer jung in eine private Krankenversicherung eingestiegen ist, für den mag das überschaubar sein, für Otto-Normal-Hebamme ist es ein Haufen Geld. Ich hab die Zahlen gerade nicht im Kopf, aber es müssten doch auch um die 20% sein.
Und dann die Steuer. Hier kann ich jetzt schlecht pauschalieren, da das bei jedem anders gerechnet wird, bei mir ist es viel.
Unterm Strich bleiben bei mir zum Beispiel weniger als die Hälfte von dem, was ich verdient habe.
Nun ist es bei mir nicht so tragisch da ich einen Mann habe, der sicher verdient, aber ich kenne genug Kolleginnen, die nicht das Glück haben. Für die geht es um die Existenz.
Und von den Kolleginnen, die Geburtshilfe anbieten, hab ich ja noch gar nicht gesprochen. Denen wird das Leben gerade besonders schwer gemacht. ...
Und vielleicht werde ich auch darüber nochmal berichten. Es fällt mir sehr schwer, die ganze Situation kurz und bündig zu schildern.

Jetzt sitze ich mal wieder am Schreibtisch. Es müssen Mails geschrieben und die nächsten Tage geplant werden. Zumindest grob. Denn wann die ganzen Februar-Frauen, die bei mir auf der Liste stehen, nun ihre Kinder bekommen werden, das wird sich erst zeigen.

Heute ist ein Fastentag. Zum Sport möchte ich auch noch. ...

Also chakka! Los gehts!



Mittwoch, 27. Januar 2016

Erwähnte ich schon

... dass ich Schreibtischarbeiten hasse?

Ich saß gerade etwa drei Stunden am Entwurf für Gutscheine.
Mein alter Anbieter, der meine ganzen Daten gehabt hätte, wo mich das ganze vielleicht drei Klicks gekostet hätte, der hat die Visitenkarten aus dem Programm genommen.
Sowas dämliches.

Ich musste also bei einem anderen Anbieter ganz neue Gutscheinkarten gestalten. Und wer das schon mal gemacht hat, der weiß, wie langwierig das ist. Da ist das Foto zu groß, dort das Bild zu klein, die Schrift sieht doof aus, der Text passt nicht hin ...

Ich habe jetzt etwas, was nur semioptimal ist, aber gehen wird.

Aber meine Nerven ....


Nach fast 15 Jahren

... als Schilddrüsenpatient sollte man doch meinen, dass ich es endlich mal drauf habe, regelmäßig meine Tabletten zu nehmen.
Sollte man meinen!
Eigentlich!

aaarrrggghhh

Dienstag, 26. Januar 2016

Für Robert

... 


Ein grüner Smoothie

... ist heute mein erstes Frühstück!

Guten Appetit!


Montag, 25. Januar 2016

Zum Thema Essen

... werde ich vermehrt hier etwas berichten.
Zum Thema Abnehmen und Sport berichte ich hier.
(Und zum Thema Fasten werde ich wohl zwei Mal schreiben müssen. ;) Heute gab es dazu auch etwas hier.)

Essen und Unverträglichkeiten, das ist bei mir irgendwie eine neverending Story. Es nervt mich total, dass ich nicht einfach essen kann, was ich gern möchte. Das würde sicher alles einfacher machen.

Heute war ein Fastentag. Eigentlich wollte ich bis zum Abendessen nichts zu mir nehmen. Nichts außer Wasser, Tee, ...
Eigentlich!

Denn bei einer Familie wurde mir vom pakistanischen Ehemann Kaffee angeboten, den ich dankend ablehnte. "Dann ein Tee?" ... "Ähm, ja, Tee geht."
Nicht weiter drüber nachdenkend stimmte ich einem Chai zu. (Für den, der es nicht sofort weiß, diese Art Tee wird in Milch gekocht. Und süß serviert. Böse Falle!)
Noch während er rührte und werkelte fiel mir ein, dass ich ja faste. Mist! Nagut, einige sagen ja, an Fastentagen sind bis zu 500kcal erlaubt. Das wird so ein Chai nicht sprengen.
Und als der Milchteepott wenig später dampfend vor mir stand, hörte ich dann auch die zweite Falle zuschnappen. MILCH. KUH-Milch. Sowas von NICHT-VEGAN!

Da ich es jetzt aber nicht übers Herz brachte, den Tee nun nicht zu trinken, genoss ich also das süße Gesöff. Es war sehr zuckrig. :)
Und stellte kurz danach unfreiwillig fest, Milch tut mir wirklich gar nicht gut.
Zum Glück war mein Besuch zu Ende, als der Tee geleert war und noch mehr zum Glück war eine Toilette danach nicht weit.
Ich hatte gut 2 Stunden hinterher noch Bauchweh.

Heute Abend gab es also wieder Tiereiweiß-freies Essen.

Nun ja, man kann nicht alles haben im Leben! ;)