... wütet ums Haus, rüttelt an den Fenstern, pfeift durch alle Ritzen ... irgendwie unheimlich!
Der Gatte ist unterwegs gen Norden und ich weiß gar nicht, was ich denken soll. Am besten nichts. Abgeben, beten und hoffen, dass er gut ankommt.
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Dienstag, 3. Januar 2012
Montag, 2. Januar 2012
Wenn eine Frau anruft
... und sagt, ihr Kind zuckt so komisch, dann sitze ich hier und überlege, ob ich irgendwas übersehen habe.
Und obwohl ich sicher bin, dass bisher alles glatt lief, bleibt so ein Druck im Bauch.
Hoffentlich ist wirklich nichts!
Und obwohl ich sicher bin, dass bisher alles glatt lief, bleibt so ein Druck im Bauch.
Hoffentlich ist wirklich nichts!
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Null Bock auf Schule
... sowas erwartet man ja eher bei großen Kindern. Bei mir ist es die kleine Tochter, die mich regelmäßig an den Rand der Verzweiflung bringt.
Einerseits ist es das frühe Aufstehen. Da der Winter erst beginnt kann ich mich die nächsten Monate frisch machen.
Andererseits ist es eine wirkliche Unlust. Das hatte sie von Anfang an. Also von Beginn der 1. Klasse. Auf meine Frage, was das Problem wäre meint sie, ihr sei langweilig. Das kann ich aber gar nicht so richtig glauben, denn sie ist wahrlich kein Überflieger. Von Mathe hat sie so gut wie keine Ahnung (auch das hätte ich mir nie träumen lassen, dass Mathematik schon in der 2. Klasse zum Problem werden kann), in Deutsch ist nur das Lesen gut. Die anderen Fächer sollten eigentlich abwechslungsreich sein.
Mal davon abgesehen, dass ich hier jeden Morgen mit einem unsagbar schlecht gelaunten Kind kämpfe und froh bin, dass nächste Woche Ferien sind, weiß ich echt nicht weiter. Das kleine Tochterkind wäre ein richtiger Fall für die Waldorfschule. Keine Zensuren, viel Kreativität, viel Wiederholung. Nur dass die Waldorfschule eigentlich keine Option für uns ist. Ob es Sinn macht, mal mit der Lehrerin zu reden? Aber ich weiß, was sie mir sagen wird. Das kleine Tochterkind ist ein freundliches Mädchen, was sich aktiv am Unterrichtsgeschehen beteiligt. blablabla Ich hasse die Schulen hier. Alte Traditionen, alte Ansichten ... die Schüler haben sich zu fügen.
Ach so ein Mist aber auch. Alle möglichen Alternativen sind ewig weit weg. Und eigentlich auch keine Option mehr, schließlich ist das Kind in der zweiten Klasse.
Aber wo soll das denn hinführen, wenn das Tochterkind schon jetzt keine Lust auf Schule hat, eigentlich noch nie wirklich Lust hatte. Das Einzige, was sie lernen wollte, was das Lesen. Deswegen ist sie in die Schule gegangen. Lesen kann sie jetzt. Und nun?
Einerseits ist es das frühe Aufstehen. Da der Winter erst beginnt kann ich mich die nächsten Monate frisch machen.
Andererseits ist es eine wirkliche Unlust. Das hatte sie von Anfang an. Also von Beginn der 1. Klasse. Auf meine Frage, was das Problem wäre meint sie, ihr sei langweilig. Das kann ich aber gar nicht so richtig glauben, denn sie ist wahrlich kein Überflieger. Von Mathe hat sie so gut wie keine Ahnung (auch das hätte ich mir nie träumen lassen, dass Mathematik schon in der 2. Klasse zum Problem werden kann), in Deutsch ist nur das Lesen gut. Die anderen Fächer sollten eigentlich abwechslungsreich sein.
Mal davon abgesehen, dass ich hier jeden Morgen mit einem unsagbar schlecht gelaunten Kind kämpfe und froh bin, dass nächste Woche Ferien sind, weiß ich echt nicht weiter. Das kleine Tochterkind wäre ein richtiger Fall für die Waldorfschule. Keine Zensuren, viel Kreativität, viel Wiederholung. Nur dass die Waldorfschule eigentlich keine Option für uns ist. Ob es Sinn macht, mal mit der Lehrerin zu reden? Aber ich weiß, was sie mir sagen wird. Das kleine Tochterkind ist ein freundliches Mädchen, was sich aktiv am Unterrichtsgeschehen beteiligt. blablabla Ich hasse die Schulen hier. Alte Traditionen, alte Ansichten ... die Schüler haben sich zu fügen.
Ach so ein Mist aber auch. Alle möglichen Alternativen sind ewig weit weg. Und eigentlich auch keine Option mehr, schließlich ist das Kind in der zweiten Klasse.
Aber wo soll das denn hinführen, wenn das Tochterkind schon jetzt keine Lust auf Schule hat, eigentlich noch nie wirklich Lust hatte. Das Einzige, was sie lernen wollte, was das Lesen. Deswegen ist sie in die Schule gegangen. Lesen kann sie jetzt. Und nun?
Mittwoch, 24. August 2011
Der spinnt doch
... der Hund!
Ich glaube, der hat eine ganze Salami gefressen. Mit Pelle und allem Drum und dran. Ich find sie nirgendwo, die gute Bio-Wurst vom Bauer Lange, und der Hund ist eindeutig komisch drauf. Das ist er immer, wenn er was Schlechtes gefressen hat. Noch kotzt er nicht, aber er wirkt irgendwie krank. Der Bauch ist auch ganz fest. Als Nächstes müsste er Gras fressen, kotzen, blutigen Durchfall bekommen ... ich will das nicht! Dem Hund geht es dann immer ganz schlecht und ich kann nichts tun.
Was ich mich frage, wie ist er an die Wurst gekommen? Der muss ja auf den Tisch geklettert sein. Das hat er doch noch nie gemacht! Und wo sind die Reste? Der kann doch den Metallverschluss nicht mit gefressen haben?
Oh man, das blöde Vieh! Der Lockenhund verträgt absolut nichts außer seinem Tierarzt-Speziel-Futter. Warum ist er so gierig auf Sachen, die ihm nicht bekommen?
Ich krieg grad echt die Krise!
Ich glaube, der hat eine ganze Salami gefressen. Mit Pelle und allem Drum und dran. Ich find sie nirgendwo, die gute Bio-Wurst vom Bauer Lange, und der Hund ist eindeutig komisch drauf. Das ist er immer, wenn er was Schlechtes gefressen hat. Noch kotzt er nicht, aber er wirkt irgendwie krank. Der Bauch ist auch ganz fest. Als Nächstes müsste er Gras fressen, kotzen, blutigen Durchfall bekommen ... ich will das nicht! Dem Hund geht es dann immer ganz schlecht und ich kann nichts tun.
Was ich mich frage, wie ist er an die Wurst gekommen? Der muss ja auf den Tisch geklettert sein. Das hat er doch noch nie gemacht! Und wo sind die Reste? Der kann doch den Metallverschluss nicht mit gefressen haben?
Oh man, das blöde Vieh! Der Lockenhund verträgt absolut nichts außer seinem Tierarzt-Speziel-Futter. Warum ist er so gierig auf Sachen, die ihm nicht bekommen?
Ich krieg grad echt die Krise!
Donnerstag, 12. Mai 2011
Heute Nacht haben wir dann
3 Stunden in der Tierklinik verbracht. Auch diese Erfahrung ist neu.
Man vermutete eine Bronchitis oder sogar Lungenentzündung beim Lockenhund. Das Röntgenbild gab Gewissheit: keine Lungenentzündung, vielleicht eine Bronchitis, sicher einen Infekt der oberen Atemwege. So mit Luftröhren- und Kehlkopfenge (deswegen auch der erstickende Husten). Ernüchternd: man kann eigentlich nichts dagegen tun, nur schleimlösende Hustensäfte geben und Antibiotika, damit sich nichts bakterielles drauf setzt. Spannend fand ich folgende Aussage: es könnte sein, dass der Hund keine Luft mehr bekommt und umfällt. Ruhe bewahren, für frische Luft sorgen, der kommt wieder. Ich sag doch, meine Nerven!
Letzte Nacht lagen wir beide am offenen Fenster um zu schlafen, immer unterbrochen vom hustenden röchelnden Hund, den ich beruhigt habe, damit er sich nicht rein steigert in seine Atemnot. Klappte ganz gut, irgendwie. Die Krux: immer wenn der Hund zur Ruhe kommt, dann verengt sich die Luftröhre (welch blöde Erfindung). Jedenfalls haben wir beide nicht viel geschlafen.
Unser Dilemma: der Hund ist eigentlich nur noch Haut und Knochen. Er frisst eh nicht viel und seit Freitag hatte er einen Magen-Darm-Infekt.
Ich hoffe, er übersteht das gut. Gedrückte Daumen sind hier sehr willkommen.
Mittwoch, 11. Mai 2011
3 Stunden beim Tierarzt sitzen
... mit dem Lockentier, auch nicht sehr effektiv.
Ich bin nicht sicher, ob es ihm wirklich besser geht, denn gerade hat er wieder so einen komischen (Husten-)Anfall gehabt. Ich hoffe, die Nacht wird ruhig. Meine Nerven!
Ich bin nicht sicher, ob es ihm wirklich besser geht, denn gerade hat er wieder so einen komischen (Husten-)Anfall gehabt. Ich hoffe, die Nacht wird ruhig. Meine Nerven!
Mittwoch, 20. April 2011
Nichts für schwache Mama-Nerven
... wenn das große Tochterkind nicht erreichbar ist. Dabei macht sie das Telefon nach Schulschluss in der Regel an. Und nein, ich will sie nicht kontrollieren, nur eine Absprache treffen.
Und das alles, nachdem wieder ein totes Kind gefunden wurde.
Normalerweise mache ich mir immer erst Sorgen, wenn die Tochter nicht zur entsprechenden Zeit zu Hause ist. Jetzt habe ich deutlich länger Zeit dafür. (Und ich hasse dieses Gefühl.)
Und das alles, nachdem wieder ein totes Kind gefunden wurde.
Normalerweise mache ich mir immer erst Sorgen, wenn die Tochter nicht zur entsprechenden Zeit zu Hause ist. Jetzt habe ich deutlich länger Zeit dafür. (Und ich hasse dieses Gefühl.)
Donnerstag, 24. März 2011
Deprimierend
... fand ich meine Rechnung gerade. Als ich nämlich ausrechnete, was mir am Monatsende bleibt, wenn ich einen Betrag x erwirtschafte.
Alles in eine exel-Tabelle geschrieben, dabei brav alles abgezogen, was an Ausgaben kommt (und das waren nur die Ausgaben, die ich so oder so habe: Rente, KV, Praxismiete, Haftpflicht, Steuer, Fahrtkosten, Fachliteratur und Fortbildunge, NICHT dabei war z.B. die Kinderbetreuung), ganz oben das was ich in etwa erwirtschafte.
Und was soll ich sagen ... es ist nicht viel was ganz unten steht.
Und nicht, dass hier jemand denkt, das ist ja alles Ansichtssache. Stimmt schon, das ist es wohl. Aber bei meiner Tabelle stehen unten nur 20% von dem was oben steht.
Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Lohnt es sich, dafür arbeiten zu gehen?
Alles in eine exel-Tabelle geschrieben, dabei brav alles abgezogen, was an Ausgaben kommt (und das waren nur die Ausgaben, die ich so oder so habe: Rente, KV, Praxismiete, Haftpflicht, Steuer, Fahrtkosten, Fachliteratur und Fortbildunge, NICHT dabei war z.B. die Kinderbetreuung), ganz oben das was ich in etwa erwirtschafte.
Und was soll ich sagen ... es ist nicht viel was ganz unten steht.
Und nicht, dass hier jemand denkt, das ist ja alles Ansichtssache. Stimmt schon, das ist es wohl. Aber bei meiner Tabelle stehen unten nur 20% von dem was oben steht.
Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Lohnt es sich, dafür arbeiten zu gehen?
Samstag, 2. Oktober 2010
Alles wird gut ...
... da bin ich mir sicher.
Gestern abend war ich nochmal bei meiner speziellen Nachsorgefrau. Eben weil das Kind weinte und sie so gar nicht wusste warum. Und bevor die Frau auf dumme Gedanken kommt bin ich lieber am späteren Abend hingefahren.
Als ich kam hatte die Frau das Kind auf dem Arm und gab ihm Tee. Das fand ich schon mal gut. Denn beides hatte ich ihr empfohlen. Das Kind war total wach (mich fasziniert immer wieder wie groß Babyaugen sein können), sehr gut drauf, ziemlich zappelig und ziemlich hungrig.
Nach einigem Hin und Her und Überlegen denke ich, dass das Kind einen Wachstumsschub durchmacht. Wir haben es gefüttert, ich habe ihr gezeigt, wie sie es fest einwickeln kann, hab ihr noch ein paar Tipps gegeben und bin nach einer Stunde wieder gefahren. Zum Schlafen hab ich das Kind nicht gebracht. Die Kleine wahr wirklich total wach, obwohl sie auch müde war. das kent man ja. Und die Mutter sagte: "Zum Glück bin ich auch nicht müde", und grinste mich dabei an.
Ich hab ein gutes Gefühl. Das Mädchen war sauber, roch gut nach Baby und Creme, es war vollständig angezogen und auch bei der Mutter hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass sie das Baby am liebsten irgendwohin ablegen möchte. Ich bin mir sicher, sie wusste es wirklich nicht anders und hatte als Alleinerziehende einfach viel um die Ohren, incl. einer Mini-Wohnung, Besuch von der Verwandschaft und einem Haufen Ämterkram.
Alles wird gut! Man muss nur Geduld haben.
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Gestern abend war ich nochmal bei meiner speziellen Nachsorgefrau. Eben weil das Kind weinte und sie so gar nicht wusste warum. Und bevor die Frau auf dumme Gedanken kommt bin ich lieber am späteren Abend hingefahren.
Als ich kam hatte die Frau das Kind auf dem Arm und gab ihm Tee. Das fand ich schon mal gut. Denn beides hatte ich ihr empfohlen. Das Kind war total wach (mich fasziniert immer wieder wie groß Babyaugen sein können), sehr gut drauf, ziemlich zappelig und ziemlich hungrig.
Nach einigem Hin und Her und Überlegen denke ich, dass das Kind einen Wachstumsschub durchmacht. Wir haben es gefüttert, ich habe ihr gezeigt, wie sie es fest einwickeln kann, hab ihr noch ein paar Tipps gegeben und bin nach einer Stunde wieder gefahren. Zum Schlafen hab ich das Kind nicht gebracht. Die Kleine wahr wirklich total wach, obwohl sie auch müde war. das kent man ja. Und die Mutter sagte: "Zum Glück bin ich auch nicht müde", und grinste mich dabei an.
Ich hab ein gutes Gefühl. Das Mädchen war sauber, roch gut nach Baby und Creme, es war vollständig angezogen und auch bei der Mutter hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass sie das Baby am liebsten irgendwohin ablegen möchte. Ich bin mir sicher, sie wusste es wirklich nicht anders und hatte als Alleinerziehende einfach viel um die Ohren, incl. einer Mini-Wohnung, Besuch von der Verwandschaft und einem Haufen Ämterkram.
Alles wird gut! Man muss nur Geduld haben.
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Freitag, 1. Oktober 2010
Das Handy ist ausgeschaltet ...
von dieser Frau . Und natürlich mache ich mir Sorgen! Ach menno!
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Nachtrag: Inzwischen hat sich die Frau gemeldet. Sie ist schon seit ein paar Tagen wieder da. *Augenroll*
Inzwischen war sie beim Kinderarzt, wo alles in Ordnung war, und das Kind entwickelt sich zum Schreikind (wen wundert es!). Und wie jede russische Frau hat sie Sorge, dass sie ihr Kind schon verwöhnt hat. *nochmehrAugenroll* Und wie jeder russischen Frau erkläre ich auch ihr, dass man Babys nicht verwöhnen kann. Und wie erwartet reagierte sie eher skeptisch.
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Nachtrag: Inzwischen hat sich die Frau gemeldet. Sie ist schon seit ein paar Tagen wieder da. *Augenroll*
Inzwischen war sie beim Kinderarzt, wo alles in Ordnung war, und das Kind entwickelt sich zum Schreikind (wen wundert es!). Und wie jede russische Frau hat sie Sorge, dass sie ihr Kind schon verwöhnt hat. *nochmehrAugenroll* Und wie jeder russischen Frau erkläre ich auch ihr, dass man Babys nicht verwöhnen kann. Und wie erwartet reagierte sie eher skeptisch.
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Mittwoch, 22. September 2010
Sicher wollt ihr wissen ...
... wie das hier weiterging.
Ich war inzwischen noch drei Mal bei der Frau.
Letzten Mittwoch bin ich richtig sauer geworden. Die Frau nicht da (dafür eine Schwiegeroma), das Kind in einem völlig überheizten Zimmer mit der leeren Flasche im Mund im Bett! Das Bett nass, das Kind nass - weil die Milch eben nicht in das Kind sondern ins Bett gelaufen ist.
Als erstes hab ich das Kind umgezogen, das Bett schier auseinander genommen, Heizung runter gedreht, Fenster aufgerissen, Oma geschimpft, die wahrscheinlich am wenigsten für konnte. Immerhin hatte die Milch die richtige Konsistenz. Am nächsten Tag habe ich mir beim ASD Rat geholt. Und habe wirklich in Erwägung gezogen, härtere Maßnahmen zu ergreifen.
Am Freitag war dann die Mutter da, die andere Oma auch. Das Kind wurde grad (von der Mutter) gewaschen. Außerdem hatte das Kind gut zugenommen.
Montag war der Besuch etwas schwierig und hektisch, da die Frau für mehrere Tage wegfahren will (zum Glück mit dem Kind).
Insgesamt kann ich sagen: Es ist besser geworden und ich hoffe, es geht weiter aufwärts. Das Kind ist sauber, der Po wird besser (war übrigens ein Pilz, am Mittwoch konnte ich es dann gut erkennen und entsprechende Behandlung einleiten), das Zimmer ist gelüftet, beim Schlafen wird sogar das Fenster aufgemacht. Die Süße hat zwar immer noch nicht genug anzuziehen (die Frau hat viele Bodys, aber das Drüber ist echt mager), aber die Sachen sind sauber. Ob sie dem Mädchen die Flasche selbst gibt weiß ich nicht, das habe ich jetzt nicht mehr erlebt. Aber insgesamt hab ich ein deutlich besseres Gefühl als vor einer Woche.
Puh!
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Ich war inzwischen noch drei Mal bei der Frau.
Letzten Mittwoch bin ich richtig sauer geworden. Die Frau nicht da (dafür eine Schwiegeroma), das Kind in einem völlig überheizten Zimmer mit der leeren Flasche im Mund im Bett! Das Bett nass, das Kind nass - weil die Milch eben nicht in das Kind sondern ins Bett gelaufen ist.
Als erstes hab ich das Kind umgezogen, das Bett schier auseinander genommen, Heizung runter gedreht, Fenster aufgerissen, Oma geschimpft, die wahrscheinlich am wenigsten für konnte. Immerhin hatte die Milch die richtige Konsistenz. Am nächsten Tag habe ich mir beim ASD Rat geholt. Und habe wirklich in Erwägung gezogen, härtere Maßnahmen zu ergreifen.
Am Freitag war dann die Mutter da, die andere Oma auch. Das Kind wurde grad (von der Mutter) gewaschen. Außerdem hatte das Kind gut zugenommen.
Montag war der Besuch etwas schwierig und hektisch, da die Frau für mehrere Tage wegfahren will (zum Glück mit dem Kind).
Insgesamt kann ich sagen: Es ist besser geworden und ich hoffe, es geht weiter aufwärts. Das Kind ist sauber, der Po wird besser (war übrigens ein Pilz, am Mittwoch konnte ich es dann gut erkennen und entsprechende Behandlung einleiten), das Zimmer ist gelüftet, beim Schlafen wird sogar das Fenster aufgemacht. Die Süße hat zwar immer noch nicht genug anzuziehen (die Frau hat viele Bodys, aber das Drüber ist echt mager), aber die Sachen sind sauber. Ob sie dem Mädchen die Flasche selbst gibt weiß ich nicht, das habe ich jetzt nicht mehr erlebt. Aber insgesamt hab ich ein deutlich besseres Gefühl als vor einer Woche.
Puh!
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Dienstag, 14. September 2010
Gestern ...
... war ich zur Nachsorge, die mich ganz schön erschüttert hat und immer noch beschäftigt.
Das Kind ist drei Wochen alt, zwei Wochen lag es in der Kinderklinik. Die Frau spricht und versteht schlecht deutsch und die Kommunikation ist nicht so einfach.
Das Kind schlief meist wenn ich kam, und da es sauber und zufrieden schien hab ich es gelassen. Gestern wollte ich es aber wiegen und habe es geweckt. Der erste Schock, das arme Mäuschen war total wund und hat so geweint beim Saubermachen. Die Frau richtete eine Flasche und, der zweite Schock, die war total dünn. Sie hatte nur einen Löffel Pulver rein gemacht, statt drei. Der dritte Schock, als ich das Kind fütterte, ich wollte wissen, wie es trinkt, ging die Mutter ins Nebenzummer und unterhielt sich dort mit ihrer Schwiegermutter.
Irgendwie weiß ich gar nicht, was ich davon halten soll. Jedenfalls werde ich das Kind nicht mehr schlafen lassen, das steht fest. Und die Zubereitung der Flasche habe ich auch nochmal erklärt. Jetzt hoffe ich, um des Kindes willen, dass sie die süße Motte, auch einfach mal kuschelt und lieb hat. Ich hätte die Kleine am liebsten einfach mitgenommen.
Und zum Jugendamt gehen, das geht auch nicht. Es besteht keine Kindswohlgefährdung. Jedenfalls im Moment nicht. Die Kleine war sauber angezogen, sie hatte zugenommen ... in den Augen des Gesetzes geht es ihr nicht schlecht. Und ich unterliege der Schweigepflicht. Zum Glück kann ich als Hebamme die Leute heute 8 Wochen lang betreuen. Und das werde ich tun.
Das Kind ist drei Wochen alt, zwei Wochen lag es in der Kinderklinik. Die Frau spricht und versteht schlecht deutsch und die Kommunikation ist nicht so einfach.
Das Kind schlief meist wenn ich kam, und da es sauber und zufrieden schien hab ich es gelassen. Gestern wollte ich es aber wiegen und habe es geweckt. Der erste Schock, das arme Mäuschen war total wund und hat so geweint beim Saubermachen. Die Frau richtete eine Flasche und, der zweite Schock, die war total dünn. Sie hatte nur einen Löffel Pulver rein gemacht, statt drei. Der dritte Schock, als ich das Kind fütterte, ich wollte wissen, wie es trinkt, ging die Mutter ins Nebenzummer und unterhielt sich dort mit ihrer Schwiegermutter.
Irgendwie weiß ich gar nicht, was ich davon halten soll. Jedenfalls werde ich das Kind nicht mehr schlafen lassen, das steht fest. Und die Zubereitung der Flasche habe ich auch nochmal erklärt. Jetzt hoffe ich, um des Kindes willen, dass sie die süße Motte, auch einfach mal kuschelt und lieb hat. Ich hätte die Kleine am liebsten einfach mitgenommen.
Und zum Jugendamt gehen, das geht auch nicht. Es besteht keine Kindswohlgefährdung. Jedenfalls im Moment nicht. Die Kleine war sauber angezogen, sie hatte zugenommen ... in den Augen des Gesetzes geht es ihr nicht schlecht. Und ich unterliege der Schweigepflicht. Zum Glück kann ich als Hebamme die Leute heute 8 Wochen lang betreuen. Und das werde ich tun.
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