... das war ein großer Traum von mir.
Anfangs sah es nicht so aus, als würde das je was werden und ich war eigentlich schon glücklich, ein Näh-Kämmerchen zu haben.
Viele nähen ja auf ihren Esstischen, was bei uns der Super-Gau wäre, da wir mega unordentlich sind und der Esstisch eh schon mit viel Kram vollliegt. Wenn ich mir da jetzt noch Nähmaschine und den ganzen Kram vorstelle ... das geht gar nicht.
Und das Kämmerchen war mein Reich und dorthin habe ich mich auch gern zurückgezogen.
Und dann bin ich dem Patchworken verfallen. Habe ich vorher nur Taschen und Kram genäht, waren es plötzlich Decken, die genährt werden wollten.
Es kam, wie es kommen musste, der Raum ist zu klein. Nicht etwa für die vielen Stoffe, das ging schon (okay, am Ende wurde auch der Platz etwas eng, denn es kamen dann doch immer wieder teuer erworbene gute Quilt- und Patchworkstoffe dazu), aber so eine Decke hat am Ende gar nicht mehr gut auf den Näh-Tisch (ein alter kleiner Ikea-Schreibtisch) gepasst. Es war eine arge Quälerei.
Irgendwann wusste ich, ich brauche eine neue Nähmaschine. Nicht, weil die alte nicht mehr tut, nein sie ist schlicht zu klein. Es passt keine Decke drunter. Selbst Babydecken zu quilten ist eine echte Herausforderung. Und ich möchte nicht nur Mini-Quilts und Tischläufer machen. ;)
Ich habe also im Internet recherchiert, und auch DIE optimale Maschine gefunden. Dabei ging es nicht in erster Linie darum, was sie kann, sondern vor allem, dass der Durchgangsraum zwischen Nadel und Maschine so groß wie möglich ist.
Nun ist aber diese neue Wunschmaschine ein wahres Monster im Vergleich zu meiner derzeitigen.
Und so habe ich geseufzt ... und den Wunsch erstmal ad acta gelegt bzw auf eine Zeit verschoben, wo die Kinder aus dem haus sein werden.
Jetzt wird die Geschichte etwas kompliziert. Es gibt in unserem Haus einen Raum, den ich eigentlich für die Praxis nutzen wollte. Bisher mache ich meine Vorsorgen, Vorgespräche und Massagen im Praxisraum, habe aber immer davon geträumt, die Massageliege nicht immer wegräumen zu müssen.
Nur habe ich mit zunehmender Arbeit auch festgestellt, dass mir MEHR Arbeit gar nicht gut tut. Warum sollte ich also ein extra Zimmer schaffen, für Arbeit, die ich gar nicht zusätzlich machen möchte? Für die wenigen Massagen kann ich die Liege auch auf- und abbauen. und für die wenigen Vorsorgen und Gespräche, kann auch der kleine Tisch im Kursraum stehen bleiben. Klar, ich hätte etwas mehr Platz im Kursraum geschaffen, aber eben nur ETWAS mehr Platz.
Besagter Raum wurde seit unserem Einzug eigentlich als Abstellplatz genutzt. Und mein Mann sagte ganz klar: "Wenn du den Raum nutzen willst, dann mach ihn dir frei." Er hat sein Zeug rausgeräumt ... aber der ganze große Rest war von mir.
Dieses Zimmer frei zu räumen hat mich viel Zeit gekostet. Planen fällt mir immer ganz leicht, an der Umsetzung scheitere ich dann oft.
Aber jetzt habe ich es durchgezogen. Praktischerweise räumt der Freund der großen Tochter gerade eine Wohnung aus und es fallen für mich sogar noch Schränke ab. Wie ideal, denn so kann ich das ganze Nähzeug viel besser verstauen und wegräumen. Herrlich!
Diesen Samstag kommen die Schränke und ich bin schon ganz hibbelig. Dann werden die ganzen restlichen Stoffe um- und eingeräumt.
UND ... ich kann mir die neue Nähmaschine kaufen. Der Gatte und ich haben schon ein bissel getüftelt und überlegt, er wird mir sogar extra einen Nähtisch bauen.
Leider muss ich auf das Maschinchen noch ein bisschen warten. Klar könnte ich sie im Internet bestellen, aber mir wäre es lieber, ich würde eine Einführung dazu bekommen, schließlich ist sie ein kleiner Computer. Ich habe mich für einen Händler vor Ort entschieden, wobei vor Ort halt 3 Orte weiter ist und die Einführung 2 Stunden dauern soll. Sprich, ein ordentlicher Termin ist vonnöten. Und das geht eben nicht nebenbei.
Nun denn, jetzt habe ich so lange gewartet, darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an. Und es ist ja nicht so, dass ich keine Nähmaschine hätte. Wenn mich die Nählust überkommt. ;)
Donnerstag, 24. August 2017
Mein Handy habe ich geschrottet
... nun ja, zumindest habe ich es versucht.
Jetzt ist es beim Handy-Doktor, der macht es hoffentlich wieder heile und ich begnüge mich derweil mit einem alten Gerät.
Jetzt ist es beim Handy-Doktor, der macht es hoffentlich wieder heile und ich begnüge mich derweil mit einem alten Gerät.
Sonntag, 6. August 2017
Und heute
... also einen Tag nach dem 5., hat der Gatte Geburtstag, wir schwänzen die Kirche (Obwohl wir eigentlich beide hinwollten), einfach weil wir gestern nicht geschafft haben, was es heute noch zu schaffen geht.
Der Gatte muss was für die Arbeit erledigen, ich Kuchen backen und Kleinigkeiten vorbereiten, denn heute folgen wir der nächsten Einladung, unsere syrischen Freunde wollen uns gern bei sich haben.
Und da der Sohn von ihnen gestern Geburtstag hatte und der Gatte heute aber keine Lust zum feiern hat, haben wir die Einladung gern angenommen.
Ich geh jetzt mal das Tochterkind wecken. Sie soll natürlich mit! ;)
Morgen startet die Schule wieder und ich befürchte, sie wird heute Abend nicht einschlafen können und morgen SEHR müde sein.
Ich wünsche allen Sachsen, sollte hier jemand lesen, einen guten Start ins neue Schuljahr! Auch wer keine Kinder hat, wird im Alltag merken, dass es wieder los gegangen ist.
Der Gatte muss was für die Arbeit erledigen, ich Kuchen backen und Kleinigkeiten vorbereiten, denn heute folgen wir der nächsten Einladung, unsere syrischen Freunde wollen uns gern bei sich haben.
Und da der Sohn von ihnen gestern Geburtstag hatte und der Gatte heute aber keine Lust zum feiern hat, haben wir die Einladung gern angenommen.
Ich geh jetzt mal das Tochterkind wecken. Sie soll natürlich mit! ;)
Morgen startet die Schule wieder und ich befürchte, sie wird heute Abend nicht einschlafen können und morgen SEHR müde sein.
Ich wünsche allen Sachsen, sollte hier jemand lesen, einen guten Start ins neue Schuljahr! Auch wer keine Kinder hat, wird im Alltag merken, dass es wieder los gegangen ist.
WMDEDGT (8/2017)
... diese Frage stellt Frau Brüllen jeden 5. des Monats in die Bloggerrunde und diesen Monat beteilige ich mich mal wieder dran. Natürlich wieder einen Tag z spät, wie sollte es anders sein.
Der 5. August war ein Samstag und so gab es früh ein gemeinsames Frühstück mit frischen Bäckerbrötchen, wie eigentlich jeden Samstag. Gemeinsam ist mittlerweile relativ, denn das große Tochterkind ist im Urlaub, das kleine Tochterkind schläft Ferienbedingt bis fast Mittag und so saßen der Gatte und ich allein beim Frühstück. Aber eben doch gemeinsam, da der Gatte ja unter der Woche in Deutschland unterwegs ist und ich in der Regel fastenbedingt nichts frühstücke.
Zu den Brötchen gab es frische Eier, auch das ist Tradition, und da die Eier von einem deutschen Biohof kommen, gehe ich mal davon aus, dass keine Giftstoffe enthalten waren.
Nach dem Frühstück dann Duschen, Anziehen und ab ging es zu einem Hausbesuch. Einer, der meiner Seele gut tut, denn die Frau wird nicht müde zu erwähnen, wie gut ihr meine "Hilfe" tut. Dabei mache ich gar nichts weiter, als sie bestärken und mit dem Kind shakern. Aber ich glaube, mein Besuch tut einfach ihrer Seele gut und dann passt es ja auch.
Danach war ich einkaufen und irgendwie ist es dann doch ein Großeinkauf geworden, aber der Geburtstag des Mannes und ein Besuch bei Freunden musste mit bedacht werden. Außerdem galt es noch, zwei Kleinigkeiten für zwei Schulanfänger zu besorgen.
Zu Hause dann schnell auspacken, den Einkauf verstauen, nochmal abduschen, einen Hund einpacken und auf ging es nach Leipzig zu lieben Freunden.
Seit Ewigkeiten haben wir uns nicht mehr gesehen, aber die beiden Männer stehen im regelmäßigen Kontakt, der Gatte war Trauzeuge, die beiden sind seit Jahren befreundet. Wir waren zur Schulanfangsfeier geladen, ein Event, was im Osten doch etwas größer gefeiert wird ... hier war es aber hauptsächlich die Familie, die mitfeierte. Alles sehr nette Leute und so war es dann auch ein sehr schöner, entspannter Nachmittag und Abend.
Ich musste mehrmals schmunzeln, denn der Gatte scheint als Trauzeuge Eindruck hinterlassen zu haben. die Hochzeit ist schon Jahre her, wir haben die Familien der Brautleute auch genau so lang nicht gesehen ... und doch wurde der Gatte von dem meisten als DER Trauzeuge identifiziert. ;)
Abends waren wir trotz allem müde und sind recht bald zu Bett gegangen (was man halt so bald nennt), leider hatte ich noch eine ganze Weile mit Bauchweh zu kämpfen, ein Übel, was ich oft nach Festen und gutem Essen habe.
Jedenfalls haben wir uns vorgenommen, dass wir nicht wieder Jahre ins Land gehen lassen bis zum nächsten Wiedersehen ... mal sehen, ob es uns gelingt.
Der 5. August war ein Samstag und so gab es früh ein gemeinsames Frühstück mit frischen Bäckerbrötchen, wie eigentlich jeden Samstag. Gemeinsam ist mittlerweile relativ, denn das große Tochterkind ist im Urlaub, das kleine Tochterkind schläft Ferienbedingt bis fast Mittag und so saßen der Gatte und ich allein beim Frühstück. Aber eben doch gemeinsam, da der Gatte ja unter der Woche in Deutschland unterwegs ist und ich in der Regel fastenbedingt nichts frühstücke.
Zu den Brötchen gab es frische Eier, auch das ist Tradition, und da die Eier von einem deutschen Biohof kommen, gehe ich mal davon aus, dass keine Giftstoffe enthalten waren.
Nach dem Frühstück dann Duschen, Anziehen und ab ging es zu einem Hausbesuch. Einer, der meiner Seele gut tut, denn die Frau wird nicht müde zu erwähnen, wie gut ihr meine "Hilfe" tut. Dabei mache ich gar nichts weiter, als sie bestärken und mit dem Kind shakern. Aber ich glaube, mein Besuch tut einfach ihrer Seele gut und dann passt es ja auch.
Danach war ich einkaufen und irgendwie ist es dann doch ein Großeinkauf geworden, aber der Geburtstag des Mannes und ein Besuch bei Freunden musste mit bedacht werden. Außerdem galt es noch, zwei Kleinigkeiten für zwei Schulanfänger zu besorgen.
Zu Hause dann schnell auspacken, den Einkauf verstauen, nochmal abduschen, einen Hund einpacken und auf ging es nach Leipzig zu lieben Freunden.
Seit Ewigkeiten haben wir uns nicht mehr gesehen, aber die beiden Männer stehen im regelmäßigen Kontakt, der Gatte war Trauzeuge, die beiden sind seit Jahren befreundet. Wir waren zur Schulanfangsfeier geladen, ein Event, was im Osten doch etwas größer gefeiert wird ... hier war es aber hauptsächlich die Familie, die mitfeierte. Alles sehr nette Leute und so war es dann auch ein sehr schöner, entspannter Nachmittag und Abend.
Ich musste mehrmals schmunzeln, denn der Gatte scheint als Trauzeuge Eindruck hinterlassen zu haben. die Hochzeit ist schon Jahre her, wir haben die Familien der Brautleute auch genau so lang nicht gesehen ... und doch wurde der Gatte von dem meisten als DER Trauzeuge identifiziert. ;)
Abends waren wir trotz allem müde und sind recht bald zu Bett gegangen (was man halt so bald nennt), leider hatte ich noch eine ganze Weile mit Bauchweh zu kämpfen, ein Übel, was ich oft nach Festen und gutem Essen habe.
Jedenfalls haben wir uns vorgenommen, dass wir nicht wieder Jahre ins Land gehen lassen bis zum nächsten Wiedersehen ... mal sehen, ob es uns gelingt.
Mittwoch, 26. Juli 2017
Vor 3 Tagen habe ich noch versucht
... die Wärme aus dem Haus zu bekommen, jetzt überlege ich, wie ich das Haus wieder warm bekomme.
Verrückte Welt. Und das Ende Juli!
Auch heute wieder deutlich unter 20 Grad und Regen, Regen, Regen.
Ach ja.
Verrückte Welt. Und das Ende Juli!
Auch heute wieder deutlich unter 20 Grad und Regen, Regen, Regen.
Ach ja.
Montag, 24. Juli 2017
Sich in den Finger zu schneiden
... ist eine selten dämliche Idee.
Zum Glück war es die linke Hand und zum Glück bin ich gerade nicht mega beschäftigt, denn ganz ehrlich, es ist eine wirkliche Behinderung. Schon allein, weil ich mir nicht mal ordentlich die Hände waschen kann. Und das mache ich ja eigentlich bei jedem Hausbesuch. Und gerade ist es doch eine sehr oberflächliche Handwäsche.
Nun ja, ich bin selber Schuld, deswegen will ich mal nicht jammern und die Fingerkuppe ist noch dran, auch wenn ich im ersten Moment dachte, der Finger wäre einen halben Zentimeter kürzer.
Der nette Chirurg hat es auch nicht genäht, nur zusammen gepflastert ... ist wohl kostengünstiger. Er hat mir versprochen, es heilt genau so gut. Das hoffe ich sehr. ;)
Aber so wird es einem nicht langweilig. ;)
Zum Glück war es die linke Hand und zum Glück bin ich gerade nicht mega beschäftigt, denn ganz ehrlich, es ist eine wirkliche Behinderung. Schon allein, weil ich mir nicht mal ordentlich die Hände waschen kann. Und das mache ich ja eigentlich bei jedem Hausbesuch. Und gerade ist es doch eine sehr oberflächliche Handwäsche.
Nun ja, ich bin selber Schuld, deswegen will ich mal nicht jammern und die Fingerkuppe ist noch dran, auch wenn ich im ersten Moment dachte, der Finger wäre einen halben Zentimeter kürzer.
Der nette Chirurg hat es auch nicht genäht, nur zusammen gepflastert ... ist wohl kostengünstiger. Er hat mir versprochen, es heilt genau so gut. Das hoffe ich sehr. ;)
Aber so wird es einem nicht langweilig. ;)
Dienstag, 18. Juli 2017
Zurück aus dem Urlaub
... habe ich erstmal (täglich) alle Fenster und (Terassen-)Türen aufgerissen. Nach 3 Wochen Camping fühlt man sich sonst eingesperrt und die Luft riecht ganz schnell schal. So genieße ich gerade den täglichen Luftzug sehr.
So glücklich wie ich bin, wieder in meinem Bett zu schlafen, so sehr vermisse ich natürlich die beständig frische Luft ohne Straßen-, Stadt- und Baustellenlärm. ... Nun ja, man kann nicht alles haben.
Jetzt habe ich erstmal 3 Tage ununterbrochen Wäsche gewaschen. Ja, ich glaube, heute ist das letzte Kleidungstück gewaschen worden. ;) Drei Wochen alte Schmutzwäsche ist auch nicht wirklich lecker.
Leider geht das Waschen gerade so weiter. Ich habe einen alten Kleiderschrank, den ich seit meiner Kindheit habe und wirklich liebe. Allerdings ist mir schon eine ganze Weile aufgefallen, dass meine Klamotten muffig riechen. Es hat jetzt bestimmt ein Jahr (und jede Menge Wäscheduftversuche) gedauert, bis ich kapiert habe, dass es der Schrank ist. Hab mal im Internet etwas gesucht und komme wohl nicht drumrum, den Schrank leer zu machen, auszuwischen und auszulüften. Und bei der Gelegenheit die Klamotten nochmal waschen. Puh ... in dem Schrank habe ich aufgrund seiner Größe nicht nur meine gesamten Klamotten, auch die Bettwäsche, diverse Decken, ... "Zielkleidung" gelagert. Das kann lustig werden.
Seit Ewigkeiten saß ich mal wieder an meiner Nähmaschine .. wie habe das vermisst. Seufz. Das Problem ist, sobald ich mal dran sitze, komme ich nicht wieder los davon.
Aber meine Schwägerin hat mich gebeten, eine Tasche für sie zu nähen. Diesem Wunsch komme ich gern nach.
Außerdem mache ich ja mit beim Kreativbloggerwichteln bei LunaJu mit.
Dafür mache ich mir auch schon meine Gedanken und wäge ab. Eine Idee habe ich schon, die wird als Nächstes umgesetzt, eine andere Idee schwebt noch in meinem Hirn. Am liebsten würde ich was patchen, aber mein Wichtel schreibt, dass sie keine Quilts mag. Meint sie damit nur die Decken, die man landläufig als Quilt bezeichnet, oder jede Patchworkarbeit? Schwierig. Aber für eine Decke würde weder die Zeit, noch der finanzielle Rahmen reichen. Von daher ... ich denke weiter nach!
Außerdem muss ich jetzt endlich mal die ganzen Rechnungen drucken, die ich im Urlaub bearbeitet habe. ;) Damit die Kohle auch bis zu mir kommt.
Mein Garten schreit auch ganz laut nach mir. Unglaublich, wie das Zeug in 3 Wochen schießt. Vor allem aber das Unkraut. Alles grün, Wahnsinn.
Außerdem Kurse planen, Frauen anschreiben, emails beantworten, Hausbesuche machen ... der alltägliche Wahnsinn hat mich wieder.
Ich habe mir vorgenommen, nächstes Jahr die kompletten Ferien frei zu nehmen. Mal sehen, ob mir das gelingt.
Heute Abend kam die große Tochter zu mir und fragte, wie das denn mit einer Kur funktionieren würde. Wer das bezahlt, wo man die beantragen muss. Ich erklärte es ihr und fragte, wer denn in Kur will ... und sie darauf ... na du! Sie zählte mir alle meine krankheiten und Baustellen auf und sagte, ich solle doch mal in Kur fahren. Sie würde sich um alles (Schwester, Hund, Haus ... ) kümmern. Ist sie nicht süß?
Aber drei Wochen hier alles zurück lassen? Ich glaube, das funktioniert nicht. Ob ich mich da entspannen könnte?
Aber mal eine Woche weg?! Richtig weg ... ohne alles ... das ist vielleicht zu realisieren. Ich behalte es mal im Kopf. Sowas muss ja gut geplant werden.
Dafür ist die kleine Tochter heute gar nicht nach Hause gekommen. Ohne Bescheid zu sagen. Okay, ich wusste, wo sie ist, aber das sie zwei Nächte weg bleibt, war so nicht abgesprochen. Nach einer kurzen Panik (ich war 3 Stunden nicht zu Hause, in der Zeit hab ich sie eigentlich zurück erwartet) klärte es sich dann aber doch noch auf. Nun ja, 13jähre Teenies ... sind irgendwie unberechenbar.
So, das waren ein paar Schnipsel aus meinem derzeitigen Alltag. ... Ich komme wieder.
So glücklich wie ich bin, wieder in meinem Bett zu schlafen, so sehr vermisse ich natürlich die beständig frische Luft ohne Straßen-, Stadt- und Baustellenlärm. ... Nun ja, man kann nicht alles haben.
Jetzt habe ich erstmal 3 Tage ununterbrochen Wäsche gewaschen. Ja, ich glaube, heute ist das letzte Kleidungstück gewaschen worden. ;) Drei Wochen alte Schmutzwäsche ist auch nicht wirklich lecker.
Leider geht das Waschen gerade so weiter. Ich habe einen alten Kleiderschrank, den ich seit meiner Kindheit habe und wirklich liebe. Allerdings ist mir schon eine ganze Weile aufgefallen, dass meine Klamotten muffig riechen. Es hat jetzt bestimmt ein Jahr (und jede Menge Wäscheduftversuche) gedauert, bis ich kapiert habe, dass es der Schrank ist. Hab mal im Internet etwas gesucht und komme wohl nicht drumrum, den Schrank leer zu machen, auszuwischen und auszulüften. Und bei der Gelegenheit die Klamotten nochmal waschen. Puh ... in dem Schrank habe ich aufgrund seiner Größe nicht nur meine gesamten Klamotten, auch die Bettwäsche, diverse Decken, ... "Zielkleidung" gelagert. Das kann lustig werden.
Seit Ewigkeiten saß ich mal wieder an meiner Nähmaschine .. wie habe das vermisst. Seufz. Das Problem ist, sobald ich mal dran sitze, komme ich nicht wieder los davon.
Aber meine Schwägerin hat mich gebeten, eine Tasche für sie zu nähen. Diesem Wunsch komme ich gern nach.
Außerdem mache ich ja mit beim Kreativbloggerwichteln bei LunaJu mit.
Dafür mache ich mir auch schon meine Gedanken und wäge ab. Eine Idee habe ich schon, die wird als Nächstes umgesetzt, eine andere Idee schwebt noch in meinem Hirn. Am liebsten würde ich was patchen, aber mein Wichtel schreibt, dass sie keine Quilts mag. Meint sie damit nur die Decken, die man landläufig als Quilt bezeichnet, oder jede Patchworkarbeit? Schwierig. Aber für eine Decke würde weder die Zeit, noch der finanzielle Rahmen reichen. Von daher ... ich denke weiter nach!
Außerdem muss ich jetzt endlich mal die ganzen Rechnungen drucken, die ich im Urlaub bearbeitet habe. ;) Damit die Kohle auch bis zu mir kommt.
Mein Garten schreit auch ganz laut nach mir. Unglaublich, wie das Zeug in 3 Wochen schießt. Vor allem aber das Unkraut. Alles grün, Wahnsinn.
Außerdem Kurse planen, Frauen anschreiben, emails beantworten, Hausbesuche machen ... der alltägliche Wahnsinn hat mich wieder.
Ich habe mir vorgenommen, nächstes Jahr die kompletten Ferien frei zu nehmen. Mal sehen, ob mir das gelingt.
Heute Abend kam die große Tochter zu mir und fragte, wie das denn mit einer Kur funktionieren würde. Wer das bezahlt, wo man die beantragen muss. Ich erklärte es ihr und fragte, wer denn in Kur will ... und sie darauf ... na du! Sie zählte mir alle meine krankheiten und Baustellen auf und sagte, ich solle doch mal in Kur fahren. Sie würde sich um alles (Schwester, Hund, Haus ... ) kümmern. Ist sie nicht süß?
Aber drei Wochen hier alles zurück lassen? Ich glaube, das funktioniert nicht. Ob ich mich da entspannen könnte?
Aber mal eine Woche weg?! Richtig weg ... ohne alles ... das ist vielleicht zu realisieren. Ich behalte es mal im Kopf. Sowas muss ja gut geplant werden.
Dafür ist die kleine Tochter heute gar nicht nach Hause gekommen. Ohne Bescheid zu sagen. Okay, ich wusste, wo sie ist, aber das sie zwei Nächte weg bleibt, war so nicht abgesprochen. Nach einer kurzen Panik (ich war 3 Stunden nicht zu Hause, in der Zeit hab ich sie eigentlich zurück erwartet) klärte es sich dann aber doch noch auf. Nun ja, 13jähre Teenies ... sind irgendwie unberechenbar.
So, das waren ein paar Schnipsel aus meinem derzeitigen Alltag. ... Ich komme wieder.
Donnerstag, 13. Juli 2017
Was soll ich sagen
... so richtig wurde und wird das hier nichts mehr.
Nass, jetzt auch deutlich kühler ... und keine Ostsee weit und breit, selbst das Wasser ist auch nicht so, dass man mal eben hinlaufen und dran entlang spazieren könnte ...
Interessant, dass mir das so viel ausmacht. Ich habe das deutliche Gefühl, im Urlaub brauche ich Wasser. Dabei mag ich das Wasser nicht mal, also ich mag weder gern DRIN sein, noch gern DRAUF. Wobei man das mit dem DRAUF mal probieren müsste, wir denken schon länger drüber nach, mal auf dem Wasser Urlaub zu machen und dabei zum Beispiel die Müritz entlang zu schippern.
Aber AM Wasser, das ist für mich Urlaub. Großes Memo für unsere nächste Urlaubsplanung. ;)
So werden wir wohl morgen schon aufbrechen, am Samstag soll es sowieso nur regnen, da können wir auch nach Hause fahren. Meine Hunde werden es mir danken. Gerade die Madame ist sichtlich genervt.
Überhaupt hatte ich mir den ganzen Urlaub anders vorgestellt. Natürlich nicht so nass, aber das ist unterm Strich nicht das Problem.
Letztes Jahr haben wir für die Madame einen Hundehänger fürs Fahrrad gekauft und auch schön trainiert, dass sie ihn mag. Aber zwei Dinge sind dieses Jahr dann dazu gekommen, die das ganze erschwerten oder gar unmöglich machten. Einmal mein Knie, welches zwar wieder Fahrrad fahren zulässt (juchhu), aber leider eben keine Belastung. Also sobald es hügelig wird, sagt mein Knie "nee". Ich habs probiert. Sehr doof.
Außerdem hat der Lockenhund gesundheitliche Probleme und ich möchte ihn nicht belasten. Da das dumme Tier sich ja nicht chauffieren lässt (auch das haben wir in den Jahren davor schon des öfteren probiert, Hänger, Korb am Fahrrad, Rucksack ... alles doof), muss er nebenher laufen. Blöderweise war es an der Ostsee erstaunlich hügelig (okay, das hätte ich wissen können), so dass ich das meinem Knie nicht zumuten wollte und hier gibt es nicht die klassischen Radwege am Wasser entlang wo ich mal kurze Strecken fahren könnte, quasi wohldosiert für das Knie und den Hund.
Der Gatte sagt jetzt sicher, dass wir den Hänger ganz umsonst gekauft haben und für dieses Jahr hat er wohl leider Recht. Auch hier: Memo an mich, besser auf Radwege achten.
Hinzu kommt eine unbeschreibliche Lethargie. Ich nenne es mal so, das klingt irgendwie netter, ich könnte es auch als Faulheit bezeichnen.
Ich fühle mich maximal antriebslos und könnte gerade heulen, dass der Urlaub schon vorbei ist und ich mich überhaupt nicht erholt fühle. Im Gegenteil, wenn ich drüber nachdenke, was mich zu Hause an Arbeit erwartet, könnte ich gleich schreiend wegrennen. Blödblödblödblöd!
Ich habe diese Unruhe / Unzufriedenheit schon eine Weile gespürt und dachte, es liegt an oben genannten Dingen und an der Tatsache, dass wir auf einem anderen Zeltplatz waren. Nicht im geliebten Märchenwald, am geliebten Strand ...
Aber ich habe viel gelesen, viel geschlafen ... normalerweise müsste doch trotz aller äußeren Umstände ein Erholungseffekt eintreten. Aber den spüre ich nicht. Gar nicht. Ganz im Gegenteil.
Es ist für mich okay, wieder nach Hause zu fahren. Zumindest habe ich das vor zwei Tagen so empfunden ... ich will wieder heim. Keine Ostsee, kein sichtbares Wasser ... dann kann ich auch nach Hause fahren.
Aber wenn ich an die Arbeit denke, dann fühle ich mich gleich wieder urlaubsreif. Und wenn ich hier sitze und meine Gedanken und Gefühle analysiere, dann merke ich, wie die Tränen kommen.
Ach so ein Mist!
Nun ja ... einen Schritt nach dem anderen. Und dann nochmal in mich gehen, ob ich nicht vielleicht doch eine Auszeit, eine richtige Auszeit nehmen sollte.
Morgen werden wir wahrscheinlich abreisen. Einen Tag früher als geplant, aber das Wetter wird nicht besser, eher schlechter. Und in der Nacht zu fahren ist bei den beiden felligen Chaoten sicher die bessere Option.
Gerade habe ich erfahren, dass zu Hause 10 Grad sind. Okeeee ... auch nicht wirklich nett.
Nass, jetzt auch deutlich kühler ... und keine Ostsee weit und breit, selbst das Wasser ist auch nicht so, dass man mal eben hinlaufen und dran entlang spazieren könnte ...
Interessant, dass mir das so viel ausmacht. Ich habe das deutliche Gefühl, im Urlaub brauche ich Wasser. Dabei mag ich das Wasser nicht mal, also ich mag weder gern DRIN sein, noch gern DRAUF. Wobei man das mit dem DRAUF mal probieren müsste, wir denken schon länger drüber nach, mal auf dem Wasser Urlaub zu machen und dabei zum Beispiel die Müritz entlang zu schippern.
Aber AM Wasser, das ist für mich Urlaub. Großes Memo für unsere nächste Urlaubsplanung. ;)
So werden wir wohl morgen schon aufbrechen, am Samstag soll es sowieso nur regnen, da können wir auch nach Hause fahren. Meine Hunde werden es mir danken. Gerade die Madame ist sichtlich genervt.
Überhaupt hatte ich mir den ganzen Urlaub anders vorgestellt. Natürlich nicht so nass, aber das ist unterm Strich nicht das Problem.
Letztes Jahr haben wir für die Madame einen Hundehänger fürs Fahrrad gekauft und auch schön trainiert, dass sie ihn mag. Aber zwei Dinge sind dieses Jahr dann dazu gekommen, die das ganze erschwerten oder gar unmöglich machten. Einmal mein Knie, welches zwar wieder Fahrrad fahren zulässt (juchhu), aber leider eben keine Belastung. Also sobald es hügelig wird, sagt mein Knie "nee". Ich habs probiert. Sehr doof.
Außerdem hat der Lockenhund gesundheitliche Probleme und ich möchte ihn nicht belasten. Da das dumme Tier sich ja nicht chauffieren lässt (auch das haben wir in den Jahren davor schon des öfteren probiert, Hänger, Korb am Fahrrad, Rucksack ... alles doof), muss er nebenher laufen. Blöderweise war es an der Ostsee erstaunlich hügelig (okay, das hätte ich wissen können), so dass ich das meinem Knie nicht zumuten wollte und hier gibt es nicht die klassischen Radwege am Wasser entlang wo ich mal kurze Strecken fahren könnte, quasi wohldosiert für das Knie und den Hund.
Der Gatte sagt jetzt sicher, dass wir den Hänger ganz umsonst gekauft haben und für dieses Jahr hat er wohl leider Recht. Auch hier: Memo an mich, besser auf Radwege achten.
Hinzu kommt eine unbeschreibliche Lethargie. Ich nenne es mal so, das klingt irgendwie netter, ich könnte es auch als Faulheit bezeichnen.
Ich fühle mich maximal antriebslos und könnte gerade heulen, dass der Urlaub schon vorbei ist und ich mich überhaupt nicht erholt fühle. Im Gegenteil, wenn ich drüber nachdenke, was mich zu Hause an Arbeit erwartet, könnte ich gleich schreiend wegrennen. Blödblödblödblöd!
Ich habe diese Unruhe / Unzufriedenheit schon eine Weile gespürt und dachte, es liegt an oben genannten Dingen und an der Tatsache, dass wir auf einem anderen Zeltplatz waren. Nicht im geliebten Märchenwald, am geliebten Strand ...
Aber ich habe viel gelesen, viel geschlafen ... normalerweise müsste doch trotz aller äußeren Umstände ein Erholungseffekt eintreten. Aber den spüre ich nicht. Gar nicht. Ganz im Gegenteil.
Es ist für mich okay, wieder nach Hause zu fahren. Zumindest habe ich das vor zwei Tagen so empfunden ... ich will wieder heim. Keine Ostsee, kein sichtbares Wasser ... dann kann ich auch nach Hause fahren.
Aber wenn ich an die Arbeit denke, dann fühle ich mich gleich wieder urlaubsreif. Und wenn ich hier sitze und meine Gedanken und Gefühle analysiere, dann merke ich, wie die Tränen kommen.
Ach so ein Mist!
Nun ja ... einen Schritt nach dem anderen. Und dann nochmal in mich gehen, ob ich nicht vielleicht doch eine Auszeit, eine richtige Auszeit nehmen sollte.
Morgen werden wir wahrscheinlich abreisen. Einen Tag früher als geplant, aber das Wetter wird nicht besser, eher schlechter. Und in der Nacht zu fahren ist bei den beiden felligen Chaoten sicher die bessere Option.
Gerade habe ich erfahren, dass zu Hause 10 Grad sind. Okeeee ... auch nicht wirklich nett.
Montag, 10. Juli 2017
Es regnet ... mal wieder ...
Das Wetter der letzten Tage war ganz gut, eigentlich kann man da nicht wirklich meckern. Es war nicht warm, das ist es an der Ostsee sowieso eher selten und genau deswegen bin ich da auch ganz gern, wenn Deutschland schwitzt. ;)
Aber nun haben wir die Ostsee verlassen und sind 200km gen Süden gefahren. In der Nähe von Potsdam sind wir auf einem Zeltplatz an der Havel ... eigentlich damit mein Mann ein bissel Boot fahren und die Teenietochter was erleben kann.
Das mit dem Boot wird dann eher nix, denn es ist nur ein winzig kleines Boot.
Das mit dem Erleben ... schau mer mal. Es is halb 12, die Teenietochter ist noch gar nicht in Erscheinung getreten. Wahrscheinlich wird es heute ein eher fauler Tag, an dem ich mal einkaufen gehen werde. Wenn es aufhören sollte zu regnen, könnte man ja auch mal die Innenstadt besichtigen. Die soll schön sein.
Wenn ...
Aber nun haben wir die Ostsee verlassen und sind 200km gen Süden gefahren. In der Nähe von Potsdam sind wir auf einem Zeltplatz an der Havel ... eigentlich damit mein Mann ein bissel Boot fahren und die Teenietochter was erleben kann.
Das mit dem Boot wird dann eher nix, denn es ist nur ein winzig kleines Boot.
Das mit dem Erleben ... schau mer mal. Es is halb 12, die Teenietochter ist noch gar nicht in Erscheinung getreten. Wahrscheinlich wird es heute ein eher fauler Tag, an dem ich mal einkaufen gehen werde. Wenn es aufhören sollte zu regnen, könnte man ja auch mal die Innenstadt besichtigen. Die soll schön sein.
Wenn ...
Freitag, 7. Juli 2017
Die Wettervorhersage
... ist auch nicht mehr das, was sie mal war.
Ich bin mir ganz sicher, dass für heute Sonnenschein und KEIN Regen angesagt waren.
pffff ... stimmt beides nicht.
Ich bin mir ganz sicher, dass für heute Sonnenschein und KEIN Regen angesagt waren.
pffff ... stimmt beides nicht.
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