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Mittwoch, 26. September 2012

Wenn mein Hund

... Gras frisst, dann befürchte ich immer gleich das Schlimmste. Denn in der Vergangenheit hat er das gemacht um mal ausgiebig zu kotzen erbrechen , immer dann, wenn er was "Schlechtes" gefressen hat.
Die letzten beiden Male war das nicht so und ich hoffe mal, dass es heute auch nur das ist, was ich mir wünsche: eine hündische Möglichkeit der Vitaminaufnahme! ;)

Donnerstag, 7. Juni 2012

Der Lockenhund

... soll an eine Box gewöhnt werden, in der Hoffnung, dass es hier einiges im Zusammenleben mit ihm vereinfacht.
Nun hab e ich michheute im www mal umgeschaut und frage mich: welche Box ist gut? Sie soll für`s Auto ebenso gehen wie für zu Hause.
Frage an die mitlesenden Hundemenschen da Draußen: Kann mir jemand was raten oder abraten? Bin für jeden Tipp dankbar!

Mittwoch, 21. März 2012

Der Lockenhund riecht

.... nach Schokolade. Das ist gar nicht gut.
Ich war außer Haus und das Zimmer des großen Tochterkindes war offen. Ganz schlecht. Ich bin schuld, denn ich habe noch was rausgeholt bevor ich ging. Und das in Eile.
Das Papier zur Schokolade habe ich gefunden. Natürlich kann ich nicht sagen, wieviel Schokolade noch drin war. Mir wird trotzdem ganz schlecht, wenn ich daran denke, denn ich erinnere mich noch gut, wo sich der Hund die Seele aus dem Leib gekotzt hat nach Schokoladengenuss. Aber da können wir jetzt nur abwarten. Und hoffe, dass es ein leeres Papier war.

Sonntag, 12. Februar 2012

Der Lieblingsplatz vom Lockenhund

... jedenfalls zur Zeit.

Sonntag, 5. Februar 2012

Ich habe es getan

... und mein erstes Stück allein und nach Plan genäht.
Das hat mich vielleicht Schweiß gekostet und ist sicher nichts für`s kritische Auge.
Erste Schwierigkeit: Fleece. Ich habe noch nie Fleece genäht. Er rutschte nicht so wie ich wollte, was mich ganz kribbelig gemacht hat. Ich habe dann den Fleece unten, den anderen Stoff oben gehabt, so ging es dann einigermaßen.
Zweite Schwierigkeit: ich hatte einen Jackenstoff als Oberstoff gedacht. Mit dem feinen Zeug musste ich mich auch erst anfreunden, aber es lies sich ganz gut nähen.
Zum Glück habe ich an Nahtzugaben gedacht, sonst wäre es zu klein geworden. Trotzdem passt das Geschirr nicht drunter. Egal, es passt zum Glück drüber, denn ich habe das Teil nicht gefüttert (was vielleicht nicht so gut war, aber erstmal so gehen muss). Ich hatte auch nur roten Fleece. Da muss der Hund jetzt durch. ;)
Na gut, ihr wollt sicher Bilder sehen. Bitteschön:







Ich bin schon ein bissel stolz. :)

Donnerstag, 2. Februar 2012

So eine ausgefallene Heizung

... ist echt nicht lustig. Nicht bei den derzeitigen Temperaturen. Denn da wird das Haus noch schneller kalt. Aktuell haben wir 18 Grad im Wohnzimmer. Für manch einen mag das die normale Raumtemperatur sein, für mich ist das viel zu kalt. Auf alle Fälle am Morgen. Nun denn, der Gatte war zum Glück gerade zu Hause, konnte seine Messungen machen (da nicht klar war, wer der Übeltäter ist, der Stromgeber oder die Heizung selber) und hat jetzt die Heizungsfirma informiert. Heute soll Jemand kommen. Nun, ich hoffe, er findet das Problem schnell und kann es beheben.

Der Lockenhund leidet auch extrem unter der Kälte. Ich zieh ihm selbst bei klitzekleinen Spaziergängen sein Jäckchen an., aber ich habe nichts an den Pfoten. Man sagte mir, dass dies kein Problem wäre. Eigentlich. Denn uneigentlich kommt mein Hund bei so extremer Kälte gar nicht klar.
Und somit mag sich der geneigte Leser vorstellen, wie eine Hunderunde abläuft: der Lockenhund rennt (weil es ja sehr kalt ist) ein paar Schritte, bleibt stehen, läuft ein paar Meter auf drei Beinen, bleibt stehen und schaut mich leidend an, weil auf zwei Beinen laufen, das bekommt er dann doch nicht hin. Also trage ich ihn ein Stück, reibe die Pfötchen, setze ihn wieder runter und das Spiel beginnt von vorn. So schaffen wir es an ein paar Bäumen vorbei und bis zur nächsten Wiese ... worüber der Hund sehr unglücklich ist. Jetzt liegt er total zappelig hier.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Der Lockenhund friert

... was nicht verwunderlich ist. Er hat nämlich kein Winterfell.
(Pudel haben Sommers wie Winters das gleiche Fell. Was im Sommer oft zu viel und im strengen Winter halt zu wenig ist.)
Draußen sind es 12 Grad unter Null, da wird es dem Lockenhund schon kalt. Mir ja auch. Zum Glück gibt es Klamotten für Hunde. Viel Schickimicki-Zeug, aber auch neutrale funktionale Sachen. Es ist zwar wirklich lästig, das zappelige Tier jedes Mal anzuziehen, aber mit einem zitternden Lockenhund spazieren zu gehen macht auch keinen Spaß.
Das Tochterkind habe ich heute morgen auch in einen Schneeanzug gesteckt. Dummerweise ist ihr die Größe 128 schon fast zu klein. Und da sie den Anzug heute noch zwei Mal an- und ausziehen muss, freue ich mich jetzt schon auf ihre Laune beim Nachhausekommen. Für morgen muss ich mir wohl was anderes einfallen lassen, denn einen größeren Schneeanzug, der sich bequemer anziehen lässt, hab ich nicht greifbar.

Freitag, 13. Januar 2012

Da zieht frau sich

extra warm an, auch noch Gummistiefel an die Füße wegen dem Matsch ... und dann weigert sich der Lockenhund die geplante große Runde zu laufen.
pfff - Weichei!

Freitag, 6. Januar 2012

Wenn der Lockenhund

... es sich Abends auf dem Fernsehstuhl des Gatten gemütlich macht oder sich schlafend auf dem Sofa räkelt, dann könnte ich ihn knutschen.



Dienstag, 3. Januar 2012

Dass der Lockenhund

... ein Schisser ist, das weiß ich ja. Trotzdem ist es immer wieder amüsant zu erleben.
Das Gassi-gehen wurde gerade zum Gassi-rennen. Ok, ich gebe zu, Draußen ist es ganz schön laut, aber eigentlich hatte der Hund ein dringendes Bedürfnis. Das hat er dann wohl ganz schnell vergessen. ;)
Na ich bin gespannt, wann es ihm wieder einfällt.

Mittwoch, 23. November 2011

Für Karin (KWeens)

... möchte ich ein bisschen über den Lockenhund schreiben.

Ein Lockenhund, was nichts anderes als ein Pudel ist, haart wirklich gar nicht. Das war damals mein Entscheidungskriterium, denn ich mag die Tiere gern um mich haben, aber ich mag es nicht, wenn man es auch überall sieht. Der Nachteil, der Hund braucht wirklich Fellpflege. Da das Fell wächst muss es regelmäßig geschnitten werden. Wenn ich sehe, wie unförmig der Hund wirkt, wenn das nicht ordentlich gemacht wird, dann lasse ich das gern den Fachmann machen, auch wenn es nicht billig ist. Ich lasse alle 2 Monate schneiden, das reicht. Allerdings sollte man in den 8 Wochen selber immer wieder bürsten, denn gerade an den Beinen verfitzt das Fell recht stark. Dafür lohnt sich eine qualitativ hochwertige Bürste, solche, die auch der Hundefriseur verwendet.
Ich lasse meinen nicht rassetypisch scheren und er sieht am Ende der 8 Wochen auch sehr wuschelig aus, da ich ihn eher selten bürste. Die Hundefrisöse stöhnt dann zwar immer, aber dafür bekommt sie schließlich Geld.
Vom Tierarzt hab ich gelernt, dass Pudel gesundheitliche Schwachstellen haben, die ich aber nicht absolut bestätigen kann. Da wären wohl die Augen (meine Großeltern hatten mehrere Pudel, aber ich kann mich an keine Augenprobleme erinnern), die Gelenke (unser Hund hatte mal ganz kurz was mit dem Knie, aber das ist nie wieder aufgetreten) und die Zähne. Das mit den Zähnen kann ich bestätigen, das ist wirklich eine Schwachstelle. Mein Hund ist keine drei Jahre alt und hat Zahnstein wie ein Alter. Das ist wirklich blöd. Allerdings sagen Tierarzt und Hundefrisöse, dass man dagegen was tun kann. Ich schmiere zum Beispiel jetzt regelmäßig was auf die Zähne.
Pudel sind sehr anpassungsfähig. Bist du Jemand, der viel Draußen ist, dann geht er mit, bist du Jemand, der viel Drinnen ist, dann bleibt er mit drin. Er fordert weder das eine noch das andere. Im Grunde sind das aber lebhafte Hunde, die sich gern bewegen und die bei alten Leutchen von der Bewegung her ganz sicher unterfordert sind. Ich sag immer Rennpudel, weil der echt fix unterwegs ist wenn er darf.
Pudel sind sehr menschenbezogen. Auch ein Grund, warum ihn alte Leute so gern haben. Der Hund vermittelt einem, dass er ohne dich ganz schlecht dran ist. Leider vermittelt er einem damit auch den Eindruck, dass man ihn ganz schlecht allein lassen kann. Wobei das so nicht stimmt, es fühlt sich bloß so an, denn er tut so, als würde man ihn persönlich bestrafen. Ich weiß nicht, inwieweit da die Welpenprägung eine Rolle spielt, mein Hund war die erste Zeit nie allein, da ich immer zu Hause war. Jedenfalls macht meiner überhaupt keinen Blödsinn wenn er allein ist, macht nichts kaputt, stellt nichts an, er wartet und wartet, schläft auch dabei nicht wirklich. Aber egal wer das Rudel verlässt wird lang und breit beschimpft, wie er sich nur erlauben kann zu gehen. ;)
Pudel sind sehr intelligent, lernen schnell, auch nur so nebenbei und auch noch wenn sie älter sind. Aber durch ihre Intelligenz sehen sie sich immer wieder in der Rudelführerrolle, was man immer wieder unterbinden muss. Das ist kein Kampf (wirklich nicht) und geht erstaunlich einfach (dem Hund ist damit ja geholfen). Ich hab das erst recht spät kapiert und hatte vorher immer wieder meine Kämpfe mit ihm (aber nie nie bösartig). Aber jetzt weiß er, wo sein Platz ist und wenn sich meine Familie auch dran hält funktioniert das gut.
Ein Pudel eignet sich sicherlich gut für Agility und Co. Leider hatte ich dafür nie die Zeit.
Ob Pudel kinderlieb sind, kann ich so genau nicht sagen. Ich denke, auch da spielt die Welpenprägung eine große Rolle.Das hab ich verpasst, das gebe ich zu. Mein Hund spielt nicht gern, und schon gleich gar nicht mit Kindern. Er tut ihnen nichts, aber er will auch nicht mit ihnen zusammen sein. Lieber zieht er sich zurück (was ich für eine gute Lösung halte, statt um sich zu beißen). Meine Kinder mag er gern, sie gehören zum Rudel (siehe oben), mit ihnen spielt er auch und schmust mit ihnen. Allerdings muss man immer aufpassen, dass er nicht denkt, er steht höher als sie. Vor allem bei dem kleinen Tochterkind muss ich schon hinterher sein. Ob das rassetypisch ist, weiß ich nicht. Bei uns ist es jedenfalls so.
Du fragst, ob man ihn mitnehmen kann zum Schwimmen. Pudel sind ja eigentlich Jagdtiere gewesen und wurden für die Wasserjagd verwendet. Dafür sind sie aber erstaunlich wasserscheu. Jedenfalls mag meiner überhaupt nicht gern ins Wasser gehen. Und an der Ostsee sagte auch mal jemand, dass Pudel allgemein nicht gern schwimmen. Ich muss sagen, dass Fell ist wie Mikrofaser, saugt sich irre voll und wird irre schwer. Wahrscheinlich ist das ein Grund. Jedenfalls zwinge ich meinen nicht ins Wasser. Am Stand wälzt er sich gern im Sand oder buddelt Löcher (im Garten nie!), der Sand geht aber erstaunlich gut aus dem Fell raus.
Der Jagdtrieb kommt immer mal wieder raus, er verfolgt gern Vögel und Katzen ;), aber das hält sich absolut in Grenzen und ist nicht erwähnenswert.
Ob man mit ihm reiten gehen kann weiß ich nicht, aber Fahrrad fahren geht auf alle Fälle. ;) Aber ich bin mir sicher, dass er das lernen könnte.
Ein Pudel ist kein allergietauglicher Hund, auch wenn das gern so verkauft wird. Meine Schwester reagiert äußerst heftig auf ihn.
Ich bereue unsere Entscheidung nicht und würde mir immer wieder einen Lockenhund zulegen. Sie sind treu, lieb, gutmütig, zeigen offen wie sie drauf sind, sind überhaupt nicht falsch, die Anhänglichkeit ist eigentlich sehr süß und tut dem Menschenherz gut.
...
Vielleicht fällt mir noch was ein, dann ergänze ich hier. Ich hoffe, dir hilft es erstmal.

Montag, 21. November 2011

Für Robert

... hier ein paar Bilder vom Lockenhund:

Die ersten drei sind vom Tag, als er ganz frisch angekommen war, das ist nun schon fast drei Jahre her. Die anderen Bilder sind chronologisch.


Mittwoch, 28. September 2011

Wie ein begossener Pudel

... sah er aus der Lockenhund. Im wahrsten Sinne des Wortes.


















Armer Hund! Wie er diese Prozedur hasst.

Sonntag, 4. September 2011

Der Lockenhund durfte heute

... Theater spielen.
;)

Glaubt ihr nicht?
Das kam so: Wir beide, das große Tochterkind und ich, spielen, in einem hießigen Verein auf einer kleinen Freilichtbühne bei einem Theaterstück mit. Bei zwei Szenen gehen Komparsen, oder eben alle die hinter der Bühne nichts zu tun haben, über eben jene und mimen Laufkundschaft. Heute war für diese Saison die letzte Aufführung und ich hab den Lockenhund einfach als Komparsen mitgenommen. Und bin mit ihm über die Bühne gelaufen. In drei Varianten: einmal an der Leine, einmal auf dem Arm und einmal lief jemand anderes mit ihm, wir trafen uns vor der Bühne und der Lockenhund freute sich wie blöd.

Zumindest hinter der Bühne hatten wir jede Menge Spaß dabei!

Donnerstag, 25. August 2011

Der Lockenhund

... hat echt `ne Meise.
Er verweigerte seit gestern Abend das Fressen. Immer wenn ich ihm das Futter hingestellt habe, dann hat er dran gerochen, vielleicht auch zwei Stückchen gefressen, aber ansonsten das Zeug nicht angerührt. Da ich sein Futter nicht stehen lasse hat er eben ein bissel gehungert gefastet.
Vorhin fiel mir der Napf, samt Inhalt natürlich, runter. Und was macht der Hund? Frisst sein Futter. Vom Boden weg. Den Rest hab ich ihm dann stückchenweise zugeschmissen und er hatte einen Heidenspaß sein Futter zu fangen.
Versteh einer die Fellnasen!

Der Lockenhund

... hat den selbst-geleiteten Anschlag auf sein Leben überlebt.
Ohne Kotzen, ohne blutigen Durchfall. Wäre es Hähnchen- oder Rindfleisch gewesen, dann wäre es wesentlich schlimmer ausgegangen.
Nur fasten tut er seit dem. Oder so quasi. Aber vielleicht liegt das auch an dem Wetter. Ich will mir da mal keine Gedanken machen.

Mittwoch, 24. August 2011

Der spinnt doch

... der Hund!
Ich glaube, der hat eine ganze Salami gefressen. Mit Pelle und allem Drum und dran. Ich find sie nirgendwo, die gute Bio-Wurst vom Bauer Lange, und der Hund ist eindeutig komisch drauf. Das ist er immer, wenn er was Schlechtes gefressen hat. Noch kotzt er nicht, aber er wirkt irgendwie krank. Der Bauch ist auch ganz fest. Als Nächstes müsste er Gras fressen, kotzen, blutigen Durchfall bekommen ... ich will das nicht! Dem Hund geht es dann immer ganz schlecht und ich kann nichts tun.
Was ich mich frage, wie ist er an die Wurst gekommen? Der muss ja auf den Tisch geklettert sein. Das hat er doch noch nie gemacht! Und wo sind die Reste? Der kann doch den Metallverschluss nicht mit gefressen haben?
Oh man, das blöde Vieh! Der Lockenhund verträgt absolut nichts außer seinem Tierarzt-Speziel-Futter. Warum ist er so gierig auf Sachen, die ihm nicht bekommen?
Ich krieg grad echt die Krise!

Samstag, 23. Juli 2011

Heute hatte der Gatte

... eine Idee. Er wollte Fahrrad fahren.
Nun sollte man wissen, dass wir am Rande des Erzgebirges wohnen und das jegliches Radfahren immer mit Berg und Tal verbunden ist. Von daher hegte ich gewisse Zweifel, ob die Idee so eine gute ist. Aber er schlug eine Route vor, die quasi eben verläuft, entlang eines Floßgrabens. Klasse Idee, wäre nicht eben jene Route 15,3 km lang, in eine Richtung wohlbemerkt. Auch hier meldete ich Bedenken an, machte kürzere Gegenvorschläge ... und scheiterte. Eher könne man die Strecke etwas abzukürzen, aber es waren mindestens 18km insgesamt zu erwarten. Mit Fahrrad gar nicht so viel, ich weiß, aber wir alle sind keine Sportskanonen und das kleine Tochterkind ist völlig Fahrrad-ungeübt.
Nach etwas Hin und Her (wie lang sind wir weg, wo bleibt in der Zeit der Hund ...) entschloss ich mich mitzufahren. Samt Hund.

An dieser Stelle sollte vielleicht erwähnt werden, dass der Lockenhund nicht gern Fahrrad mit-fährt. (Die Idee, ihn nebenher laufen zu lassen, hab ich aufgrund seiner Größe und der potentiellen Gefahr, unter die Räder zu kommen, von vornherein abgelehnt.) Ich versuchte es mit einem Kinderfahrradanhänger als Hundetransportmittel, einem Körbchen mit Hund drin auf dem Gepäckträger, einem Körbchen mit Hund drin am Lenker ... alles murks. Der Hund wollte in keinem bleiben, setzte Laib und Leben aufs Spiel, um eben jenen Hilfsmitteln zu entkommen. Am ehesten ging noch, ihn in einem Rucksack auf dem Rücken zu transportieren. Da war er bei mir, und er konnte nicht weg ... und seine knapp 6 Kilo sind auch zu ertragen.

Also schnappte ich mir heute einen großen Rucksack, Probesitzen klappte, mein Fahrrad musste auch mit (der Gatte rechnete nicht mit meinem Mitkommen, weil ich meistens bei sowas zu Hause bleibe), Brötchen wurden geschmiert (nur Notbrötchen, denn der Gatte rechnete mit einer höchstens 2stündigen Fahrt und damit keinem Grund, etwas zu essen mitnehmen zu müssen - aber ich kenne doch meine Kinder - und mich), genügend Getränke eingepackt ... und los gings.

Angekommen schnallte ich mir auch den Hund auf den Rücken aber schon nach wenigen hundert Metern war klar, diese Quietscherei auf meinem Rücken halte ich keine 20km aus. Nach einem Kilometer holte ich den Hund aus dem Rucksack und ließ ihn laufen. Schön neben meinem Fahrrad. Es ging erstaunlich gut. Immer im Wechsel zwischen Trab und Galopp lief er ruhig neben dem Fahrrad her.
Anders das kleine Tochterkind. Erwartungsgemäß machte die ganz schnell Theater. Sie hatte Angst ... links von ihr war Wasser, rechts von ihr ging es steil ins Tal ... Der Weg war breit genug, trotzdem fühlte sie sich mehr als unwohl und bekundete es lautstark. Nach einigen Malen stehen bleiben und kurzen Trinkpausen fuhr dann das große Tochterkind vorneweg, das kleine Tochterkind mit viel Lob und gutem Zureden meinerseits vor mir her, bestimmte damit das Tempo von mir und dem Hund, der brav neben mir herlief und der Gatte bildete den Abschluss mit einem wachsamen Blick auf den Hund. Zwischendurch setzte ich den (auch ungeübten Hund) immer mal wieder in den Rucksack, was ihm aber bei keinem Mal besser gefiel als vorher.
Nach etwa 10 km kamen wir an einen Punkt, der weit genug weg war, dass wir ihn als Ziel durchgehen lassen konnten. Wir machten eine längere Pause, stellten dabei fest, dass doch nicht genug zu Essen mit war (meine Kinder haben bei sowas immer Hunger), und radelten mit dem Versprechen auf ein Eis und vielleicht ein paar Pommes am Ende der Tour und einem schlechtgelaunten (weil immer noch Hunger, und "Was? Den ganzen Weg wieder zurück???) kleinen Tochterkind und dem Hund neben mir herlaufend wieder los. Quasi die Strecke zurück.
Nach knapp 2 km machte ich dem ganzen Elend ein Ende. Der Gatte und das große Tochterkind fuhren weiter, ich blieb mit dem Hund und dem inzwischen heulenden kleinen Tochterkind zurück. Es gab Wasser aus dem Bach für den Hund und Waldhimbeeren gegen den Hungertod für das Kind. Außerdem ein Spiel auf dem Handy, und Spiele rund ums Wasser. Nach einer knappen Stunde wurden wir abgeholt und es gab noch das versprochene Eis.

Résumé des etwas mehr als 5 stündigen Tagesausfluges: ein müder Gatte mit Rückenschmerzen, ein müder Renn-Pudel, ein großes Tochterkind mit Rücken- und Po-Schmerzen, eine müde Mutter mit Aua-Beinen und Aua-Knien und ein wieder fröhliches kleines Tochterkind. Morgen werden wir alle Muskelkater haben und ich mach mir schon mal Gedanken, wie sich das beim Lockenhund äußern wird.

Trotz allem, es war schön, so als Familie unterwegs ...
Und nicht umsonst heißt es, wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen. (Und ich hatte wieder einen Grund und Lust zu bloggen.)

Donnerstag, 19. Mai 2011

Der Hustehund

... ist fertig mit Husten. Gesund quasi. So hab ich das gern!

Sonntag, 15. Mai 2011

Die Gäste sind wieder weg

... und ich muss sagen, es war ein schöner Tag und ein schönes Wochenende (von den blankliegenden Nerven wegen dem Lockentier mal abgesehen).

Heute also das große Ereignis, das große Tochterkind wurde getauft. Richtig mit untertauchen. Cool!
Der Gottesdienst (mit Konfirmation) war klasse und ich hoffe, dass mein Kind wirklich eine lebenslange Erinnerung dran hat. Danach Mittagessen in Familienrunde. Es gab übrigens Putenrouladen mit heller Kräutersoße und Mischgemüse. Hat prima zu den Klößen gepasst. Vorneweg Spargelsuppe ala Papa. Und zum Abschluss des Tages noch Kaffee, Tee und Kuchen.

Das Lockentier hat mich gestern Abend und heute noch einige Nerven gekostet. Es fing nämlich wieder an zu k... und war richtig richtig schlecht drauf. Das Erbrechen ist zwar noch nicht besser, aber es geht ihm besser. Er hat auch Lust zu fressen und bettelt, was ein gutes Zeichen ist. Husten tut er immer noch, und irgendwie weiß ich auch nicht so recht, was ich davon halten soll. Wenn es nicht schlimmer wird und er morgen das Futter drin behält gehe ich am Dienstag wie geplant zum Tierarzt. Mehr als abwarten, Hustensaft und Schonung kann man grad eh nicht machen. Also Geduld ist das Zauberwort. Dieses Auf und Ab ist halt nervig, aber was soll ich tun.

Morgen starte wir in eine neue Woche. Viel Arbeit, Einarbeiten im Krankenhaus und das Bepflanzen meines Gartens stehen auf dem Plan. Und die Gesundung des HuHu (Hustehundes).
Ich werde berichten.