Samstag, 6. Februar 2010

Sie hat es gewagt

Das große Tochterkind war mutig und hat sich getraut.


Nun müssen die Haare ab geschnitten werden, damit man die neu verzierten Ohren auch sehen kann.

(Ich bin ja eigentlich hart im Nehmen, aber als ich da so zuschaute war ich ganz froh, dass ich meine Löcher schon habe.)

Donnerstag, 4. Februar 2010

Hundegeburtstag

Unser Hund wird heute 1 Jahr alt.
Jetzt ist er also groß. Sogar größer, als er für seine Rasse sein dürfte, aber das stört bei uns niemanden.
Das mit der Kerze haben wir mal lieber gelassen, auch wenn das meinen Kindern sehr gefetzt hätte. ;) Dafür gab es heute früh eine extra-Wurst, am Stück, von der Hand ins Maul sozusagen. Geschmeckt hat es!
Hier ein kleiner Rückblick. Das letzte Bild ist ein paar Tage alt.

 
  
  
  
  
 

Mittwoch, 3. Februar 2010

Fluten

Heute früh hat es geschneit. Mal wieder, ich weiß.
Aber es war kein Watteschnee. Eher Schneematsch, der vom Himmel fiel. Aber beeindruckend viel. Und dieser Schnee hat auch eine sehr klebrige Konsistens. Alles ist weiß, die Bäume, die Sträucher, Der Zaun von oben und von der Seite (!) Der Schneematsch ist da einfach festgefroren.

Mein Hund tropft. Der Schnee bleibt immer in seinem Fell hängen, aber dieser war besonders hartnäckig und mein Hund besonders weiß. Und jetzt taut er. ;)

Heute früh dachte ich aber auch, was wäre, wenn es die letzten Wochen nicht geschneit, sondern geregnet hätte? Wenn ich die beeindruckenden Schnee-Eis-Berge am Straßenrand sehe, dann denke ich, es wäre sicher auch nicht recht gewesen. Gar nicht recht. Wassermassen, über das Ufer tretende Flüsse, überflutete Keller ...
Hoffen wir, dass der Schnee langsam schmilzt.
Ich persönlich hoffe ja, dass der Schnee noch ein Weilchen liegen bleibt. Draußen scheint die Sonne und die ganze Welt strahlt und glitzert. So schööön!

Ich bin dann mal weg. Sonnenstrahlen tanken!

Familie

Familie ist schon was seltsames.

Auf der einen Seite die festen Bande. Man hält zusammen wenn es drauf ankommt. Man steht füreinander ein, hilft sich und lässt sich nicht unterkriegen.
Da ist Liebe, eine auf ihre Art bedingungslose Liebe.

Aber da ist auch die andere Seite. Die, wo man sich nicht genügt. Wo man sich reibt, streitet, sich gegenseitig verletzt. Und Verletzungen von geliebten Menschen tun besonders weh.

Und weil Blut dicker ist als Wasser hoffe ich, dass man auch nach einem Zwist wieder gemeinsam vorwärts schauen kann.

Dienstag, 2. Februar 2010

Krank

... bin ich.

Gestern schon, heute auch. Eigentlich hätt ich beide Tage zu einer Fortbildung gemusst. Stattdessen dümpel ich im Bett rum. Und fühl mich ziemlich daneben. Blöd, einfach nur blöd.
Und dabei hab ich nichmal was namhaftes. Sowas wie Sinusitis, Bronchitis, Angina ... oder so. Von allem ein bisschen vielleicht und einfach krank!

Und Draußen scheint die Sonne. Bei frischgefallenem Schnee. Watteschneespaziergangwetter. Hach!

Sonntag, 31. Januar 2010

60 Jahre

So alt wird meine Mutter heute. Welch starke Zahl.

Drei Töchter und mindestens 30 geladene Gäste werden heute Abend versuchen, diesen Tag in Erinnerung bleiben zu lassen.

Wintermärchen

So titelten heute Journalisten den Winterstatus in Deutschland.

Und genau so habe ich es empfunden, vorhin bei meiner ersten Hunderunde.

Der Schnee hat watteweich sorgfältig alles Schmutzige bedeckt. Die Sonne scheint, es funkelt und glitzert. Es ist klirrend kalt Draußen und knirscht beim Laufen.
Schneeberge türmen sich rechts und links der noch weißen Straße und unter dem blauen Himmel fühle ich mich wie im Urlaub.

So schön!!!

Vielleicht gelingt es mir noch ein Bild einzufangen. Aber sicher ist es überall das gleiche Bild, heute an diesem Sonntag. Es schreit nach warm einpacken und rasugehen.
Wenn da nicht der blöde Schnupfen wäre, der alle Freude etwas dämpft.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Na suuuper

Heute nacht hat es geschneit. Oder sagen wir besser ge-schneesturmt. Heute morgen Schneeverwehung bis zu 30cm hoch, an anderen Stellen dafür blank.
Und heute morgen hat es geregnet. Die blanken Stellen waren also Eis.
Genau das hab ich jetzt gebaucht. Ich meine, wir hatten ja noch nicht genug Winter.

Die Heizung tut wieder. Aber warm ist was anderes. Ich muss gleich mal kontrollieren gehen. Nicht dass die wieder aussetzt, das kann ich grad nicht gebrauchen.

Das kleine Tochterkind ist mit Bauch- und Kopfschmerzen aufgewacht. Wurde dann schnell besser, aber aufgrund der vorangeschrittenen Zeit und der Tatsache, dass mein Auto in einer Schneewehe steht, durfte sie zu hause bleiben. Jetzt spielt sie seit fast zwei Stunden friedlich. Die ist da echt unkompliziert. Sonst würde ich sie auch nicht zu Hause lassen. ;)

Die Nachbarsfrau schippt gerade mein Auto noch weiter ein. (Mein PC steht am Fenster mit Blick aufs Nachbarhaus gegenüber.) Ich frag mich, wie ich nachher aus der Lücke rauskommen soll, denn unter dem Schnee ist das blanke Eis.

Ich mag den Winter, aber mir wird irgendwie nicht mehr so richtig warm. Kalte Beine, kalte Füße, ständig rausmüssen in Wind und Eis ... ach nee, ich hab echt keine Lust mehr. Wenn wenigstens die Sonne scheinen würde, dann wäre es wirklich erträglicher.

Grad hab ich mit einer Nachsorgefrau telefoniert. Sie wird von ihrem Mann nicht unterstützt, aber er gibt Ratschläge aus dem Off (das Kind wird nicht satt, deine Milch ist zu dünn - meine Güte, der Kleine ist ganz augenscheinlich nicht am Verhungern, ganz im Gegenteil). Dabei hat er den Kleinen in den 6 Wochen seit der Geburt nicht ein mal im Arm gehabt.  Irgendwie deprimierend!

Ich vermisse meine Freunde. Sehr sogar. Die Familie kann das leider gar nicht kompensieren, was mit wirklich sehr leid tut, aber ich nicht ändern kann. Telefongespräche helfen nur mäßig, manchmal denke ich, damit wird es eher noch schlimmer. Was soll ich denn auch erzählen, wenn mir nach Heulen zumute ist?

Ich muss lernen. Ganz dingend. In 6 Wochen ist Prüfung und es liegt ein Fachbuch und ein dicker Ordner vor mir. Aber ich habe weder Lust noch Muse, mit dem zu widmen. Und ärger mich über mich selber.

Boah, ist das deprimierend hier!

Kann jemand mal die Sonne einschalten?

Mittwoch, 27. Januar 2010

Nicht lustig

... finde ich es, wenn die Heizung bei -15 Grad Außemtemperatur versagt.
Heute früh waren es kuschelige 14 Grad im Wohnzimmer. Und in der Küche. Und im ganzen Haus.
Jetzt läuft die Heizung wieder. Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich Schneehose und Winterstiefel (bei stundenlangen Sitzen wird einem ordentlich kalt) ausziehen kann.

Dienstag, 26. Januar 2010

Sprachwahl

Heute war Elternabend. Es ging um die erste langfristige Entscheidung, die das große Tochterkind zu treffen hat. Die Wahl der zweiten Fremdsprache ab Klasse 6.

Zur Auswahl stehen Latein und Französisch, beides seit Jahren erprobt, und seit zwei Wochen auch Russisch. Letzteres ist noch aus alten Jahren bekannt, man hat jede Menge Lehrer, die diese Sprache unterrichten können, und möchte das jetzt wieder nutzen. Als Versuchsprojekt sozusagen.

Latein und Französisch kann ihr keiner helfen. Wobei ich das bei Latein nicht so schlimm finde, denn immerhin muss man diese Sprache nicht sprechen können. ;) Laut Aussage der Lehrerin legt es aber gute Grundlagen für das Erlernen anderer Sprachen und für das Verständnis von ... vielem. ;)
Russisch kann ich zumindest lesen, wenn auch kein Wort (mehr) verstehen. Aber mit der Option, dass dies ein Versuchsballon ist und man heute noch gar nicht sagen kann, wie das die nächsten Jahre weitergehen soll - ich weiß nicht, ob mir das gefällt.

Ich persönlich tendiere zu Latein. Mal sehen, wie mein Kind das sieht.