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Mittwoch, 14. Dezember 2016

Neben dem Adventskalender

... habe ich heute das Bedürfnis, mal ein bissel mehr zu schreiben.

Irgendwie fühle ich mich gestresst. Wobei ich gar nicht weiß, warum eigentlich. Wahrscheinlich stehe ich mir selber im Weg mit meinem Chaos, denn eigentlich wäre im Moment Struktur sehr sinnvoll.
Das Hinkebein- nein eigentlich Hüpfebein-Kind (im übrigen das kleine Tochterkind) stellte heute fest, dass sie noch gar nicht auf dem Weihnachtsmarkt war. Und auch keine Geschenke kaufen konnte bisher (das hatte sie für heute geplant, denn zwischen Schule und Konfiunterricht hat sie immer fast 2 Stunden Zeit).

Überhaupt ist das mit dem Fuß irgendwie dämlich.
Ich meine, es hätte alles schlimmer sein können und sie trägt es mit Fassung, aber ich weiß gar nicht, wie sich der Doktor vorstellt, dass sie das Bein belasten soll, wenn es doch aber weh tut. Da im Hause bauchundnase immer irgendwie jemand was am Bein, Knie oder sonstwo hat, haben wir Krücken im Haus. die habe ich ihr eingestellt, und mit den stakst sie jetzt durch die Gegend. Trotzdem lass ich sie so nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.
Also Mama-Fahrdienst. Im morgendlichen Berufsverkehr einmal quer durch die Stadt und im nachmittäglichen (ja, was ist das eigentlich für ein Verkehr?) wieder retoure. Und zu allen Terminen fahren.
Nervig, zeitaufwändig, ungeplant ... auch wenn ich es gern mache, es hält mich auf.

Heute z.B. hatte ich den Tag gut durchgeplant, alle Fahrdienste um Hausbesuche rum verteilt ... und dann sagen die Frauen ab. Wegen was auch immer. Das hieß für mich, sinnloses Zeitvertrödeln, denn nach Hause fahren wollte ich auch nicht. Erstens regt es die Hunde auf wenn ich ständig komme und gleich wieder gehe, zweitens sind es mal eben ein paar Kilometer, die Sprit und Nerven kosten.
Ich war dann in einem Shoppingcenter (yeah, mitten in der Weihnachtszeit!!) und bei meiner syrischen Freundin. Dort hatten zumindest alle ihren Spaß, die Kids (die es lieben, mit mir und meinen Kindern rumzutoben), der Mann (beim mit mir Deutsch lernen), die Freundin selber (wir haben einen ähnlichen Humor und ich finde es immer wieder wunderbar, wie wir, trotz dem so viele Sprachbarrieren sind, immer wieder zusammen lachen können) --- (puh, was für ein Satz, ich lass ihn stehen, denn es ist alles gesagt ;) )

Die große Tochter stellte beim Nachhausekommen fest, dass der Lockenhund Schokolade gefressen hat. Warum auch immer, neuerdings muss er irgendwie auf den Tisch kommen. So ein dummes Tier. Schokolade ist giftig für Hunde und irgendwann wird ihm seine Gier zum Verhängnis, das sehe ich schon kommen.
Natürlich könnte ich auch alles wegräumen. Ich erwähnte schon das Chaos?

Mein Knie nervt mich.
Okeee, es wird schon irgendwie besser. Aber eben nicht gut. Nicht so, dass ich es normal belasten könnte. Morgen gehe ich nochmal zum Physiotherapeuten, der mir aber schon ankündigte, dass er nicht mehr viel machen kann.
Im Januar habe ich MRT-Termin. Ich denke nicht, dass etwas bei rauskommt. Aber nach meiner Vogel-Strauß-Mentalität will ich es eigentlich auch nicht wirklich wissen. Denn egal was, ob sie was finden oder nicht, beides ist irgendwie doof. Aber zumindest wissen wir es dann. Und finden vielleicht was dagegen. ;)

Die Mutter meines Patenkindes nervt mich.
Ich frage mich immer und immer wieder, wie ich so blöd sein und diese Patenschaft annehmen konnte. Da rede ich immer davon, auf seinen Bauch zu hören, und da habe ich kläglich versagt. Weil sich mein Bauch gepinselt fühlte (Wortspiel und so ...). Ja, so kommt man nach seinem eigenem Hochmut zu Fall. Aber bei allem blöden Gefühl damals, wer konnte denn auch ahnen, dass sich die Situation so entwickelt?
Wir reden schon eine Weile nicht mehr, denn ich kriege Zustände, wenn ich ihre Stimme höre. Kann mich auch nicht spontan schützen, sage Sachen, die ich nicht will, mache Zusagen, die ich nicht will. Also alles schriftlich. Findet sie doof, ist es auch irgendwie, egal, da muss sie durch.
Mittlerweile ist es aber schon so, dass ich Herzrasen bekomme, wenn ich eine Nachricht von ihr lesen muss. Das ging bis zum letzten Kontakt, der sogar schriftlich total eskalierte, irgendwie immer noch.
Freunde raten mir dazu, den Kontakt komplett abzubrechen. Aber ich habe doch ein Versprechen gegeben?
Boah, ist das eine blöde Situation.
(Bitte seht mir nach, dass ich nichts weiter schreibe, das würde hier alles sprengen. Ernsthaft.)

Weihnachtsgeschenke, da war ja noch was ... bis auf das Geschenk für den Gatten habe ich alles zusammen. Für den habe ich zumindest schon eine Idee.
Alles Internetkäufe. Total dämlich. Ist komplett gegen meine Philosophie, den nahen Einzelhandel zu unterstützen. Ist aber eben einfach mega praktisch, denn es spart mir jede Menge Gerenne. Zeit kostet die Suche im Internet trotzdem.
Jetzt muss ich noch alles einpacken. Denn der Einpackservice funktioniert übers Internet nicht. ;)

Weihnachten ist dann das Nächste.
Davon berichte ich andermal. Nur so viel: wir haben die syrischen Freunde eingeladen. Muslime. Wird spannend!

Na gut, vielleicht schaffe ich es heute mal vor 12 ins Bett. Ich packe es regelmäßig, mich selbst aufzuhalten. Mit irgendwelchem Kram.

(Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass es wieder knapp wird. Hab mich dazu hinreisen lassen, noch eine Mail zu schreiben.
Jetzt noch schnell Frühstück richten, die Hunde vor der Nachtruhe nochmal lüften, dann kann ich schlafen.)




Mittwoch, 16. November 2016

So ein Feiertag

... kann zu einem richtigen Faultag werden, vor allem wenn das Teeniemädchen beschließt mit Freundinnen eine lange Filmnacht zu machen, die dann erst 2 Uhr in der Frühe endet.
Natürlich hätte ich nicht mitschauen müssen, aber nun ja, manchmal erliegt man auch als Mutter der Faszination von Teeniefilmen. Auch wenn ich anfangs nur geduldet wurde. ;)

Und so habe ich zumindest versucht, lange zu schlafen (leider bin ich an der Stelle kein Teenie mehr, schlafe schlecht ein, schlafe schlecht durch und noch schlechter schlafe ich lang), hatte ein spätes Frühstück mit den Mädels und habe mich dann Verbandsarbeit gewidmet. Eine wichtige Mail musste geschrieben werden. Und wichtige Mails dauern immer lang.

Mittlerweile ist es Mittag durch, ich sollte noch Hausarbeiten erledigen ... aber leider kämpfe ich nicht nur mit akuter Faulheit sondern auch mit akuter Unlust überhaupt irgendwas zu tun. Sowas nennt man wohl Antriebslosigkeit.

(Inzwischen ist es später Abend)

Diese Antriebslosigkeit macht mir extrem zu schaffen. Ich bekomme quasi nichts auf die Reihe, weil ich alles vor mir herschiebe. Das macht mich wahnsinnig ... und trotzdem schaffe ich es nicht, das abzustellen, mich zusammen zu reißen, es trotzdem zu wuppen.
Ich dümpel durch den Tag ... und versuche, oft am späten Abend, noch irgendwas auf die Reihe zu bekommen. Und kotze mich dabei selber an.
Ich stehe früh auf, weil ich aufstehen muss, ich kümmere mich früh um die Kids, ich kümmere mich um die Hunde, weil es getan werden muss, ich gehe arbeiten, weil es eben sein muss ... irgendwann komme ich heim, wieder Hunde, wieder Kinder ... dazwischen hätte ich schon noch Zeit. Die verschlafe ich oft, weil ich irgendwie dauermüde bin, ständig und immer schlafen könnte, außer natürlich Nachts. :(
Ich packe es nicht mal, mich für Liebenswertes, wie zum Beispiel meine Näherei, aufzuraffen. Dabei sollten es dieses Jahr so gerne genähte Geschenke werden. Ideen hatte ich viele.
Vom Bloggen ganz zu schweigen. (Dabei habe ich doch extra Geburtstagsbilder vom kleinen Tochterkind gemacht, die seit 9 Tagen ein Teeniemädchen ist.)

Woran das liegt?
Ich hoffe an meiner derzeitigen Einstellung der Schilddrüsenmedikamente. Denn wenn es (hoffentlich nur) daran liegt, dann lässt sich das relativ einfach beheben.
Blöderweise nicht von Heute auf Morgen.
Im Mai bin ich derart in die Überfunktion gerutscht, dass ich massive Herzbeschwerden hatte. Das war weder lustig für mich noch besonders gesund fürs Herz.
Ich bin also mit meiner Dosierung zügig nach unten ... und bin nun blöderweise in einer Unterfunktion. Nächste Woche, wenn ich zu meiner Ärztin zur Auswertung der Blutbefunde gehe, weiß ich mehr. Und dann kann ich sie hoffentlich davon überzeugen, mit der Dosierung wieder hoch zu gehen. Denn was nützt es mir, dass mein Herz zwar wieder schön langsam und regelmäßig schlägt, ich aber sonst nichts auf die Reihe bekomme.
Als ich meine Schilddrüsenkarriere begann (kurz nach der Geburt meiner kleinen Tochter, also vor etwa 13 Jahren) hat es über ein Jahr gedauert, bis ich halbwegs eingestellt war. (Ich denke lieber nicht drüber nach!)

Dazu kommt eine derartige Infektanfälligkeit ... so oft krank in Folge war ich schon seit Jahren nicht mehr. Ob das auch an der Schilddrüse liegt?

Mein Knie, was ja auch seit dem Sommer muckert, lässt sich auch Zeit. Die Physiotherapie hat zwar wirklich was gebracht und nachdem ich zeitweise kaum laufen konnte, bin ich wieder ganz gut unterwegs und phasenweise fast schmerzfrei. An Sport ist aber noch nicht zu denken, denn belastbar ist mein Knie (oder Bein oder?) noch nicht wirklich. Der Physiotherapeut hat getan, was er konnte, er meinte, das Ganze braucht jetzt aber seine Zeit. ... mhm ... Geduld ist nicht wirklich meine Stärke. (Wobei bei meiner derzeitigen Stimmung kommt es darauf auch nicht mehr an.)
Ich bin hin und her gerissen, ob ich vielleicht doch nochmal zum Orthopäden gehen soll. Aber was soll der tun? Er meinte, das Knie wäre in Ordnung und ich vertraue ihm (denn er ist ein wirklich vertrauenswürdiger Doktor!). Also doch der Geduldsweg.
Aber um mir was Sportliches für zu Hause zu überlegen, fehlt mir die Motivation (siehe oben).

Okay, jetzt ist es doch mal wieder ein Jammer-Post geworden. Das wollte ich eigentlich vermeiden.
Allerdings liegt mein Herz auf der Zunge und es ist ja auch grad der Wurm drin ...
Nun ja. Da muss der verehrte Leser jetzt durch. ;)

Mal sehen, ob ich es in den nächsten Tagen wenigstens schaffe, ein paar hübsche Bilder einzufangen und zu posten.


Ach, eine neue Neuigkeit habe ich doch noch!
Ich habe mich entschlossen, wieder in die außerklinische Geburtshilfe einzusteigen.
Wahrscheinlich ist das verrückt in der heutigen Zeit. aber eine liebe Kollegin, die Haus- und Geburtshausgeburten begleitet, wird ab Januar ganz allein arbeiten (die Kolleginnen haben entweder aufgehört oder sich eine Auszeit genommen) und da ich so Sehnsucht nach schönen Geburten habe (weit weg von all den Horrorgeschichten, die gerade in den Kliniken und im wahren Leben laufen), hab ich ihr angeboten, als Zweite mitzugehen. Es wird sicher Situationen und Tage geben, wo ich das bereue.
Die erste Änderung: ich bin wieder nur noch mit Handy unterwegs. Sogar ins Bett nehme ich das Teil wieder mit. Nun ja, so ist es.
Die erste Geburt steht schon an, die Frau hat morgen Termin, seit 3 Wochen stehen wir in Bereitschaft und in den nächsten Tagen wird es dann wohl kommen, das Kindelein. Ich bin zwar nicht die hauptverantwortliche Hebamme ... aber doch gehörig aufgeregt. Wie wird es sich anfühlen? Ist es die richtige Entscheidung?
Es schränkt mich und auch uns als Familie wieder ziemlich ein. Wie werden meine Kinder damit umgehen, wenn ich plötzlich weg muss? Wie vertragen es die Hunde?
Nun ja, ich werde berichten. :)

Donnerstag, 16. Juni 2016

Der Holunder

... steht in voller Blüte. Und im Gegensatz zum letzten Jahr sind die Büsche richtig voll.
Aber ich schaffe es einfach nicht, an einem regenfreien Tag loszuziehen und Blüten zu pflücken. Und wenn ich mir die Blüten anschaue ist auch nicht mehr viel Zeit dafür!
Und ich hab so sehr Appetit auf Holunderblütensirup. 
Heute vielleicht? 
Noch regnet es nicht und es schien sogar mal die Sonne. Ich bin zu einem Termin in einem Haus am Waldrand. Und ich nehme einen Stoffbeutel mit. 
Wenn es heute nicht klappt, dann gehe ich eine Runde weinen!


edit: Es hat geklappt. Rechtzeitig vor dem nächsten Regen hab ich eine halbe Tasche voll Holunderblüten pflücken können. Nun liegen sie bedeckt mit Zitronenscheiben und Zucker im Topf und geben hoffentlich recht viel Aroma ab ... hach, ich freu mich drauf!

Donnerstag, 20. Juni 2013

Nachdem ich

... bei Firefox scheinbar wieder was schreiben kann, mache ich das hiermit doch gleich.

Eigentlich geht es mir gut.

Eigentlich.

Denn "uneigentlich" kann ich grad gar nicht so richtig in Worte fassen wie es mir geht. ...
Ich hab massig zu tun. Das ist natürlich toll. Das hab ich mir gewünscht.
Und doch ist es irgendwie zu viel. Jedenfalls meiner Stimmung nach zu urteilen.
Ich habe mal versucht zu überschlagen. Ich arbeite etwa 6 - 8 - 10 Stunden am Tag. Es gibt Tage, da ist es auch mehr. Seltener weniger. Diese Stunden arbeite ich nicht immer am Stück. Ich habe Abends Kurse, Massagen, Gespräche ... Vormittags Kurse und /oder Nachsorgen ... Eigentlich ist das nicht viel und die meiste Zeit auch nicht wirklich "vollzeit".
Trotzdem komme ich an meine Grenzen. Vielleicht weil ich in den letzten Monaten so gut wie kein Wochenende frei hatte. Klar, ich mache da nur die notwendigsten Hausbesuche. Aber ich habe eben nicht frei.
Und es ist eben doch anstrengend. Immer neue Menschen, neue Babys, neue Herausforderungen.
Ja, ich verdiene damit auch ein nettes Sümmchen. (Dafür muss ich mich allerdings hinsetzen und Rechnungen schreiben. Auch etwas, wozu ich mich stark motivieren muss.)
Davon leiste ich mir mal Essen gehen, ein Smartphone für die Tochter, einen Ofen für`s Haus, eine Gartenhilfe (ok, die ist erstmal nur geplant) ...

Doch meine Stimmung ist grad irgendwo ... unten irgendwie.

Und das macht mir Sorgen.

Mir ist irgendwie alles egal. Der Blog hier, mein Haushalt, mein Garten, ... Ich funktioniere im Nötigsten. Mache Essen (und das ohne Freude, was bedeutet, dass es eigentlich nur schnelle Küche gibt), versorge und fahre die Kinder, wasche Wäsche wenn sich nichts mehr zum Anziehen findet  ... Alles andere versumpft. Um Chaos. Im Dreck.

Die Sonne tut mir gut. Nein eigentlich auch nicht wirklich. Denn grad ist es zu heiß. Und ich habe eine Sonnenallergie und halte mich nur im Schatten auf. Anders geht es gar nicht. Trotzdem heben diese hellen Tage auch irgendwie die Stimmung und ich schaffe vielleicht ein paar Handschläge mehr.

Ich merke, wie ich lese um weg zu sein. Tauche ab in fremde Realitäten. Das kann ich zum Teil stundenlang und vergesse zu schlafen.
Müde ist meine Haupteigenschaft.
Dabei würde ich gern nähen. Ich habe seit Monaten meine Nähmaschine nur von weitem gesehen. Und selbst das nur selten.

Wäre ich nicht Hebamme aus Leidenschaft ...ich würde kündigen. Sofort.
Und mich umorientieren. Einen Job, wo ich 60 bis 80 Prozent regelmäßig arbeite. Ohne Wochenende. Vor allem das. Oder nur jedes zweite. Man wird ja genügsam.

Für`s neue Schuljahr habe ich mir vorgenommen unbedingt weniger zu arbeiten. Ich übe mich schon im Nein-Sagen. Wie schwer das fällt. ... Aber ich muss. Seit Monaten arbeite ich quasi durch.

Am Sonntag habe ich Geburtstag. (Und ich befürchte, einen Hausbesuch werde ich auch an dem Tag machen müssen.)
Ich habe mir ein paar Leute eingeladen. Wenn das Wetter mitspielt werde ich sicher eine gute Zeit haben.

Und dann werde ich durchhalten. Bis August. Bis zum Urlaub!
Und im Urlaub werde ich wegfahren. Weit weg. Und mein Handy ab und zu vergessen.

...

Oje. Für diesen Thread habe ich eine Woche gebraucht. Und er hört sich sehr nach Jammern an. ...

Eigentlich geht es mir gut! Ehrlich!

Dienstag, 19. März 2013

Wintereinbruch

... ist MEIN Unwort des Jahres 2013.

Ich kann es nicht mehr hören, ich kann es nicht mehr sehen. Wenn ich, wie heute morgen, aus dem Fenster schaue und es hat schon wieder 8cm geschneit in der Nacht, dann kann ich eigentlich nur noch schreien.
Ich mag nicht mehr! Ich kann nicht mehr!
Ich will nicht mehr Schnee schippen, ich will keine kranken Leute um mich rum, ich will endlich Sonne, ich will ... ich will ... ich will!!!
Aber grad könnt ich nur heulen! *seufz*

Montag, 25. Februar 2013

Sage und schreibe

... 20 cm Neuschnee gab es am Wochenende. Zu den schon vorhandenen 20 und etwas zusammengerutscht waren es dann mindestens 30 cm. Wahnsinn! Ich kann mich gar nicht erinnern, wann es Ende Februar mal so viel Schnee gab
Zu allem Unglück setzte mit der letzten Schneeflocke das Tauwetter ein und wer jetzt glaubt, dass dies mit Sonne verbunden ist, wird leider enttäuscht. Weiterhin ist hier alles grau in grau. Im dem Moment schmeißt es sogar einen hässlichen Schneeregen vom Himmel.
In Anbetracht der angekündigten Kältewelle bin ich dezent entnervt.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Der viele Schnee

... bringt jede Menge Probleme mit sich.
Hier sind sage und schreibe 15 bis 20 cm Schnee gefallen seit gestern. Und es schneit immer noch. Dicke große Flocken.
Für mich bedeutet das:
1. Schnee schippen, am besten im Stundentakt. Hätte ich die Praxis nicht, dann würde ich nur das Nötigste machen müssen, aber so ... Der Gatte weilt in Hotels und lässt quasi schippen.
2. Die Parkplätze werden rar. In der Regel sind an den Straßenrändern die ganzen Schneehäufen und ich muss immer überlegen, ob ich da mit meinem Auto rein, und vor allem und viel wichtiger auch wieder raus komme. Nicht immer sind starke Männer in der Nähe, die mich raus hieven können.
3. Wenn die Parkplätze in der Stadt rar werden, dann werden sie auch auf unserer Straße rar. Ich habe bis zu 5 Kursen in der Woche mit bis zu 8 Frauen. Ihr könnt euch vorstellen, wie ich jedes Mal bibbere, ob auch alle einen Platz bekommen. Ich stehe im Hof, zwei können sich noch dazu stellen, alle anderen müssen Draußen stehen, wenn sie denn können.
4. Da wir Ende Februar haben sind die Stare ganz sicher aus dem Süden schon wieder zurück gekommen. (Andere Singvögel sicher auch, aber die Stare mag ich am meisten.) Die finden doch gar nix zu fressen. So viel ich weiß fressen die keine Körner.

... Von der fehlenden Sonne will ich hier mal gar nicht sprechen.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Die sturmfreie Bude

... kann ich gar nicht genießen.
Gerade heute (hier in Sachsen ist Feiertag) wäre ein freier Tag wirklich klasse gewesen. Bis Ende letzter Woche habe ich mir ausgemalt, wie ich Ausschlafe, gemütlich frühstücke, danach Liegengebliebenes erledige, ein bissel im Garten rumwühle und den winterfest mache.

Und nun? Der einzige Luxus, den ich mir heute gegönnt habe, war das Ausschlafen. Und das ich zwei Telefonate erledigt habe, die schon lange nötig waren. In einer halben Stunde muss ich weg zu 6 (!) Hausbesuchen. Wie konnte das nur passieren? *jammer*

Wenn ich sehe, wie der Nachbar im Garten wütet (draußen sind frühlingshafte Temperaturen, der schmelzende Schnee verstärkt diesen Eindruck noch), dann könnte ich das große Heulen kriegen.
Ich habe hier noch zwei Töpfe mit Chutney stehen, der dringend in Gläser muss.
Seit Tagen habe ich Kopfschmerzen. Wahrscheinlich wegen einem verdrehten Halswirbel. Ich merke ihn, habe aber keine Zeit, etwas dagegen zu unternehmen.
Im Schrank meiner Tochter ist noch Sommer.
Meine Wohnung sieht aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. (Ich brauche dringend eine Putzfrau!!!)
Mein Hund tut mir bei der ganzen Sache am meisten leid. ...

Es gibt Momente, da fühle ich mich wie kurz vor dem Durchdrehen.

(Ach ja, sturmfrei hab ich, weil beide Kinder unterwegs sind. Die große Tochter singt bei einem Chor mit und die kleine Tochter besucht ihre Patentante im Ländle.)

Montag, 17. September 2012

Ein Stück Zahn

... ist mir gestern Abend heraus gebrochen.
Jubel auf der ganzen Linie!
Das heißt dann wohl Zahnarzt! Heute noch. (Mir wird gleich ganz schlecht bei dem Gedanken. Ich mit meiner Zahnarzt- und Bohrer-Phobie!)

Samstag, 26. Mai 2012

(Vorsicht! Großes Jammern!)

Warum gibt es kein Gesetz, dass verbietet, dass sich Mütter selbst gesund pflegen müssen?
Da liege ich nun mit Fieber und aufgequollenem (jedenfalls fühlt es sich so an) und dröhnendem Kopf, schreibe per sms Einkaufslisten für`s Wochenende und jammere über das Elend dieser Welt.
Wer mich kennt weiß, dass ich nicht der Typ für fiebersenkende Drogen bin. Bis zum Nachtschlaf möchte ich durchhalten und meinem Körper die Chance geben, selbst mit den Viren klar zu kommen.
Und so vergieße ich dicke Selbstmitleidstränen, telefoniere den Kinderkirchentermin ab, organisiere mir eine dritte Decke, ordere per sms ein Suppenhuhn, verschütte den selbstgekochten Tee, was mich zu noch mehr Jammerei bringt, kämpfe mit dem sich nach dem Gatten sehnenden Hund um einen Platz im Bett und merke, dass ich die Kopfhörer vergessen habe, um im Bett ablenkende Filme anschauen zu können.
Zum Glück ist Wochenende, was bedeutet, dass die Kids versorgt sind. Und zum Glück ist die kleine Tochter wieder gesund, denn Mutter UND Kind krank, das gehört nun wirklich verboten.
Und wer jetzt meint, ich solle doch eine Runde schlafen, dem sei gesagt, dass ich das wirklich gern täte. Ich mach jetzt die Augen zu, höre auf zu heulen, denke an heilende Tränke und an eine Wärmflasche an meinen kalten Füßen. Vielleicht funktioniert es ja.

Montag, 26. März 2012

Mückenstiche

... jucken bei mir immer erst am 2. Tag richtig heftig. Dass es gleich ganz viele Stiche auf einmal sind, macht die Sache auch nicht besser.

Dienstag, 7. Februar 2012

Nicht das richtige Wetter

... für Frau BauchundNase. Schnee bei Minus 18 Grad (ich kann es immer noch nicht glauben), glatte Straßen, Eis auf der Autobahn. Dazu ein kühles Wohnzimmer (aber darüber hab ich ja schon gejammert).
So ein Murks.
Und morgen soll es so weitergehen. *seufz*

Donnerstag, 2. Februar 2012

Ich mag gar nicht

... duschen gehen jetzt. Weil es so kalt ist. (Aktuell 17 Grad im Wohnzimmer.) Und ich hasse es, wenn es kalt ist nach dem Duschen.
Aber ich muss. *seufz*

Dienstag, 6. Dezember 2011

Es ist

... zum Heulen.
(Fast) Alle DIY-Geschenke machen Probleme, bzw. funktionieren nicht. Die Shaeasahne ist zu fest, die Badepralinen lösen sich nicht auf (mal ganz davon abgesehen, dass ich nicht den richtigen Emulgator im Haus hatte, ihr wollt gar nicht wissen, wie jetzt meine Badewanne nach dem Testbad aussieht), die Stulpen sind zu eng, die Engel viel zu kompliziert ... Das ist ja echt nicht zu glauben.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich jetzt keine Geschenke habe, welche Verschwendung von Zeit und Ressourcen.
Nächstes Jahr gibt es ätherische Öle in Totem-Meer-Salz. Da kann wenigstens nichts schief gehen.
Ab nächste Woche habe ich wieder viel zu tun und ich wollte eigentlich alle Geschenke diese Woche fertig haben. Wenigstens die Wichtelgeschenke. So war der Plan. Hätte auch funktionieren können, aber hier ist echt der Wurm drin.
So schnell bekomme ich das auch nicht umdisponiert. Oder doch?

Genau das Wetter

... was ich brauche. *urgs*
Der Winter beginnt nicht etwa mit Schnee, nein, er beginnt mit 'Eisregen. Und ich muss heute raus, denn ich habe Termine in Seitenstraßen, engen Gassen und auf Bergen.
Ich liebe den Winter .... aber nicht auf den Straßen!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Na ein Glück

... dass ich den ersten Stollen verschenkt habe. Und nicht den von heute verschenken wollte. Denn der ist so gar nichts geworden. Hab ihn genau gebacken wie letzte Woche. Sehr ärgerlich.
Die Kinder fordern Plätzchen-Nachschub. Ich war vorhin Butter kaufen (einkaufsoffener Adventssonntag sei Dank), aber auf dem Weg dorthin hatte ich so einen Hustenanfall, ... die Plätzchen werden bis morgen warten müssen.
Aber das ist alles Jammern auf hohem Niveau, denn eigentlich geht es mir sehr viel besser. Und durch die Bettruhe von Gestern bin ich grad wieder im Strickwahn, was die Wichtelbeschenkten hoffentlich freuen wird. Und meine Kinder. Und alle Personen, die von mir grad bestrickt werden. ;)

Freitag, 2. Dezember 2011

Eine Bronchitis

... hab ich.
Denk ich jedenfalls. Hört sich so an, fühlt sich so an. Und wenn ich den fachkundigen Händen meiner Kinder vertrauen kann, dann habe ich jetzt auch Fieber (Mama, du bist so heiß, du bist richtig mein Ofen.). Im Thermometer ist die Batterie verreckt, ich weiß es also nicht wirklich.
Das war`s dann wohl mit dem Wochenende. Jedenfalls kann ich so nicht wirklich irgendwo mit hin. Sehr ärgerlich, echt. Ich liebe den Chef des Gatten, ich liebe diese Weihnachtsessen, die Gespräche ... ich werde sie wirklich sehr, sehr vermissen. Aber ich halte, so wie ich mich fühle, das Ganze im Leben nicht durch. Ich bekomme kaum Luft und fühle mich wie ... ach stellt`s euch selber vor. Gegen das Fieber könnte ich ja Tabletten nehmen, aber die Atemnot durch die verschleimte Bronchitis, die grad echt fest sitzt, ich komm ja kaum von einem Stockwerk ins nächste.
Ich geh dann mal eine Runde Jammern! Und inhalieren. So!

Freitag, 2. September 2011

Wenn ich krank bin

... dann werde ich gern bemuttert.
Aber leider ist das nicht drin, wenn man fast 40 und selber Mutter ist.

Und so schleppte ich mich gestern von A nach B und hab mich bei jedem Schritt selbst bedauert. Meine Güte ging es mir schlecht!
Leider geht es mir heute zwar besser, aber nicht wie erhofft, wieder gut. Ich hüte weiterhin das Bett und jedes Aufstehen kostet mich Kraft, Schweiß und bringt ungeahnten Schwindel mit sich. Aber ich war zumindest imstande, mir eine kräftige Rinderbrühe zu kochen, mit der ich meinen Flüssigkeitshaushalt wieder auffüllen werde.
Irgendwas muss mich doch auf die Beine bringen!

Sonntag, 9. Januar 2011

Tag 15 des Nicht-gesund-seins

Ich weiß, ich nerve. Und seid gewiss, ich bin auch genervt. Irgendwann muss doch mal wieder gut sein. Denkt ihr nicht?
Ich kann nicht sagen, ich bin seit 15 Tagen krank. Das stimmt so nicht, denn es gab Tage, da fühlte ich mich fast gesund. Wenige Tage, vielleicht sogar nur einen. Aber nun ja.
Freitag hab ich meine Nachsorge abgesagt (ein "altes" Kind, war also nicht tragisch, wäre nur nochmal ein netter Besuch gewesen) und lag den halben Tag im Bett. Freitag Abend hab ich mich aufgerappelt und meine Schwester beim Möbelschweden getroffen, danach war ich froh, wieder zu Hause zu sein. Samstag vormittag war ich einkaufen. In 4 Läden, danach hatte ich Rückenschmerzen die mich direkt wieder zum Hinlegen zwangen. Nebenbei schlichen sich Halsschmerzen ein. Die wurden immer stärker, so stark, dass ich Abends nur noch leidend auf meinem Sofa saß, mit Halswickel und zu nichts mehr fähig. Irgendwann in der Nacht hab ich mir eine I.bu eingeworfen, damit an Schlaf überhaupt zu denken war.
Und jetzt? Ich weiß auch nicht.
So ein Murks aber auch! Damit muss jetzt aber wirklich Schluss sein!
(Das große Tochterkind klagt über Kopfschmerzen und hat das Frühstück ausgelassen, der Gatte ist heiser und hustet - ignoriert seinen Zustand aber geflissentlich. Vielleicht sollte ich das auch tun?)

Freitag, 7. Januar 2011

Ach neeee...!

Eigentlich dachte ich, ich wäre jetzt wieder gesund. Ein hartnäckiger Husten zwar noch, aber ansonsten alles auf dem besten Weg.

Aber heute Nacht war mir wieder kalt, mein Hals schmerzt außen und innen und der Husten hält sich weiterhin stur. Ich fühle mich krank und hab einfach keine Lust mehr drauf.

Das Antibiotika ist durch und hat fieserweise einen fetten Pilz hinterlassen. Den bekämpfe ich nun mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln Ölen.
Außerdem gibt es Cystus 052 (für das Zeug muss man wirklich krank genung sein), Zink, hochdosiert Vitamin C, viel Trinken und Bettruhe.
Ich muss gesund werden! Denn ich hab nächste Woche volles Programm. Drei frischgeschlüpfte Kinder, Montag und Dienstag Fortbildung in Moritzburg und einige private Termine.
Und die Frage, ob ich vielleicht doch wieder in der Geburtshilfe tätig sein möchte, vertage ich für`s Erste.