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Freitag, 1. April 2016

Frühlingsgefühle

... haben unsere zwei Neuzugänge. 
Nachdem sie in eine größere Behausung umziehen mussten (hauptsächlich eigentlich um sie zu verwirren und vom Nestbau abzuhalten), hat es genau zwei Tage gedauert, bis das fleißige Männchen das Ostergras am Boden entdeckte (einen guten Meter tiefer als das Schlafbrettchen und damit für so einen Mini-Pieps eine halbe Weltreise - so was zumindest der Plan) und seitdem baut er kräftig an einem Kuschelbett 
Auch wenn ich das wirklich blöd finde, es beeindruckt mich trotzdem sehr!






Donnerstag, 10. März 2016

Ich bin ein Vogelmörder

... oder zumindest ein Eier-Dieb!

Und das kam so:

Vor einiger Zeit fand der Freund der großen Tochter bei sich auf dem Hof einen Vogel. Das Tochterkind rief an und fragte: Wir haben hier einen Fink gefunden. Der kann nicht fliegen. Können wir den zu uns bringen? Würdest du den aufpäppeln?
Ich dachte so an Grünfink, Gelbfink, Buntfink ... was da Draußen halt so fliegt und sagte ja. Bis die beiden kamen hatte ich einen kleinen Käfig (Wild)Vogelgerecht eingerichtet.
Das, was die beiden dann aus der Kiste holten, war zum einen kein Wildvogel, sondern ein Zebrafink, zum anderen flog das Tier. Soviel dazu.

Ich sagte dem Tochterkind, sie sollten sich bemühen, den Besitzer zu finden, so lange könne er bleiben. Ansonsten kommt er ins Tierheim.

Was soll ich noch lang erzählen, es kam wie es kommen musste, der Besitzer wurde nicht gefunden, der Pieps ist nicht im Tierheim, im Gegenteil, er sitzt in einem größeren Käfig, steht im Zimmer des kleinen Tochterkindes und bekam einen zweiten Fink dazu, denn Zebrafinken sind wohl extrem gesellig und hassen es, allein zu sein.

Und nun ist es so in der Vogelwelt, dass wenn Männlein und Weiblein beieinander und die Bedingungen günstig sind, für Nachwuchs gesorgt wird. Binnen kürzester Zeit hat der süße Finkenmann ein Nest gebaut und die Finkendame ein Mini-Ei hinein gelegt.
Einen Tag später noch ein zweites dazu.


Nun war aber eine Ansage von mir ganz klar, päppeln ja, behalten ja, Partner dazu ja, aber KEIN Nachwuchs.

Und weichherzig wie meine Mädels sind, wurde das Ei bestaunt und bewundert, man malte sich die fingernagelgroßen Küken dazu aus. Und so musste ich zur Tat schreiten. Das Nest wurde zerstört und die Eier entwendet.

Danach war natürlich große Aufregung im Käfig und ich kam mir auch ganz schlecht vor.

Aber was, um alles in der Welt, soll ich mit einem Sack voll Mini-Vögeln? Wir haben genug Tiere im Haus, da war es ein Zugeständnis, dass die Tochter die Zebrafinken überhaupt behalten darf.

Ich befürchte nur, dass wird jetzt eine Dauerschleife werden. Denn der Finkenmann tut nur eines den ganzen Tag: Nest bauen.
Ihm nichts dafür anzubieten ist nicht artgerecht (er verbaut übrigens ALLES, selbst Salatblätter werden kunstvoll mit eingewoben). Ich habe noch keinen Plan, wie wir die beiden auf andere Gedanken bringen können.

Ich kann Sorgen haben ... ich sag`s euch! Als hätte ich nicht genug zum Denken!

Donnerstag, 3. Mai 2012

Meine Geier

... ähm Nymphensittiche, sind heute total durch den Wind.
Gestern habe ich ihr Zimmer saubergemacht und mich dabei als Eierdieb betätigt. Sie saßen zwar nur auf Plastikeiern, aber für die Vögel ist das ja trotzdem sehr authentisch. Und nun habe ich radikal alle Nester zerstört und die Ecken, in denen sie lagen, mit Steinen verbaut. Einfach damit mal Ruhe in die ewige Brüterei reinkommt.
Nun ja, die Geier sehen das anders. Jetzt ist erstmal Stress angesagt. Die Piepser sind seit gestern Abend nur am brüllen. Ich stehe kurz davor, die Eier wieder rein zu legen, so dröhnt mir der Kopf. Die schaukeln sich gerade gegenseitig hoch.
Aber da müssen wir wohl jetzt alle durch.

Mittwoch, 8. Februar 2012

Am meisten tun mir

... die Vögel leid. Die Bäume und Sträucher, welche im Herbst reichlich Beeren trugen, sind abgefressen, es liegt Schnee (zumindest bei uns), der Boden ist tief gefroren ... also nichts zu finden.
Ok, die Stadtvögel werden in der Regel gefüttert, weil es genug Leute gibt, die Vogelhäuschen auf Balkonien stehen haben. Aber was machen die Waldvögel? Kommen die dann in die Städte? Haben die eiserne Reserven? Oder verhungern und erfrieren die? Die Vorstellung mag ich gar nicht.
Demnächst kommen sie Stare aus dem Süden zurück. Sie sind es zwar gewöhnt, immer wieder Schnee zu erwischen, aber dass es so bitterkalt ist, das ist dann schon hart für die Südler. Und blöderweise fressen die keine Körner, können sich am Futterhäuschen zwar mit anstellen, aber sie werden dort nichts geeignetes finden. Außer natürlich, sie landen im Garten meiner Mutter. Die liebt die Stare (na eigentlich alle Piepse, ihr müsstet dort mal den reich gedeckten "Tisch" und das Gedrängel erleben) und bäckt dann Vogelbrot. Aber vielleicht geben sie sich ja auch mit Haferflocken zufrieden?
Jedenfalls tun mir die Vögel leid. Auch wenn das die Natur ist und die Piepse da durch müssen.

Montag, 11. Juli 2011

Drama, Drama

... großes Drama!

Nach einem dienstreichen Nachtdienst bin ich erst um 4 ins Bett und wollte eigentlich bis 11 schlafen. Oder zumindest bis halb 11. Leider war meine Familie anderer Meinung.
Gegen 9 hat mich der Hund geweckt (warum macht keiner die Schlafzimmertür zu und warum muss der Hund direkt neben mir bellen?), gegen halb 10 weckte mich meine Tochter, weil sie einen Farbkasten brauchte (kann ihr das nicht an einem anderen Tag einfallen?) und nur 10 Minuten und einen Wutschrei (erwähnte ich schon, dass ich ein Morgenmuffel bin) später, meinten meine Kinder, dass wir eigentlich zu viel Vögel hätten. Mal abgesehen, dass sie recht haben, müssen sie deswegen gleich einen in die Freiheit entlassen? Und natürlich war es der zahmste von den 11en, der auch noch die beste Kondition hat. Die offene Terrassentür zwei Zimmer weiter war die Einladung schlechthin für den Geier.

Jetzt hab ich hier zwei aufgelöste Kinder und einen Vorschlaghammer im Kopf. Drama!

Mittwoch, 26. Mai 2010

Hat jemand Korkenzieherweide ...

... bei sich im Garten stehen und könnte mir das ein oder andere Zweiglein schicken?

Weide ist ein beliebtes Schreddermaterial für Nymphensittiche. ;) Und die Korkenzieherweide gibt dabei auch noch gute Sitzäste ab. Da Weide nachgesagt wird, dass sie wie Unkraut wächst ist das doch der ideale Nymphie-Baum. Ich würde mir so einen gern in meinem quasi baumlosen Garten ziehen, bräuchte dafür aber einen Zweig zum Starten.

Wer also so eine Weide im Garten stehen hat und mir was abgeben könnte, der möge sich doch melden. (Porto wird natürlich übernommen!)

Donnerstag, 29. April 2010

Gewusel, gefiedert und gelockt

Ich wollte nach den ganzen deprimierenden Zeilen mal wieder ein paar hübsche Bilder zeigen.

Im Nachbargrundstück gibt es tierischen Nachwuchs, was die Kinder immer aufs neue begeistert.


Hier hab ich heute gemistet und eine "neue" Vogelschaukelvariante probiert. Zumindest wird sie angenommen.


Und der hier muss dringend zum Friseur. 4 Tage noch! ;)

Samstag, 20. Februar 2010

Trauer

Eines meiner Nymphensittichmädchen ist vor wenigen Stunden gestorben.
Ich hab sie aus ihrer Ecke geholt und in eine Kiste getan. Diese hab ich noch im Vogelzimmer stehen, denn ihr Partner mag es gar nicht begreifen und realisieren, dass seine Frau nicht mehr mitfliegt. Sie ist ihm immer überall hin gefolgt und die zwei waren wirklich nur zu zweit anzutreffen.
Leider ging es der Süßen schon einige Zeit nicht besonders gut, da sie ständig am Eierlegen war. Das zehrt ganz schön. Immer wieder hat sie Pausen gemacht, aber es hat wohl doch nicht gereicht, um sich zu erholen.
Ich hatte überlegt, die beiden für eine Zeit zu trennen, aber das hätte beiden auch nicht gut getan.
So hab ich sie gelassen und gehofft.
Leider hat es nicht geklappt.
Nun ist der arme Nymphiemann total durch den Wind und versteht nicht, warum seine Frau nicht aus dieser blöden Kiste rauskommt.
Ein trauriges Bild, aber ich hoffe, dass er es so versteht. Nymphensittiche können tagelang trauern. Sie schreien dann zum Herzzerreisen und ich befürchte, genau das wird uns hier blühen.




Heute Nacht hat es wieder geschneit und ich hoffe, dass wir es morgen schaffen, unter der dicken inzwischen angetaut-festen Schneedecke ein kleines Grab zu heben.

Donnerstag, 26. November 2009

Traurig

Ich habe heute beim Einkaufen beobachtet, wie eine Frau einen Spielzeug-Wellensittich kaufte. So ein Plastikding.
Und ich habe mich nicht getraut sie anzusprechen um ihr zu sagen, dass so ein Teil tierschutzwidrig ist. Der arme Piepmatz sitzt sicher allein zu Hause.
Ich weiß, ich kann nicht alle Vögel retten, aber ärgern tu ich mich trotzdem. Es hätte nur etwas Mut gebraucht. Menno!