Donnerstag, 21. September 2017

Puh

... meine Nerven!
Die Nicht hat Geburtstag und wünschte sich eine Tasche. Vielleicht wünschte es auch nur die Mutter, denn das Kind trägt die Tasche der Mutter. 
Wie auch immer, die Crossbag aus dem Hause farbenmix wollte ich sowieso mal nähen und so machte ich mich ans Werk. 
Meine Güte, war das fummelig! Was bin ich froh, es ist vollbracht. 



Daim Schnittmusterkein Hinweis zum Reißverschluss stand (oderhab ich ihn überlesen?), führt der jetzt von oben nach unten. Finde ich ungünstig. Aber gut, so ist es jetzt. Es ist nach 23 Uhr und ich verschwinde jetzt ins Bett!
Trotz allem gefällt sie mir gut so! Beim nächsten Mal achte ich aufden Reißverschluss und mache mir gleich einen Vermerk in der Anleitung!


Mittwoch, 20. September 2017

Heute ist Auspacktag

... beim Kreativbloggerwichteln von Lunaju. Vielen Dank, liebe Kristina, für die Aktion, sie war wie immer gut organisiert und durchdacht. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht!

Das Päckchen ist ja schon am Samstag gekommen und ich bin tapfer drum rum geschlichen. 



Heute nun endlich war es soweit und ich durfte reinschauen. Bewichtelt wurde ich von der lieben Marita, welche unter erschwerten Bedingungen, mit gebrochenem Fuß, aktiv war.



Es war alles sehr liebevoll verpackt.


Und das war der Inhalt: ein Täschchen (Frauen brauchen immer irgendwelche Taschen), eine kleine Geldbörse, beides im maritimen Look, ein Körbchen (so eines wollte ich schon immer mal haben, vielen, vielen Dank), einen Tee und einen Tassenkuchen samt Tasse.


Vielen lieben Dank für alles! 

(Wer wissen will, was die anderen bekommen haben, der muss hier mal spickeln gehen.)

Nun kann ich euch zeigen

... was mein Wichtel bekommen hat. Denn heute ist der 20.9., Auspacktag!

Ich habe mich dieses Mal total schwer damit getan, für meinen Wichtel Sabrina etwas zu finden.
Dann war sie auch noch lange in der Sommerpause, so dass ich nicht mal spickeln konnte, was gerade so angesagt ist.

Ich habe das ganze Blog gelesen, wirklich alles, vom ersten bis zum letzten Eintrag, um zu schauen, was sich mein Wichtel schon selbst genäht hat. (So fielen einige Ideen nämlich gleich von vornherein weg.)

Jedenfalls hatte ich einen totalen Knoten im Hirn und so sind es eine Ansammlungen von Kleinigkeiten geworden. Und ich hoffe sehr, dass sie trotz allem gefallen und nützen.

Erschwerend hinzu kam ja noch, dass ich das neue Nähzimmer einräumte und auf die Nähmaschine gewartet habe. Statt auf der alten Nähmaschine zu nähen, habe ich das meiste dann auf der neuen fertig gestellt, was mich herausgefordert hat (die neue ist sowas von fix), was man leider auch immer wieder sieht.

Nun ja, lang und breit herausgeredet ... hier also meine Wichtelgeschenke.

Das größte Geschenk hatte gar nichts mit Nähen zu tun. Es war quasi eine fummelige Fleißarbeit.
Eine Schnüffeldecke für das Hundetier. (Erkennt ihr den Teaser?)
Meine Hunde lieben das Teil und sind wirklich rattenscharf, wenn ich ihnen darin Leckerli verstecke und sie die suchen dürfen. Ich hoffe, der Hund von Sabrina hat ebenso Freude daran.




Das nächste sind ein "Sack voll" Nähgewichte. Ich habe letztes Jahr selber welche geschenkt bekommen und finde sie wahnsinnig nützlich. Wahrscheinlich weil ich zu blöd bin, ordentlich Nadeln zu pinnen. ;)
Die Tetraeder sind mit Vogelsand gefüllt (hüstel, ich befürchte, man riecht es, dezent nach Anis), die kleinen Nähgewichte sind drei Karosseriescheiben zusammengeklebt und in Stoff gehüllt.





Dann gab es ein Nadelkissen, welches man sich ums Handgelenk wickeln kann und mit Klett verschlossen wird. Als ich das woanders sah, habe ich mich sofort verliebt und mir selbst auch eines genäht. Ich selber nutze es wirklich gern, auch wenn ich immer aufpassen muss, dass ich mir meine langen (Quilt)Nadeln nicht durchsteche. ;) Sabrina hat natürlich das Hübschere von beiden bekommen. :)




Dann hatte ich gesehen, dass mein Wichtel die W6-Overlock hat und die ist ja ohne Auffangbehälter.
Man arrangiert sich, ... trotzdem fand ich die Idee einer Unterlegdecke aus Wachstuch bzw. beschichteter Baumwolle mit einer Auffangmöglichkeit sehr cool und hab die gleich nachgenäht. Am liebsten hätte ich das Ding selber behalten, aber ich werde es dann einfach für mich noch einmal nähen.



Dann gab es noch eine KUORI von Hansedelli. Natürlich weiß ich nicht, ob das Handy des Wichtels da rein passt, aber das Teilchen ist so hübsch, damit kann man sicher auch andere Dinge transportieren.



Zum Schluss noch eine Kleinigkeit, damit wenigstens etwas in einer der angegebenen Lieblingsfarben ist, ein Schlüsselband. Ich finde, Schlüsselbänder kann man nicht genug haben und so musste ich auch bei dem an mich halten, es nicht selbst zu behalten. ;)



Alles hübsch verpackt (ich liebe es schlicht) und mit Schokolade versehen, durfte sich das Päckchen dann auf die Reise machen.



Nun hoffe ich sehr, dass der lieben Sabrina von Saroyas Hexerei die Sachen gefallen.

Bei mir zumindest hätte alles einziehen dürfen. ;)






Freitag, 15. September 2017

Mein Wichtelpaket

... ist angekommen. 

Und ich soll jetzt wirklich bis zum 20. warten? 
Wie soll ich das bloß aushalten? 
Ich glaube, ich verstecke es! 🙈 


Montag, 11. September 2017

Der Gatte war

... im USA-Land und hat mir eine Riesen-Freude gemacht. Er hat sich als völliger Laie in einen Quiltshop begeben. Vorher habe ich ihn mit den nötigen Vokabeln ausgestattet (denn so wenig, wie ich Fachenglisch kann, so wenig kann er sich übers Nähen unterhalten), und dort hatte er noch die fachkundige Hilfe der Ladeninhaberin. 
Heraus gekommen ist ein wunderschönes Quiltpaket und ich werde noch eine Weile die hübschen Stoffe streicheln müssen, bevor ich mich traue, sie anzuschneiden. 


32 Seiten

... Schnittmuster ausschneiden, das war meine gestrige Abendbeschäftigung. 
Hab ja sonst nichts zu tun. 


Fertig eingepackt

... ist das Wichtelpaket schon mal. 
Jetzt fehlt nur noch die Schokolade ... dann kann es auf die Reise gehen. 


Dienstag, 5. September 2017

Einen Teaser

... bin ich LunaJu vom Kreativbloggerwichteln 2017 noch ganz dringend schuldig, denn am Wochenende sollen die Sachen schon verschickt werden.

Hier also ganz schnell ein kleiner Blick durchs Schlüsselloch.



Mehr zum ganzen "Ding" gibt es nach dem Auspacken.

WMDEDGT 9/2017

Obwohl ich mich heute früh erinnerte, dass es der 5.9. ist und damit die Frage: Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag? von Frau Brüllen zu beantworten war, habe ich es doch nicht geschafft, Bilder zu machen.

Also wieder ganz nüchtern die Aufzählung meines Alltages:

Dienstags hat das Tochterkind erst später Schule, viel später!
Und das heißt, auch ich kann länger schlafen, was ich wirklich wirklich genieße, ich gebe es ehrlich zu, auch wenn es für die Tochter heißt, dass sie erst spät nach Hause kommt.
Aber ich glaube ganz ehrlich, auch sie genießt es, länger schlafen zu können. Sie ist mir da einfach zu ähnlich. ;)

Nachdem das Kind aus dem Haus war, habe ich in windeseile die Praxis vorbereitet, denn halb 10 sollte die Babymassage starten. Dafür musste ich den Raum einheizen (Heizlüftern sei Dank!) und vor allem noch die Badeeimer auswaschen, denn die haben monatelang geruht, denn so lange hatte ich schon keine Babymassage mehr in der Praxis.

Schnell noch die Hunde füttern und eine kleine Runde mit ihnen laufen, denn ab 9.15 Uhr trudeln die Frauen ein. Kurz nach halb 10 konnte ich fast pünktlich starten und obwohl es 8 Kinder zwischen 8 Wochen und 7 Monaten waren, waren alle lieb und es gab kein Geschrei. Da habe ich bei einer so großen Runde immer Bauchweh.
Im Anschluss an die Massage gibt es immer noch eine Baderunde im Tummy Tub (Badeeimer), was heute allen Kindern gefallen hat, bis auf einen notorischen Nörgler. ;) Aber selbst er hat nur gemotzt, es kam kein einziges Tränchen.

Anschließend wieder alle Eimer ausgewaschen und den Kursraum nach kräftigem Lüften für den Rückbildungsgymnastikkurs morgen vorbereitet.

Bevor ich zu meiner Hausbesuchsrunde aufgebrochen bin, gab es einen Happen zu essen und wieder eine Hunderunde, diesmal die längere Variante.

Zurück von den Hausbesuchen (mit netten Babys und noch netteren Müttern) hab ich einen schnellen Bulgursalat und Falafel vorbereitet, denn am Nachmittag haben sich die Eltern des nicht mehr ganz so kleinen Tochterkindes (das Mädel überragt mich um einen Kopf) zu einer kleinen Kennenlernrunde getroffen.
Zwischendurch hab ich mit dem Gatten "konferiert", der weilt gerade im USA-Land.
Das Elterntreffen war wirklich eine gelungene und entspannte Angelegenheit.
Im Anschluss dann noch einen Elternabend, der länger als gewöhnlich dauerte, denn es gab doch diversen Diskussionsbedarf, dem Lehrermangel "sei Dank".

Nun habe ich noch das Protokoll eingetippt und drei email-Adressen in den Verteiler eingepflegt (ich bin Elternsprecherin) und eine Runde durchs WWW gedreht.

Und ich habe Fotos gekuckt ... hach, wie schade, dass ich die nicht zeigen kann. Aber ich habe ja bewusst dieses Blog anonym gewählt und so will ich es auch weiter halten. Die letzten Tage hatte ich eine Fotografin dabei, die für einen Auftrag Hebammenarbeit fotografierte und sie hat so so schöne Fotos gemacht, und gerade heute bei der Babymassage waren wirklich zuckersüße dabei. Irgendwie kann die gute Frau zaubern. Durch ihre Linse sehen die Kinder zum Knutschen süß aus und sogar ich kann mich aushalten (und ehrlich, ich mag mich auf Fotos so überhaupt gar nicht leiden).

Eines kann ich euch zeigen ... und dann gehe ich schlafen. Und wer schauen will, was andere so erlebt haben, der kuckt einfach hier.





Mein neues Schätzchen

... lebt seit einer Woche bei mir, wurde heftig begrüßt und auch schon oft in Beschlag genommen. 
Der Gatte hat einen passenden Platz gebaut und nun darf sie hier wohnen bleiben ...


... meine neue Nähmaschine. 
Hach, was freue ich mich!

Ich gebe zu, das Maschinchen und ich, wir müssen noch warm werden miteinander. Aber nicht, weil sie zickt, sie ist einfach ganz anders als meine alte Nähmaschine (mit der ich nicht untufrieden war!). Es ist, als ob man von einem kleinen VW auf einen großen Mercedes umsteigt. Es fühlt sich komplett anders an, obwohl beide Autos einfach nur fahren ... so wie beide Maschinen einfach nur nähen. ;)

Donnerstag, 24. August 2017

Ein größeres Nähzimmer

... das war ein großer Traum von mir.
Anfangs sah es nicht so aus, als würde das je was werden und ich war eigentlich schon glücklich, ein Näh-Kämmerchen zu haben.
Viele nähen ja auf ihren Esstischen, was bei uns der Super-Gau wäre, da wir mega unordentlich sind und der Esstisch eh schon mit viel Kram vollliegt. Wenn ich mir da jetzt noch Nähmaschine und den ganzen Kram vorstelle ... das geht gar nicht.
Und das Kämmerchen war mein Reich und dorthin habe ich mich auch gern zurückgezogen.

Und dann bin ich dem Patchworken verfallen. Habe ich vorher nur Taschen und Kram genäht, waren es plötzlich Decken, die genährt werden wollten.
Es kam, wie es kommen musste, der Raum ist zu klein. Nicht etwa für die vielen Stoffe, das ging schon (okay, am Ende wurde auch der Platz etwas eng, denn es kamen dann doch immer wieder teuer erworbene gute Quilt- und Patchworkstoffe dazu), aber so eine Decke hat am Ende gar nicht mehr gut auf den Näh-Tisch (ein alter kleiner Ikea-Schreibtisch) gepasst. Es war eine arge Quälerei.

Irgendwann wusste ich, ich brauche eine neue Nähmaschine. Nicht, weil die alte nicht mehr tut, nein sie ist schlicht zu klein. Es passt keine Decke drunter. Selbst Babydecken zu quilten ist eine echte Herausforderung. Und ich möchte nicht nur Mini-Quilts und Tischläufer machen. ;)
Ich habe also im Internet recherchiert, und auch DIE optimale Maschine gefunden. Dabei ging es nicht in erster Linie darum, was sie kann, sondern vor allem, dass der Durchgangsraum zwischen Nadel und Maschine so groß wie möglich ist.
Nun ist aber diese neue Wunschmaschine ein wahres Monster im Vergleich zu meiner derzeitigen.
Und so habe ich geseufzt ... und den Wunsch erstmal ad acta gelegt bzw auf eine Zeit verschoben, wo die Kinder aus dem haus sein werden.

Jetzt wird die Geschichte etwas kompliziert. Es gibt in unserem Haus einen Raum, den ich eigentlich für die Praxis nutzen wollte. Bisher mache ich meine Vorsorgen, Vorgespräche und Massagen im Praxisraum, habe aber immer davon geträumt, die Massageliege nicht immer wegräumen zu müssen.
Nur habe ich mit zunehmender Arbeit auch festgestellt, dass mir MEHR Arbeit gar nicht gut tut. Warum sollte ich also ein extra Zimmer schaffen, für Arbeit, die ich gar nicht zusätzlich machen möchte? Für die wenigen Massagen kann ich die Liege auch auf- und abbauen. und für die wenigen Vorsorgen und Gespräche, kann auch der kleine Tisch im Kursraum stehen bleiben. Klar, ich hätte etwas mehr Platz im Kursraum geschaffen, aber eben nur ETWAS mehr Platz.

Besagter Raum wurde seit unserem Einzug eigentlich als Abstellplatz genutzt. Und mein Mann sagte ganz klar: "Wenn du den Raum nutzen willst, dann mach ihn dir frei." Er hat sein Zeug rausgeräumt ... aber der ganze große Rest war von mir.
Dieses Zimmer frei zu räumen hat mich viel Zeit gekostet. Planen fällt mir immer ganz leicht, an der Umsetzung scheitere ich dann oft.

Aber jetzt habe ich es durchgezogen. Praktischerweise räumt der Freund der großen Tochter gerade eine Wohnung aus und es fallen für mich sogar noch Schränke ab. Wie ideal, denn so kann ich das ganze Nähzeug viel besser verstauen und wegräumen. Herrlich!
Diesen Samstag kommen die Schränke und ich bin schon ganz hibbelig. Dann werden die ganzen restlichen Stoffe um- und eingeräumt.

UND ... ich kann mir die neue Nähmaschine kaufen. Der Gatte und ich haben schon ein bissel getüftelt und überlegt, er wird mir sogar extra einen Nähtisch bauen.

Leider muss ich auf das Maschinchen noch ein bisschen warten. Klar könnte ich sie im Internet bestellen, aber mir wäre es lieber, ich würde eine Einführung dazu bekommen, schließlich ist sie ein kleiner Computer. Ich habe mich für einen Händler vor Ort entschieden, wobei vor Ort halt 3 Orte weiter ist und die Einführung 2 Stunden dauern soll. Sprich, ein ordentlicher Termin ist vonnöten. Und das geht eben nicht nebenbei.

Nun denn, jetzt habe ich so lange gewartet, darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an. Und es ist ja nicht so, dass ich keine Nähmaschine hätte. Wenn mich die Nählust überkommt. ;)





Mein Handy habe ich geschrottet

... nun ja, zumindest habe ich es versucht.
Jetzt ist es beim Handy-Doktor, der macht es hoffentlich wieder heile und ich begnüge mich derweil mit einem alten Gerät.

Sonntag, 6. August 2017

Und heute

... also einen Tag nach dem 5., hat der Gatte Geburtstag, wir schwänzen die Kirche (Obwohl wir eigentlich beide hinwollten), einfach weil wir gestern nicht geschafft haben, was es heute noch zu schaffen geht.
Der Gatte muss was für die Arbeit erledigen, ich Kuchen backen und Kleinigkeiten vorbereiten, denn heute folgen wir der nächsten Einladung, unsere syrischen Freunde wollen uns gern bei sich haben.
Und da der Sohn von ihnen gestern Geburtstag hatte und der Gatte heute aber keine Lust zum feiern hat, haben wir die Einladung gern angenommen.

Ich geh jetzt mal das Tochterkind wecken. Sie soll natürlich mit! ;)
Morgen startet die Schule wieder und ich befürchte, sie wird heute Abend nicht einschlafen können und morgen SEHR müde sein.

Ich wünsche allen Sachsen, sollte hier jemand lesen, einen guten Start ins neue Schuljahr! Auch wer keine Kinder hat, wird im Alltag merken, dass es wieder los gegangen ist.

WMDEDGT (8/2017)

... diese Frage stellt Frau Brüllen jeden 5. des Monats in die Bloggerrunde und diesen Monat beteilige ich mich mal wieder dran. Natürlich wieder einen Tag z spät, wie sollte es anders sein.

Der 5. August war ein Samstag und so gab es früh ein gemeinsames Frühstück mit frischen Bäckerbrötchen, wie eigentlich jeden Samstag. Gemeinsam ist mittlerweile relativ, denn das große Tochterkind ist im Urlaub, das kleine Tochterkind schläft Ferienbedingt bis fast Mittag und so saßen der Gatte und ich allein beim Frühstück. Aber eben doch gemeinsam, da der Gatte ja unter der Woche in Deutschland unterwegs ist und ich in der Regel fastenbedingt nichts frühstücke.
Zu den Brötchen gab es frische Eier, auch das ist Tradition, und da die Eier von einem deutschen Biohof kommen, gehe ich mal davon aus, dass keine Giftstoffe enthalten waren.

Nach dem Frühstück dann Duschen, Anziehen und ab ging es zu einem Hausbesuch. Einer, der meiner Seele gut tut, denn die Frau wird nicht müde zu erwähnen, wie gut ihr meine "Hilfe" tut. Dabei mache ich gar nichts weiter, als sie bestärken und mit dem Kind shakern. Aber ich glaube, mein Besuch tut einfach ihrer Seele gut und dann passt es ja auch.

Danach war ich einkaufen und irgendwie ist es dann doch ein Großeinkauf geworden, aber der Geburtstag des Mannes und ein Besuch bei Freunden musste mit bedacht werden. Außerdem galt es noch, zwei Kleinigkeiten für zwei Schulanfänger zu besorgen.

Zu Hause dann schnell auspacken, den Einkauf verstauen, nochmal abduschen, einen Hund einpacken und auf ging es nach Leipzig zu lieben Freunden.
Seit Ewigkeiten haben wir uns nicht mehr gesehen, aber die beiden Männer stehen im regelmäßigen Kontakt, der Gatte war Trauzeuge, die beiden sind seit Jahren befreundet. Wir waren zur Schulanfangsfeier geladen, ein Event, was im Osten doch etwas größer gefeiert wird ... hier war es aber hauptsächlich die Familie, die mitfeierte. Alles sehr nette Leute und so war es dann auch ein sehr schöner, entspannter Nachmittag und Abend.
Ich musste mehrmals schmunzeln, denn der Gatte scheint als Trauzeuge Eindruck hinterlassen zu haben. die Hochzeit ist schon Jahre her, wir haben die Familien der Brautleute auch genau so lang nicht gesehen ... und doch wurde der Gatte von dem meisten als DER Trauzeuge identifiziert. ;)

Abends waren wir trotz allem müde und sind recht bald zu Bett gegangen (was man halt so bald nennt), leider hatte ich noch eine ganze Weile mit Bauchweh zu kämpfen, ein Übel, was ich oft nach Festen und gutem Essen habe.

Jedenfalls haben wir uns vorgenommen, dass wir nicht wieder Jahre ins Land gehen lassen bis zum nächsten Wiedersehen ... mal sehen, ob es uns gelingt.


Mittwoch, 26. Juli 2017

Vor 3 Tagen habe ich noch versucht

... die Wärme aus dem Haus zu bekommen, jetzt überlege ich, wie ich das Haus wieder warm bekomme.
Verrückte Welt. Und das Ende Juli!
Auch heute wieder deutlich unter 20 Grad und Regen, Regen, Regen.
Ach ja.

Montag, 24. Juli 2017

Sich in den Finger zu schneiden

... ist eine selten dämliche Idee.

Zum Glück war es die linke Hand und zum Glück bin ich gerade nicht mega beschäftigt, denn ganz ehrlich, es ist eine wirkliche Behinderung. Schon allein, weil ich mir nicht mal ordentlich die Hände waschen kann. Und das mache ich ja eigentlich bei jedem Hausbesuch. Und gerade ist es doch eine sehr oberflächliche Handwäsche.

Nun ja, ich bin selber Schuld, deswegen will ich mal nicht jammern und die Fingerkuppe ist noch dran, auch wenn ich im ersten Moment dachte, der Finger wäre einen halben Zentimeter kürzer.
Der nette Chirurg hat es auch nicht genäht, nur zusammen gepflastert ... ist wohl kostengünstiger. Er hat mir versprochen, es heilt genau so gut. Das hoffe ich sehr. ;)

Aber so wird es einem nicht langweilig. ;)

Dienstag, 18. Juli 2017

Zurück aus dem Urlaub

... habe ich erstmal (täglich) alle Fenster und (Terassen-)Türen aufgerissen. Nach 3 Wochen Camping fühlt man sich sonst eingesperrt und die Luft riecht ganz schnell schal. So genieße ich gerade den täglichen Luftzug sehr.
So glücklich wie ich bin, wieder in meinem Bett zu schlafen, so sehr vermisse ich natürlich die beständig frische Luft ohne Straßen-, Stadt- und Baustellenlärm. ... Nun ja, man kann nicht alles haben.

Jetzt habe ich erstmal 3 Tage ununterbrochen Wäsche gewaschen. Ja, ich glaube, heute ist das letzte Kleidungstück gewaschen worden. ;) Drei Wochen alte Schmutzwäsche ist auch nicht wirklich lecker.

Leider geht das Waschen gerade so weiter. Ich habe einen alten Kleiderschrank, den ich seit meiner Kindheit habe und wirklich liebe. Allerdings ist mir schon eine ganze Weile aufgefallen, dass meine Klamotten muffig riechen. Es hat jetzt bestimmt ein Jahr (und jede Menge Wäscheduftversuche) gedauert, bis ich kapiert habe, dass es der Schrank ist. Hab mal im Internet etwas gesucht und komme wohl nicht drumrum, den Schrank leer zu machen, auszuwischen und auszulüften. Und bei der Gelegenheit die Klamotten nochmal waschen. Puh ... in dem Schrank habe ich aufgrund seiner Größe nicht nur meine gesamten Klamotten, auch die Bettwäsche, diverse Decken, ... "Zielkleidung" gelagert. Das kann lustig werden.

Seit Ewigkeiten saß ich mal wieder an meiner Nähmaschine .. wie habe das vermisst. Seufz. Das Problem ist, sobald ich mal dran sitze, komme ich nicht wieder los davon.
Aber meine Schwägerin hat mich gebeten, eine Tasche für sie zu nähen. Diesem Wunsch komme ich gern nach.
Außerdem mache ich ja mit beim Kreativbloggerwichteln bei LunaJu mit.
Dafür mache ich mir auch schon meine Gedanken und wäge ab. Eine Idee habe ich schon, die wird als Nächstes umgesetzt, eine andere Idee schwebt noch in meinem Hirn. Am liebsten würde ich was patchen, aber mein Wichtel schreibt, dass sie keine Quilts mag. Meint sie damit nur die Decken, die man landläufig als Quilt bezeichnet, oder jede Patchworkarbeit? Schwierig. Aber für eine Decke würde weder die Zeit, noch der finanzielle Rahmen reichen. Von daher ... ich denke weiter nach!

Außerdem muss ich jetzt endlich mal die ganzen Rechnungen drucken, die ich im Urlaub bearbeitet habe. ;) Damit die Kohle auch bis zu mir kommt.

Mein Garten schreit auch ganz laut nach mir. Unglaublich, wie das Zeug in 3 Wochen schießt. Vor allem aber das Unkraut. Alles grün, Wahnsinn.

Außerdem Kurse planen, Frauen anschreiben, emails beantworten, Hausbesuche machen ... der alltägliche Wahnsinn hat mich wieder.
Ich habe mir vorgenommen, nächstes Jahr die kompletten Ferien frei zu nehmen. Mal sehen, ob mir das gelingt.

Heute Abend kam die große Tochter zu mir und fragte, wie das denn mit einer Kur funktionieren würde. Wer das bezahlt, wo man die beantragen muss. Ich erklärte es ihr und fragte, wer denn in Kur will ... und sie darauf ... na du! Sie zählte mir alle meine krankheiten und Baustellen auf und sagte, ich solle doch mal in Kur fahren. Sie würde sich um alles (Schwester, Hund, Haus ... ) kümmern. Ist sie nicht süß?
Aber drei Wochen hier alles zurück lassen? Ich glaube, das funktioniert nicht. Ob ich mich da entspannen könnte?
Aber mal eine Woche weg?! Richtig weg ... ohne alles ... das ist vielleicht zu realisieren. Ich behalte es mal im Kopf. Sowas muss ja gut geplant werden.

Dafür ist die kleine Tochter heute gar nicht nach Hause gekommen. Ohne Bescheid zu sagen. Okay, ich wusste, wo sie ist, aber das sie zwei Nächte weg bleibt, war so nicht abgesprochen. Nach einer kurzen Panik (ich war 3 Stunden nicht zu Hause, in der Zeit hab ich sie eigentlich zurück erwartet) klärte es sich dann aber doch noch auf. Nun ja, 13jähre Teenies ... sind irgendwie unberechenbar.

So, das waren ein paar Schnipsel aus meinem derzeitigen Alltag. ... Ich komme wieder.




Donnerstag, 13. Juli 2017

Was soll ich sagen

... so richtig wurde und wird das hier nichts mehr.
Nass, jetzt auch deutlich kühler ... und keine Ostsee weit und breit, selbst das Wasser ist auch nicht so, dass man mal eben hinlaufen und dran entlang spazieren könnte ...

Interessant, dass mir das so viel ausmacht. Ich habe das deutliche Gefühl, im Urlaub brauche ich Wasser. Dabei mag ich das Wasser nicht mal, also ich mag weder gern DRIN sein, noch gern DRAUF. Wobei man das mit dem DRAUF mal probieren müsste, wir denken schon länger drüber nach, mal auf dem Wasser Urlaub zu machen und dabei zum Beispiel die Müritz entlang zu schippern.
Aber AM Wasser, das ist für mich Urlaub. Großes Memo für unsere nächste Urlaubsplanung. ;)

So werden wir wohl morgen schon aufbrechen, am Samstag soll es sowieso nur regnen, da können wir auch nach Hause fahren. Meine Hunde werden es mir danken. Gerade die Madame ist sichtlich genervt.

Überhaupt hatte ich mir den ganzen Urlaub anders vorgestellt. Natürlich nicht so nass, aber das ist unterm Strich nicht das Problem.
Letztes Jahr haben wir für die Madame einen Hundehänger fürs Fahrrad gekauft und auch schön trainiert, dass sie ihn mag. Aber zwei Dinge sind dieses Jahr dann dazu gekommen, die das ganze erschwerten oder gar unmöglich machten. Einmal mein Knie, welches zwar wieder Fahrrad fahren zulässt (juchhu), aber leider eben keine Belastung. Also sobald es hügelig wird, sagt mein Knie "nee". Ich habs probiert. Sehr doof.
Außerdem hat der Lockenhund gesundheitliche Probleme und ich möchte ihn nicht belasten. Da das dumme Tier sich ja nicht chauffieren lässt (auch das haben wir in den Jahren davor schon des öfteren probiert, Hänger, Korb am Fahrrad, Rucksack ... alles doof), muss er nebenher laufen. Blöderweise war es an der Ostsee erstaunlich hügelig (okay, das hätte ich wissen können), so dass ich das meinem Knie nicht zumuten wollte und hier gibt es nicht die klassischen Radwege am Wasser entlang wo ich mal kurze Strecken fahren könnte, quasi wohldosiert für das Knie und den Hund.
Der Gatte sagt jetzt sicher, dass wir den Hänger ganz umsonst gekauft haben und für dieses Jahr hat er wohl leider Recht. Auch hier: Memo an mich, besser auf Radwege achten.

Hinzu kommt eine unbeschreibliche Lethargie. Ich nenne es mal so, das klingt irgendwie netter, ich könnte es auch als Faulheit bezeichnen.
Ich fühle mich maximal antriebslos und könnte gerade heulen, dass der Urlaub schon vorbei ist und ich mich überhaupt nicht erholt fühle. Im Gegenteil, wenn ich drüber nachdenke, was mich zu Hause an Arbeit erwartet, könnte ich gleich schreiend wegrennen.  Blödblödblödblöd!

Ich habe diese Unruhe / Unzufriedenheit schon eine Weile gespürt und dachte, es liegt an oben genannten Dingen und an der Tatsache, dass wir auf einem anderen Zeltplatz waren. Nicht im geliebten Märchenwald, am geliebten Strand ...
Aber ich habe viel gelesen, viel geschlafen ... normalerweise müsste doch trotz aller äußeren Umstände ein Erholungseffekt eintreten. Aber den spüre ich nicht. Gar nicht. Ganz im Gegenteil.
Es ist für mich okay, wieder nach Hause zu fahren. Zumindest habe ich das vor zwei Tagen so empfunden ... ich will wieder heim. Keine Ostsee, kein sichtbares Wasser ... dann kann ich auch nach Hause fahren.
Aber wenn ich an die Arbeit denke, dann fühle ich mich gleich wieder urlaubsreif. Und wenn ich hier sitze und meine Gedanken und Gefühle analysiere, dann merke ich, wie die Tränen kommen.
Ach so ein Mist!

Nun ja ... einen Schritt nach dem anderen. Und dann nochmal in mich gehen, ob ich nicht vielleicht doch eine Auszeit, eine richtige Auszeit nehmen sollte.



Morgen werden wir wahrscheinlich abreisen. Einen Tag früher als geplant, aber das Wetter wird nicht besser, eher schlechter. Und in der Nacht zu fahren ist bei den beiden felligen Chaoten sicher die bessere Option.

Gerade habe ich erfahren, dass zu Hause 10 Grad sind. Okeeee ... auch nicht wirklich nett.

Montag, 10. Juli 2017

Es regnet ... mal wieder ...

Das Wetter der letzten Tage war ganz gut, eigentlich kann man da nicht wirklich meckern. Es war nicht warm, das ist es an der Ostsee sowieso eher selten und genau deswegen bin ich da auch ganz gern, wenn Deutschland schwitzt. ;)
Aber nun haben wir die Ostsee verlassen und sind 200km gen Süden gefahren. In der Nähe von Potsdam sind wir auf einem Zeltplatz an der Havel ... eigentlich damit mein Mann ein bissel Boot fahren und die Teenietochter was erleben kann.
Das mit dem Boot wird dann eher nix, denn es ist nur ein winzig kleines Boot.
Das mit dem Erleben ... schau mer mal. Es is halb 12, die Teenietochter ist noch gar nicht in Erscheinung getreten. Wahrscheinlich wird es heute ein eher fauler Tag, an dem ich mal einkaufen gehen werde. Wenn es aufhören sollte zu regnen, könnte man ja auch mal die Innenstadt besichtigen. Die soll schön sein.
Wenn ...


Freitag, 7. Juli 2017

Die Wettervorhersage

... ist auch nicht mehr das, was sie mal war.

Ich bin mir ganz sicher, dass für heute Sonnenschein und KEIN Regen angesagt waren.
pffff ... stimmt beides nicht.

Man soll es sich gut gehen lassen

... im Urlaub. :)

Und deswegen habe ich mir dieses Mal was gegönnt.

Der Zeltplatz hier, der zugegeben wirklich schön ist (auch wenn der Strand Mist ist, aber das erwähnte ich glaube ich schon mal), hat eine Physiotherapie-Praxis direkt auf dem Platz.
Ich habe mich sehr gewundert und mir dann gleich mal das Prinzip der ambulanten Badekuren erklären lassen. Sehr interessant. Vielleicht mache ich direkt mal Kur-Urlaub. Ist zumindest eine spannende Idee.

Diese Praxis bietet unter anderem auch Fußpflege, diverse Massagen und Kosmetik an. Und so war ich ein mal bei der Fußpflege, hab mich ein mal massieren lassen und heute gab es eine Entspannungsmassage. Die nicht ganz mein Ding, aber wirklich sehr entspannend war.

Das ganze habe ich gleich zum Anlass genommen, meine eigenen Massagepreise (zu Hause in meiner Praxis) anzuheben. Ich bin wirklich viel zu preiswert und bei dem ganzen Aufwand, den ich ja trotz allem habe, war das schon lange fällig.

Dieser Urlaub

... ist nicht wirklich ein Badeurlaub. So viel schlechtes Wetter am Stück hatten wir schon lange nicht mehr im Urlaub. Am Ende waren es dann doch immer mehr Sonnentage. Dieses Mal ist es wohl umgekehrt.
Nun ist es ja so, dass mich das überhaupt nicht stört (okay, der Regen ist doof), aber meine Familie bedauere ich dann doch sehr. Die wollen lieber Sonne und warm und so.

Heute ist es wieder trüb. Zum Glück ist es dabei aber nicht wirklich kalt und da es heute dazu noch windstill ist, nutzt mein Mann die Gelegenheit und hat sich mit seinem Schlauchboot auf die Ostsee begeben. Das Tochterkind wollte sogar mit.

Übermorgen wollen wir dann für eine Woche an die Havel (in Höhe Potsdam) und leider ist auch dort das Wetter nicht wirklich besser angekündigt. Im Gegenteil. Nun ja, ich denke, wir machen das Beste draus.



Sonntag, 2. Juli 2017

Es regnet

... das Internet geht nicht ... und ich bin dezent genervt.
Nein, Regen macht mir nichts aus im Urlaub (ich bin so oder so ein extrem fauler Urlauber), aber für heute war es zumindest trocken angesagt und so hatte ich auch den Tag geplant.
Das kleine Tochterkind reist an und es wäre nett gewesen, sie hätte ihr Zelt im Trockenen aufbauen können.
Ich wollte das Vorzelt aufräumen und mal von den ganzen toten Fliegen befreien, und das geht ohne Regen einfach besser.
Die letzten 2 Tage hat es schon ununterbrochen geregnet, wie gesagt, nicht schlimm für mich, aber so gar nicht campingtauglich. Und da das Internt nicht geht, kann ich nicht mal schauen, wie denn nun die Prognose ist. Schlechtes Wetter lässt sich besser aushalten, wenn man zumindest davon weiß. Mir geht es jedenfalls so.
Das schlechte Wetter konnte ich wenigstens nutzen, um die Abrechnung der letzten 6 Monate zu machen. ... Man, bin ich blöde. Was war ein Vorsatz? Regelmäßige Abrechnung? Und was hab ich getan? Nichts. Gar nichts.
Nun ja, dachte ich, Strafe muss sein, und so habe ich das ganze Zeug mitgenommen. Aber ganz ehrlich, so nah an der geliebten Ostsee und bei ohnehin schlechtem Wetter, war das eigentlich eine ganz hübsche Beschäftigung. Okay, hübsch ist vielleicht das falsche Wort. Aber es war nicht so schlimm, wie es zu Hause schlimm gewesen wäre. ;)

Nun sind wir seit einer Woche hier. Nicht da, wo mein Herz eigentlich höher schlägt, auf der Insel Rügen, aber zumindest an der Ostsee. Und nach dem heißem Urlaub letztes Jahr (da waren wir in Kroatien), ist das hier nun das Kontrastprogramm.
Der Zeltplatz ist in der Nähe von Rerik und wirklich hübsch. Da wo wir auf Rügen immer stehen ist der Zeltplatz ... ich will nicht sagen grottig, aber doch sehr in die Jahre gekommen. Trotzdem lieben wir ihn und wenn ich so überlege, dann ist es die Kombination aus Wald am Meer und ein traumhafter Strand, die mich jedes Mal wieder über das, was eben nicht stimmt (unbefestigte Wege, 2 Tage Dauerregen ist dort gelinde gesagt eine Katastrophe, Sanitäranlagen, die aus Containern bestehen und eben alt sind, extrem weite Wege, für die man immer ein Fahrrad braucht, was mit nicht fahrradtauglichen Hunden jedes Mal eine Herausforderung darstellt) hinwegsehen lässt.
Dieses Mal nun ein schöner Zeltplatz (klein, fein, sauber), aber leider ein Strand, der so gar nicht meinen Wünschen entspricht. Gut, ich bin nicht der Strandlieger, ich bin der Strandläufer, und auf dem läuft es sich extrem doof. Dass er sehr schmal ist, finden meine wasserscheuen Hunde auch extrem doof. ;) Es gibt einen schönen Wanderweg an der Steiküste entlang, den ich aber noch nicht erlaufen konnte (ihr wisst schon, der Regen, und ein Hund, der mal wieder den Angsthund raushängen lässt und am liebsten den ganzen Tag nicht aus dem Wohnwagen kommt) und da es hier überraschend hügelig ist, war in Kombination mit dem Regen Fahrradfahren auch noch nicht gut möglich.  Aber wir sind ja noch ein paar Tage hier.

Gestern hat es dann doch mal aufgehört mit Regnen und wir waren in Kühlungsborn. Ein Ort, in den ich mich mal während der Kur vor vielen Jahren verliebt habe. Dort komme ich auch gern immer wieder hin. Leider finden das viele und der Ort ist im Sommer wirklich überlaufen. Aber gestern war ja quasi kein Sommer, der Strand war fast leer, die Promenade konnte man gut erlaufen und ich habe für mich wieder festgestellt, dass es für die Vor- und Nachsaison eine wunderschöne Ostsee-Alternative ist.
Apropos Alternative: es ist gar nicht ein einfach, schöne Zeltplätze plus schöne Strände an der Ostsee zu finden. Es gibt sie ganz bestimmt, da bin ich mir sicher. Aber wie finden? Mein Dilemma ist ja, dass ich gern einen Schattenplatz hätte. Und in den allermeisten Fällen scheitert es letztlich genau daran. Ich glaub, ich muss mal die Internet“gemeinde“ mit dieser Frage bemühen. Vielleicht finde ich auf Facebook Antworten? Nun ja, nicht heute. ;)

Ich werde mir jetzt ein Buch nehmen (ich glaube, es ist das 5. In diesem Urlaub) und den Regen weg-lesen. Es tröpfelt auch nur noch, aber vielleicht kommt ja auch die Sonne wieder, die gestern Abend verheißungsvoll unterging und heute morgen auch schon mal zu sehen war. Der Himmel war heute Nacht sternenklar. Jetzt sind nicht mal ein paar blaue Himmelstücke zu sehen.


Das Tochterkind wird hoffentlich gleich eintrudeln und ich bin sehr gespannt, wie sich der weitere Urlaub mit einem unentspannten Teenager gestaltet. J Ich werde berichten.

Edit zum Tagesausklang:
Zum Zeltaufbau war es dann doch trocken, wie auch den restlichen Nachmittag und Abend. Morgen soll es wieder regnen ... ich glaube, das mit dem Badeurlaub wird dieses Jahr nichts. Mir ist es ja egal, für meine Familie tut es mir allerdings leid.
Das Tochterkind ist recht gechillt, was mir nicht gefällt ist ihr Essverhalten, aber das ist ein eigenes Thema. 
Mal schauen, vielleicht gehen wir morgen shoppen, die Tochter und ich. Der Gatte kann dann die Hunde hüten. ;)

Freitag, 23. Juni 2017

Bei meiner Tochter

... im Zimmer hängt ein kleines Handtuch. Ihr kennt die, diese Zauberhandtücher, welche sich im Wasser erst entfalten. 
Jedes Mal, wenn ich das sehe, muss ich schmunzeln. 
Und heute passt es ganz hervorragend, es der Öffentlichkeit zu präsentieren. 


Happy Birthday to me!

Wahnsinnige 45 Jahre sind es und mit dem Alter kommen Reife, Weisheit 😉, Gelassenheit und die Einsicht, dass ich mich meistens noch gar nicht so alt fühle.  Das gibt mir die Hoffnung, dass es noch nicht gleich bergab geht! 😅

Montag, 12. Juni 2017

Ein Lebenszeichen an dieser Stelle

... und hoffentlich bald mal wieder ein paar mehr.

Ich möchte gern hier mitmachen:

http://www.lunaju.de/2017/06/kreativblogger-wichteln-2017-5-jahre.html

Beworben habe ich mich, mal sehen ob es klappt.
Da ich mich mal wieder zu doof anstelle, das hübsche Bildchen zu verlinken, reicht hoffentlich ein Link.

Bald wieder mehr hier!


PS: Wer immer mal was von mir lesen und sehen möchte, darf mir gern bei Instagram folgen. Dort findet ihr mich unter "bauchundnase".

Montag, 27. Februar 2017

Es riecht wie Frühling

.... es sieht aus wie Frühling und vor allem hört es sich auch an wie Frühling! (Leute, reißt die Fenster auf! Jeder Vogel ruft es von den Dächern und Bäumen. Es ist so herrlich!)

Ich hätte Bitte - Danke gar nichts dagegen einzuwenden!

(Auch wenn ich weiß, dass ich damit direkt in die Heuschnupfensaison starte. Aber wenn der Frühling gemütlich beginnt, ist es nicht ganz so schlimm, als wenn es nach einem späten Winter plötzlich alles "explodiert".)

Dienstag, 7. Februar 2017

Nachtrag WMDEDGT 2/2017

Was hab ich am 5.2. so alles getrieben?

Ich bin vor allem früh aufgestanden. Zum Sonntag. ;)

Aber gut, ich hatte Dienst in der Kinderkirche. Da muss man früher hin, Heizungen aufdrehen, alles vorbereiten, das geht nicht auf den letzten Drücker.

Danach auch wieder alles hübsch aufräumen, Heizungen zu, alles abschließen. Ordnung muss sein! ;)

Anschließend bin ich direkt zu einem Hausbesuch gefahren. Nette Eltern, nettes Kind, hübsch zugenommen hat es auch ... alles schick soweit.

Im Hinausgehen rief mich meine Kollegin an, die anstehende Hausgeburtsfrau habe sich gemeldet mit Blasensprung und beginnenden, aber noch leichten Wehen.
Ich habe mit ihr die Details besprochen (wann sie mich informiert und ruft) und bin schnell nach Hause. Mittlerweile war die Mittagszeit rum und ich wusste, zu Hause warten hungrige Menschen.

Kurze Diskussion, dann habe ich statt den geplanten Chili sin carne Spaghetti gekocht, die Bohnen laufen ja nicht weg.
Ich war noch am Kochen, da rief die Kollegin schon wieder an, sie fährt jetzt zu der Frau. Aber ich muss noch nicht gleich kommen, sie schaut erstmal.

Ich hatte gerade den Löffel ins Essen getaucht, da rief die Kollegin wieder an, ich solle mich nun doch schon auf den Weg machen, die Wehen werden kräftiger. Im Hintergrund hörte ich die Frau eine Wege veratmen und wusste, dass ich das mit Sicherheit nicht mehr schaffen werde.

So war es dann auch, das Baby kam 3 Minuten schneller als ich.

Ich war trotzdem noch eine Weile mit da, ein paar kleine Handreichungen tätigen, dann bin ich auch wieder nach Hause gefahren und habe den Rest des Nachmittags auf dem Sofa verbracht.

Am Abend dann noch eine Menge Eier-Pfannkuchen für die Familie ausgebraten, selber die Spaghetti vom Mittag gegessen, das kleine Tochterkind verabschiedet (die schlief die Nacht vor der großen Fahrt ins Skilager schon bei einer Freundin), dem großen Tochterkind und ihrem Freund Schulbrote und Frühstück gerichtet und dann letztlich noch vor dem Fernseher versumpft. Tim Mälzer konnte ich nicht widerstehen.

Und wie lief der Tag bei euch so ab?



Schnipsel nennt man das wohl

... in der Bloggerwelt, wenn man irgendwie alles zusammenfasst, was die letzten Tage, ähm Wochen so passiert ist.

Zum einen war ich kurz nach meinem letzten Post zum Fahrsicherheitstraining. Aufregend, das kann ich euch sagen. Zumindest für mich. Denn ich und Fahren im Winter, das sind so zwei paar Stiefel.
Nun, ich habe es überlebt, mein Auto auch ... ich bin etwas klüger, etwas gelassener, etwas vorsichtiger ... unterm Strich kann ich aber sagen, dass es mir definitiv was gebracht hat.

Da ich von der ganzen Sache so begeistert war, habe ich dem großen Tochterkind und ihrem Freund so ein Training zu Weihnachten geschenkt. Jetzt muss die Tochter 18 werden und vielleicht auch ein eigenes Auto haben, dann können die beiden loslegen. Sie haben beide schon sehr bedauert, dass dann ja nicht mehr Winter ist. Nun, was soll ich sagen? Ja, das war schon irgendwie cool, so auf der verschneiten Piste.



Mein Patenkind habe ich auch mal wieder getroffen, und es war sehr süß, das muss ich zugeben. Mit der Mama habe ich irgendwie gerade eine Art Burgfrieden, ich hoffe, der hält an. Ich weiß, das liegt auch sehr an mir. Und ich gebe mir große Mühe!
(Ja, ich rede skryptisch, da ihr ja nicht wirklich wisst, worum es geht. Entschuldigung! Ich erzähle grad trotzdem nicht mehr. Sprengt den Rahmen, sagte ich ja schon mal.)



Seit Ende Januar mache ich auch nach längerer Pause mal wieder einen Geburtsvorbereitungskurs.
Es ist ja nicht so, dass mir das keinen Spaß machen würde. Die Frauen sind alle sehr nett und die Runde scheint sich gut zu verstehen, von daher sollte es eine gute Zeit in den nächsten Wochen werden.

Gerade sind wir intensiv dabei, unseren syrischen Freunden beim Umzug zu helfen. Das sieht im Moment vor allem so aus, dass wir Sachen hin und herfahren, gebrauchte Möbel irgendwo ab- und an anderer Stelle wieder aufbauen ...
Aber ich freue mich, dass sie bald in größeren Wohnraum ziehen. Bin ja eh so fasziniert, wie die Familie es zu sechst in einer kleinen 3-Zimmer-Wohnung so gut miteinander aushält.
Mein Mann hat seit heute wieder massive Rückenschmerzen und ich hoffe inständig, dass er bis Samstag fit ist, dass er den Abbau einer riesigen Schlafzimmer-Anbauwand managen kann. Ich weiß nicht, wie das sonst funktionieren soll. Denn das sind Dinge, die unsere arabischen Freunde nicht so richtig beherrschen. Aber wo hätten sie es auch lernen sollen?

Letzte Woche habe ich mir dann auch meinen MRT-Befund erklären lassen. Leider ist es doch nicht so, dass nichts bei rausgekommen ist. Auch wenn der Arzt sagt: kann man operieren, muss man aber nicht, werde ich es wohl doch operieren lassen. Am Donnerstag bespreche ich es mit dem Arzt, der es letztendlich operieren wird, mal schauen, was der so erzählt.
Ach ja, was ich habe ... einen weichen und ausgefransten Knorpel mit einem Riss (muss man nicht operieren), ein vernarbtes Kreuzband (muss man nicht operieren), Wassereinlagerungen (ja, das sehe ich sogar äußerlich), eine Bindegewebsfalte (Plica irgendwas, die wird letztlich der Übeltäter sein und die lohnt es sich wohl abzutragen) und eine Zyste.
Mein Plan ist, wenn es denn notwendig ist, die OP im Sommer machen zu lassen, nach oder am Ende der Ferien. Aber das bespreche ich einfach mal mit dem Doc. Das Knie ist schmerztechnisch gerade hübsch stabil. Wenn ich denn nochmal ein Rezept für Physiotherapie bekomme, würde ich das bis zum Sommer gern nutzen wollen und dann entscheiden. Die Falte wird da nicht weggehen, aber laut Literatur kann sie auch wieder unproblematisch sein (wie wohl bei den meisten anderen Menschen). Nun ja. Alltagstauglich ist das Knie aber definitiv (noch) nicht wieder. Und das stört mich dann doch auf Dauer!

Krank war ich auch mal wieder. Nicht ganz so schlimm, wie das letzte Mal, aber doch schlimm genug, dass ich Hausbesuche und Kurse absagte. Auch jetzt habe ich immer noch Schnupfen und Druck auf den Ohren.
Aber derzeit sind viele Leute krank. Auch kleine Kinder. Gar nicht schön, aber ich weiß, dass es immer mal wieder so Jahre gibt.

Auch der Lockenhund hat immer wieder Probleme. Anfangs dachte ich, er hat zu viel Schnee aufgenommen. Für eine ganze Menge Geld war ich beim Tierarzt, der auch erstmal Ruhe reinbrachte in den Bauch. Aber blöderweise kommt es immer wieder. Bauchweh, blutiger Kot, ab und an Kotzerei ... braucht kein Mensch, und natürlich auch kein Hund. Nun ja, jetzt bekommt er mal ganz konsequent eine Weile allergiearmes Futter, vielleicht ist es gar nicht der Schnee sondern sein altes Darmleiden, auch wenn es diesmal ganz anders daher kommt. Armes Hundevieh! Kann nicht fressen, was ihm schmeckt!



Am Sonntag habe ich leider meine erste Hausgeburt seit langem verpasst. Also die Geburt des Kindes habe ich verpasst. Das war mir schon klar, als meine Kollegin anrief und ich die Frau im Hintergrund tönen hörte. Da wusste ich, das ich es nicht schaffen werde. Und so war es auch. Ich kam 3 oder 4 Minuten zu spät. Nun ja. Nicht schlimm. Es kommt die nächste Gelegenheit. Und ich fahre ja auch nicht für mich zu den Geburten mit, sondern um meine Kollegin zu unterstützen.

Seit heute (der Blick auf die Uhr verrät mir, dass es seit gestern ist) ist die kleine Tochter im Skilager. Gestern hatte sie den ganzen Tag Bauchweh, aber sie wollte unbedingt mit. Seit Wochen freut sie sich drauf und da es auch nicht mal eben um die Ecke ist (sie sind im tschechischen Riesengebirge) habe ich sie natürlich mitfahren lassen.
Die erste sms kam dann am Abend ... das Essen ist beschissen, der Skilehrer ist fies und das Bauchweh nicht wirklich besser. Aber es wird gehen. ... Mein Mutterherz, ich kann`s euch sagen.

Vielleicht finde ich noch ein paar Fotos, die füge ich dann noch ein.
Aber das soll erstmal ein kleiner Rückblick gewesen sein. Ich ziehe es vor, jetzt mein Bett aufzusuchen. ;)

Man findet mich und etliche Fotos übrigens jetzt auch auf Instagram unter dem Synonym "bauchundnase".

Bleibt mir gewogen!

Dienstag, 17. Januar 2017

Jeden Tag

... formuliere ich Blogeinträge im Geist, die ich aber nicht schaffe, auf Papier, oder eben hierher zu bringen.

Dabei ist mein Leben sicher nicht langweilig.

Da war zum Beispiel der Dienstag vor einer Woche, an dem ich mich unfreiwillig völlig ausknockte.
Eine Detox-Kur über 7 Tage wollte ich machen. Detox, das klingt nach Entschlacken, Entgiften, nach sich einfach besser fühlen. Am Tag 1 sollte es einen Smoothie geben. Dafür hatte ich eingekauft und schmiss fröhlich Ananas, Avocado, Zitrone und sicherheitshalber noch eine Banane (wegen süß und so) in den Mixer. Heraus kam ein leckerer Smoothie, da kann ich eigentlich nicht meckern.
Was ich nicht bedachte ... alle, aber wirklich durchweg alle Zutaten sind stark histaminhaltig oder -bildend. Ich selber habe eine Histaminintoleranz, lasse mir aber davon nicht mein Leben diktieren. Ich habe zwar immer wieder mal Bauchweh-Attacken, aber sie halten sich im Rahmen, da ich natürlich aufpasse, was ich esse.
Aber dieser Smoothie, das war dann doch zu viel des Guten!
Quasi sofort hat es mich ausgeräumt. Und zwar so heftig, dass ich im wahrsten Sinne krank war. Den ganzen Tag lag ich auf dem Sofa, mir war kalt, ich fühlte mich schlapp und ich habe versucht zu retten, was zu retten ist, aber mein Körper und vor allem mein Darm waren beleidigt.
Zum Glück hatte ich an dem Tag nicht viel und das auch erst am Nachmittag, bis dahin ging es halbwegs.
Die Detox-Kur habe ich selbstredend abgebrochen. Ich hab dann mal geschaut, was es die anderen Tage so gibt und es war doch sehr histaminlastig.

Am Donnerstag war ich auf der Beerdigung meines Patenonkels.
Ich hasse Beerdigungen. Ich bin furchtbar nah am Wasser gebaut und muss bei der kleinsten Kleinigkeit heulen. Und in so einem traurigen Umfeld, wie bei einer Beerdigung, ist es besonders schlimm. Ganz ehrlich, ich hab schon auf dem Weg hin geheult, quasi ununterbrochen während der Zeremonie und am Anschluss auch noch ... aber da war es dann zum Glück schon deutlich besser.
Das Ergebnis waren heftige Kopfschmerzen, denn wie immer habe ich zu all dem zu wenig getrunken.

Seit Freitag hat es hier quasi ununterbrochen geschneit. Am Freitag und Samstag noch gepaart mit viel Sturm und Getöse, seit Sonntag lautlos.
Wunderschön, wirklich, und wäre ich im Urlaub, ich würde es genießen.
Aber so wird das Autofahren streckenweise zur Kamikaze-Aktion und das viele Schnee-Schippen ... irgendwann weiß man nicht mehr, wohin damit. Am Ende trug ich dann jede einzelne Schaufel in den Garten. Zum Glück scheint es jetzt gut zu sein und da es kalt ist, wird uns der Schnee noch eine Weile erhalten bleiben.
Ich mag Schnee, ehrlich, ich mag ihn nur nicht auf den Straßen. Aber wenn jetzt von oben nichts mehr nachkommt, dann sind die ja irgendwann wieder frei.





Gestern war ich zum MRT. Da mein Knie schmerztechnisch zwar besser, aber funktionstechnisch nicht wirklich gut wird, haben sich mein Doc und ich dafür entschieden, mal rein zu schauen. Nächste Woche erfahre ich das Ergebnis.




Meine Mutter hat seit Jahren Gelenkschmerzen und Hüftprobleme. Da sie (auch) eine angegriffene Leber hat (entzündungsbedingt), machte sie letztens eine Leberdiät. So mit speziellem Shake und spezieller Ernährungsform. Seit dem, so sagt sie, sind die Probleme deutlich zurück gegangen.
Sollte das bei mir was Ähnliches sein? Denn Arzt und Physiotherapeut sind sich eigentlich einig, dass mein Knie in Ordnung ist.
Nun, da ich erstmal kein Geld ausgeben möchte für etwas, was mir mit Sicherheit hauptsächlich Stress macht, und da ich je quasi ein Teilzeit-Veganer (aus Überzeugung) bin, diese Ernährungsform aber tierische Produkte beinhaltet, versuche ich jetzt mal mein eigenes Ding zu machen.


Motiviert bin ich, mal sehen, wie lange ich durchhalte. Zumindest esse ich jetzt mal brav Porridge (Hafer soll für die Leber besonders gut sein) und nehme diverse Kräuterlein.



Meine größten Probleme sind dabei der große und irgendwie ständig bestehende Hunger und dass ich viel zu wenig trinke.
Den Hunger kann ich aushalten, wenn ich unterwegs und am arbeiten bin. Das Trinken ist so eine ganz eigene Sache. Süß geht immer und in rauen Mengen, aber neutral?
Meine letzten Blutwerte zeigten eine Erhöhung der Harnsäurewerte. Da ich aber kaum etwas esse, was das erklären könnte, kann es eigentlich nur noch an der mangelnden Flüssigkeitszufuhr liegen.
Nun denn, auf in den Kampf!



Von allem anderen Plänen und deren Umsetzung werde ich berichten. Wirklich viel passiert ist noch nicht.

Mein Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass es schon wieder schneit. Nun denn, das macht das Kraut jetzt auch nicht mehr fett. ;)



Habt eine schöne Restwoche und bleibt mir gewogen! ;)


Donnerstag, 5. Januar 2017

WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag (1/2017)

... fragt Frau Brüllen jeden 5. des Monats in die Bloggerunde.

Heute begann der Tag früh (5.43 Uhr ist für mich sehr früh, seufz) mit Tochterkind wecken, Frühstück richten, mit den Hunden rausgehen (wir kamen nicht weit, es hatte wieder so viel geschneit, dass die Hunde, zugegeben nicht sehr große Hunde, im Schnee versinken) ... und letztlich den Gatten wecken, damit er das Tochterkind zum Bus bringt.
Ja, ich bin ein Weichei, ich mag das Wetter nicht und wenn ich weiß, dass es glatt ist, muss ich auch nicht aus dem Haus. Der Mann hatte Erbarmen, stand auf, brachte das Kind zum Bus und sogar noch weiter, da der Bus gar nicht los kam. Er sammelte gleich noch die Schulkameradinnen ein, die auch nicht weiter gekommen wären.
Da ich heute früh einen Kurs mit 8 angemeldeten Frauen hatte, wir aber so gar keinen Parkplatz vorm Haus hatten, haben der Gatte und ich Kriegsrat gehalten (Kurs ausfallen lassen? Straße räumen?) und uns entschieden, so viel wie möglich frei zu schaufeln und die Frauen zu bitten, sich irgendwie zu organisieren. Am Ende kamen 6 Frauen, eine davon lies sich bringen, 2 kamen zusammen ... es hatte gut gereicht.
Den Kurs, einen Breikochkurs, mache ich sehr gerne, er ist aber sehr aufwendig. Am Vortag Gemüse kaufen, die Praxis umräumen, den Kurs halten und danach alles wieder aufräumen und putzen, da war ich gut bis halb 2 beschäftigt. Die nächste Frau hatte mir freigestellt, ob ich komme, und da sie keine Probleme hat, haben wir den Termin verschoben. Ich bin gegen 2 los um mein kleines Tochterkind an der Schule einzusammeln und zum Gitarrenunterricht zu bringen. Die Große gesellte sich während der Wartezeit dazu und wollte dann bitte gern selber fahren. Ich hab ihr den Gefallen getan und konnte dann gleich etwas coachen, denn die Straßen waren inzwischen gut glatt geworden und es schneite auch wieder. Zu Hause angekommen habe ich noch den Wohnbereich frei geräumt für meine Putzfee, die mittlerweile schon da war und in der Praxis mit Putzen angefangen hatte.
Das große Tochterkind lag mir seit gestern mit dem Wunsch nach Sushi in den Ohren, so dass ich ihr diesen Wunsch auch noch erfüllte und wir haben bei einem Thai-Imbiss Sushi bestellt. Das kam zwar erst 1,5 Stunden später, aber das Kind war glücklich und satt gefuttert. Wir anderen natürlich auch.
Den Abend habe ich dann vor einem Livestream zu einer christlichen Konferenz in Augsburg verbracht, zu der ich selber gerne gefahren wäre, mich aber letztlich nicht durchringen konnte.
Jetzt ist es fast Mitternacht, ich werde noch die Frühstücksbrote für meine Kinder richten und dann selber ins Bett verschwinden, denn leider beginnt mein Tag morgen wieder viel zu früh.

Dienstag, 3. Januar 2017

Vorsätze fürs neue Jahr

... macht wahrscheinlich jeder irgendwie. Zumindest ein klitzekleines bisschen. ;)

Bisher habe ich das immer erfolgreich unterlassen, denn es ist einfach nur frustrierend sich etwas vorzunehmen, und es dann doch nicht zu schaffen.

Doch irgendwie will ich gern optimistisch denken und möchte es dieses Jahr versuchen.

Hier also meine Vorhaben / Vorsätze für das neue Jahr:

Ausmisten

Das ist eigentlich mein Hauptziel. Ich möchte es gern schaffen, in jedem Zimmer Ballast loszuwerden.
Das mich mein Chaos nervt, das ist ja hinlänglich bekannt. Aber wenn ich von allem zu viel habe, dann ist irgendwann kein Platz mehr zum Aufräumen. Und so müssen Dinge weichen, damit endlich Platz wird für Ordnung.
Dabei möchte ich auch alle Ecken, die voll stehen mit Dingen, die keinen festen Platz haben oder einfach nur aus dem Weg geräumt werden, bereinigen und frei räumen.
Und damit ich auch irgendwie dran bleibe, werde ich es hier dokumentieren. Wenn mir das gelingen würde, das wäre wirklich der Knaller!

Nähzimmer endlich fertig stellen

Ja, es hängt nur noch an mir. Ich muss den Kram, der noch im Zimmer ist und wahrscheinlich bleiben wird, irgendwie verräumen. Dann können entsprechend Tische besorgt und eine neue Nähmaschine angeschafft werden.

Basenfasten / vegan-vegetarisch kochen

Ich habe so oft und viel mit Unverträglichkeiten und Bauchschmerzen zu tun, eigentlich sollte der Leidensdruck groß genug sein, endlich mal bewusst aufs Essen zu achten. Vorletztes Jahr hatte ich schon mal damit begonnen. Und da es mir gut getan hat, möchte ich es gern wieder tun.

Essenspläne erstellen / bewusst einkaufen

Es ist nicht so, dass ich permanent zu viel kaufe. Aber ich kaufe recht planlos. Ich habe so viele Kochbücher (ich habe eine Schwäche für Kochbücher), ich würde so gern bewusst kochen, und dafür muss ich bewusst planen. Ob ich das jemals schaffen werde? Dann würde weniger übrig bleiben, was am Ende Geld spart und ich könnte auch weniger Lebensmittel wegschmeißen. Welch eine Verschwendung würde damit vermieden werden?

Rechnungen regelmäßig schreiben

Ja, meine Büroarbeit. Ich hasse sie! Es gibt wenig Dinge, die ich aus tiefstem Herzen ungern tue, aber der ganze Bürokram gehört definitiv dazu.
Und hätte ich mehr Einkommen, ich tät es glatt mit jemandem teilen, der meine Abrechnung macht. Und die Ablage. Und eben alles rund ums Büro. Aber leider bin ich meine eigene Sekretärin, meine eigene Schreibkraft, meine eigene Bürokraft, meine eigene Abrechnungsstelle, meine eigene QM-Beauftragte ... und an manchen Tagen nur ganz nebenbei Hebamme.
Und damit Geld ins Haus kommt, muss ich Rechnungen schreiben. Und wenn ich es schaffen würde, ganz regelmäßig alle Daten einzupflegen, dann wäre es auch nicht immer so ein Batzen Arbeit. (Aktuell habe ich ein ganzes Quartal aufzuarbeiten, ich darf gar nicht dran denken.)

Gebetszimmer / Gebetszeiten / Geistliches Leben

Ich glaube ganz fest, dass vieles einfacher wäre, wenn ich regelmäßiger meinen Glauben leben würde. Und damit meine ich nicht nur die entsprechende Musik im Auto (wobei das schon sehr angenehm ist, weg vom Radiogedudel mit haufenweise Werbung und negativen Meldungen), sondern auch Zeiten, die ich mir zu Hause gönne, wo ich zur Ruhe komme und Zeit habe, mit meinem himmlischen Vater ins Gespräch zu kommen. Das alte Nähkämmerchen wird ja vielleicht (nein sicher) demnächst frei und da dort eh kaum Platz für etwas anderes ist (denn es ist wie gesagt nur eine Kammer), könnte ich dort einen Platz zum zurück ziehen einrichten. Ein schöner Plan!

Sieht gut aus, oder?

Und jetzt beginnt schon die erste Schwierigkeit: Wo fange ich an? Leider ist das oft so bei aller Planerei, ich stehe vor dem Berg und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Und das demotiviert mich wieder.

Nun denn, ich gehe mal in mich und versuche eine Strategie zu entwerfen. Mal sehen, ob mir das gelingt, bevor das Jahr um ist. ;)


Die Seuche ist ausgebrochen

... im Haus "bauchundnase".

Zwei kotzende Kinder liegen hier bei mir auf dem Sofa, die große Tochter hat es gar nicht bis in die Schule geschafft, die kleine durfte ich gerade abholen.

Nun ja, Tee gekocht (flüssig kotzt es sich leichter), Eimer bereit gestellt, Decken verteilt ... das wird schon wieder. Zum Glück sind diese Art Seuchen immer nur von kurzer Dauer.