Dienstag, 24. Januar 2012

Ich hasse es

... wenn Paare sich trennen. Wenn es Eheleute sind und auch noch Kinder involviert sind, dann finde ich es nur noch furchtbar.
Und wenn ein Promipaar bei seiner Trennung verkündet, "wir lieben uns sehr aber wir haben uns auseinandergelebt", dann könnte ich das große K... kriegen. Nicht dass mich interessiert, was Promis machen, es ist ihr Leben und ihr Problem, aber was macht das für einen Eindruck nach Außen? Was für Werte werden hier vermittelt? Im Prinzip finde ich es ein Armutszeugnis. Und für die Kinder eine Katastrophe. Auch im Hinblick auf ihr späteres Leben. Denn es wird vermittelt, dass man nicht mehr kämpfen muss, dass man sich aus allem zurückzieht, wenn es anstrengend wird. Das wird das Leben der Kinder bestimmen, es wird zum Lebensmotto.
Ist die Schule zu anstrengend wird sie gewechselt oder gar geschmissen. Sind die Freunde zu anstrengend werden sie verlassen. Ist der Partner zu anstrengend wird er ausgewechselt.
Die Frauen gebären Kinder nicht mehr auf vorgedachtem Weg, nein, es wird ein geplanter Kaiserschnitt gemacht. Denn es ist nicht zeitgemäß Schmerzen zu haben und sich dieses Kind zu erkämpfen.
Und stellt sich heraus, dass der Ehepartner auch nur ein Mensch ist und im Alltagstrott auch nur sein Leben lebt und nicht mehr nur Superman/woman ist, dann wird auch der verlassen. Weil man das eben so macht. Kämpfen für eine Sache, für etwas, was (mir) wichtig ist, das ist out.
(Ich rede hier nicht von Beziehungen/Ehen, die geprägt sind von Gewalt. Ob körperliche oder psychische Gewalt, hier gilt es natürlich, Leib und Leben zu schützen und die Würde der Menschen zu wahren.)

Kommentare:

hier ist leben in der bude hat gesagt…

Guten Morgen Frau Bauchundnase ;o),
ja, man kann sich das Leben schon wirklich einfach machen - zumindest nach aussen hin. Denn ob das kampflose Wegschieben, Austauschen etc. immer so ohne Folgen für das seelische/psychische Gerüst ist, wage ich doch zu bezweifeln.
Ach, da lobe ich mir doch mein zuweilen chaotisch-anstrengendes Leben - fernab von Friede-Freude-Eierkuchen-Theorien. Hier wird es einfach nie langweilig :o)
Hab einen schönen Tag.
Susanne

anjandrozeitlos hat gesagt…

Dein Post ist gut,, doch ich habe einige Einwände.
Wenn es gar nicht mehr geht, finde ich ist ein zusammenleben mit Vater und Mutter manchmal für Kinder schwieriger als eine Trennung. Natürlich sollte man kämpfen und sein bestmögliches tun um die Liebe zu erhalten. Mann oder Frau heiratet ja nicht nur, weil es " in" ist.
Manchmal entwickeln sich Menschen aber anders als sie es sich selber vorgestellt haben. Der Respektvolle Umgang und das menschenbild das ich vermitteln möchte heißt nicht gib direkt auf. sondern gebe dein bestes. Dein Partner hatte die Ecken und Kanten schon vor der Zeit mit dir, nur der Blickwwinkel / Perspektive war eine andere. Damals fand man es süß, das die Zahnpastatube nicht zu war. Heute nervt es nur.
So verändern sich Blickrichtungen und Einstellungen. In der heutigen Schnelllebigen Zeit, werfen natürlich viele das Hand viel zu früh. Frau ist ja nicht mehr abhängig vom Mann ( in vielen Fällen) darum ist der Weg schneller gegeben sich zu trennen.
Ich könnte mir auf dauer kein Leben vorstellen, in dem ich immer unzufrieden bin. Das hilft keinem , den Kindern nicht und auch nicht einem selbst.
Viele Ehen gehen kaputt weil sie alles haben. Geld, Haus Kinder und Hund... und dann fragen sich dann viele, war es dann.
Ich kann euch sagen, Geld macht nicht glücklich . In unserem Bekanntenkreis sind 5 Paare getrennt/ geschieden wir nicht, obwohl wir sooooo unterschiedlich sind und uns auch mal so richtig fetzen. Danach ist die Luft gereinigt wie nach einem Gewitter. Es wird nicht runtergeschluckt.
Ehrlichkeit ist eine Tugend und dem Gegenüber mit Respekt gegenübertreten.
Hab einen schönen Dienstag
Anja