... die Ferienzeit!
Vorbei die Zeit, wo die Töchter entspannt in den Tag hinein lebten. Vorbei die Zeit, wo ich mich nicht von einem elektronischen Gerät sondern von meinen beiden Hunden wecken lies (nun wird wieder eine 5 auf dem Display des Weckers stehen).
Der zeitige Start in den Tag hat zumindest den Vorteil, dass ich am Morgen immer noch was auf die Reihe bekomme, bevor ich meine Arbeit beginne.
Hat aber auch den Nachteil, dass ich in der Summe viel zu wenig Schlaf bekomme. :( Auch wenn mein Vorhaben Schuljahr für Schuljahr ist, zeitiger ins Bett zu gehen. Es wird wohl die meiste Zeit ein Vorhaben bleiben, denn ich bin eine Nachteule.
Die kleine Tochter tat mir heute morgen besonders leid. Ihr Körper war noch so sehr auf Ferien eingestellt, sie konnte gestern überhaupt nicht einschlafen. Vier Stunden ist sie rumgegeistert, bis sie dann irgendwann zu mir ins Bett kroch und ich sie durch völlige Bewegungslosigkeit in den Schlaf lullte. Mehr als 5 Stunden hat sie dadurch nicht geschlafen und sah dementsprechend gerädert heute Morgen aus.
Ich hoffe ganz sehr, dass diese Schocktherapie für ihren Körper ausreicht und sie heute Abend zur normalen Zeit in den Schlaf findet.
Der Gatte hatte am Wochenende Geburtstag und da es seit vielen Jahren das erste Mal war, dass er nicht in den Ferien Geburtstag hatte, war sein Beschluss, diesen dann auch zu feiern.
So hatten wir das Haus voll, unter anderem war auch die Herzensfreundin samt Familie gekommen, was mich sehr gefreut hat, denn wir haben uns schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gesehen.
Nun denn, ich wünsche allen, die es betrifft, einen guten Start in die Schulzeit!
Meinen Frust habe ich hier aufgeschrieben. Nur falls es irgendjemand interessiert!
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Montag, 8. August 2016
Montag, 2. Dezember 2013
"Wer hat sich das ausgedacht
... dass die Schule jeden Morgen so früh anfangen muss?"
Die Standartfrage meiner Tochter. Jeden Morgen!
Ich weiß es auch nicht, mein Kind!
(Wenn die Schule nur eine Stunde später beginnen würde, wäre alles viel einfacher.)
Die Standartfrage meiner Tochter. Jeden Morgen!
Ich weiß es auch nicht, mein Kind!
(Wenn die Schule nur eine Stunde später beginnen würde, wäre alles viel einfacher.)
Donnerstag, 15. November 2012
Wenn die Lehrer streiken
... kann es schon mal sein, dass beide Kinder zu Hause sind. So wie hier im Haus bauchundnase. Und mit zwei ausgeschlafenen Mädchen fängt der Tag doch ganz fröhlich an.
... Ich geh dann mal arbeiten! ;)
... Ich geh dann mal arbeiten! ;)
Mittwoch, 13. Juni 2012
Knapp 8 kg
... wiegt der Ranzen des Tochterkindes. Absoluter Wahnsinn wenn man bedenkt, dass das Mädchen in der 2. Klasse ist. Ich verstehe gar nicht, warum die Lehrerin nicht Hinweise gibt, was die Kids von dem Zeug in der Schule lassen können. Denn dort machen sie die Hausaufgaben und eigentlich bräuchten sie nur zum Lernen ihre Sachen nach Hause schleppen.
An zwei Tagen muss sie nur für ein Fach das Material mitnehmen, deswegen ist der Ranzen da schön leicht.
An zwei Tagen muss sie nur für ein Fach das Material mitnehmen, deswegen ist der Ranzen da schön leicht.
Montag, 2. Januar 2012
Die Schule
... geht morgen in Sachsen wieder los und mein kleines Tochterkind ist sehr betrübt darüber. Wahrscheinlich ist das maßlos untertrieben, denn sie war richtig sauer! ;)
Das heißt dann wohl: schlechte Laune am Morgen bis hin zu Geschrei und Tränen. Oh, wie ich das liebe! *augenroll*
Das heißt dann wohl: schlechte Laune am Morgen bis hin zu Geschrei und Tränen. Oh, wie ich das liebe! *augenroll*
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Mit dem kleinen Tochterkind
... habe ich heute nochmal gesprochen. Es ist nämlich so, dass ich immer ein gut gelauntes Kind vom Hort abhole. Und auf meine Frage, wie denn die Schule gewesen sei kommt immer die Antwort Gut.
Ich habe also, mal wieder, ganz konkret gefragt: was ist eigentlich dein Problem?
Zum Einen ist es das frühe Aufstehen. Ich hole das Kind jeden Morgen aus dem Tiefschlaf. Das es draußen dunkel ist verschlimmert das Gefühl, mitten in der Nacht geweckt worden zu sein. Nun wohnen wir wirklich um die Ecke von der Schule und das Tochterkind muss erst halb 7 aufstehen und schafft es locker auf halb 8 zum Unterricht. Ihre große Schwester ist da schon aus dem Haus, das nur zum Vergleich. Für ein Kind, welches bis um 8 schlafen würde, ist es nun mal so oder so 1,5 Stunden vor dem Aufstehen. Daran ist aber nichts zu ändern.
Das Nächste ist, das ihr langweilig wäre in der Schule. Sie sollte mir das jetzt genauer erklären. Was ist langweilig? Na, das immer so viel geredet und so wenig gemacht wird. Sie würde gern selber auch mal was ausprobieren. Aha. Mhm? Was soll ich da sagen? Ich denke, die Schulstruktur wird ein Selbst-Lernen nicht wirklich hergeben.
Auf meine Frage, ob sie was gegen die Lehrerin hat, kam ein klares Nein. Und die Mitschüler? Die seien auch in Ordnung. Es wäre nur sehr laut und einfach zu viele Kinder (27) in der Klasse. Das würde sie stören.
Als Grundtenor ist es hauptsächlich das frühe Aufstehen. Und das die schlechte Laune meiner kleinen Tochter legendär ist. Aber das werde ich ein anderes Mal ausführlicher erklären. ;)
Morgen noch, dann hab ich 2 Wochen und einen Tag lang Ruhe. ...
Ich habe also, mal wieder, ganz konkret gefragt: was ist eigentlich dein Problem?
Zum Einen ist es das frühe Aufstehen. Ich hole das Kind jeden Morgen aus dem Tiefschlaf. Das es draußen dunkel ist verschlimmert das Gefühl, mitten in der Nacht geweckt worden zu sein. Nun wohnen wir wirklich um die Ecke von der Schule und das Tochterkind muss erst halb 7 aufstehen und schafft es locker auf halb 8 zum Unterricht. Ihre große Schwester ist da schon aus dem Haus, das nur zum Vergleich. Für ein Kind, welches bis um 8 schlafen würde, ist es nun mal so oder so 1,5 Stunden vor dem Aufstehen. Daran ist aber nichts zu ändern.
Das Nächste ist, das ihr langweilig wäre in der Schule. Sie sollte mir das jetzt genauer erklären. Was ist langweilig? Na, das immer so viel geredet und so wenig gemacht wird. Sie würde gern selber auch mal was ausprobieren. Aha. Mhm? Was soll ich da sagen? Ich denke, die Schulstruktur wird ein Selbst-Lernen nicht wirklich hergeben.
Auf meine Frage, ob sie was gegen die Lehrerin hat, kam ein klares Nein. Und die Mitschüler? Die seien auch in Ordnung. Es wäre nur sehr laut und einfach zu viele Kinder (27) in der Klasse. Das würde sie stören.
Als Grundtenor ist es hauptsächlich das frühe Aufstehen. Und das die schlechte Laune meiner kleinen Tochter legendär ist. Aber das werde ich ein anderes Mal ausführlicher erklären. ;)
Morgen noch, dann hab ich 2 Wochen und einen Tag lang Ruhe. ...
Null Bock auf Schule
... sowas erwartet man ja eher bei großen Kindern. Bei mir ist es die kleine Tochter, die mich regelmäßig an den Rand der Verzweiflung bringt.
Einerseits ist es das frühe Aufstehen. Da der Winter erst beginnt kann ich mich die nächsten Monate frisch machen.
Andererseits ist es eine wirkliche Unlust. Das hatte sie von Anfang an. Also von Beginn der 1. Klasse. Auf meine Frage, was das Problem wäre meint sie, ihr sei langweilig. Das kann ich aber gar nicht so richtig glauben, denn sie ist wahrlich kein Überflieger. Von Mathe hat sie so gut wie keine Ahnung (auch das hätte ich mir nie träumen lassen, dass Mathematik schon in der 2. Klasse zum Problem werden kann), in Deutsch ist nur das Lesen gut. Die anderen Fächer sollten eigentlich abwechslungsreich sein.
Mal davon abgesehen, dass ich hier jeden Morgen mit einem unsagbar schlecht gelaunten Kind kämpfe und froh bin, dass nächste Woche Ferien sind, weiß ich echt nicht weiter. Das kleine Tochterkind wäre ein richtiger Fall für die Waldorfschule. Keine Zensuren, viel Kreativität, viel Wiederholung. Nur dass die Waldorfschule eigentlich keine Option für uns ist. Ob es Sinn macht, mal mit der Lehrerin zu reden? Aber ich weiß, was sie mir sagen wird. Das kleine Tochterkind ist ein freundliches Mädchen, was sich aktiv am Unterrichtsgeschehen beteiligt. blablabla Ich hasse die Schulen hier. Alte Traditionen, alte Ansichten ... die Schüler haben sich zu fügen.
Ach so ein Mist aber auch. Alle möglichen Alternativen sind ewig weit weg. Und eigentlich auch keine Option mehr, schließlich ist das Kind in der zweiten Klasse.
Aber wo soll das denn hinführen, wenn das Tochterkind schon jetzt keine Lust auf Schule hat, eigentlich noch nie wirklich Lust hatte. Das Einzige, was sie lernen wollte, was das Lesen. Deswegen ist sie in die Schule gegangen. Lesen kann sie jetzt. Und nun?
Einerseits ist es das frühe Aufstehen. Da der Winter erst beginnt kann ich mich die nächsten Monate frisch machen.
Andererseits ist es eine wirkliche Unlust. Das hatte sie von Anfang an. Also von Beginn der 1. Klasse. Auf meine Frage, was das Problem wäre meint sie, ihr sei langweilig. Das kann ich aber gar nicht so richtig glauben, denn sie ist wahrlich kein Überflieger. Von Mathe hat sie so gut wie keine Ahnung (auch das hätte ich mir nie träumen lassen, dass Mathematik schon in der 2. Klasse zum Problem werden kann), in Deutsch ist nur das Lesen gut. Die anderen Fächer sollten eigentlich abwechslungsreich sein.
Mal davon abgesehen, dass ich hier jeden Morgen mit einem unsagbar schlecht gelaunten Kind kämpfe und froh bin, dass nächste Woche Ferien sind, weiß ich echt nicht weiter. Das kleine Tochterkind wäre ein richtiger Fall für die Waldorfschule. Keine Zensuren, viel Kreativität, viel Wiederholung. Nur dass die Waldorfschule eigentlich keine Option für uns ist. Ob es Sinn macht, mal mit der Lehrerin zu reden? Aber ich weiß, was sie mir sagen wird. Das kleine Tochterkind ist ein freundliches Mädchen, was sich aktiv am Unterrichtsgeschehen beteiligt. blablabla Ich hasse die Schulen hier. Alte Traditionen, alte Ansichten ... die Schüler haben sich zu fügen.
Ach so ein Mist aber auch. Alle möglichen Alternativen sind ewig weit weg. Und eigentlich auch keine Option mehr, schließlich ist das Kind in der zweiten Klasse.
Aber wo soll das denn hinführen, wenn das Tochterkind schon jetzt keine Lust auf Schule hat, eigentlich noch nie wirklich Lust hatte. Das Einzige, was sie lernen wollte, was das Lesen. Deswegen ist sie in die Schule gegangen. Lesen kann sie jetzt. Und nun?
Donnerstag, 15. September 2011
Ein sensibles Tochterkind
... sollte man am Morgen mit Samthandschuhen anfassen.
Mathearbeiten finden und sich zur Zensur äußern gehört eindeutig nicht dazu.
(Dumme Mama, das hättest du doch wissen können!)
Mathearbeiten finden und sich zur Zensur äußern gehört eindeutig nicht dazu.
(Dumme Mama, das hättest du doch wissen können!)
Donnerstag, 19. August 2010
Das leistungsfähigste Bildungssystem ...
... hat nach neuesten Ergebnissen wohl Sachsen. Schaut hier: http://eltern.t-online.de/bildungsmonitor-2010-sachsen-belegt-ersten-platz/id_42589282/index
Den Kindern ist das ja glaub ich ziemlich wurscht. ;)
Den Kindern ist das ja glaub ich ziemlich wurscht. ;)
Ich habe mir fest vorgenommen ...
... jeden Morgen mit dem kleinen Tochterkind zur Schule zu laufen. ...
Beim Aufstehen kurz nach 6 gerät dieser Vorsatz das erste Mal ins Wanken. Um 7, wenn das Tochterkind noch etwas verträumt in der Gegend rumsteht und ich genau weiß, dass der 10-Minuten-Weg doppelt so lang dauert als er eigentlich dauern könnte, dann schwankt der Vorsatz bedenklich. Und wenn ich dann zum Himmel schaue, dann lasse ich es endgültig, setze mich ins Auto mitsamt Schulranzen und Tochterkind und erledige alles innerhalb 5 Minuten und halbwegs trocken.
Der Verliehrer ist der Hund. Der kommt so natürlich nicht zu seinem morgendlichen Spaziergang. Allerdings habe ich den unbedingten Eindruck, dass ihn das auch nicht sehr stört. ;)
Beim Aufstehen kurz nach 6 gerät dieser Vorsatz das erste Mal ins Wanken. Um 7, wenn das Tochterkind noch etwas verträumt in der Gegend rumsteht und ich genau weiß, dass der 10-Minuten-Weg doppelt so lang dauert als er eigentlich dauern könnte, dann schwankt der Vorsatz bedenklich. Und wenn ich dann zum Himmel schaue, dann lasse ich es endgültig, setze mich ins Auto mitsamt Schulranzen und Tochterkind und erledige alles innerhalb 5 Minuten und halbwegs trocken.
Der Verliehrer ist der Hund. Der kommt so natürlich nicht zu seinem morgendlichen Spaziergang. Allerdings habe ich den unbedingten Eindruck, dass ihn das auch nicht sehr stört. ;)
Mittwoch, 18. August 2010
Nach einer Woche Schule ...
... fange ich an Vergleiche zu ziehen. Viel ist es nicht, aber doch irgendwie auffällig.
Meine große Tochter wurde ja in Baden-Württemberg eigeschult und hat dort 3,5 Jahre Grundschule erlebt. Die kleine Tochter ist nun hier in Sachsen und ein paar Dinge sind schon auffällig. Wobei ich natürlich sagen muss, dass die ganz stark von der Schule abhängig ist und ich kann leider nicht sagen, ob mein Kind in einer Durchschnittsschule ist. Dafür hab ich zu wenig Kontakte. Aber vielleicht hat ja hier der ein oder andere was beizutragen. ...
In Ba-Wü begann die Schule, wie auch hier, um halb 8. Was der Großen leicht viel, damit hat die Kleine viel mehr Schwierigkeiten. Das frühe Aufstehen hat es in sich.
Hier haben die Kinder ihren Klassenlehrer für 4 Jahre (wie "früher"), in Ba-Wü wurde nach 2 Jahren gewechselt.
Da der Lehrplan in Sachsen und Ba-Wü ähnlich ist, sind zum Teil sogar die Lehrbücher gleich. Nun ja, fast, denn hier steht Sachsen drauf. ;) Und zum Beispiel nennt sich hier ein Fach Sachunterricht, in Ba-Wü Heimat- und Sachkunde (HUS). Ich glaub "früher" war das hier einfach Heimatkunde.
Es gibt aber trotzdem unterschiedliche Fächer.Da ist das Fach Werken. Das kenne ich auch noch aus meiner Kinderzeit. Sowas gab es in Ba-Wü nicht. Auch nichts ähnliches. Und Sport ist hier richtiger Sportunterricht. In Ba-Wü war das mehr eine Spaß-Spiel- und Bewegungsmaßnahme. Das hatte auch so einen ähnlichen Namen, aber ich erinnere mich nicht. Mit "richtig Sport" meine ich eben nicht nur Bewegung und Spiele, sondern richtige Sportdisziplinen, die dann auch benotet werden. Das war für meine Große eine mordsmäßige Umstellung, hatte sie bis dato doch zum Beispiel noch nie Schlagballweitwurf oder Kugelstoßen gemacht. Ethik und Religion gibt es hier auch, hier sind es nur mehr Ethik-, in Ba-Wü mehr Religionskinder.
Der Unterricht läuft auch anders ab. Meine Große hatte nur wenig Fachlehrer, die Klassenlehrerin hat das meiste selbst gemacht. Hier gibt es sehr viele Fachlehrer. Die Folge davon ist, dass es hier einen richtigen Stundenplan gibt. Also den gab es in Ba-Wü auch, aber die Klassenlehrerin war da relativ flexibel. So konnte es auch mal sein, dass sie den ganzen Tag ein Projekt bearbeitete, wenn an dem Tag keine Fachlehrer (meistens Religion und vielleicht Musik) Unterricht hatten. Es gab mehr Pausen, am Anfang viertelstundenweise. Dafür dann kürzer. Die Schulklingel erklang eigentlich nur am Anfang und zur großen Pause. Hier ist es wirklich klar, in welcher Stunde das Kind welchen Unterricht hat. Jede Schulstunde dauert eine dreiviertel Stunde, danach ist Pause.
Ein Unterschied, der aber sicher von Schule zu Schule unterschiedlich ist und nicht länderübergreifend ;): meine kleine Tochter hat Frontalunterricht, also die Tische stehen eben so, wie man es kennt, schön in Reih und Glied mit Blick nach vorn. Meine Große hatte Gruppentische. Fand ich immer ziemlich dämlich, vor allem wenn das Kind mit der Tafel im Rücken saß.
Sehr gravierend ist noch Folgendes: hier ist eigentlich jede Grundschule eine Ganztagesschule. Hort ist überall möglich, Schulessen eigentlich usus. Hausaufgaben werden, wenn das Kind ein Hortkind ist, in der Schule erledigt, und wir Eltern bekommen, wenn wir nicht nachfragen und nachkucken, von der Schule irgendwie gar nichts mit.Meine Große kam zum Essen nach Hause, danach wurden die Hausaufgaben gemacht, was zum Teil Stunden dauerte.
...
Und was meine Tochter zu all dem sagt? Ihr ist das ziemlich wurscht. Sie kennt es nur so und sie wird damit klar kommen. Nach 7 Unterrichtstagen sieht das Resume so aus: es gefällt ihr gut ein Schulkind zu sein, aber das frühe Aufstehen UND das man so gar nicht spielen kann in der Schule, das findet sie doch ziemlich doof. Na wenn es weiter nichts ist ... ;)
Meine große Tochter wurde ja in Baden-Württemberg eigeschult und hat dort 3,5 Jahre Grundschule erlebt. Die kleine Tochter ist nun hier in Sachsen und ein paar Dinge sind schon auffällig. Wobei ich natürlich sagen muss, dass die ganz stark von der Schule abhängig ist und ich kann leider nicht sagen, ob mein Kind in einer Durchschnittsschule ist. Dafür hab ich zu wenig Kontakte. Aber vielleicht hat ja hier der ein oder andere was beizutragen. ...
In Ba-Wü begann die Schule, wie auch hier, um halb 8. Was der Großen leicht viel, damit hat die Kleine viel mehr Schwierigkeiten. Das frühe Aufstehen hat es in sich.
Hier haben die Kinder ihren Klassenlehrer für 4 Jahre (wie "früher"), in Ba-Wü wurde nach 2 Jahren gewechselt.
Da der Lehrplan in Sachsen und Ba-Wü ähnlich ist, sind zum Teil sogar die Lehrbücher gleich. Nun ja, fast, denn hier steht Sachsen drauf. ;) Und zum Beispiel nennt sich hier ein Fach Sachunterricht, in Ba-Wü Heimat- und Sachkunde (HUS). Ich glaub "früher" war das hier einfach Heimatkunde.
Es gibt aber trotzdem unterschiedliche Fächer.Da ist das Fach Werken. Das kenne ich auch noch aus meiner Kinderzeit. Sowas gab es in Ba-Wü nicht. Auch nichts ähnliches. Und Sport ist hier richtiger Sportunterricht. In Ba-Wü war das mehr eine Spaß-Spiel- und Bewegungsmaßnahme. Das hatte auch so einen ähnlichen Namen, aber ich erinnere mich nicht. Mit "richtig Sport" meine ich eben nicht nur Bewegung und Spiele, sondern richtige Sportdisziplinen, die dann auch benotet werden. Das war für meine Große eine mordsmäßige Umstellung, hatte sie bis dato doch zum Beispiel noch nie Schlagballweitwurf oder Kugelstoßen gemacht. Ethik und Religion gibt es hier auch, hier sind es nur mehr Ethik-, in Ba-Wü mehr Religionskinder.
Der Unterricht läuft auch anders ab. Meine Große hatte nur wenig Fachlehrer, die Klassenlehrerin hat das meiste selbst gemacht. Hier gibt es sehr viele Fachlehrer. Die Folge davon ist, dass es hier einen richtigen Stundenplan gibt. Also den gab es in Ba-Wü auch, aber die Klassenlehrerin war da relativ flexibel. So konnte es auch mal sein, dass sie den ganzen Tag ein Projekt bearbeitete, wenn an dem Tag keine Fachlehrer (meistens Religion und vielleicht Musik) Unterricht hatten. Es gab mehr Pausen, am Anfang viertelstundenweise. Dafür dann kürzer. Die Schulklingel erklang eigentlich nur am Anfang und zur großen Pause. Hier ist es wirklich klar, in welcher Stunde das Kind welchen Unterricht hat. Jede Schulstunde dauert eine dreiviertel Stunde, danach ist Pause.
Ein Unterschied, der aber sicher von Schule zu Schule unterschiedlich ist und nicht länderübergreifend ;): meine kleine Tochter hat Frontalunterricht, also die Tische stehen eben so, wie man es kennt, schön in Reih und Glied mit Blick nach vorn. Meine Große hatte Gruppentische. Fand ich immer ziemlich dämlich, vor allem wenn das Kind mit der Tafel im Rücken saß.
Sehr gravierend ist noch Folgendes: hier ist eigentlich jede Grundschule eine Ganztagesschule. Hort ist überall möglich, Schulessen eigentlich usus. Hausaufgaben werden, wenn das Kind ein Hortkind ist, in der Schule erledigt, und wir Eltern bekommen, wenn wir nicht nachfragen und nachkucken, von der Schule irgendwie gar nichts mit.Meine Große kam zum Essen nach Hause, danach wurden die Hausaufgaben gemacht, was zum Teil Stunden dauerte.
...
Und was meine Tochter zu all dem sagt? Ihr ist das ziemlich wurscht. Sie kennt es nur so und sie wird damit klar kommen. Nach 7 Unterrichtstagen sieht das Resume so aus: es gefällt ihr gut ein Schulkind zu sein, aber das frühe Aufstehen UND das man so gar nicht spielen kann in der Schule, das findet sie doch ziemlich doof. Na wenn es weiter nichts ist ... ;)
Dienstag, 26. Januar 2010
Sprachwahl
Heute war Elternabend. Es ging um die erste langfristige Entscheidung, die das große Tochterkind zu treffen hat. Die Wahl der zweiten Fremdsprache ab Klasse 6.
Zur Auswahl stehen Latein und Französisch, beides seit Jahren erprobt, und seit zwei Wochen auch Russisch. Letzteres ist noch aus alten Jahren bekannt, man hat jede Menge Lehrer, die diese Sprache unterrichten können, und möchte das jetzt wieder nutzen. Als Versuchsprojekt sozusagen.
Latein und Französisch kann ihr keiner helfen. Wobei ich das bei Latein nicht so schlimm finde, denn immerhin muss man diese Sprache nicht sprechen können. ;) Laut Aussage der Lehrerin legt es aber gute Grundlagen für das Erlernen anderer Sprachen und für das Verständnis von ... vielem. ;)
Russisch kann ich zumindest lesen, wenn auch kein Wort (mehr) verstehen. Aber mit der Option, dass dies ein Versuchsballon ist und man heute noch gar nicht sagen kann, wie das die nächsten Jahre weitergehen soll - ich weiß nicht, ob mir das gefällt.
Ich persönlich tendiere zu Latein. Mal sehen, wie mein Kind das sieht.
Zur Auswahl stehen Latein und Französisch, beides seit Jahren erprobt, und seit zwei Wochen auch Russisch. Letzteres ist noch aus alten Jahren bekannt, man hat jede Menge Lehrer, die diese Sprache unterrichten können, und möchte das jetzt wieder nutzen. Als Versuchsprojekt sozusagen.
Latein und Französisch kann ihr keiner helfen. Wobei ich das bei Latein nicht so schlimm finde, denn immerhin muss man diese Sprache nicht sprechen können. ;) Laut Aussage der Lehrerin legt es aber gute Grundlagen für das Erlernen anderer Sprachen und für das Verständnis von ... vielem. ;)
Russisch kann ich zumindest lesen, wenn auch kein Wort (mehr) verstehen. Aber mit der Option, dass dies ein Versuchsballon ist und man heute noch gar nicht sagen kann, wie das die nächsten Jahre weitergehen soll - ich weiß nicht, ob mir das gefällt.
Ich persönlich tendiere zu Latein. Mal sehen, wie mein Kind das sieht.
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