Freitag, 30. Dezember 2011

Wie erwartet

... kommen jetzt die erwarteten Kinder auf die Welt. Allesamt zu spät. ;)
Und natürlich schneit es dazu. Schmierseife deluxe auf den Straßen. Das richtige Wetter um Frau bauchundnase nach Draußen zu schicken.
Aber nützt ja nix. Wat mutt dat mutt!

Dienstag, 27. Dezember 2011

Der Sauerbraten heute

... bildete den Abschluss der Weihnachtszeremonie. Meine Mutter macht ihn anders, sie macht einen Rinderbraten und die Soße ist Sauerbratenlike mit Lebkuchengewürz, Soßenkuchen und sauren Zwiebeln. Mir schmeckt die Variante sehr viel besser als manch quietschsaurer richtiger Sauerbraten. Dazu Klöße und Rotkohl. Mhm ...
Jedenfalls wurde in den letzten Tagen so viel gegessen wie nie wieder im Jahr. Ich fühle mich abgefüllt und sehr sehr träge. Zum Glück hält sich mein Arbeitspensum in Grenzen. Mehr als eine Nachsorge muss ich am Tag gerade nicht machen. Das wird wieder anders und deswegen genieße ich die Tage.
Die Kinder genießen die freien Tage, denn nächste Woche startet die Schule schon wieder. Die Weihnachtsferien sind in Sachsen doch recht kurz gehalten.
Der Gatte ist diese Woche auch noch zu Hause, was wir alle genießen.
Bisher haben wir für Silvester gar keinen Plan. Ich fühle mich wie gesagt irgendwie träge und habe gar keine Lust auf irgendwas. Aber ein Zusammensein mit lieben Menschen wäre auch nicht schlecht. ... Mal sehen, ob uns da noch etwas einfällt.

Montag, 26. Dezember 2011

Ein wirklich geniales

... Buch habe ich gestern geschenkt bekommen. Ich habe es auf meiner a.mazon-Wunschliste stehen gehabt und mein Papa hat es mir geschenkt.
Es ist wirklich wirklich super, absolut informativ und ich freue mir ein Loch in den Bauch, dass es jetzt mir gehört! Hach!

Die beiden Weihnachtstage

... waren irgendwie ganz schnell rum.
Gestern waren wir bei meinen Eltern, Weihnachten in der großen Familienrunde, meine Eltern, drei Töchter samt Gefährten und insgesamt 4 Kinder, davon 1 Teenager und 1 lebhaftes Kleinkind.
Mittagessen mit Weihnachtsgeflügel, Mittagsruhe, Kaffeetrinken, Bescherung im großen Kreis mit viel Achs und Ohs ... und am Abend sind meine Mutter, meine Schwester samt Lebensgefährten, meine Teenietochter und ich ins Kino. Ein sehr schöner und auch etwas langer Tag.
Heute war dann Weihnachten bei und mit der Familie des Gatten. Lecker Mittagessen, Bescherung, Pause mit langem Spaziergang (da hab ich geschwänzt und mit dem kränkelnden kleinen Tochterkind gekuschelt), Kaffeetrinken und Schluss. Jetzt sitzt das kleine Tochterkind vor einer neugeschenkten DVD, die Große stöbert im Internet wie sie ihre Gutscheine am besten anlegen oder umsetzen kann. ;)
Meine Leber sagt mir, dass jetzt eigentlich drei Tage Fasten sehr sinnvoll wären. Aber vorher treffen wir uns morgen nochmal bei meinen Eltern zum Mittagessen. Es gibt den leckeren Mama-Sauerbraten, den es heute gegeben hätte und auf den ich hätte verzichten müssen. Meine Familie war so lieb den Sauerbraten einen Tag zu verschieben. Da freu ich mich schon sehr drauf. Und danach reden wir nochmal über`s Fasten.
Das Tiramisu habe ich übrigens doch nochmal probiert und es hat funktioniert. Gestern ganz klassisch, cremig, fluffig, nicht matschig, superlecker. Sogar meinen Kindern hat es geschmeckt. Da ich noch eine Packung Mascarpone und Eier im Kühlschrank hatte habe ich für heute zum Nachtisch noch ein "Himbeer-Misu" gemacht, halb Quark, halb Mascarpone, eine Packung Himbeeren aus dem Frost und dann mit uneingeweichten Löffelbiskuit geschichtet. Auch sehr lecker, ging weg wie warme Semmeln.
Das mache ich mal wieder!

Samstag, 24. Dezember 2011

Der Tag heute

... war eigentlich ganz entspannt.
Ich habe heute früh ein Wichtelgeschenk den Nachbarn vor die Tür gestellt und eines zur lieben Freundin gebracht. Die hat sich gefreut (dabei war es doch nur eine Kleinigkeit) und es war so schön, die Freude zu sehen. Hach! Ich sagte ja schon, am Schönsten ist das Schenken.
Danach bin ich zu einem Hausbesuch und anschließend nach Hause. Leider hat es mich da fast ausgeknockt, ein verkorkster heftig schmerzender Rücken und zu wenig Nachtschlaf sind nämlich die Garantie für Kopfschmerzen. Mit einer Tablette, einem Heizkissen auf den Rücken und 40 min. Schlaf hab ich mich so weit wieder hergestellt, dass der Tag zumindest nicht verloren schien.
Vor dem Gottesdienst (mit Krippenspiel in dem Gatte und großes Tochterkind mitwirkten) habe ich noch ein Wichtelgeschenk an den Mann, nein an die Familie gebracht, habe den Gottesdienst genossen, anschließend noch einer verblüfften (weil überhaupt nicht damit rechnenden) Pfarrersfrau ein Wichtelgeschenk in die Hand gedrückt (hach und ich weiß, wie sehr sie sich freuen wird ...) und im Schneegestöber ab nach Hause. Dort Kaffeetrinken mit den Eltern, die aber anschließend unbedingt wieder nach Hause wollten. Essen kochen und die Geduld der wartenden Kinder ins schier unendliche steigern (ich hab das Gefühl, dass der neue Herd mehr Zeit braucht, was ja eigentlich nicht sein kann, aber es scheint so). Das Essen war lecker, es gab nur Sachen, die den Kindern (und dabei eben auch dem kleinen Tochterkind) schmecken, auch wenn die Kombination etwas ... nun sagen wir ... ungewöhnlich war. ;) (Der Lockenhund sitzt jammernd in der Küche, weil er die Reste erschnuppert hat, die gar so köstlich riechen. Und wüsste ich nicht sicher, dass er sie nicht vertragen wird, ich würde sie ihm gern geben.)
Das Tiramisu kam nicht so an, der Gatte mag es nicht so (wusste ich gar nicht), dem kleinen Tochterkind hat es nicht geschmeckt (was zu erwarten war), die Schwiegermutter hat sich enthalten und ich persönlich fand es zwar lecker, aber nicht gelungen. Ich hab schon bessere gegessen. Nun ja, so ist wohl das Leben.
Anschließend endlich, endlich Bescherung. So viele Achs, und Ohs, und Danke Mama! und Umarmungen hatte ich selten an einem Abend. Die Geschenke waren ein voller Erfolg.
Vielen Dank auch, liebe Herzensfreundin, für das Paket mit den Geschenken, die allen sehr gut gefallen haben. Das kleine Tochterkind war entzückt über das Foto. Und über alles andere auch, aber das Foto ... soviel Herzensfreude über ein Foto ... ;)
Jedenfalls bin ich gefüllt bis zum Stehkragen, satt und zufrieden, und glücklich. Ich habe von mindestens 5 Frauen eine Weihnachts-SMS bekommen, was mich auch sehr gefreut hat.
Morgen dann Familientreffen von meiner Familie, übermorgen Treffen der Familie des Gatten ...
Eigentlich wollte ich morgen nochmal ein Tiramisu machen, aber nachdem es heute nicht wirklich gut geworden ist, lasse ich das lieber. Vielleicht nehme ich alle Zutaten mit und lasse die Schwester rühren, oder es gibt eben keinen Nachtisch. Gibt es ja sonst auch nie. ;)
Das erwartete Paket ist heute auch nicht gekommen. Eigentlich wollte ich für die Freundin, meine Schwester und meine beiden Schwägerinnen noch eine Shea-Sahne rühren, aber die Zutaten haben den Weg hierher nicht rechtzeitig gefunden. Leider! Nun denn, es wird ein nächstes Mal geben.
Jetzt gehe ich ins Bett, da ich heftig müde bin und morgen wieder früh raus muss. Zwei Frauen erwarten mich und wir müssen rechtzeitig zum Mittagessen bei meinen Eltern sein.

Meine Wichtelpakete

... habe ich dann heute endlich auspacken dürfen. An den Päckchen habe ich mich schon die ganzen Tage gefreut.

Einmal das DIY-Wichteln bei LinaLuna.
Die Verpackung selber hat mich erraten lassen, dass es das DIY-Wichtelpaket ist, denn es stand Vorsicht! Zerbrechlich! drauf. Ich habe es wie ein rohes Ei behandelt und wie meinen Augapfel gehütet.
Vielen Dank liebes ideenkind für das tolle Päckchen (also für den tollen Inhalt) und auch über die lieben Zeilen. Das Auspacken hat mir großen Spaß gemacht und alle Dinge sind samt und sonders schön. Ganz besonders habe ich mich über das Körnerkissen gefreut, denn mein Rücken braucht grad viel Wärme und Pflege. CE-Zeichen hin oder her, du willst es ja mir nicht verkaufen. Aber auch die anderen Dinge haben mein Herz erfreut. (Hihi, klingt schön schwülstig, war aber genau so!)
Hier noch ein Beweisfoto:
Und hiermit verkündige ich feierlich, sollte es nächstes Jahr wieder so eine Art Wichteln geben, dann bin ich gern wieder mit dabei! Das hat, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, richtig Spaß gemacht. (Und ich hoffe, dass meine Wichtelgeschenke auch positiv angekommen sind.)

Dann war da noch das Weihnachtswichteln beim Wichtelblog.
Das Paket war ziemlich groß und beim Auspacken erinnerte ich mich sofort an die Geschichte dazu, denn die hatte ich schon gelesen. So eine Mühe hatte die Schenkerin damit, das Paket endlich auf die Reise zu bringen. Jedenfalls ist alles heil angekommen und ich bedanke mich hier ganz herzlich für das Geschenk!
Natürlich gibt es auch hier Beweisfotos:


Weihnachten

Liebeläutend zieht durch die Kerzenhelle
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit,
und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
schöne Blumen der Vergangenheit.

Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
und das alte Lied von Gott und Christ
bebt durch Seelen und verkündet leise,
dass die kleinste Welt die größte ist.
(Joachim Ringelnatz)


Ich wünsche allen da Draußen gesegnete Weihnachten!

Heute, nein gestern ;) so

... den letzten Stollen für dieses Jahr gebacken


 ... die letzten DIY-Geschenke gebastelt und verpackt



 ... die letzten Wichtelgeschenke verpackt und fertig gemacht um sie morgen, nein heute auszutragen



Außerdem hab ich das Tiramisu für morgen fertig und im Kühlschrank und das Rotkraut nach Anweisung meiner Schwester zum Durchziehen angesetzt.
Heute Vormittag wird nochmal durchgesaugt und das Bad geputzt, dann kann es losgehen. Dann ist Weihnachten!

Freitag, 23. Dezember 2011

Das erwartete Paket

... ist wieder nicht gekommen. So ein Ärger!
Und vor lauter Frust (und damit ich nicht mit leeren Händen dastehe) fange ich schon an zu basteln. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht bastle. Never ever!
Sowas aber auch!

Die Badepralinen sind zumindest gut geworden.
Wenigschtens ebbes!

Glücks-Momente im Advent

23.

Der Schlüssel zum Herzen der Menschen
wird nie unsere Klugheit,
sondern immer unsere Liebe sein.
(Hermann von Bezzel)

Auch ist mir kein weihnachten,
wo es auch war, vergangen, ohne dass
es hinter meinen geschlossenen Augen
für eine Sekunde unbeschreiblich hell wurde.
(Rainer Maria Rilke)

Um meinen Frust abzubauen

... habe ich die missratenen Badepralinen alle nochmal eingeschmolzen. Gut, das Topping wurde dabei zerstört, aber man kann ja nicht alles haben. Das hat echt ewig gedauert, da ich es ja nicht zu heiß machen wollte. Aber irgendwann haben die Pralinen aufgehört sich zu sträuben.
Nachdem ich einen schönen warmen Brei fabriziert hatte, habe ich einen Emulgator untergearbeitet und alles in Pralinenförmchen gefüllt. Morgen kann ich dann Bilder zeigen.
Beim Auswaschen der Töpfe habe ich schon gemerkt, dass es ein himmelweiter Unterschied zu vorher ist. Das Fett löst sich im Wasser gut auf und es bleibt kein Fettfilm zurück. Badewannenfreundlich sozusagen.
Gut, das scheint gelungen zu sein.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Ich ärgere mich

... aber sowas von.
Ich habe gestern ein Konzert verpasst. Einfach vergessen. Dabei hatte ich eine Karte und habe mich seit Monaten drauf gefreut. Und dann vergesse ich es einfach. Weil ich allein gehen wollte (vor Weihnachten, Zeit für mich, alles hinter mir lassen) hat mich natürlich niemand dran erinnert. Dem Gatten hatte ich es zwar erzählt, aber er hat es zwar registriert aber nicht notiert. Kann ich ihm natürlich keinen Vorwurf machen, er ist ja nicht für meine Termine verantwortlich. Ach mensch, so so ärgerlich!
Und heute habe ich zwei dringende Päckchen erwartet. In einem ist ein Geschenk, was ich morgen schon gebraucht hätte. Die Person hat es rechtzeitig weggeschickt, ich vermute aber als Warensendung. und warum auch immer, da dauert es länger. Und ein anderes Paket, da sind Zutaten für das allerletzte DIY-Geschenk drin. Da wurde mir zugesichert, dass es ganz schnell auf die Reise geht, aber es ist eben noch nicht hier. So ärgerlich!
Ich könnt grad echt ein bisschen Heulen.

Der neue Backofen

... wurde heute eingeweiht. Ich hab natürlich kein Foto vom Essen gemacht, aber es war gut. Wir haben gleich mal die Pizzastufe (mit Spinatpizza) ausprobiert und waren begeistert. Saftig oben, knusprig unten ... lecker!
Und nach zwei Tagen Minibaustelle in der Küche sind wir zwar noch nicht fertig, weil noch drei Schubkästen und eine Schranktür gebaut und Vorhänge aufgehängt werden müssen, aber ich kann kochen und backen. Das Weihnachtsessen ist somit gerettet. ;)

Die große Tochter

... durfte auch ihr Wichtelgeschenk auspacken. Sie wollte eigentlich bis Weihnachten warten, hat sich aber von mir davon überzeugen lassen, dass ganz sicher was drin ist, was ihr gefällt. ;) Da der Wichtel schon anonym eine Frage gestellt hatte, hab ich das einfach mal vermutet.

Und was soll ich sagen? Es hat gepasst wie die Faust aufs Auge. Das Kind packte aus und war sofort vertieft. Vielen vielen Dank.
Die kleine Tochter war auch ganz entzückt über Halfter und Decke für die Schleichpferde. Das hat auch super gepasst, da mein Kind gerade versucht, ein Schleich-Reiterhof auszubauen. Vielen Dank dafür!

Und wir Erwachsenen haben "15 min. Weihnachten aus der Tüte" bekommen: Tee, eine Kerze, Kekse und eine Geschichte. Die Geschichte, du musst mir unbedingt verraten, von wem die ist. Ich habe Tränen gelacht. Ehrlich, so sehr habe ich schon lange nicht mehr gelacht. Meine Familie übrigens auch!
Vielen Dank für diese schönen Minuten.

Ihr lieben Bomkamps, liebe S., habt herzlichen Dank für das tolle Wichtelpaket. (Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass wir letztes Jahr in die andere Richtung gewichtelt haben. Die Welt ist ein Dorf, aber Hallo!)
Und Danke auch euch, Tanja und Holger, für die perfekte Organisation!

Ach ja, Bilder gibt es natürlich auch:





Glücks-Momente im Advent

22.

Wenn alle Rätsel gelöst sind, dann erlöschen die Sterne.
(Jean Baudrillard)

Wir können uns nichts unter einem Wunder vorstellen,
wenn wir noch nie eines gesehen haben.
(Anonym)

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Ich bin sehr versucht

... den Weihnachtsnachtisch schon mal zu probieren.
Es soll Tiramisu geben.
Ich liebe Tiramisu, obwohl ich davon so schlimm Bauchweh bekomme (zuviel Fett, zuviel Milch).
Und weil ich es so liebe und nie, nie widerstehen kann, habe ich beschlossen, ich versuche selbst mal ein Tiramisu. Scheint ja so schwer nicht zu sein. Bei meiner Schwester habe ich mir gestern noch Rat geholt. Das wird sicher was. Aber es juckt mich in den Fingern, es schon mal zu probieren. Die Zutaten hab ich seit heute hier. ... Mir tropft schon der Zahn, allein wenn ich dran denke.
mhmmmmmm

Die neue Induktionsplatte

... hat der Gatte heute eingebaut. Die Töpfe hab ich auch gleich ausgepackt. Jetzt kann ich wieder kochen. Die Bedienungsanleitung ist recht einfach, sehr gut. Leider kann ich wirklich keinen einzigen meiner alten Töpfe verwenden. Nun denn, die meisten wandern in die Praxis (dort möchte ich irgendwann mal Breikochkurse anbieten), und ein Teil zu meiner Schwester.

Und morgen wird der Backofen eingebaut. Auch gut! Ich hatte eigentlich schon für heute die Pizza geplant, war dann aber doch etwas voreilig. ;) Nun denn, gibt es sie morgen!

Das ist doch wie ein bissel Bescherung! Drei Tage vor Heilig Abend! Hach!

Für mich war heute

... auch schon ein bisschen Weihnachten. Bei Sonea habe ich Kekse, äh nein, natürlich Cookies gewonnen, die heute bei mir eintrudelten. Lecker, ich sag`s euch. Ich glaub, die leben nicht lange!
Vielen lieben Dank liebe Sonea und Mama!


Die kleine Tochter

... durfte heute endlich ihr Wichtelpäckchen aufmachen. Gestern hab ich es vertrieft, aber wir hatten auch einen vollen Tag, heute hat es einfach besser gepasst.
Zuerst wurde dem Päckchen chirurgisch zu Laibe gerückt.


Danach wurde gestaunt und sich gefreut.

Zwischendurch war das Kind schneller als ich mit der Kamera. Und blogger hat mit grad die Bilder durcheinander gewirbelt. Egal, denkt euch einfach die richtige Reihenfolge.
Lieber Wichtel und Familie, wir haben uns alle sehr gefreut, besonders natürlich das kleine Tochterkind. Herzlichen Dank!
Und vielen Dank an Tanja und Holger für die tolle Organisation!

Eigentlich teile ich

... ja gern. Und ich verteile bzw. verschenke gern.
Aber manchmal, da werde ich zum Kind und denke: Meins. Allein.
Ich bewundere da meine Mutter, die keine Probleme damit zu haben scheint, Dinge, die ihr am Herzen liegen, weiter zu schenken. Oder eben mit anderen zu teilen. Ich mach das auch gern, wenn noch was für mich bleibt.
Warum ich das erzähle? Ich habe vor kurzem ein Quitten-Limetten-Gelee gekocht. Das ist so lecker, also so sehr lecker ... da ertappe ich mich dabei, wie ich das Gelee-Glas ganz weit hinten im Kühlschrank deponiere, damit es niemand finden wird. (Dumm nur, dass der Gatte schon mitbekommen hat, wie lecker das Zeug schmeckt und sich direkt auf die Suche nach dem Glas macht.)

Glücks-Momente im Advent

21.

Des Menschen Engel
ist die Zeit.
(Friedrich Schiller)

Dezember scheint ein sel´ges Licht,
das heimlich durch das Dunkel bricht.
Denn immer wenn die Weihnacht naht,
dann streift ein Segen Herz und Pfad.
(Aus dem klassischen Vergissmeinnicht.)

Dienstag, 20. Dezember 2011

Heute bin ich

... ganz ungeplant einem Geschenk für den Gatten über den Weg gelaufen. Ha, dich nehm ich mit, dachte ich spontan und habe mich sehr gefreut.
Die letzten Geschenke sind eingetrudelt, ich habe schon angefangen einzupacken. Bis jetzt ist alles ganz entspannt. (Wobei ich felsenfest davon überzeugt war, dass heute erst der 19. ist. Aber nein, der Gedanke stresst mich nicht.) Morgen gehe ich einkaufen, nachher mache ich mir noch Gedanken was wir brauchen werden. Ich habe auch schon eine Idee für`s Weihnachtsessen. Da ich eine mäkelige Tochter habe wird es keine Experimente geben sondern einfach etwas, was allen schmeckt.
Über die viele Wäsche in den oberen Etagen mache ich mir keine Gedanken. Noch ist etwas in den Schränken. ;)
Ich glaube, ich hatte noch nie so einen entspannten Dezember.

Wir haben uns

... für einen Induktionsherd entschieden.
Ich bin gespannt, ob der Gatte den Herd und den Backofen bis Weihnachten installiert bekommt. Nein, eigentlich bis Freitag, sonst sehe ich schwarz für`s Weihnachtsessen. Aber ich bin zuversichtlich. Morgen früh holt der Gatte die beiden Geräte ab und ich bin sicher, er hat schon einen Plan!
Heute war ich dann Töpfe kaufen und habe festgestellt, dass man als Köchin eine persönliche Beziehung zu seinen Töpfen hat. Hätte ich echt nicht gedacht. Plötzlich verstehe ich meinen Vater, der sich aufgrund der Töpfe für ein Ceranfeld entschieden hat. Ich habe nicht viele Töpfe, von daher ist die Neuanschaffung finanziell überschaubar (und einen großen Topf für die Spaghetti bekommen wir geschenkt), aber als ich die neuen Töpfe in der Hand hatte, da habe ich mit Wehmut an meine alten zu Hause gedacht.

Glücks-Momente im Advent

20.

Und wenn du den Eindruck hast,
dass das Leben ein Theater ist,
dann such dir eine Rolle aus,
die dir so richtig Spaß macht.
(William Shakespeare)

Alle Lebewesen außer den Menschen wissen,
dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht,
es zu genießen.
(Samuel Butler)

Montag, 19. Dezember 2011

Das ganze Haus

... riecht nach Basmatireis.
Denn wir hatten gestern eine chinesische Studentin zu Gast und um der eine Freude zu machen kochte ich am Abend Reis mit Hackklößchen und Gemüse. Das ganze in einer sämigen Kokossoße und aus Schälchen.
Sehr süß fand ich, wie die Chinesin erst versuchte mit der Gabel zu essen, dann aber auf Stäbchen umstieg und wie die Kinder erst versuchten mit Stäbchen zu essen, dann aber auf die Gabel bzw. den Löffel umstiegen.
Wir haben zusammen den Weihnachtsbaum geschmückt, haben gespielt und gelacht, haben uns über Traditionen und Familie unterhalten und am Ende beschlossen, dass wir das unbedingt wiederholen müssen.

Glücks-Momente im Advent

19.

Uns gehört nur die Stunde.
Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel.
Nicht das Maß der Zeit entscheidet,
wohl aber das Maß des Glücks.
(Theodor Fontane)

Glück gleicht durch Höhe aus,
was ihm an Länge fehlt.
(Robert Lee Frost)

Glücks-Momente im Advent (nachgeholt)

18.

Die Stille ist nicht auf den Gipfeln der Berge,
der Lärm nicht auf den Märkten der Städte,
beides ist in den Herzen der Menschen.
(Indisches Sprichwort)

Es ist so still geworden, verraucht des Abends Wehn;
nun hört man allerorten der Engel Füße gehn.
Rings in die Täer senket sich Finsternis mit Macht:
Wirf ab, Herz, was dich kränket und was dich bange macht.
(Gottfried Kinkel)

Samstag, 17. Dezember 2011

Die letzten beiden

... Geschenke habe ich vorhin bei a.mazon bestellt.
Gut!

6 Tage

... vor Weihnachten habe ich es nun endlich geschafft, im Haus BauchundNase die Weihnachtsdeko aufzustellen. Sehr wenig dieses mal, schon fast spartanisch, für erzgebirgische Verhältnisse auf jeden Fall ;). Aber so ist es ok für dieses Jahr.

Ja gibt`s das denn?

Da hat der weltbeste Förster vorhin den Weihnachtsbaum höchstpersönlich gebracht und damit wir ihn morgen schmücken können begab ich mich jetzt auf den kalten Dachboden um die Dekoration zu holen. Die natürlich nicht da ist.
Nagut, die Kugeln sind die, die elektrische Lichterkette auch. Aber wo sind die Kerzenhalter, die Engel und Sterne? Warum ist das Zeug nicht beieinander? Ich verstehe das nicht. *arrggh*
Hoffentlich weiß der Gatte wo der Schmuck sein könnte. Denn Lichterkette und Kugeln sind einfach viel viel zu wenig für den großen Baum.

- - - Gefunden! Puh! *schweißvonderstirnwisch* - - -

Ach ja

... wie erwartet ist das Unwetter vorbei gezogen ohne uns wirklich zu treffen. Es hat gewindet, es rüttelte an den Fenstern und Türen, mehr aber auch nicht.
Gestern haben der Förster und ich noch telefoniert und er hatte die gleiche Prognose. Allerdings hatte er noch eine Erklärung dafür, irgendwo würde das Unwetter hängen und eben nicht zu uns kommen. Egal. Wichtig ist, dass hier alles heil geblieben ist. Danke!

Eben ist grad ein Wichtelpäckchen für mich (!) hier eingetroffen. Nun ja, ein Paket. Groß ist es! Wow! Es passt nicht zu den anderen Wichtelpäckchen auf den Schrank. ;)
Aber ich weiß nicht, ob es vom DIY-Wichteln oder vom Wichtelblog-Wichteln ist. Das werde ich wohl erst zu Weihnachten erfahren.
(Ich sag auf alle Fälle schon mal Danke an N.S.!)

Dieses Jahr habe ich

... sage und schreibe 11 Päckchen oder Pakete verschickt. Alles Weihnachtspost! Wahnsinn!
Und es hat einen Rießen Spaß gemacht. Für alle etwas aussuchen oder selbst herstellen, die Sachen einpacken, ein paar Zeilen dazu schreiben ... herrlich!
Ich liebe es, anderen etwas zu schenken. Natürlich ist es am schönsten, wenn ich sehe, wie der andere es auspackt und sich (hoffentlich) freut. Aber ich kann es mir auch so gut vorstellen. Und vielleicht gibt der ein oder andere ja auch eine Rückmeldung!

Bis auf ein paar wenige kleine Geschenk habe ich auch inzwischen alles besorgt.

Allerdings habe ich noch immer ein paar vor allem gedankliche Stolpersteine:
- Das Geschenk für meinen Neffen gab es nicht mehr, nun hab ich etwas anderes besorgt und habe gestern gehört, dass er einen Teil davon schon hat. Nun, ich hoffe, das ist ihm egal, denn es macht Krach. ;)
- Für meinen Schwager habe ich zwar etwas, weiß aber gar nicht, ob es das richtige ist. Denn als ich meinen Eltern erzählte, was ich habe, machten die ein ganz entsetztes Gesicht. Mhm, sie wohnen neben ihm und kennen ihn vermutlich besser. ... Da werde ich noch mal in mich gehen müssen. Und wahrscheinlich umdisponieren. Macht mir ein besseres Gefühl.
- Eigentlich möchte ich meiner Nichte keinen Gutschein schenken. Aber das, was sie sich wünscht, ist ein Sommerartikel (was ich so gar nicht verstehe) und eben nicht vorrätig. Da werde ich wohl noch in einen anderen Laden gehen müssen ... und vermutlich doch einen Gutschein schenken.
- Da die große Tochter ein "großes" Geschenk bekommt, wird die kleine Tochter wohl viele kleine bekommen. Wegen ausgleichender Gerechtigkeit und so. Ich hoffe, dass es dann auch so passt.
- Ein paar kleine Freunde-Geschenke fehlen noch, aber da brauch ich erst noch die Zutaten. Ich hoffe, die kommen noch bis Donnerstag. (Den Freitag brauche ich für die Herstellung.)

Ach ja, ich bin schon so weit, wie nie zuvor. Das ist ein gutes Gefühl. Die nächsten Abende werde ich dann noch einpacken ... dann sollte Weihnachten wirklich entspannt werden.

Allerdings erwarte ich immer noch 4 Nachsorgefrauen. 3 Kinder sind schon überfällig. Wissen die denn nicht, dass es blöd ist, so knapp um Weihnachten herum Geburtstag zu haben?

Glücks-Momente im Advent

17.

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen,
Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.
(Wilhelm Busch)

Ingwertee hält Leib und Seele warm - 
und schützt vor Erkältungen!

4 cm frische Ingwerwurzel in dünne Scheiben schneiden, mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen und mit frischem Zitronensaft abschmecken.
Bei Bedarf mit Honig süßen.
Nach 7 Min. heiß genießen.
(Nach einer Idee von hier.)

Freitag, 16. Dezember 2011

Jetzt beginnt es hier

... zu stürmen. Nun ja, im Moment windet es nur. Und die Temperatur fällt. Unangenehm ist auf auf jeden Fall. Bei so einem Wetter schickt man nicht mal den Hund vor die Tür.
Ich bin gespannt, was kommt. Bei der letzten Unwetterwarnung war es nicht wirklich dramatisch. Jedenfalls nicht hier bei uns. Aber das kann ja heute anders sein.
Im Moment tobt der Sturm über Thüringen. Bis er hier ankommt, wird er an Kraft verloren haben. Denk ich mal.

Wenn ich immer nur

... rückwärts stricke, wird das Zeug ja nie fertig! *augenroll*
Ich strick hier Weihnachtsgeschenke im Akkord. Macht Spaß. Aber da ich mich an keine Anleitung halte kommt es immer wieder vor, dass die Muster nicht hinhauen und ich eben Rückwärts stricken muss. Nervig! Aber da ich sozusagen aus dem Kopf stricke, oder vielleicht eine Vorlage habe aber ein anderes Garn verwende als empfohlen, muss ich so oder so viel frei Schnauze stricken.
Alle Wichtelpakete sind verschickt, die Patengeschenke werden heute fertig gestellt (jedenfalls ist so der Plan). Drei Päckchen stehen schon fertig hier und können auf die Reise gehen, in dreien fehlen eben noch die Geschenke der Kinder.
So nach und nach werde ich die Geschenke für die Familie einpacken.
Ach, ich freue mich auf Weihnachten!!!

Glücks-Momente im Advent

16.

Was immer du tun kannst 
oder träumst es tun zu können,
fang damit an!
Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich!
(Johann Wolfgang von Goethe)

Formes meines Glücks:
ein Ja, ein Nein, eine gerade Linie, ein Ziel
(Friedrich Nietzsche)

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Glücks-Momente im Advent

15.

Die Welt ist mit so vielen Dingen gefüllt,
dass wir alle glücklich wie Könige sein sollten.
(Robert Louis Stevenson)

Wer glücklich reisen will,
reise mit leichtem Gepäck.
(Antoine de Saint-Exupèry)

Dienstag, 13. Dezember 2011

Glücks-Momente im Advent

13.

Der beste Weg,
sich selbst eine Freud ezu machen,
ist zu versuchen,
einem anderen eine Freude zu machen. 
(Mark Twain)

Glückskekse
250 g Mehl aussieben, 1/2 TL gem. Anis, 1 Msp. Kardamom, 1 Msp. Nelkenpulver und 1 Msp. Salz darüberstreuen. 75 g braunen Zucker zugeben, eine Mulde formen, 3 Eier und 2 EL Öl hineingeben. 
Alles mit bemehlten Händen zu einem Teig verkneten, dünn ausrollen und Quadrate ausschneiden. 
Jedes Quadrat mit einem selbst geschriebenen Gücksbriefchen belegen und die Ecken übereinanderschlagen.
Fett in einem Topf erhitzen und die Glückskekse darin goldgelb ausbacken, herausnehmen und gut abtropfen lassen.
(nach einer Idee von hier.)

Montag, 12. Dezember 2011

Ceranfeld oder Induktion ...

... das ist hier die Frage.
Pünktlich kurz vor Weihnachten geht mein Herd kaputt. Irgendwas in der Elektronik. Denken wir Laien jedenfalls. Mal geht er, mal geht er nicht. ... Sehr lästig beim Kochen und Backen.
Der Herd tut seit 1998 treue Dienste und eigentlich sollte er auch noch weiter funktionieren im Hause BauchundNase. Aber scheinbar mag er nicht. Und ich habe auch nicht den Mann der Herzensfreundin hier, der ihn nach seinem Befinden befragen könnte.
Also muss ein neues Gerät her. Beim Backofen habe ich eine Vorstellung was ich will. Aber die Kochmulde, da bin ich sehr unentschlossen. Der Gatte tendiert zu Induktion. Da ich leider so gar keinen Plan habe, wie man auf / mit Induktion kocht frage ich hier mal in die Runde:
Wer hat Erfahrung? Wer kann Empfehlungen aussprechen? Oder eben auch nicht und rät vom Kauf eines solchen Teiles ab? Und warum?
Wenn es nur an den Töpfen liegt ... auch diese tun seit vielen Jahren ihren Dienst. Sie sind noch gut, keine Frage, aber sollte ich wegen einem Induktionsherd neue Töpfe brauchen, dann kommen die "alten" in die Praxis, denn dort möchte ich Breikochkurse geben. Mein Arsenal an Töpfen ist überschaubar, einzig um den 8-Liter-Topf täte es mir leid. Aber vielleicht gibt es etwas in der Größenordnung auch für Induktion.
Aber jetzt muss ich mich erstmal entscheiden. Und das möglichst schnell.

Glücks-Momente im Advent

12.

Wer den Himmel
nicht in sich selber trägt,
sucht ihn vergebens 
im ganzen Weltall.
(Otto Ludwig)

Je weinger Dinge man auf Erden wichtig nimmt,
desto näher kommt man den wirklich wichtigen Dingen.
(Federico Garcia Lorca)

Sonntag, 11. Dezember 2011

Vor kurzem gelesen

... und davon berührt worden:

Echte Freunde

Freunden kann auch mal der Kragen platzen, wenn sie mit dir reden,
aber nur, weil ihr Herz für dich bis zum Herze schlägt.
Freunde stört es nicht, bei dir fernzusehen, auch wenn du schon längst ins Bett gegangen bist.
Freunde kämpfen für dich nächtelang im Gebet und sagen dir: "Ich hab neulich an dich gedacht!"
Freunde möchten deine Welt kennen lernen und entdecken immer neue Erdteile.
Freunde erleben dich mit verklebten Augen, ungewaschenen Haaren und sehen dahinter deine Einzigartigkeit und Schönheit.
Freunde können es sich leisten, bei einem Witz, den du erzählst, nach der Pointe zu fragen.
Bei Freunden kannst du nachts um halb drei klingeln und sie fragen dich: "Kaffee oder Tee?"
Freunde reden manchmal blödes zeug, weil sie wissen, dass du keine Goldwaage im Keller hast.
Freunde kennen sich nicht in deiner Brieftasche aus, dafür aber in deinem Kühlschrank.
Freunde geben dir im Winter ihr letztes Hemd und behaupten, sie wollten sich sowieso gerade sonnen.
Freunde machen es so ähnlich wie Gott: Sie mögen dich so wie du bist, trauen dir aber zu, dass du dich verändern kannst.
(Albrecht Gralle)

Ist das nicht schön?
Habt ihr (auch) solche Freunde?

Diese Aktion

... von Christine unterstütze ich gern.

Hier gibt es weitere Informationen zu JAM.

Glücks-Momente im Advent

11.

Der Tag strahlt in den schönsten Farben,
es duftet nach Leben
und die Luft schmeckt nach Glück.
(Jochen Mariss)

Manchmal kann einem das Leben
Augenblicke absoluter Vollkommenheit bieten
und einen in himmlischen Staub hüllen.
(Philippe Djian)

Samstag, 10. Dezember 2011

Glücks-Momente im Advent

10.

Wenn du strauchelst, weil dir die Arbeit zu schwer wird,
möge die Erde tanzen, um dir das Gleichgewicht wiederzugeben.
(Aus Irland)

Leben ist: ein Violinkonzert geben,
während man Geige spielen lernt.
(Samuel Butler)

Freitag, 9. Dezember 2011

Es ist soooo süß

... wie das große Tochterkind sich mit meinem Neffen beschäftigt. Von Darre bielen, über Musik machen (Klavier), Treppe rauf, Treppe runter, Lego bauen, Mund und Gesicht waschen (der Löwenwaschlappen frisst den Dreck und der Tigerentenwaschlappen streichelt die Haut), beim Abendessen Brot schmieren und kleine Häppchen schneiden, wieder Mund und Gesicht waschen, wieder Darre bielen und dann zusammen kuschelnd Winnie Pooh anschauen!
Herzmomente!

Glücks-Momente im Advent

9. 

Man soll dem Körper etwas Gutes bieten,
damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.
(Winston Churchill)

Rezept für Azteken-Trinkschokolade
1 Liter Milch mit 4 Streifen Zartbitterschokolade und 2 cm geschältem Ingwer unter Rühren aufkochen.
Mit 1 Prise Zimt, 1 Tüte Vanillezucker und 1 Prise Chili verfeinern. Darauf nach Geschmack ein Sahnehäubchen.
Zurücklehnen und genießen!
(nach einer Idee von hier.)

Alle Wichtelpäckchen

... haben das Haus verlassen. Sehr gut! Hoffentlich kommt alles heil an und trifft den Geschmack der Beschenkten. Ist ja immer sehr spannend, für wildfremde Leute zu wichteln.
Jetzt konzentriere ich mich auf die Patengeschenke (meine Patenkinder und die Paten meiner Kinder), denn die werden dieses Jahr auch alle verschickt.
Die Herzensfreundin hat, als wir noch zusammen gewohnt haben, damit begonnen, für die Paten der Kinder immer was von den Kindern basteln zu lassen. Diese Tradition versuche ich fortzusetzen, was aber an mangelndem Talent meinerseits jedes Jahr zu scheitern droht. Dieses Jahr wird das ganz ähnlich sein. Aber nun denn, nach Anleitung kriegen wir hoffentlich was hin. Die Idee habe ich, die Zutaten sind besorgt, jetzt wäre es gut, wenn beide Kinder zur gleichen Zeit mal da wären und wir alle drei zusammen Zeit finden uns ans Werk zu machen.

Und warum ich so einen "Stress" mache? Es ist ja erst der 9. Dezember. Das stimmt wohl, aber 1. wird die Zeit nach hinten immer sowieso zu knapp, und 2. erwarte ich 4 Nachsorgen und ich denke, die Kinder werden alle in der nächsten Woche schlüpfen. Mir wäre wohler, wenn ich den Großteil der zu erledigenden Dinge dann abgearbeitet hätte. Vielleicht gelingt es ja. Aber nur vielleicht. ;)

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Die Abwesenheit des Gatten

... nutze ich schamlos aus und zünde mir jeden Tag mindestens 2 Räucherkerzen an. Hach! Das riecht nach Erzgebirge und nach Weihnachten. So muss das sein!

(Ich sollte hier vielleicht erwähnen, dass der Gatte mir das Räuchern nicht verboten hat sondern davon schlicht und ergreifend Kopfschmerzen bekommt. Und da ich den Gatten ja doch recht gern habe möchte ich nicht Schuld sein an eben jenem Kopfreißen.)

Ein Anruf gestern

... hat mich in meiner Wichtelei ein ganzes Stück voran gebracht. Eine liebe Freundin rief an und bot mir jede Menge garantiert selbstgemachte Geschenke an. Da habe ich nicht nein gesagt! Außerdem hatte sie noch eine coole Idee für ein Badepulver, welches ich heute früh auch gleich umsetzte. Und nachdem die Freundin dann heute morgen auch noch vor der Tür stand mit eben jeden hübschen Dingen und ich den Vormittag meine garantiert letzten Plätzchen (und allerersten Lebkuchen überhaupt) gebacken habe, kann ich nun aufatmend verkünden, dass ich die Wichtelgeschenke beieinander habe. Perfekt!
Vielleicht lasse ich mich dazu hinreißen und packe sie auch noch ein, dann können sie schon bald auf die Reise gehen.

Großes Aufatmen im Hause BauchundNase. Denn die Schwester rief gestern auch noch an und hatte zumindest für die Nichte eine Idee. Es geht mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Sollte ich es dieses Jahr wirklich schaffen, alle Geschenke rechtzeitig beieinander zu haben? Wie cool wäre das denn?

Sucht noch jemand Weihnachtsgeschenke?

... Und will dabei was Gutes tun?

Diese Idee finde ich klasse: World Vision Geschenke. Ja, ok, es sind nicht die Geschenke für Mama und Papa, sondern Dinge, mit denen man was Gutes tun will. Spenden eben. Aber so definierte Spenden, das finde ich eine schöne Idee!

Glücks-Momente im Advent

8.

Das größte Glück im Leben:
sich über alles freuen können, 
als ob es das erste Mal wäre.
(Josef Meinrad)

Du kannst dich den ganzen Tag ärgern,
verpflichtet bist du nicht dazu.
(Arthur Lassen)

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Heute

... bin ich stundenlang über den Weihnachtsmarkt geirrt und die Ausbeute war wirklich mehr als mager.
Ich habe
- kein Geschenk für meine Schwester, aber zumindest den Hauch einer Idee
- kein Geschenk für die Nichte und auch gar keine Idee
- kein Geschenk für meinen Neffen, aber eine Idee
- ein Geschenk für 1 von 4 Paten erstanden
- einen Teil eines Wichtelgeschenkes gefunden
- kein Geschenk für meinen Vater gekauft (weil viel zu teuer)
- ein Teilgeschenk für mein kleines Patenkind gekauft
- ein Teilgeschenk für mein großes Patenkind gefunden
- kein Geschenk für die Herzensfreundin, aber ganz viele Ideen ...
Ihr seht, viele Pläne, aber wenig Erfolge. Nun werde ich mal das Internet bemühen, Anrufe tätigen und wahrscheinlich noch ein zweites Mal in die Stadt fahren müssen.

Wegen Krankheit

... untergegangen ist Folgendes:
Im Wechselstübchen, bei der lieben Herzchaosmama, findet jeden Sonntag eine Adventsverlosung statt.
Am ersten Advent war ich der Gewinne rund habe mir ein Buch ausgesucht. Eines für mich.
Der Gewinn ist natürlich längst eingetrudelt und es war nicht nur ein Buch, es waren zwei. Herrlich! Vielen Dank, du Liebe!
Und sobald ich fertig bin mit Stricken (prognostisch nach Weihnachten) werde ich mich ins Frankfurter Krimigeschehen stürzen.

Wenn man

... früh auf dem Sofa nochmal einschläft und derart realistisch träumt (im Schuladen irrte ich umher weil ich was suchte, nur was? und warum? ich wollte ganz wo anders hin und hab meine Jacke nicht dabei, ich bin versehentlich mit einem Schuh in der Hand nach Draußen gelaufen, hab ihn wieder rein getragen, den Platz für den Schuh verzweifelt gesucht (ein einfacher 3-Euro Flip-Flop), diesen dann woauchimmer abgelegt, ich hab einen Beutel dabei, in dem Schuhe sind (gestern gekauft, keinen Kassenzettel dabei), aus irgendeinem Grund weinte ich ... dann werde ich grob von zwei Herren mitgenommen in hintere Räume gezerrt, wehre mich gegen diese Art der Behandlung, hey, ich bin erwachsen!, wir sitzen am Tisch, die Männer sagen nicht was sie wollen, ich warte aber darauf, dass sie mich des Diebstahls bezichtigen, wie soll ich die Schuhe in dem Beutel erklären und warum hab ich die überhaupt dabei???, ich rege mich furchtbar auf über die Männer und dass es immer mich trifft, warum hab ich eigentlich geweint?, hinter mir legt eine Frau die Hand beruhigend auf meine Schulter, ich dreh mich um ... es ist meine (verstorbene) Oma, meine Oma???), dann dauert es eine Weile, bis man so einen wirren Traum abgeschüttelt hat ... auch wenn es an der Tür läutet und der Hund neben einem zum Ohrenklingeln bellt.
Verwirrend!

Dicke weiße Schneeflocken

... verwandeln den Lockenhund in nullkommanix in ein weißes nasses Schaf und lassen das Tochterkind vor Freude jubeln.
Leider musste sie ganz schnell in die Schule und inzwischen ist der Schnee auch fast wieder weg. Das wird sie sicher sehr bedauern, den Lockenhund wird`s freuen.

Glücks-Momente im Advent

7.

Ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen.
(Charles Dickens)

Laufe nicht der Vergangenheit nach,
verliere dich nicht in der Zukunft.
Die Zukunft ist noch nicht gekommen.
Das Leben ist hier und jetzt.
(S.G.B.)

Dienstag, 6. Dezember 2011

Es ist

... zum Heulen.
(Fast) Alle DIY-Geschenke machen Probleme, bzw. funktionieren nicht. Die Shaeasahne ist zu fest, die Badepralinen lösen sich nicht auf (mal ganz davon abgesehen, dass ich nicht den richtigen Emulgator im Haus hatte, ihr wollt gar nicht wissen, wie jetzt meine Badewanne nach dem Testbad aussieht), die Stulpen sind zu eng, die Engel viel zu kompliziert ... Das ist ja echt nicht zu glauben.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich jetzt keine Geschenke habe, welche Verschwendung von Zeit und Ressourcen.
Nächstes Jahr gibt es ätherische Öle in Totem-Meer-Salz. Da kann wenigstens nichts schief gehen.
Ab nächste Woche habe ich wieder viel zu tun und ich wollte eigentlich alle Geschenke diese Woche fertig haben. Wenigstens die Wichtelgeschenke. So war der Plan. Hätte auch funktionieren können, aber hier ist echt der Wurm drin.
So schnell bekomme ich das auch nicht umdisponiert. Oder doch?

Glücks-Momente im Advent

6. 

Draußen ziehen weiße Flocken
durch die Nacht, der Sturm ist laut;
hier im Stübchen ist es trocken,
warm und einsam, stillvertraut.

Sinnend sitz ich auf dem Sessel,
an dem knisternden Kamin,
kochend summt der Wasserkessel
längst verklungne Melodien.
(Heinrich Heine)

Genau das Wetter

... was ich brauche. *urgs*
Der Winter beginnt nicht etwa mit Schnee, nein, er beginnt mit 'Eisregen. Und ich muss heute raus, denn ich habe Termine in Seitenstraßen, engen Gassen und auf Bergen.
Ich liebe den Winter .... aber nicht auf den Straßen!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Na ein Glück

... dass ich den ersten Stollen verschenkt habe. Und nicht den von heute verschenken wollte. Denn der ist so gar nichts geworden. Hab ihn genau gebacken wie letzte Woche. Sehr ärgerlich.
Die Kinder fordern Plätzchen-Nachschub. Ich war vorhin Butter kaufen (einkaufsoffener Adventssonntag sei Dank), aber auf dem Weg dorthin hatte ich so einen Hustenanfall, ... die Plätzchen werden bis morgen warten müssen.
Aber das ist alles Jammern auf hohem Niveau, denn eigentlich geht es mir sehr viel besser. Und durch die Bettruhe von Gestern bin ich grad wieder im Strickwahn, was die Wichtelbeschenkten hoffentlich freuen wird. Und meine Kinder. Und alle Personen, die von mir grad bestrickt werden. ;)

Glücks-Momente im Advent

4. 

Es gibt so wunderweiße Nächte, drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind, als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind. Weit wie mit dichtem Diamantenstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut, und in den Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube, der leise seine Wunder tut.
(Rainer Maria Rilke)

Samstag, 3. Dezember 2011

Da die Wichtel

beim Weihnachtswichteln verteilt sind, sollte ich meinem Wichtel wohl noch etwas über mich verraten.

Dieses Jahr möchte ich keinen Kitsch und keinen Tüttelkram. Auch wenn ich erklärter Fan davon bin, die Geschmäcker sind doch sehr verschieden und ich habe jede Menge davon schon rumstehen.
Ich trinke keinen Alkohol, mag keinen Kaffee, dafür aber fast alle Sorten Tee.
Ich liebe Düfte, aber nichts künstliches. Bitte keine Duftkerzen! Neutrale Kerzen mag ich gern, aber bitte bitte ohne Duft. Ich mag Selbstgemachtes jeglicher Art. Ob genäht, gestrickt, gehäkelt, gebastelt, geklebt, geschnitten, gebacken ... ich habe Hochachtung vor jeglichem Können.
Ich habe eine leichte Milchproblematik, aber das erwähne ich nur nebenbei, denn es wird ja kein reines Schokoladenpäckchen werden.
Müsste ich mich zwischen Schokolade und Gummibärchen entscheiden, würde ich die Gummibärchen wählen. ;)
Ok, mehr fällt mir nicht ein. Ich freue mich über alles, das ist versprochen! Und es kann ja anonym nachgefragt werden wenn es doch etwas Spezielles gibt.

Leider hat mein Wicht gar nichts zu sich geschrieben. Na dann muss ich mal schauen was mir so für Ideen kommen.
So, frohes Wichteln wünsche ich allerseits.

Glücks-Momente im Advent

3. 

Es ist schön,
mit jemand schweigen zu können.
(Kurt Tucholsky)
Wo zwei Menschen sich umarmen,
da bilden sie einen Kreis.
(Friedrich Hebbel)

Das Ohrtermometer

... zeigte gestern Abend fast 40 Grad an. Das hab ich mal lieber nicht geglaubt, denn es fühlte sich nicht so an. Allerdings war die Vergleichs-Temperatur heute morgen eher normal. Mhm.
Jedenfalls geht es mir etwas besser. Der Schleim löst sich (tat er gestern morgen auch, wurde dann zum Abend hin immer fester, aber ich bin optimistisch), der Kopf dröhnt nicht mehr so arg (liegt wahrscheinlich noch an der nächtlich eingeworfenen Tablette) ... ich war sogar schon duschen. Yeah!
Trotzdem wird der Gatte alleine fahren müssen, ich werde mich heute definitiv noch pflegen. Denn wenn es so läuft wie gestern, dann geht es mir am Abend wieder schlechter. (Ach nee, ich bin ja optimistisch!)
Ich bin grad echt froh, dass ich nichts zu tun habe. Ok, so kommt auch kein Geld ins Haus (was mein Kontostand mehr als deutlich zeigt), aber ich muss auch nicht so viel umorganisieren und hin und herschieben. Die zwei abgesagten Termine am Freitag werde ich mit wenig Aufwand nachholen können.
Und da es dann mit Kranksein für dieses Jahr reicht, werde ich nächste Woche wieder richtig durchstarten können. So ist das!
Natürlich sind die letzten Tage die Weihnachts- und Wichtelgeschenke und Päckchen liegen geblieben. Zwei Päckchen sind schon fertig und müssen nur noch zum Götterboten gebracht werden. Ein anderes Päckchen muss nur noch geschnürt werden. Die Wichtelgeschenke für`s DIY-Wichtel bei LinaLuna sind nicht so recht geworden wie ich wollte, jetzt bin ich am Überlegen, was ich tue. Gestern ging es mir so sch...lecht, dass ich nicht mal nebenher stricken konnte. Es ist gar nicht mehr so viel zu tun bis Weihnachten, aber gerade die kleinen Kleinigkeiten brauchen Zeit und Raum. Aber ich will mich nicht stressen lassen. Das wird schon!

Freitag, 2. Dezember 2011

Eine Bronchitis

... hab ich.
Denk ich jedenfalls. Hört sich so an, fühlt sich so an. Und wenn ich den fachkundigen Händen meiner Kinder vertrauen kann, dann habe ich jetzt auch Fieber (Mama, du bist so heiß, du bist richtig mein Ofen.). Im Thermometer ist die Batterie verreckt, ich weiß es also nicht wirklich.
Das war`s dann wohl mit dem Wochenende. Jedenfalls kann ich so nicht wirklich irgendwo mit hin. Sehr ärgerlich, echt. Ich liebe den Chef des Gatten, ich liebe diese Weihnachtsessen, die Gespräche ... ich werde sie wirklich sehr, sehr vermissen. Aber ich halte, so wie ich mich fühle, das Ganze im Leben nicht durch. Ich bekomme kaum Luft und fühle mich wie ... ach stellt`s euch selber vor. Gegen das Fieber könnte ich ja Tabletten nehmen, aber die Atemnot durch die verschleimte Bronchitis, die grad echt fest sitzt, ich komm ja kaum von einem Stockwerk ins nächste.
Ich geh dann mal eine Runde Jammern! Und inhalieren. So!

Glücks-Momente im Advent

2. 

Halte dir jeden Tag dreißig Minuten
für deine Sorgen frei und
mach in dieser Zeit ein Nickerchen.
(Abraham Lincoln)

Rezept für ein Kleopatra-Milchbad
2 l Milch in die Badewanne gießen und lauwarmes Wasser zulaufen lassen (sonst flockt die Milch). Danach das heiße Wasser aufdrehen bis zu einer angenehmen Badetemperatur von 38 Grad. Ein paar Tropfen Vanille-Aromaöl verbreiten Wohlgeruch und stoppen nebenbei den Heißhunger auf Süßes. Nach 15 - 20 Min. der Wanne wohlgewärmt und entspannt entsteigen.
(nach einer Idee von hier.)

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Glücks-Momente im Advent

1.

Sitz still, mein Herz,
wirble keinen Staub auf.
Lass die Welt
den Weg zu dir finden.
Rabindranath Tagore

Die schönsten und angenehmsten Tage sind nicht die,
an denen großartige, aufregende Dinge passieren,
sondern die mit den einfachen, netten Augenblicken,
die sich aneinander reihen wie Perlen auf einer Schnur.
Lucy Maud Montgomery

Leider fühle ich mich

... seit gestern gar nicht so gut.
Gestern waren es "nur" Kopfschmerzen, die mich den ganzen Tag ziemlich mitgenommen haben. Und seit heute habe ich einen dämlichen Husten und fühle mich richtig krank. So mit Frieren, Schwitzen, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen ... eben bah!
Morgen Abend haben wir Karten für ein weihnachtliches Konzert, am Wochenende ist von des Gatten Firma aus weihnachtliches Treffen und gut gehen lassen. Zwei Tage: Kultur, Essen gehen, Hotelübernachtung ... und ich werde krank. Zu dämlich!
Meine Töchter legten mich vorhin auf das Sofa mit den Worten, ich solle ein bisschen schlafen. Damit ich noch genug Kraft habe, die Säckchen zu füllen, seien wir ehrlich. Aber ich fand es süß. Mit Kissen, Decke, Tee, zwei Keksen und Licht aus haben sie mich gebettet. Und wider Erwarten bin ich eingeschlafen.
Nun denn, morgen habe ich keine Termine (bis auf das Konzert natürlich) und werde mich pflegen. Mal sehen, ob das den gewünschten Effekt bringt. Im Zweifelsfall werde ich die Freitagstermine absagen müssen. In der Gegend geht wohl ein fieser Lungenvirus rum. Den brauch ich gar nicht. Und sollte ich ihn doch schon haben (oder was auch immer mich mal wieder plagt), dann will ich ihn auch nicht weiter rum schleppen.

Mittwoch, 30. November 2011

Wie jedes Jahr

... wurden auch heute, am Vorabend des 1. Dezember, die Adventskalendersäckchen gefüllt.
Die Kinder sind gespannt wie ein Flitzebogen, die Große auf coole Art (ist mir doch egal, wenn nichts besonderes drin ist), die Kleine ganz aufgeregt. Da der Süßkram jedes Jahr mehr oder weniger liegen blieb habe ich dieses Jahr in jedem Säckchen irgendeine Kleinigkeit drin, die nicht süß ist. Das hat mir bei der Großen zwar echt Kopfzerbrechen bereitet, denn mit Glitzertatoos ist das Kind ja nicht mehr glücklich zu machen. Aber ich denke, ich habe etwas gefunden, worüber sie sich freuen könnte.
Selbst der Gatte geht dieses Jahr nicht leer aus (auch wenn der nur Süßkram drin hat), und mir kaufte ich wieder einen Sprüchekalender, an dem ich euch täglich teilhaben lasse. Von der liebsten Freundin bekam ich außerdem den Anderen Advent, den ich täglich genießen kann, und das schon seit dem 1. Advent.
Ihr seht, wir sind rundum versorgt, um den Countdown bis Weihnachten gut zu überstehen.

Dienstag, 29. November 2011

Positiv gestern

... war eine klare schnelle Entscheidung.
Danke!

Montag, 28. November 2011

Zu jung

... war das Urteil des Gatten, als er gestern meinen Stollen probierte. Ähm, nun ja, ich klärte ihn darüber auf, dass dies ein Quarkstollen ist und das der nicht älter werden würde.
Aber gut schmecken würde er, versuchte der Gatte das Ruder dann noch rum zu reißen. Nun, das will ich aber meinen. Ich finde sogar, dass er sehr gut schmeckt. Und nachdem ich heute wieder eine n recht krümelig geratenen Erzgebirgischen Stollen gegessen habe, fand ich meinen Quarkstollen sogar sehr lecker.
Ok, so ein gut abgestandener Stollen, der genau das richtige Verhältnis an Mandeln und Rosinen hat, der feucht und nicht zu krümelig ist .... das ist schon ein Genuss. Aber so ein Stollen gelingt nicht vielen Bäckern. Und ich bin da schön ein bissel kabisch, wie der Erzgebirger sagt, oder schleckig, wie der Schwabe sagt, oder einfach mäkelig. ;)
Nein ich finde, der Quarkstollen wie ihn mein Papa bäckt, der ist schon eine ganz gute Alternative, auch wenn ich das bis vor kurzem vehement bestritten hätte. ;)
Und was esst ihr so in der Weihnachtszeit?

So schnell

... kann es gehen.
Mit dem heutigen Tag ist entschieden, dass ich nicht mehr im Krankenhaus arbeiten werde. Eigentlich war das Ganze erst ab Januar geplant, aber die Geburtensituation ist so prekär, dass die Kolleginnen einfach nicht wissen wie es finanziell weitergehen soll. Und damit ich nicht auch noch versorgt werden muss machen die Kolleginnen meine Dienste mit und damit bleibt am Ende hoffentlich etwas mehr Geld bei Ihnen hängen.
 Es ist wirklich eine traurige Situation.
Das ganze sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits bin ich froh, dass dieser Stressfaktor für mich und meine Familie weg fällt. Andererseits werde ich die Geburtshilfe und vor allem das Team ganz sicher vermissen. Nun ja, man kann nicht alles haben.
Und so werde ich den Aufbau der Praxis vorantreiben. Es sind baulich nur noch Kleinigkeiten zu tun, aber ich muss mir ein Konzept erstellen wie ich arbeiten will, was ich für Kurse anbieten will usw. Das Ganze existiert schon als Rohmaterial in meinem Kopf. Von da muss es jetzt noch aufs Papier hüpfen und im Flyer und auf der Homepage verankert werden.
Nun denn, auf in den Kampf!

Sonntag, 27. November 2011

Es erfordert

... sehr viel Disziplin, sich jeden Tag an etwas Positives zu besinnen. Und es erstaunt mich, wie vergesslich man ist. Sollte ich etwas Negatives aufzählen, würde mir das sofort einfallen, beim Positiven muss ich zum Teil richtiggehend nachdenken. Schlimm oder?
Den Freitag habe ich genutzt zum Plätzchen backen. Die Kinder haben anfangs auch mit geholfen. ;) Vier Dosen voll sind es geworden, nein fünf, eine "gemischte" zum Verschenken hatte ich am Ende auch. Und im Kühlschrank ruht noch ein Teig, der den Weg in den Ofen noch nicht gefunden hat. Ok, ich habe auf pädagogisch wertvolle Ausstecherle verzichtet, es wurde nur gerollt und geschnitten oder auf Obladen geschmiert. Aber letztlich ist das ja nur für die Optik, schmecken tut es auch so. Und es ging wesentlich schneller und hat wesentlich weniger Sauerei gemacht. Quick-Kekse sozusagen, trotzdem mit selbst geknetetem Teig. ;)
Samstag habe ich es sogar geschafft einen Stollen zu backen. Einen Quarkstollen, also die etwas leichtere Variante. Der Quarkstollen kann auch gleich gegessen werden, der "richtige" sollte ja noch etwas ruhen. Ich habe ihn heute angeschnitten, für gut befunden und 2/3 des Stollens hoffentlich gut verpackt. Morgen werde ich ihn auf die Reise schicken. Ich hoffe, er wird dem Empfänger auch gut schmecken. Und hier liegen dann die Zutaten für einen zweiten Stollen.
Nach einem ruhigen Nachtdienst habe ich mir heute Nachmittag die Kinder geschnappt und bin mit ihnen auf den Weihnachtsmarkt. (Hier in Sachsen war in vielen Städten am Wochenende der Startschuss für die Weihnachtsmärkte.) Als es dann dunkel, kalt und rappelvoll wurde sind wir wieder nach Hause gegangen. Ja, ein Weihnachtsmarkt ist am Schönsten im Dunkeln, aber leider auch am Vollsten. Aber wir haben mitgenommen, was wir kriegen konnten. Einmal über den Markt laufen und alle Buden bestaunen, bei einer Gaukler-Vorführung sich köstlich amüsieren, einmal ein altmodisches Karussell fahren und einmal gebrannte Mandeln (natürlich noch warm) genießen. Wir waren ordentlich durchgekühlt und sind gern wieder nach Hause gefahren.

Positiv heute

... war ein sonnig kalter 1. Advent.
Danke!

Positiv gestern

... war, ein fertiger Stollen am Abend!
Danke!

Positiv Freitag

...war, das es dem kleinen Tochterkind besser ging.
Danke!

Donnerstag, 24. November 2011

Die Töchter wechseln sich ab

... mit dem krank sein.
Seit heute hab ich die Kleine zu Hause. Sie ist nicht wirklich krank, aber auch nicht wirklich gesund. Seit Montag ist ihr immer wieder schlecht und da sie mit den Tagen immer bleicher wurde, die Erzieherinnen mir inzwischen alle sagten, "ihrer Tochter geht es heute gar nicht gut", hab ich sie heute mal zu Hause gelassen. Am Vormittag war ich mir sicher, dass sie simuliert, denn es schien ihr blendend zu gehen. Aber seit einer Stunde liegt das kleine Tochterkind auf dem Küchenfußboden in eine Decke gewickelt. Es hat ihr schon jeder, der über sie drüber steigen musste, gesagt, sie solle doch ins Bett gehen oder sich aufs Sofa legen. Aber das verweigert sie kategorisch. Na dann soll sie halt da liegen bleiben. Heute Abend bekommt sie nur Zwieback, der Kartoffelbrei heute Mittag war schon zu viel des Guten. Außerdem hat sie seit Tagen Kopfschmerzen. Also immer mal wieder. Wie zum Beispiel jetzt. Und das recht heftig.
Ich bin da echt ein bisschen hilflos, weil ich gar nicht weiß, was sie hat und wie man ihr helfen könnte. Diese ständige Übelkeit, die ständig auftretenden Kopfschmerzen ... nichts Handfestes.

Außerdem ist heute die Sheabutter-Mousse fertig geworden. Ich hab sie nach Elianes Rezept aus  diesem Buch gerührt. Die hat mich echt Nerven gekostet, denn das Rühren ging am Anfang nicht so wie es sollte. Aber nachdem ich die Grundmasse zwei Tage im Kühlschrank hatte (und der jetzt leicht parfümiert riecht) ließ sie sich heute schön aufschlagen. Jetzt muss ich mal rumfragen, wo ich dekorative Dosen herbekomme. Denn die ollen Apothekerdosen sind nicht wirklich gut geeignet für ätherische Öle und die Glasdosen sind sehr klein. Das ist dann eher nur eine Kostprobe, aber Bodybutter muss schon etwas großzügiger unter die Leute gebracht werden, ist ja haufenweise Luft drin. ;)

Die Hot Stone Massage heute war eine interessante Erfahrung. Ich bin hingegangen weil ich wissen wollte ob es sich lohnt, das auch zu lernen. Also so wie ich es erlebt habe, lohnt es sich nicht, aber sicher kann man was draus machen. Heroisch wie ich bin hab ich mir gleich eine ganze Stunde gegönnt, wollte ja schließlich alles erleben. Am Anfang war es auch wirklich schön, die Dame hat mit den warmen Steinen auch massiert. Später hat sie dann beschlossen, nicht die Beine zu massieren sondern im Rückenbereich an meinen Problemstellen zu bleiben. Und dann war es eigentlich nur noch ein Steine wegnehmen und wieder neu hinlegen. Und die waren zum Teil so heiß, dass ich vermutlich Verbrennungen auf dem Rücken habe. Sie hat immer gefragt, ob ich`s aushalte, aber nach dem dritten heißen Stein an der selben Stelle war es dann nicht mehr nur angenehm. Aber das war wirklich nur die letzten 10-15 Minuten so, der Rest war schön und Genuss pur. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, so eine Massage im Sommer zu geben oder zu bekommen. Ich persönlich würde wahrscheinlich mehr massieren mit den Steinen, aber vielleicht soll das ja gar nicht so sein. Wer weiß.

Heute habe ich die definitiv letzte Marmeladenaktion für dieses Jahr vorbereitet. Ich habe die letzten Quitten, die ich von der Herzensfreundin mitbrachte, geschnippelt und in den Dampfentsafter geschmissen. Ist ja eine furchtbare Verschwendung, Marmelade ist wirklich sehr viel ergiebiger. Bei Quittengelee bleibt so viel übrig. Aber ich hatte einfach keinen Bock auf schälen und ausputzen dieser echt harten Früchte.
Süß fand ich die große Tochter, die hofft, dass der Entsafter immer noch funktioniert wenn sie mal groß ist. Die hat so eine Freude daran, alles was ich mit dem Teil produziere zu genießen, das ist wirklich herrlich. Und damit sie später auch mal in den Genuss solch leckerer Sachen kommt, braucht sie eben den Entsafter. Sehr schlüssig, ihre Argumentation.

Das kleine Tochterkind liegt jetzt (2 Stunden später) in des Gatten Bett. Mit I.buprofen. Der Kopf tat so weh, dass selbst Pfefferminz nicht mehr gut genug geholfen hat. Vorgestern war das nämlich DER Retter, sehr zur Belustigung meines Kindes, die über ihren Eiskopf staunte.
(Ätherisches Pfefferminzöl wirkt bei Kopfschmerzen ähnlich gut wie Schmerzmittel und rechtzeitig angewandt braucht man eben jenes nicht mehr.)

Der Lockenhund hat grad ein Loch im Bauch. Der frisst seit 2 Tagen so viel wie noch nie und bettelt ständig. Das ist richtig unheimlich! Und da er sich unruhig auf dem Sofa hin und her schmeißt beende ich meinen Tagespost an dieser Stelle und gehe eine Runde mit ihm.

Positiv heute

... war eine Hot Stone Massage, die ich mir gegönnt habe.
Danke!

Positiv gestern

... war, dass ich die Weihnachtsgeschenke-Liste gut füllen konnte. Bis auf wenige Leute weiß ich zumindest auf dem Papier, was ich Ihnen schenken könnte.
Danke!

Mittwoch, 23. November 2011

Für Karin (KWeens)

... möchte ich ein bisschen über den Lockenhund schreiben.

Ein Lockenhund, was nichts anderes als ein Pudel ist, haart wirklich gar nicht. Das war damals mein Entscheidungskriterium, denn ich mag die Tiere gern um mich haben, aber ich mag es nicht, wenn man es auch überall sieht. Der Nachteil, der Hund braucht wirklich Fellpflege. Da das Fell wächst muss es regelmäßig geschnitten werden. Wenn ich sehe, wie unförmig der Hund wirkt, wenn das nicht ordentlich gemacht wird, dann lasse ich das gern den Fachmann machen, auch wenn es nicht billig ist. Ich lasse alle 2 Monate schneiden, das reicht. Allerdings sollte man in den 8 Wochen selber immer wieder bürsten, denn gerade an den Beinen verfitzt das Fell recht stark. Dafür lohnt sich eine qualitativ hochwertige Bürste, solche, die auch der Hundefriseur verwendet.
Ich lasse meinen nicht rassetypisch scheren und er sieht am Ende der 8 Wochen auch sehr wuschelig aus, da ich ihn eher selten bürste. Die Hundefrisöse stöhnt dann zwar immer, aber dafür bekommt sie schließlich Geld.
Vom Tierarzt hab ich gelernt, dass Pudel gesundheitliche Schwachstellen haben, die ich aber nicht absolut bestätigen kann. Da wären wohl die Augen (meine Großeltern hatten mehrere Pudel, aber ich kann mich an keine Augenprobleme erinnern), die Gelenke (unser Hund hatte mal ganz kurz was mit dem Knie, aber das ist nie wieder aufgetreten) und die Zähne. Das mit den Zähnen kann ich bestätigen, das ist wirklich eine Schwachstelle. Mein Hund ist keine drei Jahre alt und hat Zahnstein wie ein Alter. Das ist wirklich blöd. Allerdings sagen Tierarzt und Hundefrisöse, dass man dagegen was tun kann. Ich schmiere zum Beispiel jetzt regelmäßig was auf die Zähne.
Pudel sind sehr anpassungsfähig. Bist du Jemand, der viel Draußen ist, dann geht er mit, bist du Jemand, der viel Drinnen ist, dann bleibt er mit drin. Er fordert weder das eine noch das andere. Im Grunde sind das aber lebhafte Hunde, die sich gern bewegen und die bei alten Leutchen von der Bewegung her ganz sicher unterfordert sind. Ich sag immer Rennpudel, weil der echt fix unterwegs ist wenn er darf.
Pudel sind sehr menschenbezogen. Auch ein Grund, warum ihn alte Leute so gern haben. Der Hund vermittelt einem, dass er ohne dich ganz schlecht dran ist. Leider vermittelt er einem damit auch den Eindruck, dass man ihn ganz schlecht allein lassen kann. Wobei das so nicht stimmt, es fühlt sich bloß so an, denn er tut so, als würde man ihn persönlich bestrafen. Ich weiß nicht, inwieweit da die Welpenprägung eine Rolle spielt, mein Hund war die erste Zeit nie allein, da ich immer zu Hause war. Jedenfalls macht meiner überhaupt keinen Blödsinn wenn er allein ist, macht nichts kaputt, stellt nichts an, er wartet und wartet, schläft auch dabei nicht wirklich. Aber egal wer das Rudel verlässt wird lang und breit beschimpft, wie er sich nur erlauben kann zu gehen. ;)
Pudel sind sehr intelligent, lernen schnell, auch nur so nebenbei und auch noch wenn sie älter sind. Aber durch ihre Intelligenz sehen sie sich immer wieder in der Rudelführerrolle, was man immer wieder unterbinden muss. Das ist kein Kampf (wirklich nicht) und geht erstaunlich einfach (dem Hund ist damit ja geholfen). Ich hab das erst recht spät kapiert und hatte vorher immer wieder meine Kämpfe mit ihm (aber nie nie bösartig). Aber jetzt weiß er, wo sein Platz ist und wenn sich meine Familie auch dran hält funktioniert das gut.
Ein Pudel eignet sich sicherlich gut für Agility und Co. Leider hatte ich dafür nie die Zeit.
Ob Pudel kinderlieb sind, kann ich so genau nicht sagen. Ich denke, auch da spielt die Welpenprägung eine große Rolle.Das hab ich verpasst, das gebe ich zu. Mein Hund spielt nicht gern, und schon gleich gar nicht mit Kindern. Er tut ihnen nichts, aber er will auch nicht mit ihnen zusammen sein. Lieber zieht er sich zurück (was ich für eine gute Lösung halte, statt um sich zu beißen). Meine Kinder mag er gern, sie gehören zum Rudel (siehe oben), mit ihnen spielt er auch und schmust mit ihnen. Allerdings muss man immer aufpassen, dass er nicht denkt, er steht höher als sie. Vor allem bei dem kleinen Tochterkind muss ich schon hinterher sein. Ob das rassetypisch ist, weiß ich nicht. Bei uns ist es jedenfalls so.
Du fragst, ob man ihn mitnehmen kann zum Schwimmen. Pudel sind ja eigentlich Jagdtiere gewesen und wurden für die Wasserjagd verwendet. Dafür sind sie aber erstaunlich wasserscheu. Jedenfalls mag meiner überhaupt nicht gern ins Wasser gehen. Und an der Ostsee sagte auch mal jemand, dass Pudel allgemein nicht gern schwimmen. Ich muss sagen, dass Fell ist wie Mikrofaser, saugt sich irre voll und wird irre schwer. Wahrscheinlich ist das ein Grund. Jedenfalls zwinge ich meinen nicht ins Wasser. Am Stand wälzt er sich gern im Sand oder buddelt Löcher (im Garten nie!), der Sand geht aber erstaunlich gut aus dem Fell raus.
Der Jagdtrieb kommt immer mal wieder raus, er verfolgt gern Vögel und Katzen ;), aber das hält sich absolut in Grenzen und ist nicht erwähnenswert.
Ob man mit ihm reiten gehen kann weiß ich nicht, aber Fahrrad fahren geht auf alle Fälle. ;) Aber ich bin mir sicher, dass er das lernen könnte.
Ein Pudel ist kein allergietauglicher Hund, auch wenn das gern so verkauft wird. Meine Schwester reagiert äußerst heftig auf ihn.
Ich bereue unsere Entscheidung nicht und würde mir immer wieder einen Lockenhund zulegen. Sie sind treu, lieb, gutmütig, zeigen offen wie sie drauf sind, sind überhaupt nicht falsch, die Anhänglichkeit ist eigentlich sehr süß und tut dem Menschenherz gut.
...
Vielleicht fällt mir noch was ein, dann ergänze ich hier. Ich hoffe, dir hilft es erstmal.

Dienstag, 22. November 2011

 

Die Wichtelmails sind alle Draußen, sagt Tanja.
Diesmal haben wir zwei Jungs zu bewichteln. Das ist neu, das hatten wir noch nie. Nun ja, eine Herausforderung, die gelöst werden kann. Und ich bin froh, dass ich noch kein rosa Duschbad gekauft habe, vor dem ich schon stand. ;)

Ok, und nun erwarten die beiden Mama`s, die meine Kinder bewichteln, sicher am liebsten eine Wunschliste. Mal sehen, ob ich helfen kann:

Das große Tochterkind ist 12, wird bald 13. Sie ist eher burschikos (nix Glitzer und Glimmer), liebt kräftige Farben, liebt praktische Dinge. Sie liest für ihr Leben gern, am liebsten Fantasy und Krimis. Sie mag Hörbücher aus dem gleichen Genre. Neuerdings mag sie auch Schmuck, da aber eben nicht die zarte filigrane Variante, sondern eher Lederbänder, Holzschmuck, Steine.
Sie liebt Pulswärmer und Stulpen, trägt Mütze und Schal. 
Sie interessiert sich für Schauspiel und Theater.
Bei süßem Schleckkram ist das Kind nicht wählerisch. ;)
Da ich selbstredend dem Kind nichts verraten werde, kann man mich hier vor allem zu Büchern etc., gern auch anonym, noch detaillierter befragen.

Das kleine Tochterkind ist viel eher ein Mädchen. Sie mag Glitzer und Glimmer, gern aber auf kräftigen Farben (blau und rot). Sie ist grad 8 geworden, und obwohl "erst" in der zweiten Klasse liest sie gern und viel. Was, da ist sie noch nicht wählerisch.(Die Mama bittet aber darum, dass keine Hexengeschichten, und seien diese noch so klein, an das Kind verschenkt werden mögen.)
Sie malt sehr gern, hört gern Geschichten auf CD, liebt Pferde, Tiger und Löwen (Tiere allgemein), spielt gern mit Playmobil und Schleich-Figuren.
Die kleine Tochter mag zwar Süßes, davon aber nicht viel. Gern mal eine Nussschokolade, Kaubonbons oder Fruchtbonbons, aber alles sehr in Maßen.
Das Kind ist zwar sehr wählerisch, was das Essen betrifft, aber bei Geschenken ist sie sehr großzügig. Wenn es nur für sie ist, dann findet sie das toll.

Und die Mama, falls diese mit bedacht werden soll, mag Selbstgemachtes eigentlich jeder Art. Aber ich spiele ja nur eine untergeordnete Rolle, und das ist auch richtig so!
Erwähnenswert ist vielleicht, dass wir eine Badewanne haben. Nur falls das wichtig sein sollte. Die Kinder baden auch lieber, als dass sie duschen. ;)

So, ich gehe jetzt mal in mich, was Jungs gefallen könnte und freue mich, wenn die Mütter der beiden hoffentlich Hinweise im Blog hinterlassen. ;)

Na da habe ich



... mir ja was eingebrockt. In meinem Überschwang habe ich mich für dieses Wichteln hier angemeldet. Ich liebe selbstgemachte Dinge. Blöd nur, dass ich selber gar nicht so viele Talente habe. Und jetzt muss ich mit meinen eigenen Händen was herstellen um meinem Wichtel eine Freude zu machen. Nagut, es wäre auch erlaubt, was selbstgemachtes zu kaufen. Und vielleicht greife ich darauf auch zurück. Zumindest teilweise. Trotzdem ist mein Ehrgeiz geweckt und ich möchte auch was von mir gemachtes verschenken.
Jedenfalls bin ich schon eine ganze Weile am Grübeln, und habe nun endlich eine Idee und hoffe, dass die Zutaten rechtzeitig bei mir eintreffen, damit ich dann auch mal ein bissel werkeln kann.
Das kann ich doch hinkriegen, oder?

Einen Dank

... an mein Teewichtel bin ich noch schuldig. Das möchte ich an dieser Stelle nachholen.
Vor ein paar Tagen schon stand ein blaues Päckchen vor meiner Tür. Als ich die Karte las, musste ich mal wieder herzlich lachen. Ich habe keine Ahnung, warum uns das Schicksal immer wieder zusammen führt. Denn das Päckchen kam von der lieben Sigrid aus dem Forsthaus. Sie hat sich das Porto gespart und mir mein Teewichtelgeschenk einfach vor die Tür gestellt.
Dem Inhalt nach zu urteilen mag man vermuten, dass Sigrid ein Faible für Gewürze hat, denn nur ein Tee von vier war ein reiner Kräutertee, alle anderen sind mehr oder weniger scharf und feurig-würzig. Das richtige für die beginnende kalte Jahreszeit, denke ich mal.
Und hier noch die Beweisbilder:


Positiv heute

... war / ist, dass es dem großen Tochterkind besser geht.
(Es ist noch nicht ganz vorbei, aber heute juckt es bloß noch und schwillt nicht mehr an.)
Danke!

Multitaskingfähig

... ist frau, wenn sie Rechnungen schreibt (ausdrucken, sortieren, Namen in die Formulare eindrucken, kopieren, unterschreiben, nochmal sortieren, eintüten, abheften), nebenbei eine Sheabutter-Mousse rührt (ob es geklappt hat werde ich morgen berichten) und ein Brot backt.
(Das dabei keine Fettflecken auf die Rechnungen und kein Mehl in die Creme gelangen dürfen versteht sich von selbst.)
Ha! Das mach ich doch mit links!

edit: Und natürlich kann frau dabei auch noch emails beantworten und Blogeinträge verfassen.

Die letzten beiden Tage

... bin ich ca. 110km gefahren. Alles innerorts.
Zum Kinderarzt, zurück, wieder zum Kinderarzt, wieder zurück, zum Hundefriseur, zum Kinderarzt, in die Schule, zum Hundefriseur, nach Hause, zur Nachsorge, nach Hause, zur Schule, nach Hause ...

Es kann ja nicht nur Vorteile haben etwas außerhalb zu wohnen. ;)

Montag, 21. November 2011

Für Robert

... hier ein paar Bilder vom Lockenhund:

Die ersten drei sind vom Tag, als er ganz frisch angekommen war, das ist nun schon fast drei Jahre her. Die anderen Bilder sind chronologisch.


Schwellungen, Beulen

... und andere Deformierungen kann man grad beim großen Tochterkind beobachten.
Eine allergische Reaktion, ganz klar ersichtlich, aber nicht wirklich zu ergründen warum, auf was, und überhaupt. Mysteriös ist, dass die ganze Sache wandert. Ihr hättet das Gesicht heute Nachmittag sehen sollen. Beeindruckend, vor allem die dicken Lippen und zugeschwollenen Augen. Jetzt schwillt grad die eine Pobacke an.
Am schwierigsten ist es, das Kind vom kratzen abzulenken. Im Moment kühlt sie mit Apfelessig-Lavendel-Wickeln.
Sachen gibt es ...



Nun denn, hoffen wir auf baldige Besserung!