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Donnerstag, 21. September 2017

Puh

... meine Nerven!
Die Nichte hat Geburtstag und wünschte sich eine Tasche. Vielleicht wünschte es auch nur die Mutter, denn das Kind trägt die Tasche der Mutter. 
Wie auch immer, die Crossbag aus dem Hause farbenmix wollte ich sowieso mal nähen und so machte ich mich ans Werk. 
Meine Güte, war das fummelig! Was bin ich froh, es ist vollbracht. 



Da im Schnittmuster kein Hinweis zum Reißverschluss stand (oder hab ich ihn überlesen?), führt der jetzt von oben nach unten. Finde ich ungünstig. Aber gut, so ist es jetzt. Es ist nach 23 Uhr und ich verschwinde jetzt ins Bett!
Trotz allem gefällt sie mir gut so! Beim nächsten Mal achte ich auf den Reißverschluss und mache mir gleich einen Vermerk in der Anleitung!


Mittwoch, 20. September 2017

Nun kann ich euch zeigen

... was mein Wichtel bekommen hat. Denn heute ist der 20.9., Auspacktag!

Ich habe mich dieses Mal total schwer damit getan, für meinen Wichtel Sabrina etwas zu finden.
Dann war sie auch noch lange in der Sommerpause, so dass ich nicht mal spickeln konnte, was gerade so angesagt ist.

Ich habe das ganze Blog gelesen, wirklich alles, vom ersten bis zum letzten Eintrag, um zu schauen, was sich mein Wichtel schon selbst genäht hat. (So fielen einige Ideen nämlich gleich von vornherein weg.)

Jedenfalls hatte ich einen totalen Knoten im Hirn und so sind es eine Ansammlungen von Kleinigkeiten geworden. Und ich hoffe sehr, dass sie trotz allem gefallen und nützen.

Erschwerend hinzu kam ja noch, dass ich das neue Nähzimmer einräumte und auf die Nähmaschine gewartet habe. Statt auf der alten Nähmaschine zu nähen, habe ich das meiste dann auf der neuen fertig gestellt, was mich herausgefordert hat (die neue ist sowas von fix), was man leider auch immer wieder sieht.

Nun ja, lang und breit herausgeredet ... hier also meine Wichtelgeschenke.

Das größte Geschenk hatte gar nichts mit Nähen zu tun. Es war quasi eine fummelige Fleißarbeit.
Eine Schnüffeldecke für das Hundetier. (Erkennt ihr den Teaser?)
Meine Hunde lieben das Teil und sind wirklich rattenscharf, wenn ich ihnen darin Leckerli verstecke und sie die suchen dürfen. Ich hoffe, der Hund von Sabrina hat ebenso Freude daran.




Das nächste sind ein "Sack voll" Nähgewichte. Ich habe letztes Jahr selber welche geschenkt bekommen und finde sie wahnsinnig nützlich. Wahrscheinlich weil ich zu blöd bin, ordentlich Nadeln zu pinnen. ;)
Die Tetraeder sind mit Vogelsand gefüllt (hüstel, ich befürchte, man riecht es, dezent nach Anis), die kleinen Nähgewichte sind drei Karosseriescheiben zusammengeklebt und in Stoff gehüllt.





Dann gab es ein Nadelkissen, welches man sich ums Handgelenk wickeln kann und mit Klett verschlossen wird. Als ich das woanders sah, habe ich mich sofort verliebt und mir selbst auch eines genäht. Ich selber nutze es wirklich gern, auch wenn ich immer aufpassen muss, dass ich mir meine langen (Quilt)Nadeln nicht durchsteche. ;) Sabrina hat natürlich das Hübschere von beiden bekommen. :)




Dann hatte ich gesehen, dass mein Wichtel die W6-Overlock hat und die ist ja ohne Auffangbehälter.
Man arrangiert sich, ... trotzdem fand ich die Idee einer Unterlegdecke aus Wachstuch bzw. beschichteter Baumwolle mit einer Auffangmöglichkeit sehr cool und hab die gleich nachgenäht. Am liebsten hätte ich das Ding selber behalten, aber ich werde es dann einfach für mich noch einmal nähen.



Dann gab es noch eine KUORI von Hansedelli. Natürlich weiß ich nicht, ob das Handy des Wichtels da rein passt, aber das Teilchen ist so hübsch, damit kann man sicher auch andere Dinge transportieren.



Zum Schluss noch eine Kleinigkeit, damit wenigstens etwas in einer der angegebenen Lieblingsfarben ist, ein Schlüsselband. Ich finde, Schlüsselbänder kann man nicht genug haben und so musste ich auch bei dem an mich halten, es nicht selbst zu behalten. ;)



Alles hübsch verpackt (ich liebe es schlicht) und mit Schokolade versehen, durfte sich das Päckchen dann auf die Reise machen.



Nun hoffe ich sehr, dass der lieben Sabrina von Saroyas Hexerei die Sachen gefallen.

Bei mir zumindest hätte alles einziehen dürfen. ;)






Montag, 11. September 2017

Der Gatte war

... im USA-Land und hat mir eine Riesen-Freude gemacht. Er hat sich als völliger Laie in einen Quiltshop begeben. Vorher habe ich ihn mit den nötigen Vokabeln ausgestattet (denn so wenig, wie ich Fachenglisch kann, so wenig kann er sich übers Nähen unterhalten), und dort hatte er noch die fachkundige Hilfe der Ladeninhaberin. 
Heraus gekommen ist ein wunderschönes Quiltpaket und ich werde noch eine Weile die hübschen Stoffe streicheln müssen, bevor ich mich traue, sie anzuschneiden. 


32 Seiten

... Schnittmuster ausschneiden, das war meine gestrige Abendbeschäftigung. 
Hab ja sonst nichts zu tun. 


Dienstag, 5. September 2017

Mein neues Schätzchen

... lebt seit einer Woche bei mir, wurde heftig begrüßt und auch schon oft in Beschlag genommen. 
Der Gatte hat einen passenden Platz gebaut und nun darf sie hier wohnen bleiben ...


... meine neue Nähmaschine. 
Hach, was freue ich mich!

Ich gebe zu, das Maschinchen und ich, wir müssen noch warm werden miteinander. Aber nicht, weil sie zickt, sie ist einfach ganz anders als meine alte Nähmaschine (mit der ich nicht untufrieden war!). Es ist, als ob man von einem kleinen VW auf einen großen Mercedes umsteigt. Es fühlt sich komplett anders an, obwohl beide Autos einfach nur fahren ... so wie beide Maschinen einfach nur nähen. ;)

Donnerstag, 24. August 2017

Ein größeres Nähzimmer

... das war ein großer Traum von mir.
Anfangs sah es nicht so aus, als würde das je was werden und ich war eigentlich schon glücklich, ein Näh-Kämmerchen zu haben.
Viele nähen ja auf ihren Esstischen, was bei uns der Super-Gau wäre, da wir mega unordentlich sind und der Esstisch eh schon mit viel Kram vollliegt. Wenn ich mir da jetzt noch Nähmaschine und den ganzen Kram vorstelle ... das geht gar nicht.
Und das Kämmerchen war mein Reich und dorthin habe ich mich auch gern zurückgezogen.

Und dann bin ich dem Patchworken verfallen. Habe ich vorher nur Taschen und Kram genäht, waren es plötzlich Decken, die genährt werden wollten.
Es kam, wie es kommen musste, der Raum ist zu klein. Nicht etwa für die vielen Stoffe, das ging schon (okay, am Ende wurde auch der Platz etwas eng, denn es kamen dann doch immer wieder teuer erworbene gute Quilt- und Patchworkstoffe dazu), aber so eine Decke hat am Ende gar nicht mehr gut auf den Näh-Tisch (ein alter kleiner Ikea-Schreibtisch) gepasst. Es war eine arge Quälerei.

Irgendwann wusste ich, ich brauche eine neue Nähmaschine. Nicht, weil die alte nicht mehr tut, nein sie ist schlicht zu klein. Es passt keine Decke drunter. Selbst Babydecken zu quilten ist eine echte Herausforderung. Und ich möchte nicht nur Mini-Quilts und Tischläufer machen. ;)
Ich habe also im Internet recherchiert, und auch DIE optimale Maschine gefunden. Dabei ging es nicht in erster Linie darum, was sie kann, sondern vor allem, dass der Durchgangsraum zwischen Nadel und Maschine so groß wie möglich ist.
Nun ist aber diese neue Wunschmaschine ein wahres Monster im Vergleich zu meiner derzeitigen.
Und so habe ich geseufzt ... und den Wunsch erstmal ad acta gelegt bzw auf eine Zeit verschoben, wo die Kinder aus dem haus sein werden.

Jetzt wird die Geschichte etwas kompliziert. Es gibt in unserem Haus einen Raum, den ich eigentlich für die Praxis nutzen wollte. Bisher mache ich meine Vorsorgen, Vorgespräche und Massagen im Praxisraum, habe aber immer davon geträumt, die Massageliege nicht immer wegräumen zu müssen.
Nur habe ich mit zunehmender Arbeit auch festgestellt, dass mir MEHR Arbeit gar nicht gut tut. Warum sollte ich also ein extra Zimmer schaffen, für Arbeit, die ich gar nicht zusätzlich machen möchte? Für die wenigen Massagen kann ich die Liege auch auf- und abbauen. und für die wenigen Vorsorgen und Gespräche, kann auch der kleine Tisch im Kursraum stehen bleiben. Klar, ich hätte etwas mehr Platz im Kursraum geschaffen, aber eben nur ETWAS mehr Platz.

Besagter Raum wurde seit unserem Einzug eigentlich als Abstellplatz genutzt. Und mein Mann sagte ganz klar: "Wenn du den Raum nutzen willst, dann mach ihn dir frei." Er hat sein Zeug rausgeräumt ... aber der ganze große Rest war von mir.
Dieses Zimmer frei zu räumen hat mich viel Zeit gekostet. Planen fällt mir immer ganz leicht, an der Umsetzung scheitere ich dann oft.

Aber jetzt habe ich es durchgezogen. Praktischerweise räumt der Freund der großen Tochter gerade eine Wohnung aus und es fallen für mich sogar noch Schränke ab. Wie ideal, denn so kann ich das ganze Nähzeug viel besser verstauen und wegräumen. Herrlich!
Diesen Samstag kommen die Schränke und ich bin schon ganz hibbelig. Dann werden die ganzen restlichen Stoffe um- und eingeräumt.

UND ... ich kann mir die neue Nähmaschine kaufen. Der Gatte und ich haben schon ein bissel getüftelt und überlegt, er wird mir sogar extra einen Nähtisch bauen.

Leider muss ich auf das Maschinchen noch ein bisschen warten. Klar könnte ich sie im Internet bestellen, aber mir wäre es lieber, ich würde eine Einführung dazu bekommen, schließlich ist sie ein kleiner Computer. Ich habe mich für einen Händler vor Ort entschieden, wobei vor Ort halt 3 Orte weiter ist und die Einführung 2 Stunden dauern soll. Sprich, ein ordentlicher Termin ist vonnöten. Und das geht eben nicht nebenbei.

Nun denn, jetzt habe ich so lange gewartet, darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an. Und es ist ja nicht so, dass ich keine Nähmaschine hätte. Wenn mich die Nählust überkommt. ;)





Dienstag, 18. Juli 2017

Zurück aus dem Urlaub

... habe ich erstmal (täglich) alle Fenster und (Terassen-)Türen aufgerissen. Nach 3 Wochen Camping fühlt man sich sonst eingesperrt und die Luft riecht ganz schnell schal. So genieße ich gerade den täglichen Luftzug sehr.
So glücklich wie ich bin, wieder in meinem Bett zu schlafen, so sehr vermisse ich natürlich die beständig frische Luft ohne Straßen-, Stadt- und Baustellenlärm. ... Nun ja, man kann nicht alles haben.

Jetzt habe ich erstmal 3 Tage ununterbrochen Wäsche gewaschen. Ja, ich glaube, heute ist das letzte Kleidungstück gewaschen worden. ;) Drei Wochen alte Schmutzwäsche ist auch nicht wirklich lecker.

Leider geht das Waschen gerade so weiter. Ich habe einen alten Kleiderschrank, den ich seit meiner Kindheit habe und wirklich liebe. Allerdings ist mir schon eine ganze Weile aufgefallen, dass meine Klamotten muffig riechen. Es hat jetzt bestimmt ein Jahr (und jede Menge Wäscheduftversuche) gedauert, bis ich kapiert habe, dass es der Schrank ist. Hab mal im Internet etwas gesucht und komme wohl nicht drumrum, den Schrank leer zu machen, auszuwischen und auszulüften. Und bei der Gelegenheit die Klamotten nochmal waschen. Puh ... in dem Schrank habe ich aufgrund seiner Größe nicht nur meine gesamten Klamotten, auch die Bettwäsche, diverse Decken, ... "Zielkleidung" gelagert. Das kann lustig werden.

Seit Ewigkeiten saß ich mal wieder an meiner Nähmaschine .. wie habe das vermisst. Seufz. Das Problem ist, sobald ich mal dran sitze, komme ich nicht wieder los davon.
Aber meine Schwägerin hat mich gebeten, eine Tasche für sie zu nähen. Diesem Wunsch komme ich gern nach.
Außerdem mache ich ja mit beim Kreativbloggerwichteln bei LunaJu mit.
Dafür mache ich mir auch schon meine Gedanken und wäge ab. Eine Idee habe ich schon, die wird als Nächstes umgesetzt, eine andere Idee schwebt noch in meinem Hirn. Am liebsten würde ich was patchen, aber mein Wichtel schreibt, dass sie keine Quilts mag. Meint sie damit nur die Decken, die man landläufig als Quilt bezeichnet, oder jede Patchworkarbeit? Schwierig. Aber für eine Decke würde weder die Zeit, noch der finanzielle Rahmen reichen. Von daher ... ich denke weiter nach!

Außerdem muss ich jetzt endlich mal die ganzen Rechnungen drucken, die ich im Urlaub bearbeitet habe. ;) Damit die Kohle auch bis zu mir kommt.

Mein Garten schreit auch ganz laut nach mir. Unglaublich, wie das Zeug in 3 Wochen schießt. Vor allem aber das Unkraut. Alles grün, Wahnsinn.

Außerdem Kurse planen, Frauen anschreiben, emails beantworten, Hausbesuche machen ... der alltägliche Wahnsinn hat mich wieder.
Ich habe mir vorgenommen, nächstes Jahr die kompletten Ferien frei zu nehmen. Mal sehen, ob mir das gelingt.

Heute Abend kam die große Tochter zu mir und fragte, wie das denn mit einer Kur funktionieren würde. Wer das bezahlt, wo man die beantragen muss. Ich erklärte es ihr und fragte, wer denn in Kur will ... und sie darauf ... na du! Sie zählte mir alle meine krankheiten und Baustellen auf und sagte, ich solle doch mal in Kur fahren. Sie würde sich um alles (Schwester, Hund, Haus ... ) kümmern. Ist sie nicht süß?
Aber drei Wochen hier alles zurück lassen? Ich glaube, das funktioniert nicht. Ob ich mich da entspannen könnte?
Aber mal eine Woche weg?! Richtig weg ... ohne alles ... das ist vielleicht zu realisieren. Ich behalte es mal im Kopf. Sowas muss ja gut geplant werden.

Dafür ist die kleine Tochter heute gar nicht nach Hause gekommen. Ohne Bescheid zu sagen. Okay, ich wusste, wo sie ist, aber das sie zwei Nächte weg bleibt, war so nicht abgesprochen. Nach einer kurzen Panik (ich war 3 Stunden nicht zu Hause, in der Zeit hab ich sie eigentlich zurück erwartet) klärte es sich dann aber doch noch auf. Nun ja, 13jähre Teenies ... sind irgendwie unberechenbar.

So, das waren ein paar Schnipsel aus meinem derzeitigen Alltag. ... Ich komme wieder.




Sonntag, 24. Juli 2016

Wenn ich etwas nähe

... dann nähe ich das in den seltensten Fällen für mich. In der Regel wird es weiterverschenkt. (Vielleicht gar kein schlechter Plan, wo sollt ich hin mit all den Decken und Taschen. :p )

Und so sind in den letzten Tagen und Wochen wieder ein paar Werke entstanden, die andere Menschen hoffentlich erfreuen (werden). 

Für die liebe S. gabs als Dankeschön fürs Haus, Garten und Tiere hüten einen Wende-Einkaufsbeutel. 






Maritim gehalten, weil sie wie ich die See liebt und mit einer kleinen (Innen)Tasche für Kram. ;)


Fürs Baby der Freundin ist eine kleine Decke entstanden, da habe ich die Ragtimequilt-Technik ausprobiert. Die Freundin wollte mir nicht verraten, was es wird und wünschte sich grün. Jetzt bin ich doch froh, dass es, wie von mir erhofft, ein Mädchen ist. 




Fürs Schwesterbaby gibt es auch eine Decke, aber schon in Kindergröße. Hier wusste ich, dass ein Mädchen erwartet wird, habe aber für die Rückseite trotzdem viel blau verarbeitet, einfach weil mir der Stoff so gefallen hat. 
Ich liebe es mit Jellyrolls oder selbst geschnittenen Stoffstreifen zu patchen und hier habe ich auf der Vorderseite Bausteintürme (oder Kinderbücher) nachempfunden, die Rückseite ist quasi ein einfacher Streifenquilt. 




Fürs Sommerwichteln ist das Geschenk in Kroatien fertig geworden, dass darf ich aber noch nicht zeigen. ;)


Schon vor vier Wochen habe ich für zwei quasi Kolleginnen zwei Wendebeutel genäht. Die beiden haben sich riesig gefreut. Das ist immer der schönste Dank!



Beide Tochterkinder bekamen auch einen Wendebeutel, man braucht immer mal wieder eine große Tasche. Vor allem in den Ferien und auf Urlaubsfahrten. 

Die große Tochter durfte sich den Stoff aussuchen und entschied sich für eine ungewöhnliche Kombination. Hätte ich selber nie so entschieden. Aber sie war der Meinung, bei einer Wendetasche geht das. 




Die kleine Tochter mag Katzen und bekam die dann auch in Taschenform. ;)




Ihr seht, ich war nicht untätig. 
Aber wie sage ich immer wieder? 
Nähen ist mein Yoga!
Es tut mir gut und es kommt in der Regel auch noch was Sinnvolles bei raus. 😏

Dienstag, 12. Juli 2016

Urlaub

bei diesen Temperaturen
...


(Im Schatten)


(In der Sonne)

... lässt mich gern im Haus bleiben und dieses tun 
...


Lesen und nähen!

Oder Schlafen! Wie die Madame hier.






Mittwoch, 6. Juli 2016

Warum ich die Nähmaschine

... mit in den Urlaub nehme?

Nun, sicher nicht, um das Wichtelgeschenk fertig zu nähen. Dafür würde ich im Zweifelsfall noch eine Nachtschicht einlegen.

Nein, der Grund ist eigentlich ganz profan, wenn auch außergewöhnlich. .... Um mich zu beschäftigen.

Wir fahren nach Kroatien. Mir gefällt es dort sehr, aber wir fahren sowas von mitten im Sommer. Und wer mich kennt weiß, dass der Sommer nicht wirklich meine Jahreszeit ist.

Seit Jahren fahren wir im Sommer in den Norden, und dort wäre ich auch dieses Jahr viel lieber.

Aber meine Familie hat kein Problem mit dem Sommer. Im Gegenteil, sie freuen sich riesig auf den Urlaub. Die Aussicht, mal keinen Regen, schönes Wetter, klares Wasser ... zu haben, versetzt sie schier in Ekstase. Das kleine Tochterkind ging extra mit der Cousine schoppen, der Mann kaufte sich extra einen Neopren-Anzug (die große Tochter taucht schon länger, er erst seit letztem Jahr, und so kann er mit), meine Schwester mit Familie freut sich, mit uns den Urlaub zu verbringen ...

Ich vertrage Sonne nicht besonders gut, bekomme sogar Hautausschläge wenn ich mich ihr ungeschützt aussetze. Ich vertrage auch Hitze nicht so gut (und meine letzte Erinnerung an Kroatien sind 40 Grad im Schatten, aber ich gebe zu, dass war auch den Einheimischen zu warm). Und ich habe zwei Hunde, die weder Hitze noch Urlaub (fremde Umgebung) mögen.

Nachdem ich also feststellte, dass ich aus der Nummer nicht mehr raus komme (der Vorschlag, nach Kroatien zu fahren kam übrigens von mir, ich hab dabei an die Taucher gedacht), hab ich beschlossen, mir eine Beschäftigung fürs Haus mitzunehmen. Und obwohl ich tage- und nächtelang lesen kann (was ich quasi in der Intensität nur im Urlaub tue), dachte ich, ich mach mal was Produktives. Da wir mit 2 Autos fahren, habe ich den Luxus etwas Platz im Auto zu haben, den ich mit meiner Nähmaschine und ein paar hübschen Stöffchen fülle.

Und so bin ich gestern nicht dezent ausgerastet, als ich merkte, dass ich einen (schwierigen und kniffligen) Teil des Wichtelgeschenkes wieder auftrennen muss. ;)

Und trotz Aussicht auf Wärme und Sonne ohne Ende, freue ich mich. Nun muss ich mich nur noch entscheiden, welches Patchworkprojekt ich beginnen möchte.


Samstag, 11. Juni 2016

Das Patchworken

... habe ich vor ca. zwei Jahren für mich entdeckt. 
Es ist nichts, was schnell etwas entstehen lässt, alles braucht seine Zeit (so eine Tasche entsteht auch mal an ein oder zwei Tagen) und muss vorher gut bedacht sein, das Muster überlegt, der Stoff dafür ausgesucht und vielleicht auch schon in Form gebracht werden. 
So sammel ich manchmal schon Wochen und Monate vorher Stoffstücke für ein Projekt, was dann wieder Monate andauern wird. 
Nähen ist mein Yoga, habe ich erst letztens zu jemandem gesagt, der meine neue Tasche bewunderte. 
Und weil alles etwas länger dauert und ich trotzdem tendenziell ungeduldig bin, liegen in meinem Nähzimmer einige angefangene Projekte, die bis auf eines unvollendet sind. 
Das Top einer Patchworkstreifendecke, die mal für mich sein wird (bisher habe ich alles verschenkt), aber wohl noch etwas Geduld bei der Fertigstellung erfordert, da ich probieren möchte, ein Fleece als Rückseite zu nehmen, ein Babyquilt für eine Freundin, ein Projekt, was sogar schon fertig ist, eine angefangene Babydecke fürs Baby der Schwester, was demnächst erwartet wird, ... und eine Decke, an der ich jetzt schon fast 2 Jahre arbeite, wo Top und Rückseite aber schon fertig sind und darauf warten, zusammengefügt zu werden. 
Und trotz aller Ungeduld lehrt mich das Patchworken dann doch wieder Geduld zu haben. ;)
Ich glaub, ich muss mal Bilder machen und zeigen, was ich meine. 😉

Ich liebe Taschen

... und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ich nicht nur der liebsten Freundin, sondern auch mir eine Einkaufstasche genäht habe. 


Ich kann behaupten, sie wird rege genutzt. 😊

Und noch eine zweita Tasche ist erst vor ein paar Tagen entstanden und wird auch schon fleißig ausgeführt. 


Farblich liebe ich sie! (Das Foto sollte ich dringend bei Tageslicht wiederholen.)



Samstag, 28. Mai 2016

Ich liebe Wichteln

... auch mitten im Jahr. Und DIY-Wichteln mag ich besonders gern.
Deswegen wage ich es dieses Jahr mal wieder und mache bei Frau Nahtaktiv gern mit.




Donnerstag, 10. März 2016

Liebe Freundin

Diesen Einkaufsbeutel habe ich für dich genäht und ich hoffe, du hast genau so viel Freude ihn zu nutzen, wie ich als ich ihn für dich nähte. 
Ich habe dabei immer an meinen letzten Besuch bei dir gedacht und an den gemeinsamen Einkauf!
Er wird in den nächsten Tagen auf die Reise geschickt!



Montag, 22. Februar 2016

Patchwork und Quilten

... ist eine Leidenschaft von mir, die mich abschalten lässt und hilft, dem Alltag zu entfliehen. 





Das war jetzt ein einfaches Muster, es ist natürlich nicht ganz gerade (was im Gesamtwerk zum Glück kaum auffällt), und obwohl es sehr schlicht gehalten ist dauert es eine ganze Weile, bis das Werk endlich vollendet ist. 
Am meisten Nerven kostet mich immer die Einfassung (das Binding), das Quilten auf meiner kleinen Maschine und das Vernähen aller losen Fäden. 
Aber wenn ich dann die Decke fertig habe, bin ich verliebt und stolz!

Diese Decke ist ein Geschenk für meine jüngste Schwester, die Mittwoch Geburtstag hat und an Weihnachten bei den Nähgeschenken leer ausging, was sie doch etwas grämte. Sie konnte ja nicht ahnen, dass da noch etwas im Nähzimmer auf Vollendung wartete. 

Samstag, 9. März 2013

Meinen ersten Stoffmarkt

... habe ich heute erleben dürfen, verbunden mit einem Mini-Besuch in meinem geliebten Dresden.
Wenn ich mal wieder Zeit habe, dann setze ich mich an mein Maschinchen und werde die schönen Einkäufe verarbeiten.
Und wenn ich mal noch mehr Zeit habe, dann beehre ich auch Dresden mal wieder.

Dienstag, 13. November 2012

Nach monatelanger Abstinenz

... habe ich gestern Abend mal wieder genäht.

Des Ergebnis:
- Die Erkenntnis, dass ich es noch kann. (puh! *schweißvonderstirnwisch*)
- Das erste Wichtelgeschenk ist fertig!

Yeah!

Dienstag, 24. Juli 2012

Am Wochenende war es

... endlich soweit.
Mein Nähkämmerchen wurde eingeweiht.




Und ich habe die letzten Tage gefühlt nichts anderes getan als genäht. Angefangene Projekte beendet und Neues geschaffen.





Hach, das fühlt sich gut an. Der Gatte amüsierte sich sehr, dass er mich nach Stunden immer noch im Kämmerchen fand. Aber es waren ja schon fast Entzugserscheinungen, denn seit Ostern hatte ich die Nähmaschine nicht mehr ausgepackt.
Nach dem Urlaub (im September dann denke ich) kommt noch eine kleine Overlock dazu. Dann werde ich mich an den Jersey wagen, der bisher nur im Regal schlummert. Hach ...