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Dienstag, 6. November 2018

In den letzten Monaten

... habe ich leider wenig zeit zum Nähen gehabt.

Aber da ich ganz dringend eine Decke für meine Mama nähen wollte (und für das kleine Tochterkind, und für die Nichte) ... habe ich schon ganz zeitig damit angefangen. Gang ganz zeitig. Quasi schon Anfang des Jahres.
Und soll ich was sagen?
Eigentlich könnte ich heulen. Das Top ist fertig, bei der Decke dir für meine Mama werden soll, sogar die Rückseite, aber jetzt kommt der schwierige Teil. Die Decken müssen als Sandwich aufbereitet und gequiltet werden.

UND ICH KOMME EINFACH NICHT DAZU ... und könnte heulen.

Sollte es wirklich passieren, dass ich dieses Jahr an Weihnachten wieder keine Decke verschenken kann?

Montag, 11. September 2017

Der Gatte war

... im USA-Land und hat mir eine Riesen-Freude gemacht. Er hat sich als völliger Laie in einen Quiltshop begeben. Vorher habe ich ihn mit den nötigen Vokabeln ausgestattet (denn so wenig, wie ich Fachenglisch kann, so wenig kann er sich übers Nähen unterhalten), und dort hatte er noch die fachkundige Hilfe der Ladeninhaberin. 
Heraus gekommen ist ein wunderschönes Quiltpaket und ich werde noch eine Weile die hübschen Stoffe streicheln müssen, bevor ich mich traue, sie anzuschneiden. 


Mittwoch, 6. Juli 2016

Warum ich die Nähmaschine

... mit in den Urlaub nehme?

Nun, sicher nicht, um das Wichtelgeschenk fertig zu nähen. Dafür würde ich im Zweifelsfall noch eine Nachtschicht einlegen.

Nein, der Grund ist eigentlich ganz profan, wenn auch außergewöhnlich. .... Um mich zu beschäftigen.

Wir fahren nach Kroatien. Mir gefällt es dort sehr, aber wir fahren sowas von mitten im Sommer. Und wer mich kennt weiß, dass der Sommer nicht wirklich meine Jahreszeit ist.

Seit Jahren fahren wir im Sommer in den Norden, und dort wäre ich auch dieses Jahr viel lieber.

Aber meine Familie hat kein Problem mit dem Sommer. Im Gegenteil, sie freuen sich riesig auf den Urlaub. Die Aussicht, mal keinen Regen, schönes Wetter, klares Wasser ... zu haben, versetzt sie schier in Ekstase. Das kleine Tochterkind ging extra mit der Cousine schoppen, der Mann kaufte sich extra einen Neopren-Anzug (die große Tochter taucht schon länger, er erst seit letztem Jahr, und so kann er mit), meine Schwester mit Familie freut sich, mit uns den Urlaub zu verbringen ...

Ich vertrage Sonne nicht besonders gut, bekomme sogar Hautausschläge wenn ich mich ihr ungeschützt aussetze. Ich vertrage auch Hitze nicht so gut (und meine letzte Erinnerung an Kroatien sind 40 Grad im Schatten, aber ich gebe zu, dass war auch den Einheimischen zu warm). Und ich habe zwei Hunde, die weder Hitze noch Urlaub (fremde Umgebung) mögen.

Nachdem ich also feststellte, dass ich aus der Nummer nicht mehr raus komme (der Vorschlag, nach Kroatien zu fahren kam übrigens von mir, ich hab dabei an die Taucher gedacht), hab ich beschlossen, mir eine Beschäftigung fürs Haus mitzunehmen. Und obwohl ich tage- und nächtelang lesen kann (was ich quasi in der Intensität nur im Urlaub tue), dachte ich, ich mach mal was Produktives. Da wir mit 2 Autos fahren, habe ich den Luxus etwas Platz im Auto zu haben, den ich mit meiner Nähmaschine und ein paar hübschen Stöffchen fülle.

Und so bin ich gestern nicht dezent ausgerastet, als ich merkte, dass ich einen (schwierigen und kniffligen) Teil des Wichtelgeschenkes wieder auftrennen muss. ;)

Und trotz Aussicht auf Wärme und Sonne ohne Ende, freue ich mich. Nun muss ich mich nur noch entscheiden, welches Patchworkprojekt ich beginnen möchte.


Samstag, 11. Juni 2016

Das Patchworken

... habe ich vor ca. zwei Jahren für mich entdeckt. 
Es ist nichts, was schnell etwas entstehen lässt, alles braucht seine Zeit (so eine Tasche entsteht auch mal an ein oder zwei Tagen) und muss vorher gut bedacht sein, das Muster überlegt, der Stoff dafür ausgesucht und vielleicht auch schon in Form gebracht werden. 
So sammel ich manchmal schon Wochen und Monate vorher Stoffstücke für ein Projekt, was dann wieder Monate andauern wird. 
Nähen ist mein Yoga, habe ich erst letztens zu jemandem gesagt, der meine neue Tasche bewunderte. 
Und weil alles etwas länger dauert und ich trotzdem tendenziell ungeduldig bin, liegen in meinem Nähzimmer einige angefangene Projekte, die bis auf eines unvollendet sind. 
Das Top einer Patchworkstreifendecke, die mal für mich sein wird (bisher habe ich alles verschenkt), aber wohl noch etwas Geduld bei der Fertigstellung erfordert, da ich probieren möchte, ein Fleece als Rückseite zu nehmen, ein Babyquilt für eine Freundin, ein Projekt, was sogar schon fertig ist, eine angefangene Babydecke fürs Baby der Schwester, was demnächst erwartet wird, ... und eine Decke, an der ich jetzt schon fast 2 Jahre arbeite, wo Top und Rückseite aber schon fertig sind und darauf warten, zusammengefügt zu werden. 
Und trotz aller Ungeduld lehrt mich das Patchworken dann doch wieder Geduld zu haben. ;)
Ich glaub, ich muss mal Bilder machen und zeigen, was ich meine. 😉

Montag, 22. Februar 2016

Patchwork und Quilten

... ist eine Leidenschaft von mir, die mich abschalten lässt und hilft, dem Alltag zu entfliehen. 





Das war jetzt ein einfaches Muster, es ist natürlich nicht ganz gerade (was im Gesamtwerk zum Glück kaum auffällt), und obwohl es sehr schlicht gehalten ist dauert es eine ganze Weile, bis das Werk endlich vollendet ist. 
Am meisten Nerven kostet mich immer die Einfassung (das Binding), das Quilten auf meiner kleinen Maschine und das Vernähen aller losen Fäden. 
Aber wenn ich dann die Decke fertig habe, bin ich verliebt und stolz!

Diese Decke ist ein Geschenk für meine jüngste Schwester, die Mittwoch Geburtstag hat und an Weihnachten bei den Nähgeschenken leer ausging, was sie doch etwas grämte. Sie konnte ja nicht ahnen, dass da noch etwas im Nähzimmer auf Vollendung wartete.