... so richtig wurde und wird das hier nichts mehr.
Nass, jetzt auch deutlich kühler ... und keine Ostsee weit und breit, selbst das Wasser ist auch nicht so, dass man mal eben hinlaufen und dran entlang spazieren könnte ...
Interessant, dass mir das so viel ausmacht. Ich habe das deutliche Gefühl, im Urlaub brauche ich Wasser. Dabei mag ich das Wasser nicht mal, also ich mag weder gern DRIN sein, noch gern DRAUF. Wobei man das mit dem DRAUF mal probieren müsste, wir denken schon länger drüber nach, mal auf dem Wasser Urlaub zu machen und dabei zum Beispiel die Müritz entlang zu schippern.
Aber AM Wasser, das ist für mich Urlaub. Großes Memo für unsere nächste Urlaubsplanung. ;)
So werden wir wohl morgen schon aufbrechen, am Samstag soll es sowieso nur regnen, da können wir auch nach Hause fahren. Meine Hunde werden es mir danken. Gerade die Madame ist sichtlich genervt.
Überhaupt hatte ich mir den ganzen Urlaub anders vorgestellt. Natürlich nicht so nass, aber das ist unterm Strich nicht das Problem.
Letztes Jahr haben wir für die Madame einen Hundehänger fürs Fahrrad gekauft und auch schön trainiert, dass sie ihn mag. Aber zwei Dinge sind dieses Jahr dann dazu gekommen, die das ganze erschwerten oder gar unmöglich machten. Einmal mein Knie, welches zwar wieder Fahrrad fahren zulässt (juchhu), aber leider eben keine Belastung. Also sobald es hügelig wird, sagt mein Knie "nee". Ich habs probiert. Sehr doof.
Außerdem hat der Lockenhund gesundheitliche Probleme und ich möchte ihn nicht belasten. Da das dumme Tier sich ja nicht chauffieren lässt (auch das haben wir in den Jahren davor schon des öfteren probiert, Hänger, Korb am Fahrrad, Rucksack ... alles doof), muss er nebenher laufen. Blöderweise war es an der Ostsee erstaunlich hügelig (okay, das hätte ich wissen können), so dass ich das meinem Knie nicht zumuten wollte und hier gibt es nicht die klassischen Radwege am Wasser entlang wo ich mal kurze Strecken fahren könnte, quasi wohldosiert für das Knie und den Hund.
Der Gatte sagt jetzt sicher, dass wir den Hänger ganz umsonst gekauft haben und für dieses Jahr hat er wohl leider Recht. Auch hier: Memo an mich, besser auf Radwege achten.
Hinzu kommt eine unbeschreibliche Lethargie. Ich nenne es mal so, das klingt irgendwie netter, ich könnte es auch als Faulheit bezeichnen.
Ich fühle mich maximal antriebslos und könnte gerade heulen, dass der Urlaub schon vorbei ist und ich mich überhaupt nicht erholt fühle. Im Gegenteil, wenn ich drüber nachdenke, was mich zu Hause an Arbeit erwartet, könnte ich gleich schreiend wegrennen. Blödblödblödblöd!
Ich habe diese Unruhe / Unzufriedenheit schon eine Weile gespürt und dachte, es liegt an oben genannten Dingen und an der Tatsache, dass wir auf einem anderen Zeltplatz waren. Nicht im geliebten Märchenwald, am geliebten Strand ...
Aber ich habe viel gelesen, viel geschlafen ... normalerweise müsste doch trotz aller äußeren Umstände ein Erholungseffekt eintreten. Aber den spüre ich nicht. Gar nicht. Ganz im Gegenteil.
Es ist für mich okay, wieder nach Hause zu fahren. Zumindest habe ich das vor zwei Tagen so empfunden ... ich will wieder heim. Keine Ostsee, kein sichtbares Wasser ... dann kann ich auch nach Hause fahren.
Aber wenn ich an die Arbeit denke, dann fühle ich mich gleich wieder urlaubsreif. Und wenn ich hier sitze und meine Gedanken und Gefühle analysiere, dann merke ich, wie die Tränen kommen.
Ach so ein Mist!
Nun ja ... einen Schritt nach dem anderen. Und dann nochmal in mich gehen, ob ich nicht vielleicht doch eine Auszeit, eine richtige Auszeit nehmen sollte.
Morgen werden wir wahrscheinlich abreisen. Einen Tag früher als geplant, aber das Wetter wird nicht besser, eher schlechter. Und in der Nacht zu fahren ist bei den beiden felligen Chaoten sicher die bessere Option.
Gerade habe ich erfahren, dass zu Hause 10 Grad sind. Okeeee ... auch nicht wirklich nett.
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Donnerstag, 13. Juli 2017
Donnerstag, 4. Februar 2016
Wenn man wissen will
... was ich den ganzen Tag tue, dann müsste man den Hunden eine Kamera aufsetzen.
Das war der Vorschlag meiner Tochter heute Morgen!
Leider hat sie Recht.
Während ich hier sitze und frühstücke sitzt einer der Hunde neben mir und zählt mir die Bissen in den Mund.
Wenn ich die Küche aufräume, sitzen oder liegen sie in der Tür und beobachten mich.
Wenn ich den Müll runter bringe, begleiten sie mich.
Lege ich mich aufs Sofa, legen Sie sich dazu.
Gehe ich duschen, liegt mindestens ein Hund vor der Badtür, der andere bewacht die Treppe.
Und verlasse ich das Haus, stehen sie am Fenster, bis sie mich nicht mehr sehen.
Hilfe, ich werde gestalkt!!
Das war der Vorschlag meiner Tochter heute Morgen!
Leider hat sie Recht.
Während ich hier sitze und frühstücke sitzt einer der Hunde neben mir und zählt mir die Bissen in den Mund.
Wenn ich die Küche aufräume, sitzen oder liegen sie in der Tür und beobachten mich.
Wenn ich den Müll runter bringe, begleiten sie mich.
Lege ich mich aufs Sofa, legen Sie sich dazu.
Gehe ich duschen, liegt mindestens ein Hund vor der Badtür, der andere bewacht die Treppe.
Und verlasse ich das Haus, stehen sie am Fenster, bis sie mich nicht mehr sehen.
Hilfe, ich werde gestalkt!!
Dienstag, 26. Januar 2016
Montag, 25. Januar 2016
Ist es wirklich
... schon mehr als 2 Jahre her, dass ich hier war?
Wie die Zeit vergeht!
Ich habe lange überlegt, ob ich das Blog wieder belebe. Da ich weiß, dass diverse Freunde es vermissen, von mir zu lesen, starte ich jetzt einen letzten Versuch. ;)
Sicher wird es überschaubar bleiben.
Also: Welcome back!!
Doch wo fange ich an?
Hier hat sich nicht viel und doch Einiges verändert.
Der Lockenhund hat Gesellschaft bekommen. Eine Hündin aus dem Tierschutz lebt jetzt ein gutes Jahr bei uns.
Die erste Zeit war hart, hatte ich doch noch nie einen traumatisierten Hund im Haus. Aber ich denke, mittlerweile hat sie sich ganz gut eigefunden. Wir kennen die meisten ihrer Macken und Ängste und können entsprechend reagieren. Es ist ziemlich witzig mit 2 Hunden, aber natürlich auch umständlicher in der Organisation.
Der Lockenhund versucht die Madame weitestgehend zu ignorieren. Trotzdem denke ich, er hat sich gut an sie gewöhnt. Dicke Freunde werden sie nicht werden, denn dafür sind weder der Lockenhund noch die Madame die richtigen Kandidaten.
Ich arbeite immer noch als Hebamme, mache aber derzeit aus gesundheitlichen Gründen deutlich weniger. Nein, das stimmt so nicht. Ich würde gern deutlich weniger machen, biete derzeit auch keine Kurse an, aber das ist schon alles. Denn Hausbesuche mache ich trotzdem weiter, auch wenn ich hauptsächlich Frauen betreue, die ich schon kenne.
Auch als Familienhebamme bin ich auch unterwegs und betreue Frauen, die Förderung im Rahmen der Frühen Hilfen benötigen.
Das heißt unterm Strich, ich wollte weniger machen, biete derzeit auch keine Kurse an, nehme definitiv auch weniger Frauen an, habe aber trotzdem gut zu tun.
Und die gesundheitlichen Gründe? Nun ja, einerseits habe ich bemerkt, dass ich immer weniger belastbar bin. Hatte schon diverse Anzeichen von BurnOut und Überlastungssyndrom. Soweit wollte ich es dann nicht kommen lassen.
Außerdem habe ich seit Jahren auffällige Blutwerte und trotz diverser Bemühungen, wurde hier nichts besser, eher schlechter. Im Frühjahr letzten Jahres zeigte der regelmäßige Ultraschall Auffälligkeiten, die mich erschreckt und aufgerüttelt haben.
Ich brauchte Zeit für mich. Und trotz allem, die habe ich. Ich kann zum Sport gehen, habe mich mit meiner Ernährung befasst und bin dabei, auch da was zu ändern.
Zur Ernährung werde ich hier sicher das ein oder andere schreiben, zum Thema Gesundheit befasse ich mich hier.
Die Kinder werden immer älter. Die große Tochter wird bald 17, ist dabei ihren Führerschein zu machen, hat seit Jahren eine festen Freund und geht immer mehr ihre eigenen Wege. Da sie Abitur macht, habe ich sie noch eine Zeit lang um mich, aber es ist gar nicht so leicht loszulassen. Das übe ich nun wöchentlich, spätestens wenn sie Wochenendweise nicht zu Hause ist.
Die kleine Tochter ist 12 und besucht nun eine private Mittel-Schule. Sie ist glücklich dort, die Tränen am Morgen sind vergessen. Natürlich könnte sie auch weiterhin auf Schule gut verzichten und sie stöhnt immer noch jeden Morgen beim Wecken, aber es ist kein Vergleich zur Grundschulzeit. Da bin ich wirklich sehr dankbar.
Der Gatte ist nach wie vor beruflich viel unterwegs und wochenweise auch nur am Wochenende zu Hause.
Ich versuche weiterhin anonym zu schreiben, so kann ich auch mal Frust rauslassen, der beruflicher Natur ist. ;)
So, das wars fürs Erste!
Ich hoffe, hier ist noch Jemand und es verliert sich nicht alles im Nirvana! :)
Wie die Zeit vergeht!
Ich habe lange überlegt, ob ich das Blog wieder belebe. Da ich weiß, dass diverse Freunde es vermissen, von mir zu lesen, starte ich jetzt einen letzten Versuch. ;)
Sicher wird es überschaubar bleiben.
Also: Welcome back!!
Doch wo fange ich an?
Hier hat sich nicht viel und doch Einiges verändert.
Der Lockenhund hat Gesellschaft bekommen. Eine Hündin aus dem Tierschutz lebt jetzt ein gutes Jahr bei uns.
Die erste Zeit war hart, hatte ich doch noch nie einen traumatisierten Hund im Haus. Aber ich denke, mittlerweile hat sie sich ganz gut eigefunden. Wir kennen die meisten ihrer Macken und Ängste und können entsprechend reagieren. Es ist ziemlich witzig mit 2 Hunden, aber natürlich auch umständlicher in der Organisation.
Der Lockenhund versucht die Madame weitestgehend zu ignorieren. Trotzdem denke ich, er hat sich gut an sie gewöhnt. Dicke Freunde werden sie nicht werden, denn dafür sind weder der Lockenhund noch die Madame die richtigen Kandidaten.
Ich arbeite immer noch als Hebamme, mache aber derzeit aus gesundheitlichen Gründen deutlich weniger. Nein, das stimmt so nicht. Ich würde gern deutlich weniger machen, biete derzeit auch keine Kurse an, aber das ist schon alles. Denn Hausbesuche mache ich trotzdem weiter, auch wenn ich hauptsächlich Frauen betreue, die ich schon kenne.
Auch als Familienhebamme bin ich auch unterwegs und betreue Frauen, die Förderung im Rahmen der Frühen Hilfen benötigen.
Das heißt unterm Strich, ich wollte weniger machen, biete derzeit auch keine Kurse an, nehme definitiv auch weniger Frauen an, habe aber trotzdem gut zu tun.
Und die gesundheitlichen Gründe? Nun ja, einerseits habe ich bemerkt, dass ich immer weniger belastbar bin. Hatte schon diverse Anzeichen von BurnOut und Überlastungssyndrom. Soweit wollte ich es dann nicht kommen lassen.
Außerdem habe ich seit Jahren auffällige Blutwerte und trotz diverser Bemühungen, wurde hier nichts besser, eher schlechter. Im Frühjahr letzten Jahres zeigte der regelmäßige Ultraschall Auffälligkeiten, die mich erschreckt und aufgerüttelt haben.
Ich brauchte Zeit für mich. Und trotz allem, die habe ich. Ich kann zum Sport gehen, habe mich mit meiner Ernährung befasst und bin dabei, auch da was zu ändern.
Zur Ernährung werde ich hier sicher das ein oder andere schreiben, zum Thema Gesundheit befasse ich mich hier.
Die Kinder werden immer älter. Die große Tochter wird bald 17, ist dabei ihren Führerschein zu machen, hat seit Jahren eine festen Freund und geht immer mehr ihre eigenen Wege. Da sie Abitur macht, habe ich sie noch eine Zeit lang um mich, aber es ist gar nicht so leicht loszulassen. Das übe ich nun wöchentlich, spätestens wenn sie Wochenendweise nicht zu Hause ist.
Die kleine Tochter ist 12 und besucht nun eine private Mittel-Schule. Sie ist glücklich dort, die Tränen am Morgen sind vergessen. Natürlich könnte sie auch weiterhin auf Schule gut verzichten und sie stöhnt immer noch jeden Morgen beim Wecken, aber es ist kein Vergleich zur Grundschulzeit. Da bin ich wirklich sehr dankbar.
Der Gatte ist nach wie vor beruflich viel unterwegs und wochenweise auch nur am Wochenende zu Hause.
Ich versuche weiterhin anonym zu schreiben, so kann ich auch mal Frust rauslassen, der beruflicher Natur ist. ;)
So, das wars fürs Erste!
Ich hoffe, hier ist noch Jemand und es verliert sich nicht alles im Nirvana! :)
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