... habe ich erstmal (täglich) alle Fenster und (Terassen-)Türen aufgerissen. Nach 3 Wochen Camping fühlt man sich sonst eingesperrt und die Luft riecht ganz schnell schal. So genieße ich gerade den täglichen Luftzug sehr.
So glücklich wie ich bin, wieder in meinem Bett zu schlafen, so sehr vermisse ich natürlich die beständig frische Luft ohne Straßen-, Stadt- und Baustellenlärm. ... Nun ja, man kann nicht alles haben.
Jetzt habe ich erstmal 3 Tage ununterbrochen Wäsche gewaschen. Ja, ich glaube, heute ist das letzte Kleidungstück gewaschen worden. ;) Drei Wochen alte Schmutzwäsche ist auch nicht wirklich lecker.
Leider geht das Waschen gerade so weiter. Ich habe einen alten Kleiderschrank, den ich seit meiner Kindheit habe und wirklich liebe. Allerdings ist mir schon eine ganze Weile aufgefallen, dass meine Klamotten muffig riechen. Es hat jetzt bestimmt ein Jahr (und jede Menge Wäscheduftversuche) gedauert, bis ich kapiert habe, dass es der Schrank ist. Hab mal im Internet etwas gesucht und komme wohl nicht drumrum, den Schrank leer zu machen, auszuwischen und auszulüften. Und bei der Gelegenheit die Klamotten nochmal waschen. Puh ... in dem Schrank habe ich aufgrund seiner Größe nicht nur meine gesamten Klamotten, auch die Bettwäsche, diverse Decken, ... "Zielkleidung" gelagert. Das kann lustig werden.
Seit Ewigkeiten saß ich mal wieder an meiner Nähmaschine .. wie habe das vermisst. Seufz. Das Problem ist, sobald ich mal dran sitze, komme ich nicht wieder los davon.
Aber meine Schwägerin hat mich gebeten, eine Tasche für sie zu nähen. Diesem Wunsch komme ich gern nach.
Außerdem mache ich ja mit beim Kreativbloggerwichteln bei LunaJu mit.
Dafür mache ich mir auch schon meine Gedanken und wäge ab. Eine Idee habe ich schon, die wird als Nächstes umgesetzt, eine andere Idee schwebt noch in meinem Hirn. Am liebsten würde ich was patchen, aber mein Wichtel schreibt, dass sie keine Quilts mag. Meint sie damit nur die Decken, die man landläufig als Quilt bezeichnet, oder jede Patchworkarbeit? Schwierig. Aber für eine Decke würde weder die Zeit, noch der finanzielle Rahmen reichen. Von daher ... ich denke weiter nach!
Außerdem muss ich jetzt endlich mal die ganzen Rechnungen drucken, die ich im Urlaub bearbeitet habe. ;) Damit die Kohle auch bis zu mir kommt.
Mein Garten schreit auch ganz laut nach mir. Unglaublich, wie das Zeug in 3 Wochen schießt. Vor allem aber das Unkraut. Alles grün, Wahnsinn.
Außerdem Kurse planen, Frauen anschreiben, emails beantworten, Hausbesuche machen ... der alltägliche Wahnsinn hat mich wieder.
Ich habe mir vorgenommen, nächstes Jahr die kompletten Ferien frei zu nehmen. Mal sehen, ob mir das gelingt.
Heute Abend kam die große Tochter zu mir und fragte, wie das denn mit einer Kur funktionieren würde. Wer das bezahlt, wo man die beantragen muss. Ich erklärte es ihr und fragte, wer denn in Kur will ... und sie darauf ... na du! Sie zählte mir alle meine krankheiten und Baustellen auf und sagte, ich solle doch mal in Kur fahren. Sie würde sich um alles (Schwester, Hund, Haus ... ) kümmern. Ist sie nicht süß?
Aber drei Wochen hier alles zurück lassen? Ich glaube, das funktioniert nicht. Ob ich mich da entspannen könnte?
Aber mal eine Woche weg?! Richtig weg ... ohne alles ... das ist vielleicht zu realisieren. Ich behalte es mal im Kopf. Sowas muss ja gut geplant werden.
Dafür ist die kleine Tochter heute gar nicht nach Hause gekommen. Ohne Bescheid zu sagen. Okay, ich wusste, wo sie ist, aber das sie zwei Nächte weg bleibt, war so nicht abgesprochen. Nach einer kurzen Panik (ich war 3 Stunden nicht zu Hause, in der Zeit hab ich sie eigentlich zurück erwartet) klärte es sich dann aber doch noch auf. Nun ja, 13jähre Teenies ... sind irgendwie unberechenbar.
So, das waren ein paar Schnipsel aus meinem derzeitigen Alltag. ... Ich komme wieder.
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Dienstag, 18. Juli 2017
Freitag, 16. September 2016
Heute ist schon der 16.?
... Mensch, wie die Zeit vergeht.
Es ist aber nichts Aufregendes passiert.
Außer dass ich wieder krank war (zum Glück nur für 3 Tage, aber es war nicht schön, heul, jammer), außer dass mich mein Knie versucht fertig zu machen, außer dass ich mit dem Räumen des neuen Nähzimmers nicht weiter komme ...
Aber alles schon der Reihe nach.
Seit letzte Woche tut mir mein Knie weh. Nein, das stimmt so nicht. Mein Knie begann im Urlaub weh zu tun. Einfach so, ohne wirklich Grund zu haben.
Ich humpelte durch den urlaub, lies nach dem Urlaub meine Hausärztin drauf schauen, die nichts fand und mich an einen Orthopäden verwies. Da mein Lieblingsorthopäde noch im Urlaub war, hielt ich es noch aus, schonte mein Knie, ging nur einmal zum Sport um zu sehen, dass es dem Knie nicht bekommt, schonte mein Knie wieder und konnte letztlich dem Orthopäden auch nur sagen, dass es in dem Moment auf seiner Liege nicht schlimm und ansonsten sehr wechselhaft ist. Nun ja, was sollte er tun? Er befand mein 44Jahre altes Knie für eigentlich in Ordnung und entließ mich mit den Worten, ich solle ich Zweifelsfall wieder kommen.
Dann war ich ja krank, schonte also unfreiwillig mein Knie, und ja, es tat ab und an mal weh, aber nicht so dolle, dass es was zu jammern gegeben hätte.
Kaum hatte ich meine Bronchitis samt Antibiotika und anschließender wieder recht langer Rekonvaleszenz (welch cooles Wort) überstanden ging ich wieder zum Sport, einmal ... ging, ein zweites Mal ... ging nicht mehr. Seit dem tut mein Knie wieder weh. Ich also wieder hin zum Orthopäden, rumgejammert, er sich mein Knie nochmal in Ruhe angeschaut, ein instabiles Seitenband und blockiertes Fibiaköpfchen (fragt nicht) diagnostiziert und mir Physiotherapie verschrieben.
Und seit dem wird es eher schlimmer als besser.
Stand Heute humpele ich durch die Gegend, warte auf den Termin beim Physiotherapeuten (Start nächste Woche), habe mir selber ein Tape geklebt (dumme Idee, ging ohne wenn und aber nach einem Tag wieder ab), hab mir vom Fachmann am Montag ein Tape kleben lassen (das hält und hält und hält) und versuche mich in Geduld zu üben.
Gestern war es so schlimm, dass ich den halben Tag mit Eisbeuteln auf dem Sofa verbrachte. Da ich mich ja eh noch gesund pflegte, war das erstmal kein Problem.
Die Hunde sind die Mit-Leidtragenden, denn die können nur sehr langsame und sehr kurze Runden mit mir laufen. :(
Nun ja, ich werde berichten.
Am Dienstag tat mir dann der Hals weh. Erstmal nur ein bisschen, aber doch so sehr, dass ich der einen Frau lieber abgesagt und die andere nur ganz kurz besuchte.
Mittwoch war es ganz besonders schlimm, gestern deutlich besser und heute muss es wieder gehen. Die Babys werde ich sicherheitshalber noch nicht abknutschen, aber ich werde heute wieder meine Runde drehen und Hausbesuche machen.
Weil mein Nähzimmer eigentlich nur eine Nähkammer ist und ich gerade plane, mir eine größere, bessere (und ja auch teurere) Nähmaschine zu kaufen und laut die Befürchtung äußerte, dass diese eigentlich nicht ein mein Kämmerchen passt (also die Maschine passt natürlich rein, aber mein Nähplatz ist nicht für größere Geräte ausgelegt), hatte der beste Ehegatte die Idee, die (Rümpel)Kammer zu räumen und dort ein Nähzimmer einzurichten.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Mein Mann liegt mir schon lang lang in den Ohren, dieses Zimmer endlich aufzuräumen, auszumisten, die seit Jahren dort wartenden Umzugskisten endlich leer zu machen, aber nie hatte ich wirklich Lust dazu. Zur Hälfte steht auch sein Zeug drin, denn ganz ursprünglich sollte dieser Raum unser Arbeitszimmer werden, aber ja, die Kisten waren gefüllt mit meinem Zeug.
Aber nun hatte ich ja die richtige Motivation und und was soll ich sagen? Die Kisten sind leer bzw. ausgemistet, was jetzt noch da ist muss ich entsprechend sortieren (Karten, Briefpapier, Bastelzeug, Zeug halt) und hübsch ins Regal sortieren, dann kann es weiter gehen.
Jetzt darf der Gatte weiter machen und sein Zeug raus räumen. Na mal sehen, wann das was wird. ;)
Durch mein Kranksein, das blöde Knie und immer mal wieder fehlende Motivation (man sieht eben nur kleine Schritte, ich hätte es gern morgen fertig) wird es sich eben noch ein Weilchen hinziehen, bis ich aus meinem Kämmerchen ausziehen darf. ;)
So, ich muss los, die Arbeit wartet. Heute früh bin ich im Jugendamt. Als Familienhebamme arbeite ich für die Frühen Hilfen und wir treffen uns 1 mal im Monat für eine Besprechung. Danach noch 2 Hausbesuche und einen persönlicher Besuch. Mal sehen, wann ich heim komme. :)
Am Wochenende wollten wir eigentlich nach Berlin. Aber der Termin bzw. Besuch wurde abgesagt. Ist nicht schlimm, dann geht es vielleicht im baldigen Nähzimmer weiter. ;)
Es ist aber nichts Aufregendes passiert.
Außer dass ich wieder krank war (zum Glück nur für 3 Tage, aber es war nicht schön, heul, jammer), außer dass mich mein Knie versucht fertig zu machen, außer dass ich mit dem Räumen des neuen Nähzimmers nicht weiter komme ...
Aber alles schon der Reihe nach.
Seit letzte Woche tut mir mein Knie weh. Nein, das stimmt so nicht. Mein Knie begann im Urlaub weh zu tun. Einfach so, ohne wirklich Grund zu haben.
Ich humpelte durch den urlaub, lies nach dem Urlaub meine Hausärztin drauf schauen, die nichts fand und mich an einen Orthopäden verwies. Da mein Lieblingsorthopäde noch im Urlaub war, hielt ich es noch aus, schonte mein Knie, ging nur einmal zum Sport um zu sehen, dass es dem Knie nicht bekommt, schonte mein Knie wieder und konnte letztlich dem Orthopäden auch nur sagen, dass es in dem Moment auf seiner Liege nicht schlimm und ansonsten sehr wechselhaft ist. Nun ja, was sollte er tun? Er befand mein 44Jahre altes Knie für eigentlich in Ordnung und entließ mich mit den Worten, ich solle ich Zweifelsfall wieder kommen.
Dann war ich ja krank, schonte also unfreiwillig mein Knie, und ja, es tat ab und an mal weh, aber nicht so dolle, dass es was zu jammern gegeben hätte.
Kaum hatte ich meine Bronchitis samt Antibiotika und anschließender wieder recht langer Rekonvaleszenz (welch cooles Wort) überstanden ging ich wieder zum Sport, einmal ... ging, ein zweites Mal ... ging nicht mehr. Seit dem tut mein Knie wieder weh. Ich also wieder hin zum Orthopäden, rumgejammert, er sich mein Knie nochmal in Ruhe angeschaut, ein instabiles Seitenband und blockiertes Fibiaköpfchen (fragt nicht) diagnostiziert und mir Physiotherapie verschrieben.
Und seit dem wird es eher schlimmer als besser.
Stand Heute humpele ich durch die Gegend, warte auf den Termin beim Physiotherapeuten (Start nächste Woche), habe mir selber ein Tape geklebt (dumme Idee, ging ohne wenn und aber nach einem Tag wieder ab), hab mir vom Fachmann am Montag ein Tape kleben lassen (das hält und hält und hält) und versuche mich in Geduld zu üben.
Gestern war es so schlimm, dass ich den halben Tag mit Eisbeuteln auf dem Sofa verbrachte. Da ich mich ja eh noch gesund pflegte, war das erstmal kein Problem.
Die Hunde sind die Mit-Leidtragenden, denn die können nur sehr langsame und sehr kurze Runden mit mir laufen. :(
Nun ja, ich werde berichten.
Am Dienstag tat mir dann der Hals weh. Erstmal nur ein bisschen, aber doch so sehr, dass ich der einen Frau lieber abgesagt und die andere nur ganz kurz besuchte.
Mittwoch war es ganz besonders schlimm, gestern deutlich besser und heute muss es wieder gehen. Die Babys werde ich sicherheitshalber noch nicht abknutschen, aber ich werde heute wieder meine Runde drehen und Hausbesuche machen.
Weil mein Nähzimmer eigentlich nur eine Nähkammer ist und ich gerade plane, mir eine größere, bessere (und ja auch teurere) Nähmaschine zu kaufen und laut die Befürchtung äußerte, dass diese eigentlich nicht ein mein Kämmerchen passt (also die Maschine passt natürlich rein, aber mein Nähplatz ist nicht für größere Geräte ausgelegt), hatte der beste Ehegatte die Idee, die (Rümpel)Kammer zu räumen und dort ein Nähzimmer einzurichten.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Mein Mann liegt mir schon lang lang in den Ohren, dieses Zimmer endlich aufzuräumen, auszumisten, die seit Jahren dort wartenden Umzugskisten endlich leer zu machen, aber nie hatte ich wirklich Lust dazu. Zur Hälfte steht auch sein Zeug drin, denn ganz ursprünglich sollte dieser Raum unser Arbeitszimmer werden, aber ja, die Kisten waren gefüllt mit meinem Zeug.
Aber nun hatte ich ja die richtige Motivation und und was soll ich sagen? Die Kisten sind leer bzw. ausgemistet, was jetzt noch da ist muss ich entsprechend sortieren (Karten, Briefpapier, Bastelzeug, Zeug halt) und hübsch ins Regal sortieren, dann kann es weiter gehen.
Jetzt darf der Gatte weiter machen und sein Zeug raus räumen. Na mal sehen, wann das was wird. ;)
Durch mein Kranksein, das blöde Knie und immer mal wieder fehlende Motivation (man sieht eben nur kleine Schritte, ich hätte es gern morgen fertig) wird es sich eben noch ein Weilchen hinziehen, bis ich aus meinem Kämmerchen ausziehen darf. ;)
So, ich muss los, die Arbeit wartet. Heute früh bin ich im Jugendamt. Als Familienhebamme arbeite ich für die Frühen Hilfen und wir treffen uns 1 mal im Monat für eine Besprechung. Danach noch 2 Hausbesuche und einen persönlicher Besuch. Mal sehen, wann ich heim komme. :)
Am Wochenende wollten wir eigentlich nach Berlin. Aber der Termin bzw. Besuch wurde abgesagt. Ist nicht schlimm, dann geht es vielleicht im baldigen Nähzimmer weiter. ;)
Montag, 29. Februar 2016
Eigentlich hätte der Frühling
... jetzt mal kommen können.
Aber nein, es schneit. Und wie!
Das braucht doch kein Mensch (mehr)!
Dabei haben schon die ersten Frühlingsblumen geblüht und auch die Vögel waren schon sehr auf Frühling eingestellt. Jedenfalls haben sie mir das jeden Morgen ganz intensiv erzählt.
Seufz!
Aber dafür hatten wir, der Gatte und ich, ein genial-leckeres Wochenende.
Wir waren herrlich dekadent essen in der "Speisemeisterei" in Stuttgart.
Wer mal richtig gut essen möchte bei einem Sternekoch in sehr edlem aber nicht überkandideltem Ambiente, der sollte ein paar Euro sparen und sich diesen Luxus mal gönnen. Muss ja nicht unbedingt Frank Oehler sein. Aber seine Küche ist bodenständig, regional, saisonal ... lecker.
Wir waren nun schon zum zweiten Mal da, das erste Mal vor etlichen Jahren schon und damals bin ich raus mit dem Wissen, dass ich noch nie so gut gegessen habe. Diesmal war es ähnlich.
Eine schöne Erfahrung, für die es sich zu sparen lohnt.
Und ehrlicherweise habe ich da nicht auf veganes Essen geachtet, denn die Gerichte sind so edel, so delikat und die Portionen so klein ;), man verschenkt sich da glatt eine Erfahrung. Der Genuss steht im Vordergrund und das Produkt wird mit Respekt und Liebe behandelt.
Ja, ich schwärme, aber wer weiß wann ich das das nächste Mal erleben darf.
Im übrigen hätte es auch ein komplett vegetarisches Menü gegeben. Was ich nicht gewählt habe, was aber auch sehr lecker klang.
Und obwohl das Essen so gar nicht auf meine Unverträglichkeiten abgestimmt war, habe ich es sehr gut vertragen. Vielleicht auch, weil es so wenig ist, was da auf dem Teller serviert wird, vielleicht weil es eine ausgesprochen gute Qualität hat. Vielleicht aber auch nur, weil mein Körper die letzten Tage mit verträglichem Essen zur Ruhe kommen konnte.
Heute Abend bin ich dann mal wieder schwach geworden. Seit Jahren bin ich Eismann-Kundin (hauptsächlich wegen dem gefrorenem Mais, den ich damals nirgendwo zu kaufen kriegte) und wir haben vor noch nicht all zu langer Zeit die Pizza Lunga für uns entdeckt. Ich suchte was vegetarisches, und die hatte der Eismann gerade auf seinem Wagen.
Und die ist soooo lecker. Nicht wirklich eine Pizza im klassischen Sinne, aber eben doch und dabei richtig kross und saftig. Sehr zu empfehlen.
Bloß leider nicht für meinen Bauch. Wie so oft kam nach dem Genuss die Reue.
Nun denn, ab morgen wieder vegan. Das heißt zwar meistens, dass die Kinder was anderes essen als ich, aber das kann ich aushalten. Die große Tochter isst oft mit, sie ist so gar nicht mäkelig und sehr aufgeschlossen neuen Geschmäckern gegenüber. Die kleine Tochter ist da ein ganz anderes Kaliber und sehr speziell in dem, was ihr schmeckt oder eben auch nicht. Sie isst zwar tapfer mit, wenn es nichts anderes gibt, aber glücklich ist sie dabei nicht wirklich.
Nun ja, es erweitert zumindest ihrem Horizont. ;)
Meine Woche ist leider sehr voll und dicht gedrängt mit Terminen. Und wenn ich rüber schaue in die nächste Woche, dann geht es da so ähnlich weiter.
So werde ich mein altes Kredo anwenden ... immer einen Schritt nach dem nächsten. Nie auf das große Ganze schauen, immer nur den nächsten Schritt und Atemzug. Dann belastet es mich deutlich weniger und ich komme besser durch die volle Zeit.
Denn auch die geht vorüber.
Ich werde berichten!
Aber nein, es schneit. Und wie!
Das braucht doch kein Mensch (mehr)!
Dabei haben schon die ersten Frühlingsblumen geblüht und auch die Vögel waren schon sehr auf Frühling eingestellt. Jedenfalls haben sie mir das jeden Morgen ganz intensiv erzählt.
Seufz!
Aber dafür hatten wir, der Gatte und ich, ein genial-leckeres Wochenende.
Wir waren herrlich dekadent essen in der "Speisemeisterei" in Stuttgart.
Wer mal richtig gut essen möchte bei einem Sternekoch in sehr edlem aber nicht überkandideltem Ambiente, der sollte ein paar Euro sparen und sich diesen Luxus mal gönnen. Muss ja nicht unbedingt Frank Oehler sein. Aber seine Küche ist bodenständig, regional, saisonal ... lecker.
Wir waren nun schon zum zweiten Mal da, das erste Mal vor etlichen Jahren schon und damals bin ich raus mit dem Wissen, dass ich noch nie so gut gegessen habe. Diesmal war es ähnlich.
Eine schöne Erfahrung, für die es sich zu sparen lohnt.
Und ehrlicherweise habe ich da nicht auf veganes Essen geachtet, denn die Gerichte sind so edel, so delikat und die Portionen so klein ;), man verschenkt sich da glatt eine Erfahrung. Der Genuss steht im Vordergrund und das Produkt wird mit Respekt und Liebe behandelt.
Ja, ich schwärme, aber wer weiß wann ich das das nächste Mal erleben darf.
Im übrigen hätte es auch ein komplett vegetarisches Menü gegeben. Was ich nicht gewählt habe, was aber auch sehr lecker klang.
Und obwohl das Essen so gar nicht auf meine Unverträglichkeiten abgestimmt war, habe ich es sehr gut vertragen. Vielleicht auch, weil es so wenig ist, was da auf dem Teller serviert wird, vielleicht weil es eine ausgesprochen gute Qualität hat. Vielleicht aber auch nur, weil mein Körper die letzten Tage mit verträglichem Essen zur Ruhe kommen konnte.
Heute Abend bin ich dann mal wieder schwach geworden. Seit Jahren bin ich Eismann-Kundin (hauptsächlich wegen dem gefrorenem Mais, den ich damals nirgendwo zu kaufen kriegte) und wir haben vor noch nicht all zu langer Zeit die Pizza Lunga für uns entdeckt. Ich suchte was vegetarisches, und die hatte der Eismann gerade auf seinem Wagen.
Und die ist soooo lecker. Nicht wirklich eine Pizza im klassischen Sinne, aber eben doch und dabei richtig kross und saftig. Sehr zu empfehlen.
Bloß leider nicht für meinen Bauch. Wie so oft kam nach dem Genuss die Reue.
Nun denn, ab morgen wieder vegan. Das heißt zwar meistens, dass die Kinder was anderes essen als ich, aber das kann ich aushalten. Die große Tochter isst oft mit, sie ist so gar nicht mäkelig und sehr aufgeschlossen neuen Geschmäckern gegenüber. Die kleine Tochter ist da ein ganz anderes Kaliber und sehr speziell in dem, was ihr schmeckt oder eben auch nicht. Sie isst zwar tapfer mit, wenn es nichts anderes gibt, aber glücklich ist sie dabei nicht wirklich.
Nun ja, es erweitert zumindest ihrem Horizont. ;)
Meine Woche ist leider sehr voll und dicht gedrängt mit Terminen. Und wenn ich rüber schaue in die nächste Woche, dann geht es da so ähnlich weiter.
So werde ich mein altes Kredo anwenden ... immer einen Schritt nach dem nächsten. Nie auf das große Ganze schauen, immer nur den nächsten Schritt und Atemzug. Dann belastet es mich deutlich weniger und ich komme besser durch die volle Zeit.
Denn auch die geht vorüber.
Ich werde berichten!
Montag, 25. Januar 2016
Ist es wirklich
... schon mehr als 2 Jahre her, dass ich hier war?
Wie die Zeit vergeht!
Ich habe lange überlegt, ob ich das Blog wieder belebe. Da ich weiß, dass diverse Freunde es vermissen, von mir zu lesen, starte ich jetzt einen letzten Versuch. ;)
Sicher wird es überschaubar bleiben.
Also: Welcome back!!
Doch wo fange ich an?
Hier hat sich nicht viel und doch Einiges verändert.
Der Lockenhund hat Gesellschaft bekommen. Eine Hündin aus dem Tierschutz lebt jetzt ein gutes Jahr bei uns.
Die erste Zeit war hart, hatte ich doch noch nie einen traumatisierten Hund im Haus. Aber ich denke, mittlerweile hat sie sich ganz gut eigefunden. Wir kennen die meisten ihrer Macken und Ängste und können entsprechend reagieren. Es ist ziemlich witzig mit 2 Hunden, aber natürlich auch umständlicher in der Organisation.
Der Lockenhund versucht die Madame weitestgehend zu ignorieren. Trotzdem denke ich, er hat sich gut an sie gewöhnt. Dicke Freunde werden sie nicht werden, denn dafür sind weder der Lockenhund noch die Madame die richtigen Kandidaten.
Ich arbeite immer noch als Hebamme, mache aber derzeit aus gesundheitlichen Gründen deutlich weniger. Nein, das stimmt so nicht. Ich würde gern deutlich weniger machen, biete derzeit auch keine Kurse an, aber das ist schon alles. Denn Hausbesuche mache ich trotzdem weiter, auch wenn ich hauptsächlich Frauen betreue, die ich schon kenne.
Auch als Familienhebamme bin ich auch unterwegs und betreue Frauen, die Förderung im Rahmen der Frühen Hilfen benötigen.
Das heißt unterm Strich, ich wollte weniger machen, biete derzeit auch keine Kurse an, nehme definitiv auch weniger Frauen an, habe aber trotzdem gut zu tun.
Und die gesundheitlichen Gründe? Nun ja, einerseits habe ich bemerkt, dass ich immer weniger belastbar bin. Hatte schon diverse Anzeichen von BurnOut und Überlastungssyndrom. Soweit wollte ich es dann nicht kommen lassen.
Außerdem habe ich seit Jahren auffällige Blutwerte und trotz diverser Bemühungen, wurde hier nichts besser, eher schlechter. Im Frühjahr letzten Jahres zeigte der regelmäßige Ultraschall Auffälligkeiten, die mich erschreckt und aufgerüttelt haben.
Ich brauchte Zeit für mich. Und trotz allem, die habe ich. Ich kann zum Sport gehen, habe mich mit meiner Ernährung befasst und bin dabei, auch da was zu ändern.
Zur Ernährung werde ich hier sicher das ein oder andere schreiben, zum Thema Gesundheit befasse ich mich hier.
Die Kinder werden immer älter. Die große Tochter wird bald 17, ist dabei ihren Führerschein zu machen, hat seit Jahren eine festen Freund und geht immer mehr ihre eigenen Wege. Da sie Abitur macht, habe ich sie noch eine Zeit lang um mich, aber es ist gar nicht so leicht loszulassen. Das übe ich nun wöchentlich, spätestens wenn sie Wochenendweise nicht zu Hause ist.
Die kleine Tochter ist 12 und besucht nun eine private Mittel-Schule. Sie ist glücklich dort, die Tränen am Morgen sind vergessen. Natürlich könnte sie auch weiterhin auf Schule gut verzichten und sie stöhnt immer noch jeden Morgen beim Wecken, aber es ist kein Vergleich zur Grundschulzeit. Da bin ich wirklich sehr dankbar.
Der Gatte ist nach wie vor beruflich viel unterwegs und wochenweise auch nur am Wochenende zu Hause.
Ich versuche weiterhin anonym zu schreiben, so kann ich auch mal Frust rauslassen, der beruflicher Natur ist. ;)
So, das wars fürs Erste!
Ich hoffe, hier ist noch Jemand und es verliert sich nicht alles im Nirvana! :)
Wie die Zeit vergeht!
Ich habe lange überlegt, ob ich das Blog wieder belebe. Da ich weiß, dass diverse Freunde es vermissen, von mir zu lesen, starte ich jetzt einen letzten Versuch. ;)
Sicher wird es überschaubar bleiben.
Also: Welcome back!!
Doch wo fange ich an?
Hier hat sich nicht viel und doch Einiges verändert.
Der Lockenhund hat Gesellschaft bekommen. Eine Hündin aus dem Tierschutz lebt jetzt ein gutes Jahr bei uns.
Die erste Zeit war hart, hatte ich doch noch nie einen traumatisierten Hund im Haus. Aber ich denke, mittlerweile hat sie sich ganz gut eigefunden. Wir kennen die meisten ihrer Macken und Ängste und können entsprechend reagieren. Es ist ziemlich witzig mit 2 Hunden, aber natürlich auch umständlicher in der Organisation.
Der Lockenhund versucht die Madame weitestgehend zu ignorieren. Trotzdem denke ich, er hat sich gut an sie gewöhnt. Dicke Freunde werden sie nicht werden, denn dafür sind weder der Lockenhund noch die Madame die richtigen Kandidaten.
Ich arbeite immer noch als Hebamme, mache aber derzeit aus gesundheitlichen Gründen deutlich weniger. Nein, das stimmt so nicht. Ich würde gern deutlich weniger machen, biete derzeit auch keine Kurse an, aber das ist schon alles. Denn Hausbesuche mache ich trotzdem weiter, auch wenn ich hauptsächlich Frauen betreue, die ich schon kenne.
Auch als Familienhebamme bin ich auch unterwegs und betreue Frauen, die Förderung im Rahmen der Frühen Hilfen benötigen.
Das heißt unterm Strich, ich wollte weniger machen, biete derzeit auch keine Kurse an, nehme definitiv auch weniger Frauen an, habe aber trotzdem gut zu tun.
Und die gesundheitlichen Gründe? Nun ja, einerseits habe ich bemerkt, dass ich immer weniger belastbar bin. Hatte schon diverse Anzeichen von BurnOut und Überlastungssyndrom. Soweit wollte ich es dann nicht kommen lassen.
Außerdem habe ich seit Jahren auffällige Blutwerte und trotz diverser Bemühungen, wurde hier nichts besser, eher schlechter. Im Frühjahr letzten Jahres zeigte der regelmäßige Ultraschall Auffälligkeiten, die mich erschreckt und aufgerüttelt haben.
Ich brauchte Zeit für mich. Und trotz allem, die habe ich. Ich kann zum Sport gehen, habe mich mit meiner Ernährung befasst und bin dabei, auch da was zu ändern.
Zur Ernährung werde ich hier sicher das ein oder andere schreiben, zum Thema Gesundheit befasse ich mich hier.
Die Kinder werden immer älter. Die große Tochter wird bald 17, ist dabei ihren Führerschein zu machen, hat seit Jahren eine festen Freund und geht immer mehr ihre eigenen Wege. Da sie Abitur macht, habe ich sie noch eine Zeit lang um mich, aber es ist gar nicht so leicht loszulassen. Das übe ich nun wöchentlich, spätestens wenn sie Wochenendweise nicht zu Hause ist.
Die kleine Tochter ist 12 und besucht nun eine private Mittel-Schule. Sie ist glücklich dort, die Tränen am Morgen sind vergessen. Natürlich könnte sie auch weiterhin auf Schule gut verzichten und sie stöhnt immer noch jeden Morgen beim Wecken, aber es ist kein Vergleich zur Grundschulzeit. Da bin ich wirklich sehr dankbar.
Der Gatte ist nach wie vor beruflich viel unterwegs und wochenweise auch nur am Wochenende zu Hause.
Ich versuche weiterhin anonym zu schreiben, so kann ich auch mal Frust rauslassen, der beruflicher Natur ist. ;)
So, das wars fürs Erste!
Ich hoffe, hier ist noch Jemand und es verliert sich nicht alles im Nirvana! :)
Dienstag, 29. Januar 2013
Jeden Tag formuliere
... ich in Gedanken einen Blogeintrag, um es dann doch nicht schaffen, ihn zu verfassen. Sehr schade, irgendwie.
Beschreibt aber auch ein bisschen, wie mein Leben gerade läuft.
Eigentlich mag ich es ja nicht , alles auf einen Rutsch zu schreiben, aber wenn ich nun schon einmal sitze ...
Seit gefühlten Wochen arbeite ich durch. Und das fühlt sich irgendwie nicht richtig an. Ich merke, wie mein Akku immer leerer wird. Gerade an den Wochenenden überkommt mich eine unbeschreibliche Müdigkeit. Jeden Morgen, wenn die Kinder aus dem Haus sind, muss ich mich zusammenreißen, um nicht aufs Sofa zu sinken, "noch 5 Minuten" zu seufzen und um zu schlafen.
So kann es definitiv nicht weiter gehen. Ich mag meinen Beruf, aber ich mag es auch, wenn ich mich wohl fühle.
In 1 1/2 Wochen fahren wir für 5 Tage in den Urlaub, und obwohl ich so gar keine Lust habe werde ich diese Zeit nutzen um meinen Akku aufzuladen. Weit weg von aller Arbeit gelingt es mir hoffentlich. Ich hoffe natürlich auch, viel schlafen zu können.;) Ich werde durch den Schnee und Sonnenschein (hoffentlich) wandern, mit meiner Freundin schwatzen und mir vorstellen, ich mache einen Wellnessurlaub.
Und danach, ja danach werde ich mir weiterhin vornehmen, zu lernen Nein zu sagen. Nein, wenn eine Frau mich anruft und mein Monat schon voll ist, Nein, wenn Kurstermine für eine Frau nicht passen und nicht wegen dieser einen Frau den Kurs verschieben um dann festzustellen, dass es hinten und vorne nicht passt, Nein zu sagen, wenn ein Kurs voll ist und nicht einen zweiten Kurs parallel laufen zu lassen ...
Halb Sachsen ist krank. Oder sagen wir, die halben Schulen. Die kleine Tochter, die Zeit ihres kurzen Lebens schon immer gern alle Viren mit nimmt, die ihr angeboten werden, schlägt sich tapfer. Letzte Woche war sie ein paar Tage zu Hause, nachdem ich sie wegen "es geht ihr gar nicht gut" aus der Schule abholen musste. Aber letztlich kränkelte sie nur. Da es wohl die Grippe ist, die grassiert, will ich mal gar nichts sagen.
Die große Tochter klagt seit gestern über Halsschmerzen. Mal sehen, wie lange die mitmacht. Und obwohl ich dringend eine Auszeit brauche, möchte ich nicht krank werden. Krank sein heißt in meinem Fall nämlich immer, dass sich die Arbeit nur nach hinten verschiebt. Und das finde ich nicht wirklich besser. Dann macht das ganze kranksein keinen Sinn. ;)
Also: Gesund bleiben! ist die Devise!
Vor genau einer Woche habe ich mir meinen kleinen Zeh verrenkt. Sehr schmerzhaft. Ich war auch sicher, dass er gebrochen ist, der Zeh, aber das Röntgenbild zeigte "nur" eine Verschiebung im zweiten Gelenk. Und wenn ich mir meinen Zeh so anschaue, dann wird die wohl bleiben. Trotzdem werde ich tapfer drei Wochen lang meine Zehen tapen oder anderweitig zusammen kleben. Unangenehm fasziniert bin ich, wie schmerzhaft so eine Angelegenheit ist. Und wie langwierig.
...
Sicher hätte ich noch mehr zu berichten. Aber ich muss jetzt gleich die Praxis putzen, duschen, mich auf den Kurs vorbereiten, der nachher läuft, Rechnungen ausdrucken, Arzttermine wahrnehmen, Hausbesuche absolvieren, Kurstermine zum gefühlt 100sten Mal verschieben, Frauen anrufen, einkaufen gehen, ... ganz zu schweigen von dem bisschen Haushalt.
Habt eine gute Zeit! Ich lebe noch, und wenn die Zeit es zulässt, werde ich mich hier auch hin und wieder blicken lassen.
Beschreibt aber auch ein bisschen, wie mein Leben gerade läuft.
Eigentlich mag ich es ja nicht , alles auf einen Rutsch zu schreiben, aber wenn ich nun schon einmal sitze ...
Seit gefühlten Wochen arbeite ich durch. Und das fühlt sich irgendwie nicht richtig an. Ich merke, wie mein Akku immer leerer wird. Gerade an den Wochenenden überkommt mich eine unbeschreibliche Müdigkeit. Jeden Morgen, wenn die Kinder aus dem Haus sind, muss ich mich zusammenreißen, um nicht aufs Sofa zu sinken, "noch 5 Minuten" zu seufzen und um zu schlafen.
So kann es definitiv nicht weiter gehen. Ich mag meinen Beruf, aber ich mag es auch, wenn ich mich wohl fühle.
In 1 1/2 Wochen fahren wir für 5 Tage in den Urlaub, und obwohl ich so gar keine Lust habe werde ich diese Zeit nutzen um meinen Akku aufzuladen. Weit weg von aller Arbeit gelingt es mir hoffentlich. Ich hoffe natürlich auch, viel schlafen zu können.;) Ich werde durch den Schnee und Sonnenschein (hoffentlich) wandern, mit meiner Freundin schwatzen und mir vorstellen, ich mache einen Wellnessurlaub.
Und danach, ja danach werde ich mir weiterhin vornehmen, zu lernen Nein zu sagen. Nein, wenn eine Frau mich anruft und mein Monat schon voll ist, Nein, wenn Kurstermine für eine Frau nicht passen und nicht wegen dieser einen Frau den Kurs verschieben um dann festzustellen, dass es hinten und vorne nicht passt, Nein zu sagen, wenn ein Kurs voll ist und nicht einen zweiten Kurs parallel laufen zu lassen ...
Halb Sachsen ist krank. Oder sagen wir, die halben Schulen. Die kleine Tochter, die Zeit ihres kurzen Lebens schon immer gern alle Viren mit nimmt, die ihr angeboten werden, schlägt sich tapfer. Letzte Woche war sie ein paar Tage zu Hause, nachdem ich sie wegen "es geht ihr gar nicht gut" aus der Schule abholen musste. Aber letztlich kränkelte sie nur. Da es wohl die Grippe ist, die grassiert, will ich mal gar nichts sagen.
Die große Tochter klagt seit gestern über Halsschmerzen. Mal sehen, wie lange die mitmacht. Und obwohl ich dringend eine Auszeit brauche, möchte ich nicht krank werden. Krank sein heißt in meinem Fall nämlich immer, dass sich die Arbeit nur nach hinten verschiebt. Und das finde ich nicht wirklich besser. Dann macht das ganze kranksein keinen Sinn. ;)
Also: Gesund bleiben! ist die Devise!
Vor genau einer Woche habe ich mir meinen kleinen Zeh verrenkt. Sehr schmerzhaft. Ich war auch sicher, dass er gebrochen ist, der Zeh, aber das Röntgenbild zeigte "nur" eine Verschiebung im zweiten Gelenk. Und wenn ich mir meinen Zeh so anschaue, dann wird die wohl bleiben. Trotzdem werde ich tapfer drei Wochen lang meine Zehen tapen oder anderweitig zusammen kleben. Unangenehm fasziniert bin ich, wie schmerzhaft so eine Angelegenheit ist. Und wie langwierig.
...
Sicher hätte ich noch mehr zu berichten. Aber ich muss jetzt gleich die Praxis putzen, duschen, mich auf den Kurs vorbereiten, der nachher läuft, Rechnungen ausdrucken, Arzttermine wahrnehmen, Hausbesuche absolvieren, Kurstermine zum gefühlt 100sten Mal verschieben, Frauen anrufen, einkaufen gehen, ... ganz zu schweigen von dem bisschen Haushalt.
Habt eine gute Zeit! Ich lebe noch, und wenn die Zeit es zulässt, werde ich mich hier auch hin und wieder blicken lassen.
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Töchter
Donnerstag, 1. November 2012
Mein Leben besteht
... derzeit aus Arbeiten, Essen, Schlafen, Essen, Arbeiten, ...
Und ich begegne täglich den unterschiedlichsten Menschen: junge und reifere Frauen, verrückte und gediegene Frauen, Frauen, die stillen und solche, die es nicht tun, Frauen, die entspannt und Frauen, die mächtig aufgeregt sind, Frauen, die wissen was sie wollen und solche, die noch keinen Plan haben, Männer, die unsicher sind und Männer, die tough durchs Leben ziehen, Männer, die zitternd am Wickeltisch stehen und solche, die stundenlang das weinende Kind durch die Gegend tragen, Männer, die das Kind lieber nicht anfassen und solche, die jede Windel wechseln ...
Und alle haben tolle Babys. Babys, die viel friedlich schlafen und Babys, die die Nacht zum Tag machen, Babys, die das Bauchweh plagt und solche, die nichts aus der Ruhe bringt, solche, die diesen Herzschmelzblick draufhaben und jene, die ihren Charme hinter herrlichen Stirnfalten verstecken. ...
Ich finde meinen Beruf gerade wahnsinnig anstrengend ... aber ich liebe ihn. Ich liebe diese Begegnungen mit den vielen unterschiedlichen Menschen und ihren zuckersüßen Kindern.
Ich liege Abends auf dem Sofa und möchte mich keinen Zentimeter mehr rühren, trotzdem stehe ich früh auf und irgendwie freue ich mich auf den Tag.
(Morgen hab ich 10 Hausbesuche und frage mich, wie das passieren konnte.)
Und ich begegne täglich den unterschiedlichsten Menschen: junge und reifere Frauen, verrückte und gediegene Frauen, Frauen, die stillen und solche, die es nicht tun, Frauen, die entspannt und Frauen, die mächtig aufgeregt sind, Frauen, die wissen was sie wollen und solche, die noch keinen Plan haben, Männer, die unsicher sind und Männer, die tough durchs Leben ziehen, Männer, die zitternd am Wickeltisch stehen und solche, die stundenlang das weinende Kind durch die Gegend tragen, Männer, die das Kind lieber nicht anfassen und solche, die jede Windel wechseln ...
Und alle haben tolle Babys. Babys, die viel friedlich schlafen und Babys, die die Nacht zum Tag machen, Babys, die das Bauchweh plagt und solche, die nichts aus der Ruhe bringt, solche, die diesen Herzschmelzblick draufhaben und jene, die ihren Charme hinter herrlichen Stirnfalten verstecken. ...
Ich finde meinen Beruf gerade wahnsinnig anstrengend ... aber ich liebe ihn. Ich liebe diese Begegnungen mit den vielen unterschiedlichen Menschen und ihren zuckersüßen Kindern.
Ich liege Abends auf dem Sofa und möchte mich keinen Zentimeter mehr rühren, trotzdem stehe ich früh auf und irgendwie freue ich mich auf den Tag.
(Morgen hab ich 10 Hausbesuche und frage mich, wie das passieren konnte.)
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Die sturmfreie Bude
... kann ich gar nicht genießen.
Gerade heute (hier in Sachsen ist Feiertag) wäre ein freier Tag wirklich klasse gewesen. Bis Ende letzter Woche habe ich mir ausgemalt, wie ich Ausschlafe, gemütlich frühstücke, danach Liegengebliebenes erledige, ein bissel im Garten rumwühle und den winterfest mache.
Und nun? Der einzige Luxus, den ich mir heute gegönnt habe, war das Ausschlafen. Und das ich zwei Telefonate erledigt habe, die schon lange nötig waren. In einer halben Stunde muss ich weg zu 6 (!) Hausbesuchen. Wie konnte das nur passieren? *jammer*
Wenn ich sehe, wie der Nachbar im Garten wütet (draußen sind frühlingshafte Temperaturen, der schmelzende Schnee verstärkt diesen Eindruck noch), dann könnte ich das große Heulen kriegen.
Ich habe hier noch zwei Töpfe mit Chutney stehen, der dringend in Gläser muss.
Seit Tagen habe ich Kopfschmerzen. Wahrscheinlich wegen einem verdrehten Halswirbel. Ich merke ihn, habe aber keine Zeit, etwas dagegen zu unternehmen.
Im Schrank meiner Tochter ist noch Sommer.
Meine Wohnung sieht aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. (Ich brauche dringend eine Putzfrau!!!)
Mein Hund tut mir bei der ganzen Sache am meisten leid. ...
Es gibt Momente, da fühle ich mich wie kurz vor dem Durchdrehen.
(Ach ja, sturmfrei hab ich, weil beide Kinder unterwegs sind. Die große Tochter singt bei einem Chor mit und die kleine Tochter besucht ihre Patentante im Ländle.)
Gerade heute (hier in Sachsen ist Feiertag) wäre ein freier Tag wirklich klasse gewesen. Bis Ende letzter Woche habe ich mir ausgemalt, wie ich Ausschlafe, gemütlich frühstücke, danach Liegengebliebenes erledige, ein bissel im Garten rumwühle und den winterfest mache.
Und nun? Der einzige Luxus, den ich mir heute gegönnt habe, war das Ausschlafen. Und das ich zwei Telefonate erledigt habe, die schon lange nötig waren. In einer halben Stunde muss ich weg zu 6 (!) Hausbesuchen. Wie konnte das nur passieren? *jammer*
Wenn ich sehe, wie der Nachbar im Garten wütet (draußen sind frühlingshafte Temperaturen, der schmelzende Schnee verstärkt diesen Eindruck noch), dann könnte ich das große Heulen kriegen.
Ich habe hier noch zwei Töpfe mit Chutney stehen, der dringend in Gläser muss.
Seit Tagen habe ich Kopfschmerzen. Wahrscheinlich wegen einem verdrehten Halswirbel. Ich merke ihn, habe aber keine Zeit, etwas dagegen zu unternehmen.
Im Schrank meiner Tochter ist noch Sommer.
Meine Wohnung sieht aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. (Ich brauche dringend eine Putzfrau!!!)
Mein Hund tut mir bei der ganzen Sache am meisten leid. ...
Es gibt Momente, da fühle ich mich wie kurz vor dem Durchdrehen.
(Ach ja, sturmfrei hab ich, weil beide Kinder unterwegs sind. Die große Tochter singt bei einem Chor mit und die kleine Tochter besucht ihre Patentante im Ländle.)
Donnerstag, 27. September 2012
Alleinerziehende Mütter
... haben gerade mein tiefstes Verständnis und Mitgefühl. Denn ich bin es momentan auch ... quasi.
Jedenfalls von Montag ganz früh bis Freitag ganz spät. Und die Zeit dazwischen habe ich einen müden, viel schlafenden und irgendwie immer noch viel arbeitenden Gatten.
Alleinerziehend und berufstätig ... was für eine dämliche Kombination muss das sein. Ich ziehe echt den Hut vor den Frauen, die ihr Leben derart meistern. Das Jonglieren von Terminen, das sich Aufraffen und noch den Haushalt schmeißen nach einem langen Arbeitstag ... das übe ich noch. Alle Termine unter einen Hut zu kriegen, das schaffe ich ganz gut, aber den Haushalt ... das wird irgendwie gar nichts. Wo nehmen diese Frauen die Energie her? Ich bin Abends eigentlich nur fertig mit der Welt.
Grad darf mich keiner besuchen kommen ... mal davon abgesehen, dass ich für Besuch gar keine Zeit hätte.
Jedenfalls von Montag ganz früh bis Freitag ganz spät. Und die Zeit dazwischen habe ich einen müden, viel schlafenden und irgendwie immer noch viel arbeitenden Gatten.
Alleinerziehend und berufstätig ... was für eine dämliche Kombination muss das sein. Ich ziehe echt den Hut vor den Frauen, die ihr Leben derart meistern. Das Jonglieren von Terminen, das sich Aufraffen und noch den Haushalt schmeißen nach einem langen Arbeitstag ... das übe ich noch. Alle Termine unter einen Hut zu kriegen, das schaffe ich ganz gut, aber den Haushalt ... das wird irgendwie gar nichts. Wo nehmen diese Frauen die Energie her? Ich bin Abends eigentlich nur fertig mit der Welt.
Grad darf mich keiner besuchen kommen ... mal davon abgesehen, dass ich für Besuch gar keine Zeit hätte.
Sonntag, 13. November 2011
Da hatte ich mich
... morgen auf einen freien Tag gefreut ... bis eine Kollegin anrief und notfallmäßig für morgen Jemanden suchte, der ihren Tagdienst übernimmt.
Nun denn, so habe ich morgen leider nicht frei sondern gehe arbeiten.
Nun denn, so habe ich morgen leider nicht frei sondern gehe arbeiten.
Montag, 17. Oktober 2011
Na wenn es so schnell geht
... dann geht das auch für erkältungsgeplagte Hebammen. Wobei der Mundschutz zwar nützlich, aber sehr lästig war. Egal, musste sein. So ein frischgeschlüpftes Kind braucht meine Erkältung ja nun gleich gar nicht. (Auch wenn die Mutter meinte, wegen ihr bräuchte ich mich nicht verkleiden. ;) )
Ich war im Krankenhaus grad zur Tür rein, noch nicht mal umgezogen (hatte mich aber schon über den leeren Kreissaal gefreut), da meldete sich eine Frau an. Die war am frühen Abend schon mal da, da war aber alles noch unreif und sah nicht aus wie gebären, jetzt hätte sie aber zunehmend Wehen.
Ich hab mich also schnell umgezogen und gegen 8 kam die Frau mit wirklich recht guten Wegen alle 2-3 Minuten. Ich hab gleich das CTG angeschlossen und dann ging es Schlag auf Schlag. Umzug in den Geburtensaal, halb ist die Fruchtblase geplatzt und 48 war das Kind da. Sehr beleidigt, aber wohlauf. Die Mutter war etwas überrollt, denn sie war innerlich überhaupt nicht drauf eingestellt, dass das Kind jetzt kommt. Es klingt zwar auf dem Papier ganz hübsch, so eine schnelle Geburt, aber für den Kopf ist es besser, wenn es länger dauert. Aber wir wollen uns ja nicht beschweren.
Halb 12 war dann der Kreissaal wieder leer und ich konnte der Pflege meiner Nase und anderen unwichtigen Dingen widmen. ;)
Ich war im Krankenhaus grad zur Tür rein, noch nicht mal umgezogen (hatte mich aber schon über den leeren Kreissaal gefreut), da meldete sich eine Frau an. Die war am frühen Abend schon mal da, da war aber alles noch unreif und sah nicht aus wie gebären, jetzt hätte sie aber zunehmend Wehen.
Ich hab mich also schnell umgezogen und gegen 8 kam die Frau mit wirklich recht guten Wegen alle 2-3 Minuten. Ich hab gleich das CTG angeschlossen und dann ging es Schlag auf Schlag. Umzug in den Geburtensaal, halb ist die Fruchtblase geplatzt und 48 war das Kind da. Sehr beleidigt, aber wohlauf. Die Mutter war etwas überrollt, denn sie war innerlich überhaupt nicht drauf eingestellt, dass das Kind jetzt kommt. Es klingt zwar auf dem Papier ganz hübsch, so eine schnelle Geburt, aber für den Kopf ist es besser, wenn es länger dauert. Aber wir wollen uns ja nicht beschweren.
Halb 12 war dann der Kreissaal wieder leer und ich konnte der Pflege meiner Nase und anderen unwichtigen Dingen widmen. ;)
Sonntag, 16. Oktober 2011
In einer guten halben Stunde
... muss ich zum Nachtdienst.
Heute wäre es mir recht, wenn ich nichts zu tun hätte, denn die Erkältung hat mich noch fest im Griff. Finde ich irgendwie arbeitserschwerend.
Nun, wir werden sehen!.
Heute wäre es mir recht, wenn ich nichts zu tun hätte, denn die Erkältung hat mich noch fest im Griff. Finde ich irgendwie arbeitserschwerend.
Nun, wir werden sehen!.
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