Donnerstag, 24. März 2011

Deprimierend

... fand ich meine Rechnung gerade. Als ich nämlich ausrechnete, was mir am Monatsende bleibt, wenn ich einen Betrag x erwirtschafte.
Alles in eine exel-Tabelle geschrieben, dabei brav alles abgezogen, was an Ausgaben kommt (und das waren nur die Ausgaben, die ich so oder so habe: Rente, KV, Praxismiete, Haftpflicht, Steuer, Fahrtkosten, Fachliteratur und Fortbildunge, NICHT dabei war z.B. die Kinderbetreuung), ganz oben das was ich in etwa erwirtschafte.
Und was soll ich sagen ... es ist nicht viel was ganz unten steht.
Und nicht, dass hier jemand denkt, das ist ja alles Ansichtssache. Stimmt schon, das ist es wohl. Aber bei meiner Tabelle stehen unten nur 20% von dem was oben steht.
Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Lohnt es sich, dafür arbeiten zu gehen?

Kommentare:

Zwieback hat gesagt…

Ja, das ist deprimierend. Für meine Hebamme war das so deprimierend, dass sie aufgegeben hat. Unser Geburtshaus ist damit geschlossen und bei den wenigen Hebammen die es hier gibt, ist das ein grosser Verlust.

Es ist so schade, es wird wohl immer weniger Hebammen geben, was ich bei dem mickrigen Gewinn durchaus verstehen kann. Wenn man sich da mal vor Augen hält, was Kliniken und Arztpraxen verdienen... traurig.

kawald hat gesagt…

DAs klingt eher nach "such Dir einen pauschal versteuerten 400 Euro Job und Du hast mehr davon" - also so ungefähr... Wahrscheinlich gibt es solche nur nicht in der Hebammerei, oder??

Oder doch wieder ins KH? Als Beleghebamme?

Auf jeden Fall sind 20% ein bissl wenig...

Diandra hat gesagt…

*lol* Frag mal... nach acht Jahren Studium verdiene ich in der Branche, in der ich studiert habe, bei einer prestige-trächtigen Behörde (Botschaft) gerade soviel, dass am Ende des Monats eine glatte Null steht. Wenn ich gut wirtschafte und nichts unvorhergesehenes passiert. Na ja, immerhin mache ich den Job gerne...