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Dienstag, 29. Januar 2013

Jeden Tag formuliere

... ich in Gedanken einen Blogeintrag, um es dann doch nicht schaffen, ihn zu verfassen. Sehr schade, irgendwie.
Beschreibt aber auch ein bisschen, wie mein Leben gerade läuft.
Eigentlich mag ich es ja nicht , alles auf einen Rutsch zu schreiben, aber wenn ich nun schon einmal sitze ...

Seit gefühlten Wochen arbeite ich durch. Und das fühlt sich irgendwie nicht richtig an. Ich merke, wie mein Akku immer leerer wird. Gerade an den Wochenenden überkommt mich eine unbeschreibliche Müdigkeit. Jeden Morgen, wenn die Kinder aus dem Haus sind, muss ich mich zusammenreißen, um nicht aufs Sofa zu sinken, "noch 5 Minuten" zu seufzen und um zu schlafen.
So kann es definitiv nicht weiter gehen. Ich mag meinen Beruf, aber ich mag es auch, wenn ich mich wohl fühle.
In 1 1/2  Wochen fahren wir für 5 Tage in den Urlaub, und obwohl ich so gar keine Lust habe werde ich diese Zeit nutzen um meinen Akku aufzuladen. Weit weg von aller Arbeit gelingt es mir hoffentlich. Ich hoffe natürlich auch, viel schlafen zu können.;) Ich werde durch den Schnee und Sonnenschein (hoffentlich) wandern, mit meiner Freundin schwatzen und mir vorstellen, ich mache einen Wellnessurlaub.
Und danach, ja danach werde ich mir weiterhin vornehmen, zu lernen Nein zu sagen. Nein, wenn eine Frau mich anruft und mein Monat schon voll ist, Nein, wenn Kurstermine für eine Frau nicht passen und nicht wegen dieser einen Frau den Kurs verschieben um dann festzustellen, dass es hinten und vorne nicht passt, Nein zu sagen, wenn ein Kurs voll ist und nicht einen zweiten Kurs parallel laufen zu lassen ...

Halb Sachsen ist krank. Oder sagen wir, die halben Schulen. Die kleine Tochter, die Zeit ihres kurzen Lebens schon immer gern alle Viren mit nimmt, die ihr angeboten werden, schlägt sich tapfer. Letzte Woche war sie ein paar Tage zu Hause, nachdem ich sie wegen "es geht ihr gar nicht gut" aus der Schule abholen musste. Aber letztlich kränkelte sie nur. Da es wohl die Grippe ist, die grassiert, will ich mal gar nichts sagen.
Die große Tochter klagt seit gestern über Halsschmerzen. Mal sehen, wie lange die mitmacht. Und obwohl ich dringend eine Auszeit brauche, möchte ich nicht krank werden. Krank sein heißt in meinem Fall nämlich immer, dass sich die Arbeit nur nach hinten verschiebt. Und das finde ich nicht wirklich besser. Dann macht das ganze kranksein keinen Sinn. ;)
Also: Gesund bleiben! ist die Devise!

 Vor genau einer Woche habe ich mir meinen kleinen Zeh verrenkt. Sehr schmerzhaft. Ich war auch sicher, dass er gebrochen ist, der Zeh, aber das Röntgenbild zeigte "nur" eine Verschiebung im zweiten Gelenk. Und wenn ich mir meinen Zeh so anschaue, dann wird die wohl bleiben. Trotzdem werde ich tapfer drei Wochen lang meine Zehen tapen oder anderweitig zusammen kleben. Unangenehm fasziniert bin ich, wie schmerzhaft so eine Angelegenheit ist. Und wie langwierig.

...

Sicher hätte ich noch mehr zu berichten. Aber ich muss jetzt gleich die Praxis putzen, duschen, mich auf den Kurs vorbereiten, der nachher läuft, Rechnungen ausdrucken, Arzttermine wahrnehmen, Hausbesuche absolvieren, Kurstermine zum gefühlt 100sten Mal verschieben, Frauen anrufen, einkaufen gehen, ... ganz zu schweigen von dem bisschen Haushalt.

Habt eine gute Zeit! Ich lebe noch, und wenn die Zeit es zulässt, werde ich mich hier auch hin und wieder blicken lassen.

Sonntag, 30. Januar 2011

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Und es ist mühsam und langwierig ein Haus so einzurichten, einzuräumen, nach seinen Wünschen zu füllen ... damit es sich endlich richtig anfühlt.
Selbst nach 2 Jahren habe ich das Gefühl, dass manche Ecken im Haus immer noch Provisorium sind. Oder wir haben damals schnell was hingestellt und nun stelle ich fest, dass es nicht praktisch ist. Es gibt da Kisten, die 2009 nur beiseite gestellt wurden. Und da ich immer noch Dinge vermisse, die sich in eben diesen Kisten befinden müssen, werden diese letzten Umzugskisten nicht einfach entsorgt, wie man gemeinhin jetzt vorschlagen könnte.
Da ist auch meine Hebammen/AromaPraxis. Irgendwie eine Never-ending-Story. Aber es nimmt Gestalt an und ich bin guter Hoffnung, dass ich im Frühjahr oder Frühsommer die Räume nutzen kann. (Am Ende hängt es ja immer noch an Kleinigkeiten.)
Das Wäschezimmer Die Wäschekammer haben wir dieses Wochenende optimiert und als "letzte" Amthandlung die Desinger-Glühbirne gegen eine richtige Deckenleuchte ausgetauscht.
Die Kinder haben je ein Regal mehr ins Zimmer bekommen, in der Hoffnung, dass es nun leichter fällt Ordnung zu halten oder im Fall der kleinen Tochter herzustellen. (Bei eben dieser Tochter fehlt jetzt noch ein Brett über dem Schreibtscih. Das ist aber schon besorgt und braucht nur noch befestigt zu werden.)
Die Küche wird nach Fertigstellung der Praxis vielleicht hoffentlich als nächstes drankommen. Der eine Schrank ist semioptimal, der andere braucht noch Türen, der alte Herd soll durch einen neuen schöneren, besseren, größeren, tolleren :o) ersetzt werden. Der Schrank dazu muss allerdings noch gebaut werden.
Eine optimalere Gardarobe und ein größerer Schuhschrank fehlen, die Pläne dafür hat der Gatte schon vorliegen und ich erhoffe mir einen baldigen Beginn der Schreinerarbeiten.
Im ganzen Haus fehlen noch diverse Scheuerleisten, was auf der Prioritätenliste aber sicher an letzter Stelle steht. Da schaut ja keiner hin. ;)
Es ist irgendwie immer was zu tun. Leider bin ich handwerklich eine Niete. Und der Gatte kann sich leider nicht teilen. Die Woche über ist er beruflich unterwegs, wenn er zu Hause ist, dann meist im Homeoffice, der einzige wahre ich-tu-was-im-Haus-Arbeitstag ist eigentlich nur der Samstag, der aber auch nur 24 Stunden hat.
Nun ja, es wird, langsam, aber es wird. Und vielleicht, ja vielleicht kann ich irgendwann mal sagen: Jetzt! Jetzt ist es so, wie ich es mir vorgestellt habe.