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Mittwoch, 15. Juni 2016

Eine Stunde später aufstehen

... und der Tag sieht gleich ganz anders aus. Viel besser sozusagen!

Das kleine Tochterkind war schon immer ein Morgenmuffel. (Das hat sie von mir, ich gestehe!)
Das war schon als Kleinkind so und zu Kindergartenzeiten habe ich es tunlichst vermieden, sie früh zu wecken. Klar fanden das die Erzieher nicht so toll, wenn wir als letzte eintrudelten, aber sie hatten ja auch nicht das Theater am Morgen, denn bis das Kindelein im Kindergarten angekommen war, sah die Welt ja schon wieder viel rosiger aus.

Nun gibt es seit der Schulzeit kein Pardon. Schule ist Schule und das Kind muss früh aufstehen.
Die ganze Grundschulzeit war begleitet mit Tränen am Abend und am Morgen. Das Kind heulte sogar, wenn sich die Ferien dem Ende neigten. Es war so anstrengend und ich habe auch nie rausbekommen, wo das tiefere Problem lag. Aber eines war ganz sicher, sie hasst(e) das frühe Aufstehen.

Nun entschied sich das kleine Tochterkind bewusst für eine Schule am anderen Ende der Stadt, wohlwissend, dass sie dafür noch früher aufstehen muss.
Die Tränen haben aufgehört, das schlecht gelaunt aus dem Bett kommen allerdings nicht. Und so wird eigentlich ganzjährig dem Schulende entgegengefiebert und jeder freie Tag mit Ausschlafen zelebriert.

Diese Woche, es ist unsere vorletzte Schulwoche, gehen die Kinder schwimmen. Ja, ich finde es zu kalt dafür (heute morgen waren es 15 Grad), aber alles ist besser als Schule. ;)
Und dafür muss das Kind zwar immer noch geweckt werden, aber eben erst eine Stunde später.
Und was soll ich sagen? Natürlich ist sie nicht die personifizierte gute Laune. Aber es herrscht ein viel freundlicherer Ton, alles geht viel leichter von der Hand und der Start in den Tag ist deutlich angenehmer als sonst.

Wenn dieses Kind nur eine Stunde länger schlafen könnte am Morgen, wieviel friedvoller würde der Tag werden? ... Ich träume mal ein bisschen davon.

Btw ... das große Tochterkind steht früh noch so zeitig auf und ist immer voll da. Die kann mir auch früh schon ein Ohr abkauen, Pläne schmieden und Stimmung machen, das überfordert die kleine Schwester total (und ist immer wieder Anlass für Streit), und sogar mir ist es zeitweise zu viel. Zum Glück reicht es ihr, wenn sie reden darf, ich muss da nicht mitmischen. Aber die Schwester fühlt sich allein durch die Anwesenheit anderer Leute gestört. Wenn diese dann auch noch Geräusche machen ... nun ja, ihr könnt es euch vielleicht vorstellen. ;)

Dienstag, 2. Oktober 2012

Weißt du, was morgen

... für ein Tag ist? fragte ich heute morgen nach dem Aufstehen, als ich die kleine Tochter wach küsste.
???
Aus-schlaf-tag!
...
Hach!!!

Montag, 24. September 2012

Immer wieder Montags

... quälen wir uns aus den Betten. Der Gatte 4.30 Uhr (was ist das denn für eine Zeit???), um 6.15 Uhr in den Flieger zu steigen, das kleine Tochterkind müde und verschlafen, jammern, dass sie nicht aufstehen mag und Schule sowieso eine blöde Erfindung sei, ich mit ungläubigen Blick auf den Wecker (Ich bin doch grad erst ins Bett gegangen!) ... nur die große Tochter ist beschwingt und munter, springt aus dem Bett unter die Dusche, frühstückt erzählend, verlässt lachend das Haus ... und ich frage mich, von wem sie das wohl hat. ;)

Guten Morgen Bloggerland! Ich wünsche allen da Draußen eine beschwingte, ereignisreiche und gute Woche!

Donnerstag, 2. Februar 2012

Eigentlich

... habe ich meinen ersten Hausbesuch heute so gelegt, dass ich mich früh nochmal eine Stunde hinlegen kann. Darauf hatte ich mich seit gestern auch wirklich gefreut.
Uneigentlich war heute früh der Gatte da, mit dem ich (gern) gefrühstückt habe, dann musste ich zwei Mal mit dem Hund raus, weil er in der Kürze des ersten Ganges nicht fertig wurde, hat der Heizungsmensch angerufen, weil er irgendwas wissen wollte, was ich ihm an der Heizung, die im Nebengebäude steht, ablesen musste, war der Hund dann so aufgekratzt, dass er spielen wollte und nicht nochmal schlafen, kam die Nachbarin, deren Kind ich heute mit zum Turnen nehme und brachte mir die Sportsachen eben jenes Kindes ... war dann irgendwann die Zeit um, in der es sich das Schlafen gelohnt hätte.
Hach ja. Vielleicht an einem anderen Tag.

So eine ausgefallene Heizung

... ist echt nicht lustig. Nicht bei den derzeitigen Temperaturen. Denn da wird das Haus noch schneller kalt. Aktuell haben wir 18 Grad im Wohnzimmer. Für manch einen mag das die normale Raumtemperatur sein, für mich ist das viel zu kalt. Auf alle Fälle am Morgen. Nun denn, der Gatte war zum Glück gerade zu Hause, konnte seine Messungen machen (da nicht klar war, wer der Übeltäter ist, der Stromgeber oder die Heizung selber) und hat jetzt die Heizungsfirma informiert. Heute soll Jemand kommen. Nun, ich hoffe, er findet das Problem schnell und kann es beheben.

Der Lockenhund leidet auch extrem unter der Kälte. Ich zieh ihm selbst bei klitzekleinen Spaziergängen sein Jäckchen an., aber ich habe nichts an den Pfoten. Man sagte mir, dass dies kein Problem wäre. Eigentlich. Denn uneigentlich kommt mein Hund bei so extremer Kälte gar nicht klar.
Und somit mag sich der geneigte Leser vorstellen, wie eine Hunderunde abläuft: der Lockenhund rennt (weil es ja sehr kalt ist) ein paar Schritte, bleibt stehen, läuft ein paar Meter auf drei Beinen, bleibt stehen und schaut mich leidend an, weil auf zwei Beinen laufen, das bekommt er dann doch nicht hin. Also trage ich ihn ein Stück, reibe die Pfötchen, setze ihn wieder runter und das Spiel beginnt von vorn. So schaffen wir es an ein paar Bäumen vorbei und bis zur nächsten Wiese ... worüber der Hund sehr unglücklich ist. Jetzt liegt er total zappelig hier.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Eine dreiviertel Stunde

... vorm Aufstehen ein dringendes Bedürfnis gehabt, danach natürlich wieder ins Bett gegangen (früh geize ich mit jeder Minute) - und dann einen Blödsinn geträumt, furchtbar. Da hat sich das Schlafen gar nicht gelohnt. ;)

Dienstag, 31. Januar 2012

Müde

... ist gar kein Ausdruck, für das was ich bin. Immer, ständig. Es ist so lästig. Immerzu müde.
Und dabei liegt es gar nicht mal nur an zu wenig Schlaf. Ich befürchte, dass auch die Dosierung der Schilddrüsenmedikamente schuld ist. Da meine Werte immer zu sehr in Richtung Überdosierung gingen (und eine Überfunktion für das Herz letztlich gefährlicher ist als eine Unterfunktion) habe ich meine Dosierung runter geschraubt. Meine Ärztin wird glücklich sein, denn die hält nichts von meiner Theorie der Wohlfühldosierung und ihr waren die Werte immer zu schlecht. Aber ich bin nicht glücklich. Gar nicht. Ok, mein Herz schlägt wieder im normalen Bereich ... auch wenn es mit dieser niedrigeren Dosierung viel öfter stolpert (was mich auch wieder ganz kirre macht). aber was nützt mir das, wenn ich ständig müde bin?
Das Problem: mal eben schlafen ist nicht. Wenn ich einschlafe, dann bin ich auch gleich weit weit weg. Und dann mal eben nur eine halbe Stunde ruhen wird zum Desaster. Denn aus diesem Muspott wieder rauskommen ist noch viiiieeel schwieriger, als das frühe Aufstehen.

Zumindest wird es früh jetzt immer früher hell und die erste Hunderunde, wenn die Kinder in der Schule sind, drehe ich im Dämmerlicht des Sonnenaufgangs. Wenigstens etwas Positives!

Dienstag, 10. Januar 2012

Wenn dem kleinen Tochterkind

... beim Wecken der volle Mond ins Gesicht scheint, dann kann ich gut nachvollziehen, dass sie nicht aufstehen will.
Trotz allem klappt es morgens grad ganz gut. Ich gehe vorm eigentlichen Aufstehen in ihr Zimmer, mache ein kleines Licht an (im Moment noch der Schwibbogen) und so hat sie ein paar Minuten Vorlauf um wach zu werden vor dem Aufstehen. Sie kommt dann selber runter und setzt sich zwar müde aber nicht ganz so übellaunig an den Frühstückstisch. Die ganze Situation früh ist also deutlich entspannter als noch vor ein paar Wochen. Und ich hoffe, es bleibt so.

Freitag, 24. Juni 2011

Ein Dilemma

... wenn man am späten Nachmittag vor Erschöpfung auf dem Sofa einschläft und dann zur normalen Schlafenszeit kein bisschen müde ist. Denn dann geht man viel zu spät ins Bett, bekommt nur wenige Stunden Schlaf weil man ja so zeitig aufstehen muss (Liebe ist ... und so ... Sie wissen schon) und ist am Spätnachmittag wieder so knülle, dass man vor Erschöpfung auf dem Sofa einschläft.


Ein Dilemma. Gähn!

Mittwoch, 22. Juni 2011

Wenn ich früh

... ungekämmt, ungeduscht, in wild kombinierte (was im Bad so rum lag) Straßenkleidung gestiegen (im Winter ziehe ich auch nur schnell mal was über den Schlafanzug) ... vor der Schule meines Kindes stehe, dann hoffe ich, dass mich möglichst niemand so sieht der mich kennt. Denn in diesen morgendlichen Momenten bin ich sehr weit entfernt von einer adretten und gepflegten Hebamme.
(Anschließend gehe ich nach Hause, frühstücke, dusche und kleide mich adrett und sauber um dem Bild zu entsprechen.)

Donnerstag, 19. August 2010

Ich habe mir fest vorgenommen ...

... jeden Morgen mit dem kleinen Tochterkind zur Schule zu laufen. ...

Beim Aufstehen kurz nach 6 gerät dieser Vorsatz das erste Mal ins Wanken. Um 7, wenn das Tochterkind noch etwas verträumt in der Gegend rumsteht und ich genau weiß, dass der 10-Minuten-Weg doppelt so lang dauert als er eigentlich dauern könnte, dann schwankt der Vorsatz bedenklich. Und wenn ich dann zum Himmel schaue, dann lasse ich es endgültig, setze mich ins Auto mitsamt Schulranzen und Tochterkind und erledige alles innerhalb 5 Minuten und halbwegs trocken.

Der Verliehrer ist der Hund. Der kommt so natürlich nicht zu seinem morgendlichen Spaziergang. Allerdings habe ich den unbedingten Eindruck, dass ihn das auch nicht sehr stört. ;)